Der Sonntagsreport vom 30.07.2017 – Neue Bücher im Regal und nur noch 23 Jahre arbeiten

Hallo ihr Lieben,

na, ich hoffe, es war für euch keine allzu große Enttäuschung, dass das Universum dann doch noch weiter existiert hat, nachdem der letzte Report erst am Montag erschien. Ich muss gestehen, ich war damit ganz zufrieden, auch wenn das bedeutet, dass schon wieder eine Woche Urlaub vorbei ist.

Und jetzt, Schluck, ist nur noch eine einzige übrig. In einer Woche um diese Zeit sitze ich hier an meinem PC (oder sonst wo) und bibbere dem Moment entgegen, in dem ich wieder in mein schnuckeliges Büro gehen darf. Immerhin hat mir mein Versicherungsmensch diese Woche gesagt, dass ich nach seiner Einschätzung auf jeden Fall noch unter die Regelung fallen müsste, mit 65 abzugsfrei in Rente gehen zu dürfen, weil ich bis dahin genügend Dienstjahre auf dem Buckel hätte.

Da ich gerade in dieser Woche Geburtstag hatte, kann ich festhalten, dass das in Bezug auf mein Arbeitsleben ungefähr Halbzeit bedeutet. Ich bin in diesem Jahr seit 23 Jahren im Job und würde dann, wenn er Recht hat, noch 23 Jahre arbeiten müssen. Damit darf dann fröhlich gerechnet werden, wie alt ich denn geworden bin. Ich gebe noch einen Tipp: Ich bin jetzt die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest 😉 .

Wie dem auch sei, irgendwie stand die ganze Woche dann auch schon wieder unter dem Eindruck dieses liebenswert-schrecklichen Freudentags. Ich feiere meinen Geburtstag gerne, irgendwie. Aber noch lieber mag ich den Moment, wenn die Feier vorbei ist und der Druck von mir abfällt. Aber das kennen wohl viele von euch, oder? Man hat immer das Gefühl, alles gut im Sinne der Gäste machen zu „müssen“. Ich setze das in Anführungszeichen, weil man es ja gerne macht. Und freiwillig. Irgendwie 😉 .

Nun gut, kommen wir zu den positivsten Begleiterscheinungen, die so ein Geburtstag hat: Geschenke!

Ich gehöre zu den Menschen, denen die Dinge, die sie sich wünschen, wohl nie ausgehen werden. Dagegen spricht schon meine Multimedia-Sucht. Ich habe bei Amazon einen Wunschzettel, auf dem so um die 130 Positionen drauf stehen. Die haben natürlich nicht alle dieselbe Priorität. Oft geht es einfach darum, dass ich eine nette Vorschau zu einem Buch oder einem Film gesehen habe und mir den Titel dann auf meinen Merk-/Wunschzettel setze. Sonst würde ich es nämlich wieder vergessen.

Deswegen hat auch das eine oder andere Buch seinen Weg in mein Regal gefunden, bzw. wird ihn kommende Woche noch finden. Ich habe nämlich, neben „Naturalien“, auch ein wenig Geld geschenkt bekommen, um mir selbst noch Wünsche zu erfüllen. Und das habe ich, wie früher schon mal gesagt, bei reBuy getan. Das ist immer gefährlich, weil am Ende mehr im Warenkorb liegt, als man eigentlich wollte. Aber diesmal habe ich mich wirklich (fast) auf Artikel beschränkt, die ich mir sowieso schon gewünscht hatte.

Anyway, bevor ich euch noch lange mit meinem Geburtstag zutexte, kommt hier die Liste der Neuzugänge, inklusive der, die kommende Woche noch geliefert werden:

  • Sophie Kendrick – Das Gesicht meines Mörders
  • Eric-Emmanuel Schmitt – Adolf H., Zwei Leben
  • Tamy Fabienne Tiede – Club der letzten Wünsche
  • Sanne Averbeck – Die Gästeliste
  • Julia von Rein-Hrubesch – Das Flüstern der Pappeln
  • Leon Uris – Exodus
  • Nala Martin – Safeword
  • Jean-Luc Banallec – Bretonische Verhältnisse
  • Charles Whiting – Der Zweite Weltkrieg: Die Schlacht um den Ruhrkessel
  • Ralph Giordano – Wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte. Die Pläne der Nazis nach dem Endsieg
  • Andreas Izquierdo – Romeo & Romy
  • Victor Klemperer – Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten. Tagebücher 1933-1945 (8 Bände)
  • Georg L. Mosse – Die Geschichte des Rassismus in Europa

So, und wie schon geklärt, es sind nur noch 23 Jahre, bis ich Zeit habe, das alles auch zu lesen 😉 . Immerhin bin ich inzwischen durch meine „KL“ durch und habe auch das aktuelle Buch bald durch, zu dem es dann auch wieder eine neue Ausgabe meiner Reihe „Das Schreiben der Anderen“ geben wird. Und so viel kann ich schon sagen: Es wird wieder nicht der von vielen erwartete Verriss werden. Leute, schreibt doch mal einfach schlechte Bücher!

Danach steht dann Arbeit auf dem Programm. Zum einen hat meine Lektorin angekündigt, mir bald einiges an Material zu schicken und zum anderen habe ich hier noch einen Krimi liegen, für den ich mich als Testleser gemeldet hatte. Da freue ich mich schon drauf, mich da ein wenig rein zu vergraben.

Und bald geht es dann auch hier auf dem Blog wieder seinen gewohnten Gang. Spätestens in einer Woche. Wisst ihr jetzt auch Bescheid, nicht wahr? Ich habe jedenfalls einiges an Artikeln in Vorbereitung/Planung.

Damit entlasse ich euch dann jetzt auch in den Sonntagabend und hoffe, ihr werdet einen guten Start in die kommende Woche haben. Macht was draus!

Euer Michael

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18 Gedanken zu “Der Sonntagsreport vom 30.07.2017 – Neue Bücher im Regal und nur noch 23 Jahre arbeiten

  1. Dann wünsche ich Dir, lieber Douglas-Adams-Fan, nachträglich alles Gute! Auf dass Du in Deiner zweiten Woche viel Sonne, Erholung und Lesestunden haben wirst. Apropos letzteres: Von Deinen Papiergeschenken kenne ich nur Julias flüsternde Pappeln (die mir sehr gefallen haben), die Klemperer-Tagebücher (toll) und „Bretonische Verhältnisse“ (konnte ich wenig mit anfangen – nervte irgendwie 🙂 ). Viel 2.-Weltkriegs-Stoff – willst Du darüber schreiben oder einfach Interesse?
    Liebe Grüße!

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    • Vielen lieben Dank! 🙂

      Ich werde mich vom Lesestoff mal überraschen lassen. Den Klemperer habe ich vor Jahren mal in einem Ausschnitt gelesen und nachdem ich jetzt das Buch über die Konzentrationslager gelesen hatte, in dem er oft in seiner Eigenschaft als scharfer Beobachter zitiert wurde, fand ich den Gedanken reizvoll, mich dem Gesamtwerk zu widmen.

      Generell habe ich am Stoff über die Periode 1933-1945 erst einmal ein rein „privates“ Interesse, das tatsächlich noch aus der Schulzeit rührt (und mir eine Topnote im mündlichen Geschichts-Abi eingebracht hat). Hin und wieder habe ich schon mit dem Gedanken gespielt, vor diesem Hintergrund auch einen Roman anzusiedeln, aber bis jetzt zucke ich immer noch und trotz aller gelesenen Bücher davor zurück. Es ist eine heikle Epoche und man sieht bei vielen Romanen/Filmen, wie schnell man einen totalen Schmarrn zusammenschustern kann. Aber wer weiß, ausschließen will ich es nicht.

      Liebe Grüße zurück!

      Gefällt 1 Person

  2. Hallo Michael, auch von mir noch die allerbesten Wünsche für Dich. Hoffentlich geht es Dir nicht wie mir. Als ich 40 wurde, dachte ich,noch 20 Jahre arbeiten. Dann war ich 45 und musste noch immer 20 Jahre arbeiten. Als ich 65 wurde, hätte ich noch immer 6 Monate arbeiten müssen, wenn ich nicht mit Abzug im Vorjahr aufgehört hätte zu arbeiten.

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  3. Sonja schreibt:

    Oh, du hattest auch Geburtstag? Herzlichen Glückwunsch nachträglich. 🎂
    Ich hatte übrigens auch Geburtstag, letzte Woche. Darf ich mal ganz vorsichtig anfragen, welcher Tag es bei dir war? Ich weiß, das ist sehr neugierig. Aber ich finde den Gedanken so klasse, dass wir wohlmöglich am selben Tag (und wenn ich richtig gerechnet habe auch noch im selben Jahr) das Licht der Welt erblickt haben. 😊

    Gefällt 1 Person

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