Der Sonntagsreport vom 04.06.2017 – Gedruckte Bücher, Aufmerksamkeitsknick und viel zu viel Musik

Guten Tag zusammen und frohe Pfingsten!

So schnell ist also schon wieder eine Woche um. Ich kann im Augenblick geradezu meinen Sommerurlaub auf mich zu rasen sehen und das ist natürlich etwas vollkommen und uneingeschränkt Gutes. Gleichzeitig kann ich aber auch sehen, wie der Reihe nach jede Menge Wochen verstreichen, in denen ich so viel Produktives tun könnte, es aber nur hin und wieder auch tue. Ihr seht schon, das Prokrastinierungsthema ist immer noch ein wenig aktuell.

Aber: Ich tue etwas dagegen. Wie schon angekündigt, habe ich auch mit meinem behandelnden Arzt darüber gesprochen und wir sind überein gekommen, dass es vielleicht nicht schlecht ist, mir da auch ein wenig medikamentös unter die Arme zu greifen. Jetzt sitze ich zwar hier mit teils heftigen Nebenwirkungen, aber die nehme ich (für den Moment) gerne in kauf, wenn danach ein Nachlassen der Antriebsschwäche kommt.

Ihr seht, ich bin mal wieder schonungslos offen und kann nur hoffen, dass dieses Thema bei meinen treuen Lesern gut aufgehoben ist. Andererseits kann ich damit auch offen umgehen, weil ich ja nun einmal einen Beruf habe, bei dem ich nicht davon ausgehen muss, dass ich irgendwann noch einmal in die Verlegenheit komme, meinen Arbeitgeber wechseln zu müssen. Das heißt auch, dass mir nichts zum Nachteil gereichen kann, was ich hier online von mir „preisgebe“.

Aber das nur am Rande. Es passt nur sehr gut zu der Beobachtung, die ich gestern wieder einmal gemacht habe. Ich habe offensichtlich inzwischen eine ziemlich treue „Fangemeinde“, die wirklich darauf wartet, dass ich einen neuen Beitrag auf dem Blog veröffentliche. Denn an Tagen, an denen es keinen Beitrag auf „Mein Traum vom eigenen Buch“ gibt, kommen kaum Besucher hier vorbei. Daraus schließe ich, dass ich nur verhältnismäßig wenige Spontanbesucher und hauptsächlich Stammgäste habe. Gleichzeitig kann ich an der Entwicklung meiner Aufrufszahlen ausmachen, dass diese mit der Zeit immer mehr geworden sind.

An dieser Stelle ist es wieder einmal an der Zeit und mir ein Anliegen, euch allen für eure regelmäßigen Besuche, für eure Likes und eure Kommentare zu danken! Ohne euch würde ich diesen Blog wohl schon lange nicht mehr führen und dabei ist er mir inzwischen mehr als nur ans Herz gewachsen. So wie ihr auch!

(*Gruppenumarmung* . Halt, nicht weglaufen!)

Diese Woche ist dann noch etwas passiert, das für mich auch ein besonderer Moment war. Ich habe zum ersten Mal ein Buch in der Hand gehalten, in dem ein von mir geschriebener Text enthalten ist. Ja, die »Schmerzlos«-Anthologie ist eingetroffen. Sehr ungewohnt, irgendwie surreal, aber auch gut, dieses Gefühl.

Ebenso wie auch das Gefühl, die ersten Lektoratsänderungen abgeschlossen zu haben, die in „Der Morgen danach“ fällig waren. Jetzt kann ich meinen ersten „Packen“ an den Verlag zurückschicken und darauf warten, dass der nächste bei mir eintrifft.

Ihr sehr also, ich mache im Augenblick auch einige neue Erfahrungen, von denen ich für meine weitere Arbeit und „Karriere“ nur profitieren kann! Und auch hier wieder: Ich glaube fast, dass das jetzt alles so schnell aufeinander folgt, dass ich kaum Schritt halten kann, um das alles mal in Ruhe zu verarbeiten. Das wird wohl erst im Laufe der Zeit passieren.

Zeit werde ich auch brauchen, um den ganzen Packen an Musik zu hören, der bei mir kürzlich neu eingezogen ist. Ich bin ja nach wie vor ein Freund davon, Musik auch wirklich zu kaufen. Wir haben zwar einen Streaming-Vertrag mit Amazon Music Unlimited, aber den nutze ich eigentlich nur für Hörspiele. Für den Rest sind es CDs und gekaufte Downloads.

Da aber reBuy – ihr erinnert euch – nicht nur sehr günstige Bücher im Angebot hatte, sondern auch CDs ab 29 Cent, ist auch hier eine erkleckliche Menge zusammengekommen. Nein, ich schreibe jetzt nicht alle Titel auf, das wären mir zu viele 😉 .

Das muss natürlich auch irgendwie gehört werden. Dafür gehe ich hin und rippe mir die einzelnen Titel als MP3-Dateien auf die Festplatte und füge dann alle (!) neuen Alben in den Media Monkey ein, wo ich sie mir in eine eigene Playlist stelle. Und die wird dann nach zunehmender Länge aufsteigend sortiert. Und gehört.

Ja, das gibt ein gewisses Kuddelmuddel. Aber ich hatte immer schon ein Herz für die Shufflefunktion meines CD-Players. Und so kann es durchaus sein, dass ein Stück von Jean-Michel Jarre auf irgendeinen Metalsong von irgendeinem Soundtrack folgt, dem wiederum ein Dancetrack aus den 90ern nacheilt, um schließlich von klassischer Musik abgelöst zu werden.

Diese Playlist dauert im Moment, hust, hust, runde 78 Stunden.

Aber was soll’s, ich habe ja Zeit!

Äh – oder doch nicht? Wie war das gleich am Anfang dieses Beitrags? Jetzt bin ich verwirrt. Ich glaube, ich mache jetzt mal Schluss und versuche, mich zu sortieren.

Ich wünsche euch einen unverwirrten Restsonntag und einen schönen Pfingstmontag!

Euer Michael

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4 Gedanken zu “Der Sonntagsreport vom 04.06.2017 – Gedruckte Bücher, Aufmerksamkeitsknick und viel zu viel Musik

  1. Ich finde mich so gut in deiner Beschreibung zum Thema Musikchaos wieder – das liebe ich an meinem iPod Classic (der nicht mehr hergestellt wird 😥 ). Gekaufte Musik an den PC übertragen, dann iTunes an, Musik auf den iPod überspielen und schon habe ich eine fröhlich-chaotische Playliste. Bei mir folgt oft Rammstein auf Vivaldi auf ein Lied aus dem Balkan vom Eurovisionsongcontest 2010 oder so.

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  2. Medimops hatte dieses Wochenende auch Vergünstigungen. Ich bin nun 50 Euro ärmer. Aber um 7 oder 8 Bücher reicher (ich weiß nicht mal mehr genau, wie viele es waren…). Und es ist natürlich nicht so, als ob alle hier liegenden Bücher bereits gelesen wären… Immer dasselbe. Seufz.

    (Aber ich muss sagen: Ich bin viel rigoroser darin geworden, Bücher abzubrechen – seitdem geht es schneller. ;-))

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    • Medimops ist mir meistens im Vergleich einen Tick zu teuer, wobei meine meisten Käufe ja eh Impulskäufe sind. Aber gerade bei CDs liegen da auch in Sachen Qualität Welten dazwischen.

      Medimops hat ja neuerdings „Outlet“-Angebote. Aber da sind die Scheiben wirklich zerkratzt, die Hüllen zerstört, die Cover eingerissen. Und preislich liegen die immer noch über reBuy-Niveau.

      Dafür versendet Medimops schon ab 10 Euro versandkostenfrei.

      Oh je, so viele Verlockungen …

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