Der Sonntagsreport vom 18.12.2016

Hallo zusammen!

Auch wenn es jetzt irgendwie wie ein Running Gag wirkt, oder wahlweise so, als habe ich eigentlich keine Lust mehr auf das Format des Sonntagsreports, so muss ich doch sagen, dass die Ausnahmesituation, in der ich mich im Moment befinde, es irgendwie obsolet erscheinen lässt, mich sklavisch an die von mir selbst vorgegebene Struktur zu halten.

Aber damit wir das abgearbeitet haben ;-): Nein, ich habe auch in der vergangenen Woche keinen Film gesehen. Ich lese immer noch nur in ganz sporadischen Häppchen, was ich sehr schade finde, weil ich den Roman, den ich gerade lese, eigentlich sehr toll finde und ihn dringend für die Rubrik „Das Schreiben der Anderen“ rezensieren möchte. Ebenso schulde ich euch noch eine weitere Rezension für diese Rubrik, für die ich aber den zugrundeliegenden Roman wohl erst noch einmal lesen werde.

Im Moment höre ich jede Menge Hörspiele, die Nutzung von „Amazon Music Unlimited“ macht es möglich. Zuerst habe ich mich durch die Serie „Dreamland Grusel“ gefräst, die teilweise sehr gut und teilweise sehr trashig ist, und jetzt hole ich gerade die Mystery-Serie „Die schwarze Sonne“ nach, die ein einziges Verwirrstück ist, mir aber dennoch Freude bereitet.

Parallel komme ich so langsam endlich, endlich an den Punkt, dass ich behaupten kann, meine Sammlungen so weit ausgemistet zu haben, dass ich mich nicht mehr um das Verkaufen von CDs kümmern muss. Ich bewundere/bemitleide Menschen, die das nebenberuflich oder auf andauernder Basis tun. Mir wäre das einfach zu viel Arbeit, die zwar nicht im Wortsinn brotlos ist, aber einfach Zeit ohne Ende frisst.

Und schließlich will ich in Zukunft ja Geld durch den Verkauf von Büchern dazu verdienen, nicht wahr? Möglichst mit selbst geschriebenen.

Den treuen Lesern dieser Seite verrate ich ja nichts Neues damit, dass ich in Hinblick darauf in der letzten Woche echte Meilensteine hinter mich gebracht habe. Am Mittwoch das gute Gespräch mit Frau Graf vom Scylla Verlag, am Freitag die Zusendung des Autorenvertrags im Entwurf … das sind schon Dinge, die ich immer noch irgendwie verarbeiten muss. Da bin ich ganz ehrlich.

In den letzten beiden Tagen habe ich ganz viel über den Vertragsinhalt philosophiert. Ich glaube, dass es zwar natürlich ist, dass mir dazu Fragen kommen und dass ich diese am liebsten geklärt haben will. Auf der anderen Seite fühle ich mich aber auch sehr seltsam damit, diese Fragen dann auch wirklich zu stellen.

Es hat mich große Überwindung gekostet, mich heute Mittag eine Stunde hinzusetzen und Frau Graf eine entsprechende Mail zu schreiben. Aber nun gut, sie hat mich dazu ja aufgefordert, also wird sie schon nicht verstimmt sein, wenn ich einfach mal nachfrage, wie ich manche Punkte zu verstehen habe.

Aber ich kann schon einmal sagen, dass ich keinen einzigen Punkt gefunden habe, der mich davon abhalten würde, meine Unterschrift unter dieses Vertragswerk zu setzen. Es geht wirklich nur um Verdeutlichungen.

Tja – und dann? Wenn die Unterschriften geleistet sind? Dann fängt die Arbeit erst so richtig an, wie ich an anderer Stelle schon einmal andeutete. Die Überarbeitung, das Lektorat, Lektorat Teil 2, vielleicht Teil 3, die ganzen Vorarbeiten …

Es fühlt sich komisch an, dass ich dann auf einmal werde „liefern müssen“. Auch wenn Frau Graf mir versicherte, dass Scylla nicht mit starren Deadlines arbeitet, wie es die meisten anderen Verlage tun würden. Ich merke ja jetzt schon, wie ich das Gefühl habe, ich „müsse liefern“.

Aber da muss ich für mich einen Umgang mit finden, zumal ich ja noch nebenher ein reales Leben, einen Brotjob, andere Romanprojekte und nicht zuletzt euch, die Leser meines Blogs, habe.

Das alles wird irgendwie unter einen Hut zu bringen sein und ich werde auch lernen, es unter einen Hut zu bringen. Vielleicht hätte ich mir zu Weihnachten einen ganz großen Hut wünschen sollen …

Apropos: Denjenigen, die nur einmal in der Woche hier vorbeischauen, um sich auf den neuesten Stand zu bringen, kann ich ja jetzt schon einmal schöne Festtage wünschen! Den Rest sehe ich vor den Feiertagen ja noch hier, in neuer Frische, wieder.

Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche!

Euer Michael

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3 Gedanken zu “Der Sonntagsreport vom 18.12.2016

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