#9lesen – Das gute Gefühl, dass es jetzt ernst wird

Ich habe ja in den letzten Wochen immer mal wieder ein Wort darüber verloren, dass ich in Leipzig meine erste Lesung aus einem meiner Werke haben werde. Und es ist kaum zu glauben, wie schnell sich das konkretisiert hat, nachdem es zuerst ja nicht viel mehr als eine Idee war.

Zwar wird, aufgrund der zuletzt angedeuteten Vorkommnisse, die Lesung nicht mehr von dem Autorenverein veranstaltet, in dem ich Mitglied bin, aber das hinderte weder die Organisatorin Andrea Schrader, noch die inzwischen acht weiteren Vorleser damit, sich richtig in die Planungen zu stürzen.

Ich kann an dieser Stelle nur sagen, dass es eine ungemein beflügelnde Erfahrung ist, mit welcher Freude und auch mit welcher Effizienz die Planungen, die kreativen „Nebenkriegsschauplätze“ wie Plakate und Grafiken, und Dinge wie die eigene Website angegangen wurden. Jeder, wirklich jeder der neun Autoren bringt sich so gut ein, wie sie oder er es kann.

Mir gibt das Sicherheit. Eine Sicherheit, von der ich ursprünglich nicht gedacht hätte, dass ich sie im Zusammenhang mit dieser Lesung bekommen könnte. Dadurch, dass ich bereits zu diesem frühen Zeitpunkt völlig mit involviert bin, baue ich ein Gruppengefühl zu meinen Kolleginnen und Kollegen auf, welches das Magengrummeln zwar nicht ganz zum Erlöschen bringt, es aber deutlich mindert.

Es ist eben schwer, in Panik zu geraten, wenn man sich optimal vorbereitet fühlt.

Natürlich gibt es noch Dinge, die geklärt werden müssen. Die ich auch für mich selber klären muss. Aber ich glaube, ich weiß schon genau, was ich vorlesen werde. Das ist ein wichtiger Schritt. Und ich weiß schon, wann ich circa am Abend des 16.03. dran sein werde. Gemäß meines Wunsches bin ich nicht der Erste, der lesen muss. Das hätte mich dann doch noch einmal aus der Bahn geworfen, denke ich. Aber dann – nun, wir werden sehen.

Ich fange jedenfalls langsam an, mich wirklich uneingeschränkt auf diesen Abend zu freuen. Was habe ich denn auch schon zu verlieren? Gar nichts, lautet die Antwort! Und das muss ich mir jedes Mal, wenn wieder Zweifel kommen sollten, genau so vorbeten. Ich kann nichts verlieren, aber viel gewinnen.

Am 16.03.2018 werden im Morrison’s Irish Pub in der Leipziger Innenstadt neun Autoren lesen. Und ich bin einer davon. Ich mag die Idee, ich mag den Namen, ich mag das Gefühl! Sogar den Pub mag ich, da war ich nämlich letztes Jahr schon mal.

Noch liegt die Lesung einen Monat in der Zukunft, aber ich werde euch bereits im Vorfeld auf dem Laufenden halten, wenn ihr mögt. Dazu gehört auch, dass ich euch an den kommenden drei Wochenenden meine mitlesenden Kolleginnen und Kollegen ein wenig näher vorstellen möchte.

Und dann schauen wir mal, wie das Ganze sich entwickelt. Ich bin sehr gespannt 🙂 .

Advertisements