Der Sonntagsreport vom 22.01.2017

Hallo zusammen!

Auch wenn die Rückmeldungen auf meine Frage vom letzten Wochenende, ob der Sonntagsreport in seiner jetzigen Form weiter Sinn macht, nicht ganz so hoch ausgefallen sind, wie ich es mir erhofft hatte, habe ich mich dazu entschlossen, damit weiter zu machen. Denn es reicht mir schon zu wissen, dass es eine Menge Leute unter meinen Stammkommentatoren gibt, die dieses Format gut finden.

Was ich auf jeden Fall beherzigen will ist, mich nicht selber durch Formalia unter Druck zu setzen. Deswegen habe ich mich entschlossen, die Kategorien, in die ich den Report bis jetzt eingeteilt hatte, bleiben zu lassen. Wenn die Überschrift „Multimedia“ gar nicht existiert, dann kann ich mich auch nicht dazu gedrängt fühlen, unbedingt etwas über Multimedia schreiben zu müssen.

Wobei, Ironie des Schicksals, gerade in dieser Woche einiges über den Bereich zu schreiben wäre. Dadurch, dass ich mit einer Darmgeschichte flachgelegen habe, bin ich nämlich dazu gekommen, so viele Hörspiele zu hören und Filme zu sehen, wie seit langer Zeit nicht. Ganz einfach, weil ich sowieso nichts Besseres zu tun hatte.

Folgende Filme habe ich in der letzten Woche gesehen:

  • Fear of The Dark, einen Gruselfilm um einen Jungen, der Angst vor den Wesen in der Dunkelheit hat und mit seinem älteren Bruder einen ziemlichen Geisterbahnritt erlebt, als die Eltern eines Abends auf eine Party gehen
  • The Keeping Room, ein Western um drei Frauen in den amerikanischen Südstaaten, die in den letzten Tagen des Bürgerkriegs von Nordstaatlern überfallen werden und gezwungen sind, sich ihrer Haut zu erwehren
  • Friedhof der Kuscheltiere, die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Stephen King, in dem sich recht eindrucksvoll herausstellt, dass manchmal der Tod besser ist
  • Freitag der 13., der erste Teil der Reihe, in dem, wie die meisten nicht wissen, eben noch nicht der maskentragende Jason der Killer ist
  • Semana Santa, ein Kriminalstück im spanischen Sevilla zur Zeit der Büßerprozessionen, dessen Geschichte bis in die Zeit des spanischen Bürgerkriegs zurückreicht
  • Rupture, ein Science-Fiction-Film, in dem eine Gruppe von seltsamen Wissenschaftlern versucht, die Ängste entführter Menschen zu nutzen, um dadurch etwas ganz Bestimmtes auszulösen

Und, man sollte es nicht für möglich halten, an meinem Roman habe ich dennoch weitergearbeitet. Ich bin, wie ich ja die Tage schon schrieb, dabei, die Erzählperspektive aus der dritten Person in die erste Person umzuschreiben. Seltsam ist dabei, dass es Passagen gibt, bei denen ich das Gefühl habe, dass es wirklich ausreichend ist, von „er“ auch „ich“ umzustellen und einige, bei denen ich sofort weiß, dass das nicht der Weisheit letzter Schluss ist, sondern dass hier stärker nachgearbeitet werden muss.

Für den ersten Durchgang lasse ich die Zügel aber insofern noch schleifen, dass ich mich mit der eher oberflächlichen Änderung begnüge. Das hat sich diese Woche auch ganz gut angefühlt, schließlich gab es durch die angesprochene Erkrankung immer wieder, na ja, Pausen, in denen ich nicht weitermachen konnte. Kunststück: Ansonsten wäre ich ja auch arbeiten gegangen und hätte da an meinem Schreibtisch gesessen.

Wenn ich daran denke, dass ich die Arbeit der vergangenen Woche nachholen muss, wird mir sowieso schon wieder ganz flau. Ich arbeite ja in der Buchführung und da haben wir Jahresabschluss. Den Jahresabschluss für die ganze Stadt Duisburg, um genau zu sein. Da ist einfach viel zu machen, zu koordinieren und zu erledigen. Und es ist eine Terminarbeit. Ende Januar soll und muss eigentlich alles fertig sein. Da war die Woche Auszeit nicht eben glücklich.

Aber, verdammich, was soll man machen? Ich habe mir weder die Magenschmerzen noch den Durchfall ausgesucht, gewünscht oder eingebildet. Das einzige, was mich in dem Zusammenhang arg frustriert ist, dass ich, trotzdem ich nicht so viel gegessen habe wie sonst, nicht abgenommen habe. Das war doch eigentlich sonst immer das „gute“ an Magen-/Darmgeschichten.

Ihr seht schon, die Woche war seltsam.

Jetzt werde ich gleich auch schon wieder Schluss machen. Ich muss noch einen Brief beantworten, der hier seit ungefähr zwei Monaten herumliegt. Ja, so einen richtigen analogen Brief! Aber dafür, dass der Autor jener Zeilen davor beinahe zwanzig Jahre Funkstille gehalten hat, liege ich noch ganz gut in der Zeit, glaube ich ;-).

Ich wünsche euch noch einen schönen Restsonntag und einen guten Start in die Woche!

Euer Michael

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6 Gedanken zu “Der Sonntagsreport vom 22.01.2017

    • Okay, wie gesagt, das hier ist ein serviceorientierter Blog :-).

      Fear of The Dark war mir stellenweise etwas zu albern und der Kinderdarsteller hat arg genervt.

      The Keeping Room hat mich sehr positiv überrascht. Ein Drama, das auf vielen Ebenen funktioniert. Empfehlenswert!

      Friedhof der Kuscheltiere habe ich schon ein paar Mal gesehen. Aber immer noch sehr effektiv.

      Freitag der 13. ist meine liebste Horrorserie. Mein „guilty pleasure“. Auch wenn ich Jason sehr gerne sehe, hat auch der erste Teil was für sich.

      Semana Santa war leider ein wenig durchschaubar. Aber die Bilder sind lebhaft und Mira Sorvino spielt gut auf.

      Rupture musste ich sehen, seit ich den Trailer gesehen hatte. Das Ende ist mir persönlich etwas zu abgedreht. Aber die Szenen, in denen die Ängste aus den Entführten herausgekitzelt werden, sind sehr effektiv. Und, ach ja, Arachnophobiker sollten sich die Sache besser zweimal überlegen …

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      • Hey, das ist aber wirklich ein Service! Meinen herzlichen Dank. Da ich alle (außer natürlich, was wohl, genau, Friedhof der Kuscheltierlein) nicht kenne, freue ich mich immer über Tipps. Freitag der 13. muss ich mir jetzt doch endlich mal anschauen. „Rapture“ und „Keeping Room“ klingen auch spannend. Ich sage Dir meinen Dank, Revolvermann 🙂

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    • Bei Mails ist es bei mir auch manchmal ganz schlimm. Vor allem, weil es da den komischen Ablauf gibt, dass irgendwie alle lieben Menschen, denen ich am liebsten sofort antworten möchte, am gleichen Tag schreiben. Als ob die sich absprechen würden. Und dann geht es mir oft wie dem Kaninchen mit der Schlange und ich komme gar nicht in die Gänge.

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