Der Sonntagsreport vom 13.08.2017 – Manchmal findet sich auch was wieder

Hallo zusammen!

Na, wie geht es euch? Habt ihr einen angenehmen Tag gehabt, bzw. ein angenehmes Wochenende? Meins war soweit ganz in Ordnung, wenn man davon absieht, dass ich mir wahrscheinlich meinen Schlaf-/Wachrhythmus vollkommen versaut habe, der in meiner ersten Arbeitswoche nach dem Urlaub schon für einiges an Bäh gesorgt hat. Na ja, das wird irgendwann schon wieder werden. Noch darf ich runde 30 Stunden Minus machen. Die Kollegin hat schon ins Spiel gebracht, was eigentlich passiert, wenn man zur Pensionierung Minusstunden hat. Na ja, das hat bei mir ja noch Zeit 😉 .

Ansonsten habe ich versucht, heute mal ein wenig Ordnung zu schaffen. Ich sitze ja immer noch in meinem Medienkeller und habe in meinem Rücken die Unmengen an Filmen und Büchern (ja, leider auch die wieder), die noch unsortiert in der Gegend herumstehen.

Angefangen habe ich damit, die nach meinem Geburtstag und dem anschließenden reBuy-Flash hinzugekommenen Blu-rays einzusortieren. Der nächste Schritt war, die noch verbliebenen Musik- und Hörspiel-CDs in Kartons zu räumen, um das nebenstehende Regal frei zu machen. Ich habe beschlossen, dass die CDs nun wirklich komplett das Feld räumen müssen. Ich höre sie schlicht und ergreifend nicht mehr. Alles ist digitalisiert und auf drei Festplatten und einem Cloudspeicher gesichert. Die physikalischen Datenträger taugen damit nicht mal mehr als Sicherungskopie.

So ändern sich die Zeiten …

Aber ich wollte ja erzählen, dass ich was wiedergefunden habe. Das war zum einen, relativ unspektakulär, ein schwarzer Stabilo-Fineliner. Ich mag diese Stifte und schreibe eigentlich ausschließlich mit ihnen, wenn ich es denn gar nicht vermeiden kann, mit der Hand zu schreiben. Ich habe auch immer eine Auswahl an verschiedenen Farben da. Die Älteren unter uns erinnern sich 😉 .

Eines Tages war nur der schwarze Stift verschwunden. Und genau von dem hatte ich nur noch einen übrig. Wie das so ist, manchmal ist man ja störrisch. Ich wusste nicht, wo der vermaledeite Stift gewesen ist, aber mir war klar, dass er irgendwo sein muss. Und deswegen habe ich mir keinen neuen gekauft. Bis – ratet mal – mir die Sache vor zwei Wochen zu doof wurde. Und heute finde ich das Ding dann wieder. Ganz unten links in meinem ehemaligen Hörspielregal. Ich weiß nicht, was der da zu suchen gehabt hat.

Jetzt liegt er jedenfalls wieder in der Schublade, wo er hingehört. Und wenn er wieder verschwindet, habe ich drei Brüder von ihm, um ihn zu ersetzen. So!

Aber ich habe in diesem Regal noch etwas gefunden, nämlich die Antwort auf eine Frage, die mich nicht gerade gequält hat, die mir aber doch auf die Nerven fiel. Und zwar habe ich bei einem meiner Kaufräusche bei reBuy den Roman „Blackout“ von Marc Elsberg gekauft. Weil er mich ansprach und weil er wirklich, wirklich günstig war.

Und das, obwohl ich mir irgendwie sehr, sehr sicher war, dass ich den Roman irgendwie schon hier herumstehen haben musste. Das sehr charakteristische Coverbild ließ eigentlich keinen Irrtum zu. Nur – ich fand das Buch nicht.

Ich kenne nun nicht unbedingt jeden Roman in jeder Edition, den ich hier stehen habe. Das würde ich bei allem guten Gedächtnis für solche Dinge nicht behaupten. Aber dieses Cover …

Heute fiel mir dann die Lösung des Rätsels in die Hand: Die gekürzte Lesung des Romans auf zwei MP3-CDs. An die konnte ich mich nun wiederum nicht erinnern, obwohl sie ja auch auf meiner Hörspielfestplatte liegt. Aber das Cover, das hatte sich mir dann wohl eingeprägt. Ich liebe es, wenn ich hinter solche Dinge einen Haken machen kann!

Dann hatten wir noch einen dritten Anlass zum Suchen und Finden. Meine Kiddies haben eine erklecklich große Kollektion an Playmobil-Spielsachen – und spielen nicht damit. Die Große ist einfach genau das, zu groß nämlich. Und die Kleine sagt, sie spielt nur noch mit LEGO. Und dann spielt sie auch nur noch mit LEGO. Da ist sie konsequent.

Also haben wir uns gedacht, dass wir die vorhandenen Sachen sortieren, auf Vollständigkeit überprüfen und dann irgendwie verkaufen. Kann ja nicht so schwer sein.

Jetzt hört schon auf zu lachen!

Natürlich ist das schwerer, als es sich anhörte. Ich habe heute eine runde Stunde damit verbracht, in einem Sammelsurium aus Krimskrams kleine Blüten zu suchen. Macht Spaß – nicht. Und es ist noch viel, viel mehr zu sortieren und zu suchen. Da freut man sich richtig drauf.

Aber gut, wenigstens war ich heute zweimal suchend erfolgreich. Das ist doch auch was, oder?

Ohne jeden Zusammenhang zum Thema möchte ich euch zum Abschluss noch ein Lied mit auf den Weg geben, das ich gestern nicht direkt gesucht habe, bei dem ich mir aber auch die Frage gestellt hatte, was die zugehörige Band eigentlich gerade so treibt. Und kaum schaut man nach heißt es, dass es in Kürze ein neues Album gibt und gerade eine Single veröffentlicht wurde.

Die Band heißt Kettcar und der Song „Sommer ’89 ( Er schnitt Löcher in den Zaun)“. Mich hat er berührt und jetzt denke ich nach, ob ich mir die im Frühjahr 2018 stehende Tour einplanen soll.

So, meine Lieben, vielleicht findet ihr ja auch noch irgendwas oder habt schon was Schönes gefunden. Lasst es mich doch einfach wissen. Und sonst wünsche ich euch, wie immer, einen guten Start in die kommende Woche. Macht was draus!

Euer Michael

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3 Gedanken zu “Der Sonntagsreport vom 13.08.2017 – Manchmal findet sich auch was wieder

  1. Schöner Song, meinen Dank. Ich hatte auch mal ein Buch, das ich lange, lange wollte und suchte (ein Insel-Bändchen, glaube ich), und wie froh war ich, als ich’s endlich entdeckte, stolz nach Hause trug, ans Regal schritt und es an genau die passende Stelle einreihen wollte – und da stand’s schon 🙂
    Dir wünsche ich noch viele Fundstücke!

    Gefällt 1 Person

    • Bei dem Song dachte ich, als ich ihn zuerst hörte: Sprechgesang, was soll das denn jetzt. Aber mit dem Refrain und vor allem auch den starken Bildern dazu wurde ich dann doch voll erwischt. 1989 – auch so ein Jahr …

      Die Geschichte mit dem Buch könnte von mir sein. Mir passiert sowas aber eher mit Filmen, wo dann für eine Neu-)Veröffentlichung mal eben der Titel geändert wird. Da kaufe ich dann hin und wieder schon mal den gleichen Film doppelt, weil ich das zu spät gemerkt habe.

      Dir auch viele Fundstücke! Kann man nie genug von haben 🙂 .

      Gefällt 1 Person

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