#wirsindtraumfaenger (10) Wem ich dankbar bin

Hallo zusammen!

Wie ihr sicherlich schon mitbekommen habt, habe ich die meisten Tage der #wirsindtraumfaenger-Challenge bis jetzt ausgelassen. Der Grund dafür ist einfach, dass viele der enthaltenen Themen mich nicht unbedingt angesprochen haben, oder in sehr ähnlicher Form schon hier im Blog behandelt wurden. Da habe ich dann lieber einen anderen, „eigenen“ Artikel vorgezogen.

Aber die Aufgabe von heute finde ich dann doch wiederum ganz spannend und deswegen möchte ich heute kurz darauf eingehen, wem ich eigentlich dankbar bin. Ich beschränke mich dabei jetzt mal aufs Schreiben, denn ansonsten wird das hier eine längere Rede und ihr wisst ja (vielleicht auch erst jetzt), dass selbst bei einer Oscar-Verleihung ein striktes Zeitlimit von 45 Sekunden für die Dankesrede gilt. Gut, 45 Sekunden sind für mich utopisch, aber dennoch 😉 .

Als erstes würde ich gerne dem danken, der dafür gesorgt hat, dass ich überhaupt Freude am Schreiben entwickelt habe. Leider kann ich euch nicht benennen, wer das gewesen ist. Die Gläubigen unter uns würden vielleicht den dort oben angeben, aber ich muss gestehen, dass ich da so leichte Glaubensdefizite habe. Am ehesten glaube ich, dass meine Liebe zum Schreiben durch das Lesen geweckt wurde. Und die Liebe zum Lesen wurde dadurch geweckt, dass ich immer Bücher um mich herum hatte. Eine nicht zu unterschätzende Inspirationsquelle haben aber sicher auch die Geschichten gespielt, die ich auf Hörspielcassetten gehört habe.

Ein ganz großer Dank gilt meinen Eltern, weil sie mich immer einigermaßen auf dem technischen Stand gehalten haben, der mich überhaupt in die Lage versetzte, meine Manuskripte zu schreiben. Ich habe es schon einmal erwähnt: Wenn ich mit der Hand hätte schreiben müssen, wären meine Ambitionen total im Sand verlaufen. Dadurch, dass ich seit 1985 einen Computer hatte und nicht allzu lange danach sogar einen 24-Nadel-Drucker (die Älteren erinnern sich) stand mir die Welt der Textverarbeitung offen.

Ich danke meiner Frau dafür, dass sie mich ausgehalten hat und immer noch aushält, was das Schreiben (und so manch anderes) angeht. Es war vielleicht nicht einfach, sich zu Beginn unserer Beziehung auf diesen Typen einzustellen, der einen nicht gerade kleinen Prozentsatz seiner Zeit damit verbringt, irgendwelche Wörter in die Tastatur zu kloppen, ohne dass dabei jemals etwas Verwertbares herauskäme. Später hat sie mir meinen ersten eigenen Schreibtisch eingerichtet, auch wenn der noch in unserem Schlafzimmer stand.

Dann danke ich meiner kleinen-großen Schwester dafür, dass sie mich vor einigen Jahren dazu inspiriert und ermutigt hat, das Schreiben wieder zu probieren. Viel mehr Worte muss ich dazu nicht verlieren, ich habe schon mal einen eigenen Beitrag über sie geschrieben.

Und last, but definitely not least, danke ich euch, meine Leser, Verfolger, Freunde und Kollegen. Ohne euch gäbe es diesen Blog nicht mehr, den sicherlich größten Meilenstein auf meinem Weg zum eigenen Buch. Und wenn es den Blog nicht mehr gäbe, wer weiß, wo ich dann heute wäre und was ich in Bezug auf das Schreiben stünde. Es wäre grob fahrlässig von mir, wollte ich nun einzelne Namen herausheben, denn dann würde ich unter Garantie jemanden vergessen.

Wie ihr seht, bin ich also einer ganzen Menge Leute dankbar. Und manchmal ist es gar nicht schlecht, das auch auszusprechen. Aber jetzt muss ich schnell wieder runter von der Bühne, der Moderator schaut schon so grimmig …

Habt einen guten Start ins Wochenende!

Euer Michael

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4 Gedanken zu “#wirsindtraumfaenger (10) Wem ich dankbar bin

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