Kurz und schmerzvoll (11) Eigentlich wollte ich was anderes schreiben

Hmpf.

Eigentlich wollte ich ja was anderes schreiben, hatte ich mir vorgenommen.

Ich wollte vielleicht an einer meiner Kurzgeschichten/-romane weiter schreiben. Oder ich wollte einen anderen Blogartikel schreiben. Was ich aber auf jeden Fall schreiben wollte, waren die Antworten zu Kommentaren, die ich bekommen habe.

Was ich auch immer gerne schreiben würde, wären meinerseits Kommentare zu anderen Blogartikeln. Ihr wisst schon, um die gegenseitige Präsenz zu stärken und um einfach auch zu signalisieren, dass ich „da“ bin und nicht nur meine Likes willkürlich streue.

Stattdessen habe ich die letzte halbe Stunde damit zugebracht, ein Dokument zu verfassen, dass den sehr einfallsreichen Namen

MÄNGELLISTE KÜCHE

trägt.

Eine Geschichte, mitten aus dem Leben gegriffen, das kann ich euch zumindest versichern. Mit vielen, vielen Punkten, über die man herzhaft mit dem Montageleiter der aufbauenden Firma streiten sprechen kann. Und die ich genau deswegen jetzt ein wenig in Form gebracht habe, damit meine Frau und ich bloß nichts davon vergessen haben, bis der nette Herr dann doch schon (!) am 07. November bei uns erscheinen kann.

Ich hatte kurz überlegt, ob ich euch die ganze Geschichte oder vielleicht doch wenigstens Auszüge daraus hier präsentieren soll, aber ich möchte ja niemanden langweilen. Ich finde es nämlich selber ziemlich ermüdend. Und eigentlich würde ich ja gerne, wie gesagt, etwas anderes schreiben. Aber dazu komme ich heute nicht mehr, weil ich gleich noch einen Termin habe.

Einen von der erfreulicheren Sorte, wohlgemerkt.

Nun gut, gehen wir mal davon aus, dass es hier ab morgen wieder im normalen Trott weitergeht. Oder vielleicht auch mal wieder im besseren Trott. Jetzt habe ich nämlich erst einmal zwei Wochen Urlaub, die ich nach dem Stress der letzten Wochen auch gebrauchen kann. Heimaturlaub. Und, wie ihr wisst, mit dem Projekt „Literaturagentur“.

Ob ich mich mit meiner neuen Geschichte über die Küche bei denen bewerben sollte? Das würde jedenfalls zeigen, dass ich durchaus in der Lage bin, zeitgenössische Dramen zu verfassen. Wird vielleicht eher nachgefragt als eine Horror-Story 😉 .

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