Linktipp: WordPress war mal kostenlos

Wie ihr wisst, plane ich schon seit geraumer Zeit, mich mit meinem Blog von wordpress.com weg zu bewegen und auf einer eigenen Domain mit einer eigenen und unabhängigen WordPressinstallation weiterzumachen. Da sind für mich natürlich eine Menge Fragen akut, die man sich eben so stellt. Da geht es dann um technische Details wie Themes und Templates und Plugins und all solchen Schnickschnack.

Bei einer der wohl besten Seiten im Netz zum Thema Bloggen habe ich nun einen Artikel zur Kenntnis nehmen müssen, der thematisiert, dass auch in diesem Bereich immer mehr der Trend zum Abo-Modell geht.

Es ist schon lange so, dass sich die Designer und Programmierer für ihre Arbeit natürlich bezahlen lassen wollen. Da habe ich nicht nur volles Verständnis für, sondern auch volle Solidarität. Schließlich werde auch ich gerne für meine Arbeit bezahlt – nach Möglichkeit zukünftig auch für meine kreative.

Aber dass man viele WordPress-Erweiterungen jetzt im Abo „kaufen“ muss, das war mir neu. Dabei hat das Abo in vielen anderen Bereichen des Computerlebens doch schon längst Einzug gehalten. Ich muss mir mein Office im Abo kaufen, wenn ich es aktuell haben will. Für den Virenscanner gibt es auch das praktische Abomodell, das nach einem Jahr ausläuft, wenn es nicht verlängert wird. Und die Cloud? Kostet auch einen festen Betrag jährlich.

Natürlich ist WordPress selber, also die Standardinstallation, immer noch kostenlos. Ich würde auch nie die Kosten für eine Domain mit einrechnen, die ich natürlich habe (auch gemietet). Aber wenn ich auf einmal für ein schickes Design oder ein Plugin jährlich bezahlen muss, dann schließe ich mich der Ansicht des Artikels an: Dann geht das ganz schön ins Geld. Oder vielleicht auch weniger schön.

Und es macht es auch schwerer, einfach mal Experimente zu wagen, wenn man bei jedem dieser Experimente fürchten muss, Abogebühren umsonst investiert zu haben.

Ich empfehle den Artikel für alle, die so wie ich mit dem Gedanken an eine eigene Installation spielen. Und ich freue mich auf den angekündigten Folgebeitrag.

Advertisements

32 Gedanken zu “Linktipp: WordPress war mal kostenlos

    • Ich besitze ja schon die entsprechende Domain mit allem Drum und Dran. Es geht mir in der Hauptsache auch um die Sicherheit, dass meine Daten wirklich bei mir liegen. Und halt um die Flexibilität, die ich im Zugriff auf den Onlinespeicher habe. Der Blog wird ja zukünftig „nur“ einer der Bausteine meiner Autorenseite sein. Der Wichtigste, aber eben nur ein Baustein.

      Gefällt 1 Person

  1. Hhm… Ich sehe in den ganzen Sachen zuwenig durch, leider. Habe aber den Eindruck, dass sich die vermeintlich ‚billigsten‘ Angebote gerade darüber finanzieren, dass sie im Nachhinein doch sehr teuer werden. Du hängst nämlich dort fest wie die Spinne im Netz.

    Habe schon den einen oder anderen Blogger ‚verloren‘, der irgendwo anders hinging. Alles wurde viel umständlicher, kommentieren ging nicht mehr, etc. Das Kommentieren ist aber grade die stärkste Ressource, weil wir damit unsere Leser und was sie von unseren Beiträgen halten, spüren können.

    Für mich ist heute schon klar: Sollte ich je mal was machen, tue ich das auf WordPress. Preisvergleiche werde ich gar keine anstellen. Mir ist viel wichtiger, das alles gut und ohne viel Stress funktioniert.

    Gefällt 1 Person

    • Ich stimme dir in fast allem zu. Das Problem mit den Kosten wäre bei mir allerdings kleiner gewesen, wenn ich mich nicht unüberlegt so in alle Richtungen „ausgebreitet“ hätte, was die Domains & Co. angeht. Hätte ich mich von Anfang an auf wordpress.com festgelegt, dann wäre das am Ende viel günstiger gekommen.

      Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s