Und plötzlich … offline

Da kann sich die jüngere Generation wahrscheinlich gar nicht mehr dran erinnern, wie das früher war, als man auch mal ohne Internet auskommen musste. Wir hatten ja nichts, damals! Wir mussten uns irgendwie anders beschäftigen – zum Beispiel Bücher lesen 😉 .

Gestern lief eine richtig tolle Aktion im Rahmen des Valentinstags, die von den BartBroAuthors auf die Beine gestellt wurde (zu denen ich euch immer noch einen Blogpost schuldig bin). Zeitweise haben wir Twitter richtig zum Glühen gebracht!

Und während die Leitungen heiß liefen, wurde ich mittendrin kaltgestellt. Denn auf einmal fingen die Lichtlein auf meinem Internetrouter zu meiner Linken ganz furchtbar an zu blinken (was beweist, dass nicht alles, was sich reimt, auch gut ist). Und das war es dann mit online.

Deswegen, und weil die Mobilfunkabdeckung hier ziemlich mies ist (der Techniker der Telekom, der heute da war, sagte zutreffend »E wie erbärmlich«), war die Aktion dann schon um kurz vor fünf für mich vorbei. Und ich konnte nicht einmal mehr die Kommentare zu meiner Kurzgeschichte beantworten.

Ein Gutes: Ich habe gestern Abend die Zeit genutzt, um endlich die Erstüberarbeitung von „Der Morgen danach“ abzuschließen. Das gesamte Manuskript liegt jetzt in der Ich-Form vor.

Ein Schlechtes: Kaum hat der Router aufgehört zu husten und zu schwächeln, habe ich heute damit angefangen, weswegen ich diesen Beitrag auch ungewöhnlich kurz fassen möchte.

Nicht, dass ihr euch noch ansteckt. Weder mit Husten, noch mit offline.

Habt einen schönen Abend!

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13 Gedanken zu “Und plötzlich … offline

      • Das glaube ich sofort. Ich hatte ähnliche Erfahrungen damit, Fotos nach Israel zu mailen bzw. es zu versuchen. Das war allerdings schon 2003 oder 2004.
        Ich glaube dir aber, wie frustrierend das gewesen sein muss. Damals kostete ja noch jede Minute extra Geld, das war ein teurer Download. Und dann auch noch sowas Ärgerliches. Damals, als 55 mb noch tatsächlich große Dateien waren :D.
        1999 habe ich zum ersten Mal erfahren, dass es das Internet gibt: Eine Mitschülerin hat für ihren (übrigens langweiligen und abgekupferten) Vortrag „das Internet“ bemüht und niemand von uns wusste, was genau das sein soll 😀

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      • Mit dem Internet bin ich durch meinen Vater, der das auf der Arbeit hatte, schon sehr früh in Kontakt gekommen. Privat habe ich seit 1998 einen Zugang. Der hat damals, lass mich nicht lügen, 6 DM die Stunde gekostet, was schon fast ein Kampfpreis war.

        Danach haben wir dann brav immer fein upgegradet, also über ISDN und dann so ziemlich jede DSL-Geschwindigkeitsstufe. Immer direkt bei Verfügbarkeit. Eigentlich müsste die Telekom uns mal eine Prämie zahlen 😀

        Und heute machste „Wusch“ und hast das halbe Internet heruntergeladen. So müssen sich unsere Urahnen gefühlt haben, als die Autos die Pferdekutsche verdrängt haben.

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