Der Silvesterreport 2017: Der Traum lebt weiter

Ihr Lieben!

Und wieder ist ein Jahr zu Ende. Für viele Blogger und andere Menschen der Zeitpunkt, das vergangene Jahr mehr oder weniger umfangreich Revue passieren zu lassen. Auch ich habe kurz mit dem Gedanken gespielt, euch noch einmal auf eine Zeitreise mitzunehmen. Weiß Gott, es hat einiges in diesem Jahr gegeben, das für mich, für mein Schreiben, für meine persönliche Weiterentwicklung wichtig gewesen ist.

Ganz zu Anfang steht da natürlich die Unterschrift unter meinen ersten Verlagsvertrag für „Der Morgen danach“. Ein großer Schritt auf dem Weg zur Erfüllung meines Traums. Oder die Anthologien, an denen ich teilnehmen durfte, das erste erhaltene Autorenhonorar. Der für mich ganz besondere Moment, als ich meine Geschichte „Aus Eiseskälte aufgewacht“ in Form einer inszenierten Lesung hören durfte.

Da war die Buchmesse und waren die Menschen, die ich dort getroffen und kennengelernt habe. Die ersten Erfahrungen in Sachen Lektorat. Vergessen wir auch nicht die Sache mit den Autorenfotos, die für mich wirklich eine Sache waren, die Überwindung gekostet hat.

Aber nein, ich möchte nicht in Erinnerungen schwelgen oder euch damit langweilen. Denn hat man erst einmal vier oder fünf Jahresrückblicke gelesen, dann hat man keine Lust mehr auf den sechsten. Kann ich verstehen, geht mir genauso.

Wagen wir also lieber einen Ausblick auf 2018. Und da kann ich nur sagen, ganz im Sinne der von mir gewählten Artikelüberschrift, dass der Traum weiter lebt.

Der Stein, den ich im Artikelbild habe, stammt aus dem Weihnachtsgottesdienst, den meine Familie und ich dieses Jahr besucht haben. Ich bin nun wirklich kein besonders gläubiger Mensch, aber der Botschaft dieses Steins, der mit seiner simplen Botschaft sowohl dazu auffordert, zu träumen, als auch Träumen an sich Bedeutung zumisst, konnte ich mich nicht entziehen.

Ich träume meinen Traum vom eigenen Buch. Das war ursprünglich nicht mehr als nur ein Name, eine Idee, eine Werbezeile. Erst im Laufe der Zeit wurde der Traum konkreter, vielschichtiger, veränderte sich. Mir geht es nicht mehr „nur“ darum, ein Buch zu veröffentlichen. Wenn es das wäre, dann könnte ich mich jetzt zurücklehnen und darauf warten, dass „Der Morgen danach“ irgendwann das Licht der Welt erblickt.

Aber nein, das ist es nicht mehr, was ich will. Mein Traum ist gewachsen, hat an Gewicht und an Gestalt gewonnen. Ich möchte weiter gehen, möchte die Grenzen austesten. Deswegen auch die Bewerbung mit „Der Beobachter und der Turm“, die ich lange vor mir her geschoben habe.

Ich weiß jetzt, dass ich mich stellenweise selber blockiert habe und bin mir durchaus bewusst, dass ich das auch in der näheren Zukunft noch das eine oder andere Mal tun werde. Aber, hey: So bin ich halt und die erste Lektion ist es, zu akzeptieren, wie man ist.

Und zu träumen. Aber dann auch etwas zu versuchen, um den Traum Realität werden zu lassen.

Der Weg, der vor mir liegt, ist sicherlich kein einfacher und kein geradliniger. Es wird weiter Rückschläge geben, so wie es sie auch in 2017 gegeben hat. Ich habe in diesem Jahr keinen einzigen Roman fertig geschrieben. Weder einen kurzen, noch einen langen. Klar, das kann ich durch zahlreiche und umfangreiche Überarbeitungen rechtfertigen. Aber es fühlt sich dennoch wie ein Rückschlag an.

Aber auch hier kommt es darauf an, den Weg weiter zu gehen. Und wenn ich irgendwo mal eine Sackgasse habe, dann drehe ich um und versuche eine andere Strecke. Die heiligen drei Könige aus der biblischen Geschichte folgten einem Stern. Ich folge einem Traum.

Ich weiß nicht, wohin er mich 2018 führen wird. Das ist das schöne daran. Das hält die Spannung am Leben, die gerade zum Autorendasein dazu gehört. Damit wir selber in der Lage sind, neue Spannung zu erzeugen und an unsere Leser mit unseren Geschichten zu übergeben.

Ich träume meinen Traum vom eigenen Buch. Und von dem danach. Und dem darauf folgenden.

Und ich freue mich, euch an meiner Seite zu haben und euch von diesem Traum erzählen zu dürfen. Ich wünsche mir, dass ihr alle gut in das kommende Jahr hinein gelangt, dass ihr dort eure Träume nehmt und versucht, sie in die Tat umzusetzen. Wenn selbst ich das versuchen kann, dann schafft ihr das allemal.

In diesem Sinne sagen wir gemeinsam „Tschüss 2017“ und „Hallo 2018“.

Mal sehen, wohin uns unsere Träume führen werden.

Alles Liebe!

Euer Michael

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13 Gedanken zu “Der Silvesterreport 2017: Der Traum lebt weiter

  1. Hallo Michael,

    ich wünsche dir erst mal alles Liebe und Gute für’s neue Jahr 2018. Wir haben den selben Traum und ich werde in diesem Jahr auch weiter meinem Traum folgen.

    Ich habe in diesem Jahr zwei Kurzromane beendet, aber mein langer Roman, den ich eigentlich bis 2018 fertig haben wollte, hängt immer noch unfertig auf der Festplatte. Vielleicht schaffe ich es ja, ihn dieses Jahr fertig zu schreiben. Spätestens im April-Camp (NaNoWriMo) sollte es soweit sein. Ansonsten habe ich auch viel Zeit mit Überarbeiten verbracht. Mach dich nicht fertig, weil du keinen Roman beendet hast. Überarbeiten braucht auch ganz viel Zeit und wichtig ist doch nur, dass du weiter an deinem Traum gearbeitet und weitere Schritte in die richtige Richtung gemacht hast.

    ich wünsche dir viel Erfolg, Kreativität, Inspiration, Motivation und Durchhaltevermögen für das neue Jahr.

    Wir lesen uns! 🙂

    Liebste Grüße
    Myna

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Myna,

      danke, auch dir wünsche ich nur das Beste für 2018!

      Na ja, fertig mache ich mich wegen des nicht vollendeten Romans nur so ein bisschen. Es erinnert mich in gewisser Weise halt an alte, fruchtlose Zeiten, in denen ich von nicht vollendetem Entwurf zu nicht vollendetem Entwurf getaumelt bin. Da müsste ich vielleicht ein wenig ruhiger werden.

      Ich tue mich immer noch schwer damit, die Schritte in der richtigen Richtung wahrzunehmen. Manchmal klappt es, manchmal nicht. Na ja, das sind so die Zweifel, die einen hin und wieder halt überfallen. Nicht wahr?

      Ich wünsche dir, dass du in 2018 neue Meilensteine erklimmen kannst, auf dem Weg zur Erfüllung deines Traums.

      Liebe Grüße
      Michael

      Gefällt 1 Person

  2. Sonja schreibt:

    Schönes Thema für 2018 – die eigenen Träume voranbringen. Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass du deinen Träumen in der Realität ein gutes Stück näher kommst und den einen oder anderen auch verwirklichst.
    Ich muss mal schauen, ob ich dieses Jahr irgendeinem meiner Träume näher komme. Im Moment sieht es ja eher so aus, als ob ich eher ein paar neue Träume benötige. 😉

    Gefällt 2 Personen

    • Das gleichwohl Schöne wie auch Unschöne an Träumen ist ja, dass sie sich nicht so leicht herbei provozieren lassen. Gerade auch dann, wenn man sich vielleicht ein wenig in einer Phase der Umstrukturierung befindet. Aber ich bin sicher, dass du (im Zweifel) auch neue Träume finden wirst. Das wünsche ich dir!

      Und was meine Träume angeht: Mal sehen, was das Jahr so bringt 😉 .

      Gefällt 1 Person

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