#Autorenwahnsinn, die Sommeredition: Kickoff und die Tage 1 und 14

Es herrscht wieder Autorenwahnsinn in den sozialen Netzwerken und den Blogs. Das Team vom Schreibwahnsinn hat es sich nicht nehmen lassen, nach der ersten Auflage des munteren Fragespielchens zu Jahresbeginn nun eine Sommeredition aufzulegen. Den Schreiberinnen und Schreibern soll sie dabei helfen, das Sommerloch ein wenig zu stopfen und den Leserinnen und Lesern, die jeweiligen Büchermenschen noch ein wenig besser kennen zu lernen.

Wie schon beim letzten Mal habe ich den Start in die Aktion bestmöglich verschlafen und hänge mich jetzt erst nachträglich hinten an. Das bedeutet zwangsläufig, dass es auch wieder zu Beiträgen kommt, in denen mehr als eine Frage Beantwortung findet. Ich werde mir aber, anders noch als im Januar, auch die Freiheit erlauben, die eine oder andere Frage einfach auszulassen, wenn sie mich nicht betrifft oder wenn mir zu ihr nichts einfällt. Aber ich denke, das ist schon ganz okay so.

Des Weiteren geht ein „eigener“ Beitrag, der mir unter den Fingernägeln brennt, immer vor. Auch wenn ich das beim letzten Mal nicht ganz durchgehalten habe, was zu massiven Doppelpostings am Tag führte. Aber das wird dann ein wenig zu viel des Guten, fürchte ich.

Nun dann, ohne weitere Vorrede starten wir mal mit „meinem“ Autorenwahnsinn des Sommers 2017:

Tag 01: Woran schreibst du diesen Sommer?

Nächste Frage, bitte. Nein, ernsthaft, ihr habt das Drama ja schon mitbekommen. Ich schreibe im Endeffekt viel zu wenig, aber ich gelobe Besserung. Meine Kurzgeschichte „Die Behüter des Wahren“ ist immer noch ein Thema und zwar eines, dem ich mich nun auch wieder widmen möchte.

Und dann habe ich, für mich selbst auch vollkommen überraschend, gestern noch einmal eine neue Idee für eine Szene in „Der Morgen danach“ bekommen, die jetzt nicht grundlegend neu ist, aber ein wenig Veränderung erfahren wird. Ich erhoffe mir davon, dass der Charakter meines Protagonisten und sein Antrieb noch einmal ein wenig geschärft werden – bevor es dann langsam in Richtung des Showdown geht.

Da muss ich aber natürlich auch wieder in den Clinch mit meiner Lektorin gehen, ob ihr das so überhaupt gefällt. Schauen wir mal!

Ansonsten trage ich mich mit dem Gedanken, vielleicht auch noch einmal eine neue Verlagsbewerbung für „Der Beobachter und der Turm“ zu schreiben. Die Verlagshomepage ist in meinem Browser jedenfalls seit Wochen in einem eigenen Tab geöffnet und wird brav bei jedem Start mitgeladen 😉 .

Tag 14: #Monday Motivation – Was motiviert dich?

Montags motiviert mich vor allem die Tatsache, dass bald schon wieder Wochenende ist.

Spaß auch hier beiseite. Die größte Motivationsquelle, die ich habe, ist und bleibt mein Blog. Da habe ich das Hohelied ja schon ein paar Mal gesungen. Man mag es als eine spinnerte Idee abtun, ihn so exzessiv mit Inhalten zu fluten, wie ich das tue, aber für mich ist es jeden Tag aufs Neue eine Erinnerung daran, was ich eigentlich tue und was ich eigentlich tun will. Er erinnert mich jeden Tag ans Schreiben, an meine Projekte, an meinen Traum.

Und dann sind da natürlich die motivierenden Erfolge auf dem Weg. Davon habe ich ja gerade am Samstag erst geschrieben. Der Kontakt zu Gleichgesinnten. Die Luftschlösser, die man sich so aufbaut.

Und ja, ich gebe es zu, ein ganz klein wenig werde auch ich durch etwas wie Neid motiviert. Zwar positiver Neid, aber es bleibt Neid. Wenn ich sehe, wie weit andere Autorinnen und Autoren es bereits gebracht haben, dann denke ich mir, dass ich das auch will. Regelmäßige Veröffentlichungen und das ganze Programm. Und sei es nur, dass ich neidisch auf die Traute bin, das alles auch im Zweifel auf eigene Faust im Selfpublishing durchzuziehen.

Hey, nicht falsch verstehen, ich gönne jedem von euch jeden erdenklichen Erfolg! Aber eigener Erfolg und eigene Motivation ist nicht zuletzt auch immer ein Resultat aus diesem „will ich auch“-Gefühl. Denkt ihr nicht auch?

Ich bitte also darum, dass mir das niemand übel nimmt 🙂 .

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3 Gedanken zu “#Autorenwahnsinn, die Sommeredition: Kickoff und die Tage 1 und 14

  1. Warum sollte dir jemand deine Motivation übelnehmen? Wir haben alle Vorbilder, und es muss nicht gleich der Erfolg von Steven King oder Rowling sein, den man anstrebt, da gibt es auch ein Menge Leute, die veröffentlichen und einen „normalen“ Verdienst damit erzielen und die ebenfalls als Vorbild taugen.

    Und Mensch, nun klick doch endlich auf die Anfrage! Entweder das, oder du musst alles nochmal überarbeiten. Wenn du das aber tust, bleibt dafür alles Neue auf der Strecke. Also versuch es! Klar kann es eine Absage geben, aber dann weißt du wenigstens Bescheid. Schreib ruhig dazu, dass ein anderer Roman schon bei einem Verlag untergekommen ist.
    Ich drücke dir jedenfalls dafür die Daumen!

    Gefällt 1 Person

    • Du bist immer so herrlich gerade heraus …

      Das mit der Anfrage hat sich, zumindest bei diesem Verlag, schon wieder erledigt. Ich habe gestern Abend schon auf Twitter mein Leid geklagt, dass ich so lange gezögert und gezaudert habe, bis auf der Verlagswebsite das allseits beliebte „Wir nehmen keine Manuskripte mehr an“ erschien. Aber daraus lerne ich fürs nächste Mal. Man lernt ja aus so ziemlich allem.

      Was du zu den Vorbildern schreibst ist richtig. Es geht letztlich „nur“ um die Begrifflichkeit. Ist es noch Motivation oder ist es schon Neid? Und unterscheiden sich die beiden Dinge wirklich voneinander, wenn es um den dadurch ausgelösten Antrieb geht. Ich denke, es ist eine Frage des Ausmasses. Solange ich nicht hingehe und etwa andere Autoren, die ich wegen ihrer VÖ-Quote oder ihrer Zielstrebigkeit beneide, aktiv schädige (indem ich schlechte Rezis schreibe o.ä.) ist alles okay. Neid sozusagen als Triebfeder der Motivation.

      Gefällt 1 Person

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