Wir geben ab zur Werbung (14) Das Handbuch für Autorinnen und Autoren

Gestern trudelte die neueste Ausgabe der „Federwelt“ bei mir ein, von der übrigens mit Sebastian Fitzek nicht nur einer der momentan erfolgreichsten deutschen Autoren lächelt, sondern die auch einen wieder einmal angenehmen Themenmix verspricht.

Beim ersten Durchblättern ist mir ein Werbeflyer in die Hand gefallen und ich hoffe, es wird den Urhebern recht sein, dass ich diesen flugs eingescannt habe und hier gerne zeigen möchte. Denn, kaum zu glauben, das „Handbuch für Autorinnen und Autoren“ wird in diesem Jahr 33 Jahre alt.

Was ist das Handbuch? Nun, es ist eine seltene und sehr gut gelungene Mischung aus Branchenwissen, Schreibwissen und natürlich dem nicht zu vernachlässigendem Teil mit Adressen, Links und weiterführenden Infos. Ich selber besitze die sechste und die achte Auflage und kann daher sagen, dass sich jeweils ein guter und auch an die Entstehungszeit angepasster Themenmix in dem Buch findet. Mir selbst hat es zuletzt gute Dienste geleistet, als ich mir Adressen von für mich interessanten Literaturagenturen zusammengesucht habe.

Der einzige Nachteil, so man so sagen will, ist der Preis. Mit rund 55 Euro ist das Handbuch nicht nur vom Umfang her ein Schwergewicht. Umso lieber weise ich an dieser Stelle darauf hin, dass man dieses Standardwerk ab dem 14.02. (Valentinstag, vielleicht eine Alternative zu Blumen?) für den reduzierten Preis von 33 Euro gibt. Allerdings nur für 33 Tage. Aber diese Zeit sollte reichen, sich mit dem Buch zu beschäftigen und ggf. zuzuschlagen. Eine gute Gelegenheit wäre hierfür zum Beispiel auch die Leipziger Buchmesse, denn dort gilt der Preis auch noch und man kann am Stand sicherlich in aller Ruhe reinschmökern.

Nähere Informationen gibt es auf der Verlagshomepage.

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9 Gedanken zu “Wir geben ab zur Werbung (14) Das Handbuch für Autorinnen und Autoren

  1. Frag mich, was Sebastian Fitzek geschrieben hat – ich weiß es nicht! Ich weiß nur, dass ich einmal in eins seiner Bücher hineingelesen habe und mir dies nicht gefallen hat. Macht aber nicht, es gibt genügend andere Autoren und Autorinnen. Alex Capus zum Beispiel! Ich glaube, trotzdem ist die Federwelt eine interessante Zeitschrift – ich werde mal in der Bahnhofsbuchhandlung stöbern, vielleicht gibt es sie dort – Danke für den Tipp beziehungsweise für die Erinnerung daran.

    Das Handbuch habe ich von vor 2 Jahren – ändert sich da eigentlich jährlich viel? Lohnt es sich jährlich diesen horrenden Preis zu zahlen. Da knapse ich noch! Nach Leipzig komme ich ja leider nicht …

    Einen wunderschönen Wochenendstart wünschen ich dir und deiner Familie.
    Aus dem wilden grauweißgrauen Süden, piri

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    • Hallo piri!

      Das Handbuch erscheint ja nur alle paar Jahre neu. Die aktuelle Auflage ist von 2015, glaube ich, die sechste Auflage war von 2005. Es werden halt unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt und natürlich sind die Adressen auf dem aktuellen Stand. Aber für den Hausgebrauch würde ich mir jetzt nicht zwingend immer eine aktuelle Auflage leisten.

      Fitzek polarisiert trotz seiner Popularität auch ganz schön, Es gibt einige, die mit seinen Romanen nicht klar kommen. Ich bin auch nicht immer unbedingt begeistert, aber zum Beispiel „Passagier 23“ fand ich klasse, während mich sein letzter Bestseller „Achtnacht“ eher enttäuscht hat.

      Die Federwelt sollte eigentlich im Bahnhofsbuchhandel zu kriegen sein. Und ja, sie ist (meistens) sehr interessant, weil sie halt Einblicke in verschiedene Bereiche der Literatur bietet.

      Danke für die schönen Wochenendwünsche, die reiche ich an dich und deine beiden ganz, ganz besonderen Kinder zurück! 🙂

      Liebe Grüße
      Michael

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      • Es scheint mir eine vergleichbare Anschaffung wie im Studium die Javainsel. Ein dicker, eng bedruckter Wälzer, ohne den die meisten sehr gut zurechtgekommen sind. Ich konnte auch nicht wirklich etwas damit anfangen, fühlte mich aber schon allein durch den Besitz schlauer.

        Gefällt 1 Person

      • Also ich hatte diesen Beitrag rausgesucht, weil ich mir eingebildet hatte, Du wolltest wissen, was ich von dem Ding nun halte…

        Es hat meine Tendenz gegen Selfpublishing bekräftigt. Ich werde mir aber wohl gar nicht erst einen Verlag suchen, sondern lieber mit einer Agentur anbändeln.
        Vorausgesetzt natürlich, ich komme über meine drei Kapitel hinaus und schaffe es, das Ding zu Ende zu schreiben.^^

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      • Okay, das ist interessant. Wieso hat es deine Tendenz bekräftigt?

        Und die Sache ob Verlag oder Agentur, das ist halt immer so die Frage. An die Publikumsverlage kommt man ohne Agentur wohl schlecht heran. Dafür vermittelt dich eine Agentur nicht an die kleineren Verlage.

        Aber die Frage musste ich mir ja auch selber beantworten, wie du weißt. Und es war eine harte Entscheidung.

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      • Weil auf der einen Seite sehr klar geworden ist, dass man als Selfpublisher Unternehmer ist und nicht nur eben was hochlädt, das andere dann runterladen können. Entweder nimmt man viereckig Geld in die Hand oder tut vieles selbst, was sonst der Verlag übernehmen würde, verbringt also Zeit mit anderen Aufgaben als dem Schreiben an sich.
        Mein Vater war selbständig und daher weiß ich ziemlich genau, was das bedeutet und dass ich das für mich nicht wünsche. Zudem sehe ich mich auch nicht als geeignet an. Alleine schon das unternehmerische Risiko zu tragen, wäre mir zu viel.

        Und auf der anderen Seite wurde eben auch erläutert, was Agenturen tun und wie Verlage arbeiten.
        Für mich persönlich ist ein fester Ansprechpartner wichtig und den finde ich offensichtlich in einer Agentur. Mit Marketing möchte ich so wenig wie möglich zu tun haben und vor allem bin ich nicht gut darin, mich ans Telefon zu hängen und dies, das und jenes auszuhandeln.

        Ob ich mich nachher tatsächlich bei einer Agentur bewerbe oder doch direkt auf einen Kleinverlag zugehe, kann ich ja dann entscheiden, wenn ich ein entsprechendes Manuskript habe. 😉

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