„Valentins Tag“

Zum heutigen Tag der Liebe gibt es für euch eine Kurzgeschichte, die ich im Rahmen der Aktion #BartBroLove geschrieben habe. Ich hoffe, dass sie euch ein wenig gefällt, auch wenn mein Ansatz heute mal ein etwas anderer war, als ihr ihn von mir gewohnt seid 🙂 .


Nervös blickt mich mein Spiegelbild aus der trüben Scheibe an. Ich kann sehen, wie es mit den Augen hin und her blickt, wie es hin und wieder verräterisch zuckt. Nervenenden, die von einem verräterischen Gehirn gesteuert werden, das der Ansicht ist, dass ich es genauso gut einfach bleiben lassen kann. Zweckloses Unterfangen.

Ich achte nicht auf mein Spiegelbild, sondern hebe die Hand mit dem Kamm, um meine Haare, elektrisiert durch den inneren Zwiespalt in mir, halbwegs in Form zu bringen. Ich bin frisch geduscht und glaube trotzdem, unangenehm nach Schweiß zu riechen.

Aber nein, heute ist mein Tag!

Ich schleudere die Worte meinem Spiegelbild ins Gesicht und erwarte beinahe, dass es in tausend Scherben zerspringt. Doch nichts passiert. Nur das Zucken bleibt.

Daher beschließe ich, dass ich mein Bestes gegeben habe. Schöner werde ich nicht mehr, ohne dass ich einen Chirurgen hinzuziehe. Und das wäre ein wenig zu kurzfristig. Es muss heute sein. Denn heute ist mein Tag!

Ich verlasse das Bad und gehe hinüber in mein Schlafzimmer. Dort habe ich mir bereits herausgelegt, was ich heute tragen möchte. Nicht zu auffällig, schon gar nicht aufdringlich. Es ist wichtig, dass ich mich wohl darin fühle. Wenn ich mich gut fühle, dann strahle ich das sicherlich auch aus.

Hier, dem strengen Blick des Spiegels entronnen, bemerke ich, wie sich meine Stimmung langsam hebt, wie die positive Energie durch meine Adern strömt. Ich hebe einen Arm und rieche an meiner Achsel. Natürlich rieche ich nichts anderes als Duschgel und Deodorant. Alles andere war nur eine Einbildung meiner überreizten Nerven.

Ich steige in meine Boxershorts, dann in meine Hose. Lasse das Hemd locker darüber fallen. Draußen ist es kalt, aber dort, wohin ich gehe, ist die Luft aufgeheizt. So aufgeheizt, dass mich der Gedanke bereits wieder nervös werden lässt.

Bevor mein Körper sich wieder gegen mich wenden kann, beende ich meine Kleidungsakrobatik und verlasse das Schlafzimmer wieder. Ich widerstehe dem Impuls, noch einmal im Bad in den Spiegel zu sehen. Stattdessen gehe ich in meine kleine Küche.
Dort, auf dem Tisch, liegt er: Der kleine Umschlag mit der großen Bedeutung.

Wenn der Kampf mit dem Spiegel schon schlimm war, so war er doch ein Zuckerschlecken verglichen mit dem Kampf, den ich mit dem Umschlag geführt habe. Ich bin nicht gut darin, mit meiner Hand zu schreiben. Ich gehöre zu der Generation, die sich zuerst an Computertastaturen und dann an Touchscreens die Handschrift verdorben hat. Acht Anläufe hat es gebraucht, bis ich den Umschlag so sauber beschriftet hatte, wie ich es wollte.

Und weitere zehn Versuche, bis auch der Inhalt meinen Ansprüchen genügte.

Noch kann ich es einfach bleiben lassen. Bis jetzt ist noch nichts passiert. Wenn ich den Umschlag liegen lasse, dann wird es nie jemand erfahren. Und ich … nun, es ist nicht das erste Mal, nicht wahr? Der Gedanke ist sogar sehr verführerisch, die ganze Sache abzublasen. Es war idiotisch, dem allen so eine große Bedeutung beizumessen. Wieso muss es denn heute sein?

Die Antwort ist so einfach wie erschütternd: Heute ist mein Tag!

»Heute ist mein Tag!«

Die Worte hängen für einen Moment in der Luft, bevor sie mir klirrend vor meine Füße fallen. Ist es jetzt schon so weit, dass ich Selbstgespräche führe? Ich denke an den Inhalt des Umschlags und zucke die Achseln. Anscheinend ist die Sache noch ernster, als ich ohnehin schon geglaubt habe. Wenn ich sie jetzt nicht durchziehe, wer weiß, was dann passiert.

Ich nehme den Umschlag in die Hand. Ganz vorsichtig. Er soll weder zerknicken, noch gedrückt werden. Wenn ich Glacéhandschuhe besäße, ich würde sie nun benutzen. Aber ich habe nur ein altes Paar Lederhandschuhe, die den Umschlag ihrerseits eher verunstalten würden, als dass sie ihn schützen könnten.

Aber vielleicht wären sie in der Lage, mich vor dem Umschlag zu schützen, der gleichzeitig eiskalte und lavaheiße Stromstöße in meinen Arm sendet.

Ich weiß, dass das alles nur Einbildungen sind. Dass ich mich in die Sache hineinsteigere. Aber was soll ich machen? Es geht jetzt schon seit Wochen und Monaten so und wenn ich es nicht jetzt wage, dann werde ich es vielleicht niemals wagen. Oder – noch schlimmer –die Umstände werden sich so verändern, dass es bedeutungslos wird, ob ich mich traue oder nicht. Doch das ist ein Gedanke, den ich besser nicht zu seinem Ende verfolge.

Mit dem Umschlag kehre ich in den Flur zurück und mache mich ausgehfertig. Ein Paar Schuhe zum Wechseln nehme ich auch mit. Der Schneematsch dort draußen würde sie verderben, wenn ich mit ihnen hindurchwandern würde. Und auch wenn das Letzte, worauf jemand achten wird, meine Füße sind, muss ich doch alles vermeiden, was mir ein Gefühl der Unsicherheit geben könnte. Oder vielmehr, was dieses Gefühl noch schlimmer macht. Meine dicke Winterjacke kann ich an der Garderobe abgeben.

Den schrillen Ruf des Spiegels ignorierend verlasse ich meine Wohnung und gehe das Treppenhaus hinunter. Den Umschlag halte ich immer noch in der Hand. Mir ist schwindelig bei dem Gedanken an das, was ich jetzt in Angriff nehme. Endlich in Angriff nehme. Aber zum ersten Mal gibt es auch ein Gefühl von Vorfreude. Es tut gut, die Entscheidung getroffen zu haben und losgegangen zu sein.

Heute ist mein Tag – und ich werde ihn nutzen! Zu verlieren habe ich nichts, zu gewinnen alles. Wenn man mir jetzt ein Kohlebecken hinstellen würde, ich würde mit nackten Füßen darüber gehen, so motiviert bin ich auf einmal.

Vor dem Haus steht mein treuer Japaner. Wir sind schon seit Jahren ein gutes Team, er und ich. Er bringt mich hin, wohin ich will, und im Ausgleich kümmere ich mich gut um ihn. Bei meinem Japaner fühle ich mich wohl.

Leider habe ich nicht daran gedacht, dass der Japaner einen Innenspiegel besitzt! Und aus diesem starrt mich nun, völlig unvermittelt, wieder mein Gesicht an, will eine weitere Inventur vornehmen, mich verunsichern.

Ich drehe den Spiegel so von mir weg, dass ich mich nicht mehr sehen kann. Dann müssen halt die Außenspiegel reichen, um den Japaner und mich durch den abendlichen Verkehr zu steuern. Das wird schon gut gehen, es ist nicht weit bis zu meinem Ziel. Außerdem bin ich dort schon oft gewesen. Um genau zu sein – seit einiger Zeit bin ich beinahe täglich dort.

Wie in einem Traum fahren der Japaner und ich durch die Straßen, erreichen irgendwann unser Ziel. Ich nehme es als einen Wink des Schicksals, dass wir einen Parkplatz in absoluter Nähe des Eingangs finden. Das Glück wendet sich mir zu, mein Optimismus steigt.

Ich wechsle meine Schuhe aus und gehe in die Kälte. Ungefähr zweihundert Meter muss ich laufen. Den Umschlag habe ich im Schutz meiner Jacke verborgen, presse ihn an mein Herz, wo er mit jedem Schlag mitpulsiert. Oder ist er es, der den Takt angibt? An diesem Abend, an diesem Tag, ist nichts davon auszuschließen.

Ich erreiche den Eingang. Einige Menschen stehen davor, rauchen. Ich halte mich nicht bei ihnen auf, denn hier werde ich nicht finden, was ich suche. Wenn, dann finde ich es drinnen, in der von Stroboskoplichtern durchzuckten Dunkelheit, der von Schweiß geschwängerten Rhythmik der Beats.

Die Jacke gebe ich an der Garderobe ab, wie ich es geplant habe. Den Umschlag halte ich nun wieder in der Hand. Inzwischen ist es keine Einbildung mehr, dass er und ich im Einklang miteinander schlagen und pulsieren. Es gibt keinen Unterschied mehr zwischen den Taktschlägen der Musik und dem Stakkato meines Herzens.

Ich schaue mich um, zweifle, zögere. Und was ist, wenn nun … aber nein, das kann nicht sein! Heute ist mein Tag, ich weiß es, ich spüre es. Und außerdem ist heute Samstag. An Samstagen sind wir nah. Bin ich nah. Ihr nah. An Samstagen ist sie eigentlich immer da. Sie ist schön, die Frau meiner Träume, meiner Begierde, meines Herzens. Ich habe sie hier im Club gesehen und mich sofort in sie verliebt. Ich mag alles an ihr: ihr herzliches Lachen, die Art, wie sie sich zum Takt der Musik bewegt, den Stil ihrer Kleidung. Alles.Aber ich habe mich noch nie getraut, sie anzusprechen. Sie scheint mir so nah und doch Lichtjahre von mir entfernt zu sein, auf einem anderen Stern zu existieren. Wenn sie dort drüben, auf der anderen Seite der Tanzfläche, an der Bar steht und sich mit ihren Freundinnen unterhält, schaue ich ihr gerne zu und stelle mir vor, bei ihr zu stehen und mich auch mit ihr zu unterhalten.

Mein Spiegel hat mich eines Tages, aus dem Hinterhalt, als einen Spanner und Stalker bezeichnet, weil ich sie mit meinen Blicken verfolgen würde. Ich gebe zu, dass ich sie beobachte, aber das tue ich nicht, weil ich unredliche Absichten hätte – es sei denn, es ist unredlich, einem anderen Menschen, den man schön findet, den man begehrenswert findet, näherkommen zu wollen.

Und nun stehe ich hier und suche nach ihr, versuche, ihren Kopf mit den langen Haaren, die im Licht der Scheinwerfer mal rötlich und mal blond erscheinen, in der Menge ausfindig zu machen.

Schließlich finde ich sie, weil sie mich zuerst gefunden hat.

Ich lasse gerade meinen Blick wieder an der Bar entlangschweifen, als ich sie entdecke. Sie ist alleine diesmal. Und sie schaut unverwandt in meine Richtung. Ich sehe schnell zur Seite und tue so, als ob ich irgendwas ganz anderes ansehe. Aber als ich verstohlen wieder in ihre Richtung schaue, ist ihr Bick immer noch auf mich geheftet.

Mir ist, als müsse ich vor Scham, Angst und Unsicherheit auf der Stelle im dreckigen und klebrigen Boden versinken. Ich bin ertappt. Was wird sie von mir denken? Was von mir halten?

Der Umschlag wird schwer in meiner Hand. Und immer schwerer und schwerer. Sein Inhalt hat sich von Papier zu Felsgestein umgewandelt. Und noch immer schauen wir uns an, sie und ich, über die Tanzfläche und die sich bewegenden und zuckenden Leiber hinweg.

Zwei Stimmen kämpfen in mir miteinander. Die eine gemahnt zur heillosen Flucht, treibt mich an, den Club, die Stadt, das Land zu verlassen. Und die andere flüstert mir leise, viel zu leise, immer wieder den Satz zu: »Heute ist dein Tag!«

Aber nun, wo es ernst wird, werden könnte, ist es unglaublich schwer für mich. Diese Frau ist für mich das, was Julia für Romeo, Gretchen für Faust, das kleine rothaarige Mädchen für Charlie Brown gewesen ist. Schwankend zwischen Unerreichbarkeit und Tragödie. Ziel der Hoffnung und der Erfüllung.

Mir wird schwarz vor Augen und ich muss sie für einen Moment schließen. Diese Gedanken und Parabeln, die mir da in den Sinn kommen, sind doch gar nicht ich! Ich weiß nicht, wieso es mir in letzter Zeit immer so geht, dass ich kaum noch ein ordentliches Wort denken, geschweige denn fühlen kann. In meinem Kopf scheint ein Wörterbuch explodiert zu sein, das die blumigsten und geschwungensten Wörter wie Widerhaken in meinem Hirn verankert hat.

Auch wenn ich zugeben muss, dass es sehr dabei geholfen hat, das zu schreiben, was auf dem Blatt Papier steht, das in dem Umschlag ist, der nun mit Macht aus meiner Hand fallen möchte und sozusagen nur noch am seidenen Faden zwischen meinem Daumen und meinem Zeigefinger hängt.

Ich öffne meine Augen wieder und sehe, dass sie nicht mehr da ist! Sie steht nicht mehr an der Bar, muss fortgegangen sein, nachdem sie feststellte, dass ich wieder einmal meine Augen nicht bei mir behalten konnte. Vielleicht ist sie mal eben telefonieren gegangen, lässt mich verhaften, sobald ich den Club verlasse. Oder sie holt ihren Freund, auch wenn ich sie nie in Begleitung eines Mannes sah. Oder …

»Hi!«

Von links werde ich angesprochen und noch ehe ich mich umdrehe weiß ich, dass sie es ist. Ich kann sie riechen, die Luft schmeckt nach ihr. Eine Aura umgibt sie. Unwillkürlich fasse ich den Umschlag wieder mit mehr als zwei Fingern an.

Als ich mich dann drehe, geschieht es mit der Geschwindigkeit eines Turmdrehkrans. Meine Arme scheinen seine Ausleger zu sein, die zunächst an Ort und Stelle verweilen, bevor der Schwung sie dann mit sich reißt.

Und schließlich stehe ich ihr doch in meiner Gesamtheit gegenüber, jeder zitternde und unsichere Zentimeter von mir. Auf Armeslänge vor der Frau, die ich bislang nur aus der Entfernung betrachtet habe, die uns gleichzeitig trennte und voreinander schützte. Mich vor ihr und mir gleichermaßen schützte.

»Hi«, sage ich – mehr ein Reflex als ein ernst gemeinter Versuch, ein Gespräch in Gang zu bringen.

»Wie geht es dir?«, fragt sie und diese einfache Auskunft überfordert mich vollkommen. Doch wenn ich nichts sage, dann wird sie denken, dass ich nicht nur ein Stalker, sondern auch debil bin. Also muss ich wohl oder übel antworten.

Der Umschlag in meiner Hand steht in Flammen.

»Ganz gut«, antworte ich und verschlucke mich fast an den zwei Silben. »Und dir?«

»Mir auch.«

Sie sieht mich an und ich sehe sie an. Um mich herum beginnt die Welt, sich wieder zu drehen, doch diesmal schneller. Was ich für den Ausleger eines Krans gehalten habe, sind in Wahrheit die Ketten eines Karussells, in dessen Sitz ich gepresst und immer wieder im Kreis gewirbelt werde. Sie ist die Achse, um die ich mich bewege.

Und immer noch suche ich in ihrem Gesicht nach einem Anzeichen von Ärger, von Wut, von Ekel oder Abscheu. Ich suche nach Pfefferspray, einer Handtasche, einem Schlagring, mit dem sie sich an mir für den Voyeurismus der vergangenen Wochen revanchieren möchte.

In ihrer Hand hält sie einen Briefumschlag.

Er sieht nicht so aus, als sei er ein Zwillingsbruder von meinem, aber trotzdem möchte dieser sofort nach vorne, in den Vordergrund, um seinen Artgenossen freudig zu begrüßen. Als ob er sagen wolle, dass er lange genug von dem Idioten, mir, misshandelt und viel zu fest gehalten worden sei.

Ich schaue der jungen Frau in die Augen und sehe Neugierde, und … ist es Unsicherheit? Wieder scheine ich ein Spiegelbild vor mir zu haben. Doch dieses Mal verhöhnt er mich nicht, sondern stellt mir Fragen. Und die Fragen von ihr und die Fragen von mir treffen sich in unserer Mitte, ohne dass wir sie aussprechen müssen.

Ich könnte es, glaube ich, auch überhaupt nicht.

»Ich bin die Anna«, sagt sie schließlich und ihre Lippen formen nach den wunderbaren vier Buchstaben ihres Namens ein Lächeln, das das Feuer in meinem Briefumschlag löscht und die Hand dazu bewegt, sich nach vorne zu bewegen, wo sie sie sehen kann.

Genau das passiert. Sie schaut auf den Umschlag in meiner Hand, auf den in ihrer Hand, und dann wieder zurück zu mir.

»Ist der da für mich?«

»Ja.«

»Dann ist der hier für dich.«

Ich nehme den Umschlag und reiche ihr den meinen. Er schmeichelt meiner Hand, ist wie ein Versprechen.

Ich bemerke, dass ich ihr meinen Namen noch nicht genannt habe und nun, da ich ihren, ebenso einfachen wie reinen gehört habe, komme ich mir beinahe ein wenig albern vor, ihn zu nennen.

Aber Anna schaut mich mit einem so offenen, entwaffnenden Blick an, dass der Ring, der sich um meinen Mut gelegt hat, plötzlich aufspringt und all diese Kraft, die die ganze Zeit über in mir war, nun wieder zum Vorschein kommen lässt. Die Kraft, die es mir überhaupt möglich gemacht hat, den Brief, der in dem Umschlag ist, überhaupt zu schreiben.

Ich öffne meinen Mund, lächle Anna an und sage dann: »Jetzt bitte nicht lachen. Mein Name ist Valentin!«

Natürlich müssen wir beide lachen. Ein befreiendes Lachen. Denn heute ist der 14. Februar.

Mein Tag!

Advertisements

8 Gedanken zu “„Valentins Tag“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s