Meldung und Meinung: Veränderte Lesegewohnheiten bei Kindern

In der aktuellen „Federwelt“ findet sich ein sehr interessanter Artikel. Dafür hat sich die bekannte und umtriebige Autorin Jasmin Zipperling, oder vielmehr ihr Alter Ego „Madame La Zippi“, ganz tief über ihre Glaskugel gebeugt und mehreren Verlagen Prognosen und Trends abgerungen. Dabei ist an so ziemlich jedes Genre gedacht und dieses mit einem oder mehreren namhaften Verlagen bedacht worden. Herausgekommen ist ein extrem informativer Artikel, der für mich alleine schon den Kaufpreis des Hefts gerechtfertigt hätte, wenn ich nicht sowieso schon Abonnent wäre.

Eigentlich könnte an dieser Stelle mein Beitrag zu Ende sein, aber ich habe in diesem Artikel eine Aussage gefunden, die mich ein wenig nachdenklich zurückgelassen hat.

Getroffen wurde diese von Julia Gronhoff, Redakteurin für den Erstlesebereich und das Kinderbuch beim Loewe-Verlag, in dem viele bekannte und beliebte Reihen und Einzeltitel erscheinen. Auch in den Bücherschränken meiner Kinder lassen sich da entsprechende Bücher finden.

Auf die Frage, wo Frau Gronhoff die Trends in ihrem Segment für 2018 sieht, hat diese unter anderem geantwortet, dass einige der erfolgreichsten Reihen einem Relaunch unterzogen werden sollen. Und dabei soll, jetzt kommt es, der Text gekürzt werden. Damit reagiere man auf die veränderten Lesegewohnheiten der Kinder.

Die Aussage wurde von der Redaktion der „Federwelt“ offenbar auch als so bedeutsam eingeschätzt, dass sie fett abgedruckt wurde.

Ich halte also in eigenen Worten noch einmal fest: Weil Kinder heutzutage weniger lesen, wird in einigen Büchern des Loewe-Verlags der Anteil von Bild und Wort deutlich zugunsten des Bildes und zuungunsten des Wortes verschoben.

Ich finde diese Überlegung, so sehr sie wahrscheinlich auch aus wirtschaftlichen Beweggründen gerechtfertigt erscheint, zumindest diskutabel.

Meiner Meinung nach kommt insbesondere dem Bereich der Kinderbücher, und das setzt schon bei den ganz Kleinen an, die Aufgabe zu, Kinder an das Lesen heranzuführen. Deswegen habe ich auch sehr früh angefangen, meinen Kindern vorzulesen und nicht nur reine Bilderbücher mit ihnen anzuschauen. Der Erfolg gibt mir in gewisser Weise recht.

Vielmehr frage ich mich, ob nicht genau dort der Knackpunkt liegt. Kann es sein, dass immer mehr Eltern sich immer weniger Zeit nehmen, um ihren Kindern vorzulesen und deswegen viele Kinder mit dem gedruckten Wort nichts mehr anfangen können? Wäre es aber dann nicht an denjenigen, die den Trend setzen, die die Richtung vorgeben, dieser Entwicklung mit geeigneten Mitteln zu begegnen?

Sehen wir der Tatsache ins Auge: Eltern, die nicht vorlesen, ist es vollkommen egal, ob ein Kinderbuch nun 1.000 Worte, 500 Worte oder 250 Worte enthält. Sie werden es sowieso nicht in die Hand nehmen und man kann nur hoffen, dass die betreffenden Kinder irgendwann von alleine auf den Dreh kommen, dass Bücher Spaß bringen.

Der Markt im Allgemeinen und damit wirklich unisono alle an ihm Beteiligten beklagen zurecht, dass die Verkaufszahlen von Büchern im stetigen Sinkflug befindlich sind. Eine Theorie, die immer wieder einmal aufgeworfen wird ist die, dass sich durch Texte im Internet, Soziale Medien und die allgemeine Schnelllebigkeit eine Art Aufmerksamkeitsdefizit gebildet hat und viele Menschen es gar nicht mehr gewohnt sind, sich mit längeren Texten auseinander zu setzen.

Ich wäre geneigt, dieser These zuzustimmen.

Aber sollte man dann nicht lieber versuchen, in der Form gegenzusteuern, dass man Kindern, die hoffentlich noch nicht in dem Maße durch die schöne neue Technikwelt vereinnahmt wurden, auch zutraut, längere Texte zu lesen oder vorgelesen zu bekommen?

Bleiben wir fair und auf dem Boden. Die Aussage von Frau Gronhoff bedeutet nicht, dass Loewe in allen seinen Büchern und Reihen einen Kahlschlag an Wörtern vornehmen wird. Wahrscheinlich muss man sich erst einmal genau ansehen, wie genau das am Ende ausschauen wird.

Für mich als Autor wie als Elternteil ist es nur wichtig, dass die Wahlmöglichkeiten bestehen bleiben. Ich finde es gut, dass ich Bücher mit viel und mit wenig Text zur Verfügung habe und sie nach Belieben kombinieren kann. Und da bin ich halt ein wenig skeptisch, wenn ich auf das kleine Wörtchen „Relaunch“ schaue. Das klingt für mich sehr nach der Vornahme eines Ersatzes.

Ja, die Lesegewohnheiten der Kinder haben sich heute geändert. Ich finde: leider. Und wenn ich wirtschaftlich denke, dann ist es sicher gerechtfertigt, auf dieser Basis zu einer Veränderung des Verlagsportfolios zu kommen.

Das ändert nichts daran, dass ich dies persönlich bedaure und in Hinblick auf eine Gesamtentwicklung der Lesenden in der Zukunft für ein zumindest diskutables Zeichen halte.

Mich würde wirklich interessieren, was ihr dazu denkt 🙂 .

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23 Gedanken zu “Meldung und Meinung: Veränderte Lesegewohnheiten bei Kindern

  1. Ich finde es sehr wichtig, dass die Kinder so früh als möglich ans Lesen herangeführt werden.

    Dies kann unter anderem bereits im Kindergarten erfolgen, so wie bei uns dafür regelmäßig Lesepaten Vorlesestunden dort machen.

    Dadurch wird das Interesse selbst, in Büchern stöbern zu können angeregt.

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    • Das mit den Lesepaten gibt/gab es bei uns auch. Das hat mein Vater eine Zeit lang gemacht, wo unsere Kinder noch in den Kindergarten gegangen sind. Ist auch eine wirklich gute Sache, finde ich auch.

      Und was ich festgestellt habe ist, dass durch die regelmäßige Beschäftigung mit Büchern der Reiz auf „große“ Geschichten eher angeregt wird. Meiner Großen habe ich unter anderem „Die unendliche Geschichte“ und „Der Herr der Ringe“ vorgelesen. Seitdem ist sie eine Leseratte. Die Kleine hängt noch ein wenig hinterher, aber „Die unendliche Geschichte“ haben wir auch durch.

      Natürlich darf man auch nichts erzwingen, aber das versteht sich natürlich von selbst.

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  2. Hm, also für mich käme es wirklich drauf an, wie groß der Eingriff sein soll, wie er gekennzeichnet wird und welche Bücher/Autoren überhaupt betroffen sind. Prinzipiell gab’s „leichter zu lesende“ Ausführungen ja schon immer (mein alter Kinder-Moby-Dick oder auch die Zubereitung von „Lederstrump“ hatten mit dem Original wenig zu tun). Und „Kurzfassungen“ von Romanen á la Riders Digest standen in vielen Bücherschränken – ob die wohl zum Lesen ge- und verführt haben?. Insofern: Was soll’s.
    Die GROSSE Frage für mich wäre aber tatsächlich: Wieso kommt frau/man auf die Idee, dass solche Kürzungen das Leseverhalten ändern würden? Das halte ich doch für gewagt. Denn Kinder, die nicht lesen mögen, wollen auch kein um ein Drittel gekürztes Buch lesen. Und jene, die gerne lesen, die brauchen keine Kurzvariante. Insofern finde ich die Idee, hm, relativ sinnfrei. Liebe Grüße!

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    • Wenn es nicht ausdrücklich um einen Relaunch ganzer Reihen ginge, fände ich das Szenario auch nicht annähernd so befremdlich.

      Du hast Recht, es gab früher schon Kinderausgaben von Büchern. Auch ich habe da einige von gelesen. Die waren aber immer ein ergänzendes Angebot, um den Kindern die Geschichten auf einem einfacheren Niveau nahe zu bringen. Sie waren kein Ersatz.

      Ich bin mir nicht einmal sicher, dass man bei Loewe glaubt, dass auf diese Weise das Leseverhalten geändert werden kann. Es scheint mir vielmehr eine (Teil-)Kapitulation vor diesem geänderten Verhalten zu sein. Und die finde ich bedenklich.

      Liebe Grüße zurück!

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  3. Hm, ich habe einen Neffen und der hat sich mit dem Spracherwerb sehr schwer getan, konnte aber relativ früh zählen. Mein Bruder hat Bücher aber immer nur unter Strafandrohung mit der Kneifzange angefasst und der Apfel fällt nunmal nicht weit vom Birnbaum.
    Das Kind hat viel mit dem iPad gespielt, mit extra Apps für kleine Kinder. Bücher gibt es mittlerweile mit Elektronik verstärkt, die automatisch vorlesen. Aber meine Mutter liest ihm auch vor. (An ihr liegt es sicherlich nicht; ich habe nachts noch heimlich unter der Bettdecke gelesen.) Dennoch ist es recht unwahrscheinlich, dass dieser Junge mal ein Bücherwurm wird.

    Durch das Internet hat sich auch das Leseverhalten von uns Erwachsenen verändert. Natürlich muß das auch Einfluss auf das der Kinder haben. Wenn dieser Verlag nun sein Sortiment anpasst, ist das nur ein Zeichen für den Wandel der Zeit.
    Wobei ich persönlich sagen muss, dass ich mit den Bildern in Kinderbüchern nie viel anfangen konnte. Ich habe mich immer für die geheimnisvollen Buchstaben interessiert: „Mama, was steht da?“ Mein Bruder war wohl seiner Zeit voraus, der hat sich mehr mit den Bildern befasst und ließ sich alles Mögliche dazu erzählen.

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    • Ich weiß nicht, ob das Internet das Leseverhalten von uns Erwachsenen verändert hat. Dafür müsste man erst einmal in der Lage sein, diese sehr heterogene Gruppe genauer zu spezifizieren. Die Kinder, die geboren wurden, als ich meine ersten Schritte im Internet unternahm, sind heute erwachsen. Und viele von denen lesen (und schreiben) immer noch Bücher 😉 .

      Vielleicht fällt es mir einfach schwer, den Wandel der Zeit zu akzeptieren, wenn er bedeutet, dass ein Kulturgut langsam aber sicher in Rückzugsgefechte verwickelt wird, um zumindest halbwegs noch den Lesenachwuchs sicherstellen zu können.

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  4. Ich finde die These interessant, aber insgesamt hat sie zu weniger Futter. Warum haben sich denn Leser soetwas gewünscht? Und wer hat erhoben, dass sich das Leseverhalten geändert hat? Bilder haben ja schon immer mehr Infos und Emotionen als Text vermittelt, dass ist ja jetzt nicht neu, wird aber vielleicht eher für Marketing etc. genutzt.

    Und dann habe ich noch eine Freundin beim Vorlesen beobachtet, die nur einmal den Originaltext vorliest, aber beim erneuten Vorlesen, entsteht eine Art Freestyle-Text mit der Tochter. Vielleicht fördert weniger Text diese Art der Kommunikation. Denn ich sehe es wie du: Wollen/ Können Eltern nicht vorlesen, ist die Anzahl der Worte schnurz.

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  5. Sprache, Lesen, Schreiben sind großartige Kulturgüter. Genau so richtig ist, dass ein großer Kulturwandel statt findet. Bei meinen Kindern wurden in der Schule schon weniger Bücher gelesen, als in meiner Schulzeit. Die Aufmerksamkeitsspanne aller ist kürzer geworden. Das Deutsch im Fernsehen ist beliebiger geworden. Sicher kann jeder weitere Beispiele hinzufügen. Ich finde die Antwort auf die Frage spannend, ob es für unsere Gesellschaft überhaupt noch wichtig bzw. notwendig ist, dass Sprache, Lesen, Schreiben in der Allgemeinheit ein hohes Niveau haben. Die Antwort ist offensichtlich „Nein“. Damit wird dann auch verständlich, dass Verlage sich dem „fast“-lesen anpassen (müssen). Grüße.

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    • Es dürfte wenig überraschend sein, wenn es mir schwer fällt, mich mit einem „Nein“ abzufinden 😉 . Gerade dann, wenn wir hier von Kindern im Vorlese-Alter sprechen, bei denen ja noch alle Möglichkeiten offen stünden, den Trends entgegen zu wirken. Zumindest von Verlagsseite aus sollte das eigentlich ein Anliegen sein. Und das ist es, was ich nicht recht verstehe.

      Lieben Gruß zurück!

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  6. Hm, den Artikel in der Federwelt habe ich auch gelesen, aber eben nicht den Abschnitt mit den Kinderbüchern. Ich finde die Aussage auch ein wenig irritierend. Fragt sich allerdings, welche Autoren und Bücher gemeint sind. Greift man sehr weit zurück, stelle ich auch bei Büchern für Erwachsene fest, dass mich die oft ausschweifenden Beschreibungen eher ermüden als ermuntern (weiterzulesen). Sprachlich haben sich Texte seit meiner Kinderzeit schon stark verändert, wenn ich nur mal 50, 60 Jahre zurückgehe, was für ein gutes Buch keine Zeit sein sollte, spürte ich eine gewisse Andersartigkeit in Aufbau und Dramaturgie. Da hat man es heute doch einfach gerne kürzer und knackiger. Wobei das kein Qualitätsmerkmal ist. Man muss einfach mal nachdenken, ob hier nicht „nach unten“ korrigiert wird, weil zunehmend viele Menschen keine hohe Aufmerksamkeit mehr aufbringen für das, was sie gerade tun. Lehrer*innen können davon ein Lied singen. Oder ob es einfach den neuen Lesegewohnheiten am Bildschirm Rechnung trägt. Wer digital liest, liest einfach ungeduldiger.

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    • Eben dieses „nach unten korrigierende“ ist es, das mich sorgenvoll stimmt. Zumal am anderen Ende der Kette, bei den Erwachsenen, ja auf einmal die fehlende Leserschaft mokiert wird.

      Hm, in diesem Zusammenhang würde mich eigentlich mal interessieren, wie wohl die Vertreter der anderen Verlage zu diesem Schritt stehen würden. Vielleicht wäre das ein Ansatzpunkt, noch einmal die Glaskugel zu befragen!?

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  7. Huhu!

    Das halte ich auch für fragwürdig. Kann man Kinder fördern, wenn man die Messlatte immer niedriger hängt?

    Und du hast ganz recht, es ist enorm wichtig, dass Kinder einen Erwachsenen in ihrem Leben haben, der ihnen vorliest und ihnen Büchern näherbringt. Ich denke, die Chancen, dass ein Kind ganz alleine die Liebe zum Lesen entdeckt, ist zumindest deutlich geringer.

    Statt kürzerer Texte halte ich mehr Förderung für vielversprechender, egal ob das jetzt Leseveranstaltungen in der Kinderbibliothek oder abendliches Vorlesen bedeutet.

    „Die unendliche Geschichte“ habe ich meiner Mutter in der Grundschule aus dem Regal geklaut. Habe ich alles verstanden? Bestimmt nicht. Trotzdem war das der Punkt, ab dem ich für immer und ewig lesesüchtig war.

    Allerdings kann ich mich erinnern, dass vor allem meine kinderfreundlichen Ausgaben von Klassikern damals schon stark vereinfacht waren! Als ich diese Klassiker später in der „normalen“ Version las, war ich oft erstaunt, wie groß die Unterschiede waren.

    LG,
    Mikka

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    • Ich stamme aus einer Familie, in der immer vorgelesen wurde. Deswegen stand es für mich von Anfang an fest, dass ich das auch bei meinen Kindern tun würde. Ich bin froh, dass sie da auch Freude dran entwickelt haben, denn ansonsten wäre es wohl schwer geworden. Zwingen kann man sie ja nicht. Aber es immer mal wieder anbieten. Da muss man dann auch schon mal hartnäckig sein.

      Kinderfreundliche Ausgaben habe ich nie gelesen, soweit ich mich erinnern kann. Ich kannte sie, aber habe sie weitgehend ignoriert. Leider heißt das, dass ich auch viele Klassiker ignoriert habe.

      Meine „Kompensation“ waren Hörspiele, bei denen ja auch viele Klassiker dabei waren. Da war dann allerdings manchmal der Schritt vom einen Medium zum anderen zu groß. Ich habe ja schon mehrfach gestanden, dass ich an „Moby Dick“ kläglich gescheitert bin, weil es eben nicht nur die Geschichte von Ahab und dem Wal ist, sondern eine ganze Kulturgeschichte des Walfangs.

      Ein wenig erschüttert war ich, als ich kürzlich in ein Schulbuch meiner Großen (Jahrgang 10) schaute. Da ging es um Winnetou I. Und demzufolge besteht das Buch ausschließlich aus der Episode, wie Winnetou und Old Shatterhand Blutsbrüder werden. Als würde es quasi direkt nach der Freilassung durch die Apachen enden. Danach habe ich ihr dann meine Winnetou-Hörspiele in die Hand gedrückt und ihr gesagt, dass sie damit optimal vorbereitet sein wird.

      Wohlgemerkt: Wir sprechen hier von der Zentralen Abschlussprüfung des Jahrgangs 10 …

      Liebe Grüße
      Michael

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      • „Moby Dick“ habe ich das erste Mal eigentlich sogar in einer „Erwachsenenausgabe“ gelesen, aber als ich es vor ein paar Jahren nochmal in einer englischen Ausgabe las, stellte ich fest, dass meine erste Ausgabe enorm gekürzt war.

        Na, da wird bei Winnetou ja einiges unterschlagen… Wobei mir einfällt: als ich 1995 in der Buchhändlerschule war, wurde unter anderem ein Seminar angeboten, wo es dann fast nur um unbewusste homo-erotische Beschreibungen in den Büchern von Karl May ging. Das war… schräg, aber doch gar nicht so unplausibel.

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      • Na, ob das bei Karl May alles unbewusst gewesen ist, das wäre wirklich mal eine interessante Frage. Ich weiß ja nicht, wie es zu seinen Lebzeiten war, aber heute ist das schon sehr offensichtlich, bzw. sehr leicht hinein zu interpretieren. Da brauchte es gar keinen „Schuh des Manitu“ dafür.

        Vielleicht wage ich mich irgendwann noch einmal an „Moby Dick“ heran. Aber irgendwie hat es bei mir diesen Nimbus des „unlesbaren Buchs“. Eine Kulturlücke, ich weiß.

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      • Dass Karl May homosexuell gewesen sein könnte, kann ich mir gut vorstellen – aber dass man, wenn man eine beschriebene Landschaft aufzeichnet, feststellt, dass die Berge die Form eines männlichen Gesäßes haben…

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      • Ups – okay!?

        Ich habe Karl May aber nie wirklich gelesen. Sein Stil hat mir nicht so zugesagt. Außerdem fand ich Western nie sonderlich spannend (die Orient-Geschichten kannte ich damals nicht).

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