Der Sonntagsreport vom 19.02.2017

Hallo alle zusammen!

Ich hoffe, dass ihr bis jetzt dieser Seuche standhalten konntet, die im Moment in Deutschland unterwegs ist. Gibt es eigentlich jemanden, der noch nicht erkältet war, gerade erkältet ist, oder bei dem die klamme Nasenspitze schon die kommende Erkältung ankündigt?

Als ich jedenfalls am Donnerstag bei meiner Hausärztin war, sagte die auf meine spaßig gemeinte Bemerkung, dass ich ihr was ganz exotisches bringen würde, dass sie das bis jetzt wirklich kaum gesehen hätte. Wobei: Eigentlich habe sie in den letzten zwei Wochen kaum was anderes gesehen.

Mist, nicht mal bei den Krankheiten bin ich über die Maßen individuell. Obwohl ich ja eifrig ICD-Nummern sammle. Ich bin also sozusagen das männliche Gegenstück zu Kia Kahawas „Krankheitensammlerin„. Dazu passt auch, dass mein Psychodoc mir am Mittwoch in Aussicht stellte, dass wir eventuell an dem Schilddrüsenmedikament, das ich nehme, etwas drehen könnten/sollten.

Ja, ich fühle mich gerade, als wäre ich über achtzig Jahre alt. Wieso, die Nachfrage? Ach so, weil ich über Krankheiten rede und über nichts anderes. Aber irgendwie war die Woche auch kaum etwas anderes.

Das Wichtigste war, dass ich den ersten Überarbeitungsdurchgang von „Der Morgen danach“ abgeschlossen habe. Das bedeutet, dass das ganze Manuskript jetzt in der Ich-Form vorliegt.

Der zweite Durchlauf, den ich mir vorgenommen habe, muss aus den genannten Gründen gerade ein wenig auf sich warten lassen. Hierfür möchte ich den Text noch einmal komplett lesen und vor allem in Hinblick auf die Gefühle des Protagonisten abklopfen. Im ursprünglichen Entwurf waren die direkten Gefühlswelten natürlich wesentlich indirekter. Das muss sich nun ein wenig ändern.

Auch wenn ich aus berufenem Mund schon gehört habe, dass der Text sich dadurch autobiografisch liest. Aber da werde ich, zusammen mit meinen Lektorinnen bei Scylla, schon das richtige Maß finden. Ich bin da sehr zuversichtlich.

Aber im Augenblick ist an ein konzentriertes Arbeiten nicht zu denken. Ich bin ja schon froh, wenn ich mich ein wenig mit dem Blog beschäftigen kann und das hier nicht alles zusammenbricht. Und, ganz ehrlich, oft genug merke ich danach auch deutlich, wieso ich eigentlich arbeitsunfähig geschrieben bin. Der Kopf brummt dann nämlich. Ein guter Testlauf dafür, ob ich mich wieder zur Arbeit schleppen kann, oder eben auch nicht. Aber erst einmal bin ich bis einschließlich Dienstag sowieso krank geschrieben.

Was ich ein wenig schade finde ist, dass mein gestriger Artikel so untergegangen ist. Aber irgendwie scheint niemanden zu interessieren, was ich bereits geschrieben habe, sondern nur die Sachen, die ich gerade schreibe. Ist das jetzt gut, oder ist das schlecht? Ich glaube, es ist einfach.

Und wenn ich schon dabei bin, um Aufmerksamkeit zu betteln, dann würde mich interessieren, ob ihr meine Kurzgeschichte am Dienstag gelesen habt, wie sie euch gefallen hat – und ob ich vielleicht in Zukunft wieder häufiger Kurzgeschichten schreiben sollte. Könnte ja auch sein, dass ihr sagt: Bloß nicht! Ob mich das abhalten würde? Weiß nicht! 😉

Im Hintergrund läuft übrigens die neueste musikalische Neuerwerbung. Ich habe mich spontan in die erste Single aus dem neuen Album von Amy MacDonald verliebt und weil es den Download des Deluxe-Albums bei Juke schon für 7,99 Euro gab, konnte ich nicht widerstehen. Hier mein Ohrwurm der Woche:

Ansonsten habe ich diese Woche wieder ein paar Filme gesehen, weil ich mich sowieso nicht so lange vorm Rechner aufhalten kann und sollte.

  • Cut Bank
    • Ein netter Genrezwitter zwischen Thriller, Komödie und Kleinstadtpsychodram. Der Cast mit Liam Hemsworth, Teresa Palmer, Billy Bob Thornton, Bruce Dern und John Malkovich ist erstklassig aufgelegt und die Geschichte macht einfach Spaß – zumal sie mit der einen oder anderen Überraschung aufwarten kann. Vielleicht die interessanteste Kleinstadt seit Twin Peaks.
  • Cube
    • Meine Zweitsichtung dieses Films, den ich irgendwie spannender in Erinnerung hatte. Eine Gruppe von Menschen findet sich in einen gigantischen Kubus eingesperrt wieder, der mit Todesfallen gespickt ist. Es ergeben sich die zu erwartenden Spannungen in der Gruppe. Ich mag die Idee des Würfels als Solches, aber finde das Finale mies. Niedlich wie immer: Nicole DeBoer (Star Trek: Deep Space Nine).
  • Sand Sharks
    • Eigentlich kann ich wiederholen, was ich gestern schon über den Film getwittert habe: Haie, die durch Sand schwimmen können, Corin Nemec („Parker Lewis, der Coole von der Schule“) auf Speed. Dazu noch Brooke Hogan, die Tochter von Hulk Hogan, als Wissenschaftlerin im hautengen Top. Könnte von der Genreschmiede „The Asylum“ stammen, sieht auch fast so aus, was an Regisseur Mark Atkins liegen könnte, der oft für das Irrenhaus gearbeitet hat. Ich mag solchen Quatsch. Your opinion may vary.

Das soll es auch schon gewesen sein mit meinem kleinen Wochenrückblick, in dem es heute gefühlt um Kraut, Rüben und Rübenkraut ging. Ich hoffe, dass es nächste Woche wieder strukturierter wird.

Euch eine schöne und hoffentlich gesunde Woche!

Euer Michael

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4 Gedanken zu “Der Sonntagsreport vom 19.02.2017

  1. Gute Besserung! Erkältungen und Grippen grassieren gerade wirklich umher.
    Dass ihr was an den Schilddrüsenmedikamenten ändern wollt, finde ich super. Die Hormone haben großen Einfluss auf das Wohlbefinden und da finde ich es gut, dass ihr die kontrolliert!
    Und das Lied muss ich mir auch mal anhören 🙂

    Gefällt 1 Person

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