„Darkride“ revisited

Es gibt ja nichts Schlimmeres, als wenn einem Flausen in den Kopf gesetzt werden. Gerade noch hat man ein ganz gut durchdachtes Konzept, oder wenigstens etwas, das hinreichend danach aussieht, und im nächsten Moment steckt der Kopf schon wieder in den Wolken und man denkt über Dinge nach, die gerade noch ganz weit entfernt waren.

Nachdem ich gestern die Absage von ‚be‘ bekommen habe, verbunden mit der Ermutigung, mich gerne wieder zu melden, wenn ich einen in ihr Portfolio passendes Projekt habe, laufen bei mir die Hirnwindungen heiß. Ich habe es ja schon im Beitrag von gestern geschrieben und einige von euch haben mich ja auch ermutigt.

Ich denke ernsthaft darüber nach, ob ich nicht zu meinem Roman „Darkride“ ein Exposé erstellen und es einfach einmal anbieten soll. Verlieren kann ich dabei eigentlich nichts, außer der Zeit, die ich für die Erstellung des Exposés brauche.

Aber da ist der Punkt, dass ich schon fest in den Planungen für „Der Morgen danach“ stecke. Da wird eine Menge Arbeit auf mich zu kommen, die ich ja schließlich neben meinem Brotjob erledigen muss.

Und da ist der Punkt, dass ich, wenn ich nicht den guten Eindruck, den ich mit „Der Beobachter und der Turm“ wohl zumindest in sprachlicher Hinsicht hinterlassen habe, direkt wieder zerstören will, noch einmal Hand an „Darkride“ legen müsste.

Ich habe die ersten hundert Seiten quer gelesen und dabei alleine sind mir schon eine ganze Menge Schnitzer aufgefallen. Wie könnte es, realistisch betrachtet, auch anders sein? Es ist ein erster Entwurf, den ich geschrieben, abgespeichert und danach nicht wieder in tutto angeschaut habe, weil ich direkt mit dem nächsten Projekt weitergemacht habe.

Aber jetzt habe ich diese Flausen im Kopf, diesen Floh im Ohr. Und die innere (wie äußere) Stimme, siehe Kommentare, dass ich den hergestellten Kontakt nicht erkalten lassen sollte.

Ich weiß wirklich nicht genau, was ich jetzt tun soll, wie ich es tun soll und wann ich es tun soll.

Ich hoffe, dass es jetzt bald endlich so richtig mit „Der Morgen danach“ losgehen kann! Denn ich glaube, ich muss erst diese Arbeit sehen, muss sie einschätzen können, bevor ich mich traue, mir weitere Projekte oder Vorstufen zu Projekten ans Bein zu binden. Das merke ich beim Schreiben genauso, wie ich es bei diesen Überlegungen merke.

Also drückt mir ruhig noch einmal die Daumen, dass der Startschuss bald fällt!

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11 Gedanken zu “„Darkride“ revisited

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