To get shit done!

Ich muss mich gerade mal für zwei oder auch drei Sekunden freuen, wenn euch das recht ist. Wenn nicht, dann empfehle ich euch, einen meiner etwas weniger fröhlichen Beiträge zu lesen. Ich bin mir sicher, dass ihr mit relativ kurzer Recherche etwas passendes finden könnt 😉 .

Aber heute muss ich einfach mal sagen, dass ich ein gutes Gefühl habe. Ich habe in den letzten Tagen die Erfahrung gemacht, wie gut es mir tut, wenn ich einfach mal Dinge in Angriff nehme und dann auch erledige.

Ja, das ist keine neue Erkenntnis – andererseits schreiben eine Menge Leute Ratgeber zu genau diesen Themen. So unwichtig kann sie dann folglich eigentlich auch nicht sein.

Aber hey, ich habe in der letzten Woche die Kurzgeschichte geschrieben und fertig gemacht, mit der ich nun irgendwie, irgendwann, irgendwas anstellen werde. Und ich habe, nachdem ich beinahe einen Monat die Sache immer wieder aufgeschoben habe, die Bewerbung für „Darkride“ geschrieben und abgeschickt.

Ich habe das Gefühl, im Moment einfach Dinge erledigt zu bekommen. Im englischen sagt man, ich finde sehr passend: To get shit done!

Es geht darum, dass man Aufgaben, die einem vielleicht für den Augenblick zu groß zu sein scheinen, nicht einfach bis St. Nimmerlein aufschiebt, sondern sie in Angriff nimmt. Man kann vielleicht scheitern, das ist legitim. Aber wichtig ist, dass man es wieder versucht und dass man an der Sache dran bleibt.

Das ist für mich deswegen wichtig, mir das auch selber ins Gedächtnis zu rufen und nach Möglichkeit dort zu verankern, weil es ja jetzt weitergehen muss: „Der Morgen danach“ steht auf dem Programm. Heute in zwei Wochen habe ich wieder einen Termin im Verlag und dann geht es „knallhart“ ins Lektorat. Darauf will ich vorbereitet sein.

Doch auch außerhalb meiner Schriftstellerblase bekomme ich gerade Dinge hin, vor allem auf der Arbeit, die mir schon länger böse in die Augen gestarrt haben.

Ist es so einfach: Man probiert sich aus, überwindet einen Widerstand und löst damit eine Blockade? Kann es wirklich so einfach sein? Und wenn es so ist, wieso baut man sich dann immer wieder so leicht neue Blockaden in den Weg?

Und was steht dann eigentlich in den ganzen Ratgebern drin, wenn das so einfach ist!?

Ich bin jetzt lange genug im Geschäft um zu wissen, dass solche Phasen kommen und gehen können. Aber ich bin auch lange genug dabei um zu wissen, dass es wichtig ist, sich vor Augen zu führen, dass man diesen Phasen nicht ausgeliefert ist. Gerade das Beispiel der vergangenen Woche zeigt, dass mit ein wenig Anstrengung ein Schritt aus eigener Veranlassung und mit eigener Kraft getan werden kann.

Und dann setzt man einen Prozess in Gang, der einen vielleicht, vielleicht auch nicht, irgendwohin führt. In meinem Fall vielleicht zu einer Verlagsveröffentlichung für „Darkride“. Oder zu einer Kurzgeschichtensammlung, irgendwann, in weiter Ferne.

Ich danke euch für die zwei, drei Sekunden eurer Aufmerksamkeit und eventuell habt ihr ja auch irgendeinen Brocken, den ihr schon so lange vor euch herschiebt, dass ihr gar nicht mehr wisst, wie ihr ihn handhaben sollt. Ich kenne das, das wisst ihr, wenn ihr hier schon länger mitlest.

Aber die Erfahrung, die ich gerade mache, die könnt auch ihr machen. Ganz ohne „du schaffst es“ oder über Glasscherben laufen!

Indem ihr es einfach ausprobiert: To get shit done!

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7 Gedanken zu “To get shit done!

  1. Shit done kriegen macht so glücklich! Ich freue mich über jeden fröhlichen und moden Beitrag! Gerade wächst mit den Aufgaben, die ich erledigt habe, der Stapel an Aufgaben, die noch anstehen. Bald, ganz bald habe ich auch meinen shit gedoned. *Denglisch off

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