„Darkride“: Der Anfang wäre gemacht

Anfang der Woche hatte ich noch darüber geschrieben, wie schwer ich mich getan habe, um meinen Hintern hoch zu bekommen und endlich mit dem anzufangen, was ich mir für diesen Urlaub im schriftstellerischen Sinn ganz fest vorgenommen hatte. Ich wollte und will die (mögliche) Veröffentlichung von „Darkride“ vorantreiben. Und dazu gehört, dass die nötigen Grundvoraussetzungen geschaffen sind.

Ich fasse diese noch einmal kurz zusammen:

  1. Ich brauche eine aussagefähige Leseprobe des Romans
  2. Ich benötige ein vollständiges und formell korrektes Exposé
  3. Dann kommt noch der „Kleinkram“ wie Anschreiben und Vita hinzu.

Wie ihr ja wisst, möchte ich „Darkride“ bei Bastei Entertainments eBook-Label be einreichen, die seinerzeit schon meinen Roman „Der Beobachter und der Turm“ zur Prüfung auf dem Tisch hatten. Dieser fand zwar anhand des Exposés kein Gefallen, aber meine Schreibe sagte dem Lektor zu, der meine Anfrage geprüft hatte und deswegen ermutigte er mich, mich wieder mit einem neuen Projekt an ihn zu wenden.

Es hat lange gedauert, bis ich mich durchgerungen habe, aber egal: Here we go!

Der Vorteil, der sich durch diesen vorangegangenen Kontakt ergibt, liegt auf der Hand: Erstens habe ich schon einen konkreten Ansprechpartner im Verlag, zweitens kenne ich schon genau die Charakteristika, welche die einzureichenden Unterlagen haben sollten, damit ich nicht sofort aussortiert werde.

Ich hoffe, dass mir das die Arbeit an den Punkten zwei und drei vereinfachen wird.

Den Anfang stellte aber, wie bei solchen Aufzählungen meistens, der erste Punkt dar. Und der war gar nicht so leicht. Dazu muss man wissen, dass mein Roman, selbstverständlich, mit einer Leiche beginnt. Diese taucht allerdings nicht schon auf den ersten paar Seiten auf, sondern ich baue erst die Stimmung des Freizeitparks auf, in dem die Handlung spielt. Dann kommt die Entdeckung der Leiche und dann wird meine Hauptfigur, Kriminaloberkommissar Jakob Dillken, in Gang gesetzt.

In meinem ersten Entwurf brauchte das alles runde 50 Seiten. Viel, viel zu lang – nicht nur für den fertigen Roman, sondern vor allem auch für die Leseprobe. Diese sollte nicht länger als 30 Normseiten sein. Es galt also, 20 Seiten in irgendeiner Form loszuwerden.

Und ich muss sagen, ich bin überrascht davon, wie gut es mir mittlerweile gelingt, meine Texte zu filetieren. Ich schneide ab, wo zu viel Füllstoff ist und trenne heraus, wo die Handlung sehnig wird. Man wächst wirklich an und mit seinen Erfahrungen, nehme ich an. Denn diejenigen von euch, die schon länger hier mitlesen, werden sich sicher erinnern, was für Probleme mir genau diese Disziplin anfänglich gemacht hat. Und jetzt, nach drei Tagen konzentrierter Arbeit (die ich natürlich nicht durchgearbeitet habe, bewahre!) habe ich die Leseprobe fertig. Es ist alles drin, was drin sein soll und sie ist auch nicht eine Seite zu lang.

Das macht Mut!

In den kommenden zwei Tagen werde ich sehr wahrscheinlich nicht viel zum Arbeiten kommen, wegen österlicher und geburtstaglicher Verpflichtungen. Aber im Laufe der kommenden Woche, die ich ja noch frei habe, sollte es mir gelingen, das Exposé auch noch in die Tastatur zu hauen.

Und dann geht mal wieder ein Entwurf von mir auf die Reise. Ich würde nicht sagen, dass ich mich daran gewöhnt habe. Wahrscheinlich gewöhnt man sich niemals daran. Aber es verursacht bei mir auch kein Gefühl des Erschreckens oder der Panik mehr.

Alles entwickelt sich weiter. Selbst der Autor.

Ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden, wie es mit „Darkride“ und allem drumherum weitergeht! Falls wir uns nicht mehr lesen sollten, wünsche ich euch aber jetzt erst einmal ein paar schöne Ostertage!

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5 Gedanken zu “„Darkride“: Der Anfang wäre gemacht

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