„Aus Eiseskälte aufgewacht“ und durch ein heißes Feuer gegangen

Wie ist eigentlich der aktuelle Stand in Bezug auf die Anthologie der Clue Writer, die unter dem schönen Namen „Schmerzlos“ erscheinen wird?

Wie ihr euch vielleicht erinnert, hatte ich ja beim Literaturwettbewerb von cluewriting.de mitgemacht und mich dort mit meiner Geschichte „Aus Eiseskälte aufgewacht“ unter den fünf besten Einsendungen platziert. Ich bin damals, als die Sache verkündet wurde, ja selber sehr überrascht gewesen.

Seitdem ist wieder eine Zeit ins Land gegangen. Aber eine Zeit, in der im Hintergrund eifrig gehämmert, gebohrt und geschraubt wurde. Meine Hochachtung vor Rahel und Sarah, die das ganze Projekt auf ihren Schultern tragen und vorantreiben.

Da ich unter den ersten Fünf war, steht meine Geschichte ja auch zur Vertonung durch einen der Clue Caster an. Das sind die Sprecher, die regelmäßige Podcasts für die Website einsprechen. Hier durfte ich einen Wunsch äußern, wen ich gerne als Sprecher für „meine“ Geschichte hätte. Und so freue ich mich, dass Clemens Weichard sich bereit erklärt hat, meiner Story Leben einzuhauchen. Als größer Fan von Hörspielen und Hörbüchern ist das für mich natürlich etwas ganz Besonderes.

Auch für die Veröffentlichung des Gesamtpakets gibt es schon einen vorläufigen Termin, der gegen Ende Mai liegt – das genaue Datum behandle ich mal lieber noch als Geheimsache, weil es ja eben ein geplantes Datum ist und man weiß ja, dass da noch was dazwischenkommen könnte.

Wie komme ich nun auf die Überschrift über diesem Beitrag, dass „Aus Eiseskälte aufgewacht“ durch ein heißes Feuer gegangen ist? Ganz einfach: Gestern wurde auf cluewriting.de ein Beitrag veröffentlicht, in dem genauer darauf eingegangen wird, welchen Entscheidungsprozess alle Einsendungen durchlaufen mussten, die zum Wettbewerb eingereicht wurden. Und da kann einem im Nachhinein nur schwummrig werden.

Nicht weniger als satte 5 Revisionen musste jeder Text überstehen, um am Ende auf dem Treppchen der aufgenommenen Geschichten zu stehen. Ich kann mir nur schwer vorstellen, welche Anstrengung dahinter gestanden hat, das alles zu organisieren, zu administrieren und am Ende auch durchzuziehen.

Und ich muss zugeben, dass es mich, neben der blanken Ehrfurcht, auch ein wenig stolz macht, dass ich mit meiner Geschichte dabei sein darf.

Erinnert ihr auch noch, wie ich vor einigen Wochen glaubte, meine Geschichte sei nichts wert und die Aufnahme in die Anthologie eher einem missglückten Zufall geschuldet? Nun, nachdem ich diesen Beitrag gelesen habe, wäre es geradezu eine Beleidigung für Rahel und Sarah und alle anderen, wenn ich an dieser Meinung festhielte.

Seit gestern erlaube ich mir, auf „Aus Eiseskälte aufgewacht“ stolz zu sein. Der eine oder die andere mag sich denken: Endlich!

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10 Gedanken zu “„Aus Eiseskälte aufgewacht“ und durch ein heißes Feuer gegangen

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