Das langsame Sterben der digitalen Käufe – Eine Befürchtung

Ich gebe zu, dass man mich manchmal durchaus in die Schublade stecken kann, auf der „Bedenkenträger“ draußen drauf steht. Aber das bedeutet ja nicht, dass ich nicht mit der einen oder anderen Befürchtung, die mir so kommt, Recht haben könnte. Auch wenn ich im konkreten Fall hoffe, dass ich nicht richtig liege.

Was ist passiert?

Ich bin jemand, der seine Musikkäufe bereits vor einigen Jahren dahingehend umgestellt hat, dass er eigentlich ausschließlich digitale Downloads kauft (von Ausnahmen, die ich mit gebrauchten CDs mache, abgesehen). Damit fahre ich gut, weil ich keinen zusätzlichen Platz habe, außer auf meinen immer größer werdenden Festplatten. Und außerdem waren auf diese Weise immer auch Scheiben, die ansonsten im Handel nur schwer bis gar nicht zu bekommen gewesen wären, nur wenige Mausklicks und eine Transaktion weit entfernt.

Aber in den letzten Monaten ist es zusehends schwerer geworden, Musik wirklich als Download zu kaufen. Portale wie Juke, betrieben von Media-Markt und Saturn, oder Groove, betrieben von Microsoft, haben entweder die Pforten dicht gemacht, oder auf reine Streaming-Dienste umgestellt. Und in dieser Woche erschütterte (wieder einmal) die Meldung, dass Apple in Kürze seinen iTunes-Store schließen könnte und die Kunden auf Apple Music, auch ein Streaming-Angebot, umstellen wird, die digitale Musikwelt. Zwar wurde rasch dementiert, aber wir wissen alle, was solche Dementis in unserer schnelllebigen Zeit wert sind. Vor allem, wenn es darum geht, Aktionäre zu beruhigen …

Machen wir uns nichts vor: Medien kaufen ist lange nicht mehr so sexy, wie es das Streamen ist. Filme und Serien schaut man heute nicht mehr von DVD oder Blu-ray, sondern auf Netflix, Amazon Video oder vergleichbaren Portalen. Musik hört man via Spotify oder Amazon Music.

Und Bücher?

Bis jetzt sind Bücher noch die Oase im digitalen Markt, in der zwar nicht wirklich Milch und Honig fließen, aber in der doch überwiegend noch gekauft wird. Es gibt Angebote wie Amazon Kindle Unlimited, aber diese sind nicht für den Massenmarkt erschlossen. Noch nicht?

Wenn wir uns die Entwicklung bei anderen Medien ansehen, nehmen wir wieder die Musik, so kann man erkennen, dass über lange, lange Zeit hinweg, das physische Trägermedium das Kerngeschäft war. Selbst dann, als es schon die Bandbreite und die Technik gab, um Musik über das Internet zu verkaufen, taten sich viele Verlage sehr schwer mit dem Gedanken, Bits und Bytes zu verkaufen. Das änderte sich erst, als Napster und Co. mit den Rechteinhabern Schlitten gefahren sind.

Später dann gab es die legalen Anbieter und gerade eine Firma wie Apple, die mit ihrem iPod und dem dazu gehörigen Dienst iTunes den Markt aufgemischt hat, hat massiv hiervon profitiert. Das Ergebnis war, dass das Angebot an physischen Tonträgern, zumindest in den Kaufhäusern und Technikmärkten der Republik, teils drastisch zurückging. Zu dieser Zeit schlossen zum Beispiel Händler wie Kaufhof oder Karstadt ihre Multimedia-Abteilungen.

Und jetzt gibt es die Streamingdienste, bei denen ich so ziemlich jedes neu erschienene Album am Erscheinungstag hören kann, solange ich eine Abogebühr bezahle. Das kostet mich und meine Familie bei Amazon Music etwa 149 Euro im Jahr, für die bis zu fünf Personen hören können, was immer sie wollen. Für dasselbe Geld könnte ich mir auch ungefähr 13 CDs kaufen. Oder vielleicht 14 Downloads.

Aber was hat das mit Büchern zu tun?

Vielleicht nichts, vielleicht aber auch sehr viel. Deswegen habe ich diesen Beitrag mit „Eine Befürchtung“ überschrieben. Bis jetzt sind, wie bereits gesagt, Streaming- oder Flatrate-Modelle bei eBooks noch nicht die großen Verkaufsgaranten. Aber ist es wirklich so unwahrscheinlich, dass es irgendwann soweit kommen wird, dass sich das Käuferverhalten auch in diesem Marktsegment ändern wird?

Aus der Sicht der Autoren, vor allem der Selfpublisher, muss man sagen: Bloß nicht! Die Quoten, die über Kindle Unlimited an die Autoren ausgeschüttet werden, sind, nach den Erhebungen, welche regelmäßig durch die Seite selfpublisherbibel.de gemacht werden, jedenfalls eher mau. Man könnte argumentieren, dass sich das vielleicht ändert, dass die Händler die Quoten anheben, wenn sich mehr Geld mit den Flatrateangeboten verdienen lässt.

Hier zeigt ein Beispiel aus einem verwandten Bereich, nämlich dem Hörspiel, dass das Wunschdenken ist. Hier sind einzelne Verleger längst schon hingegangen und teilen ihre Produkte in bis zu 80 Tracks auf, weil sie pro abgespieltem Track nur eine kleine Marge erhalten. Durchaus vergleichbar mit dem Salär für eine gelesene Seite.

Weniger rechtschaffene Autoren haben hierauf schon mit findigen Tricks reagiert, mit denen sich dem System vorgaukeln lässt, ein Leser hätte statt 300 Seiten 1.000 Seiten gelesen. Nicht die feine englische Art, aber es zeigt auf, wo die Probleme liegen.

Fakt ist, zum Glück, dass auch in unserer hochdigitalisierten Zeit das gedruckte Buch so schnell nicht aussterben wird. Aber ich frage mich durchaus, wie lange es dauert, bis die nachrückenden Generationen hier das Verhältnis verändern. Wenn man mit der Bahn fährt, sieht man immer mehr Smartphones und Tablets – und immer weniger Bücher.

Klar, heute können wir uns nicht vorstellen, dass sich das einmal komplett ändern wird. Aber das konnten sich Unternehmen aus der Musikbranche auch nicht vorstellen, als es anfing, ungemütlich für sie zu werden.

Für eine kurze Zeit sah es so aus, als ob der Konsument sich Musik jetzt eben als MP3- oder FLAC-Datei kaufen würde. Jetzt werden die Käufer immer weniger und es sind nur noch wenige Plattformen, bei denen man sich versorgen kann. Weil es immer weniger Menschen wichtig ist, auch wirklich zu besitzen, was sie konsumieren.

Werden wir in zehn Jahren vielleicht erleben, dass das digitale Buch nicht mehr käuflich erhältlich ist, sondern nur noch in einer Ausleihe, sei es in einer öffentlichen Bibliothek oder bei einem Flatrate-Anbieter? Werden Menschen wie ich, die immer noch am liebsten ein gedrucktes Buch in der Hand halten, dann so etwas wie Dinosaurier sein, die langsam aussterben.

Ich weiß es nicht. Aber der sich vielleicht andeutende Rückzug von Apple aus dem Geschäft mit Download-Verkäufen beunruhigt mich. Denn wenn es soweit käme, würde hier nicht einfach irgendein Unternehmen irgendeinen Dienst einstellen. Es wäre vom Stellenwert her vergleichbar damit, dass Amazon für seinen Kindle nur noch Leihbücher anbietet. Und dann bekämen viele Autoren ein echtes Problem.

Zum Glück ist dies nur die Befürchtung eines Bedenkenträgers. Sie muss nicht eintreten und ich hoffe, sie wird nicht eintreten. Aber sie aufzuschreiben, das musste jetzt einfach mal sein.

Advertisements

17 Gedanken zu “Das langsame Sterben der digitalen Käufe – Eine Befürchtung

  1. Ich denke und hoffe, dass das gedruckte Buch nicht aussterben wird. Ein Buch ist eben ein Buch. Da kann man hin- und herblättern, reinschreiben, unterstreichen usw. Geht mit dem Kindle auch, ist aber deutlich unbequemer. Zum Reisen im Zug, möchte ich den Kindle nicht missen, aber gute Bücher 📚 will ich nicht missen. Und über Musik kann ich nicht mitreden.

    Gefällt 2 Personen

    • Vielleicht sind die Vergleiche von Film und Musik zu Büchern auch nicht valide. Ich hoffe es sogar. Aber wenn man sich ansieht, wie schnelllebig das alles geworden ist, wenn man schaut, wo z.B. das eBook vor zehn Jahren war und wo es heute ist, dann ist aus meiner Sicht eine ganze Menge möglich. Das muss nicht eintreten – aber es ist eine Möglichkeit.

      Gefällt mir

  2. Sonja schreibt:

    Ich kann deine Bedenken verstehen, vor allem wenn man sieht, dass man auch heute schon ein eBook nicht, wie das physische Pendent, kauft und es in den persönlichen Besitz übergeht, sondern nur ein Nutzungsrecht erwirbt (das, um es mal ganz drastisch zu sagen, theoretisch auch wieder entzogen werden kann).

    Ich selbst hatte schon vor Jahren Bedenken, Musik online zu kaufen, weil da ja immer das DRM mit drin hing und ich selbst Geräte verwendet habe, die DRM bewusst nicht genutzt haben (und damit oft von den typischen Online-Diensten blockiert wurden). Daher habe ich meine Musik oft auf CDs gekauft und für mich persönlich digitalisiert oder mir Händler gesucht, die kein DRM nutzen. Wenn jetzt aber auch das alles weniger wird, dann überlege ich mir, auch weiterhin CDs zu kaufen, so lange es sie eben gibt.

    Ich finde es persönlich schade, dass man heute nur noch Nutzungsrechte erwirbt. Ein Buch, das ich vor vielen Jahren gekauft habe, kann ich heute weiterkaufen und damit die Investition, die ich damals getätigt habe, zumindest teilweise zurückerhalten (wobei es mir nicht darauf ankommt).

    Verliere ich, aus welchen Gründen auch immer, meine Passwörter oder mein Konto beim jeweiligen Dienst, sind auch etwaige Bücher/Musikstücke dahin. Ich besitze dann gar nichts mehr – weder das Geld, das ich dafür investiert habe, noch den Gegenwert selbst oder das Nutzungsrecht daran.

    Ich finde es auch bedenklich, dass durch den Wegfall von physischen Produkten auch die Branche der Gebrauchtwarenhändler weniger werden wird. Gut, man wird sich hier dann von Büchern und Musikplatten/-kassetten/-CDs wegbewegen. Es gibt noch genug andere Produkte, die physisch vorliegen und die man gebraucht weiterverkaufen kann. Aber was werden Flohmärkte sein, ohne in irgendwelchen alten Plattensammlungen und Bücherkisten zu wühlen? 😦

    Gefällt 2 Personen

    • Das sind alles noch zusätzliche gute Punkte, die du ansprichst. Die Frage der Rechte, die man an einem Produkt erwirbt, ist in der Tat sehr heikel. Auch wenn es keine neue Geschichte ist – siehe Software, an der man streng genommen immer schon nur ein Nutzungsrecht, eine Lizenz halt, erworben hat. Steht alles in diesen elend langen Texten, die sich sowieso niemand durchliest.

      Ich beobachte diverse Entwicklungen halt mit Sorge. Eine davon ist das langsame Aussterben der Shops, bei denen ich Musik noch als Download kaufen kann. Das sind heute im Wesentlichen noch Amazon, Apple, Google, 7digital und danach wird es schon eng oder sehr spezifisch (wie etwa bei Bandcamp).

      Eine andere Entwicklung ist der Filmsektor, wo wir ja nicht nur mit Netflix und Co. zu tun haben, sondern auch damit, dass man inzwischen die meisten Blockbuster mit einigem Vorsprung als Download bekommt und dann erst, eine oder mehrere Wochen später, als Datenträger. Da fühle ich mich dann hin und wieder schon ein wenig wie ein Dinosaurier.

      Flohmärkte sind auch so ein Ding. Wenn man genau hinsieht, tut sich hier doch schon seit Jahren eine wachsende Lücke auf zwischen professionellen Händlern, die ihre Waren überspitzt gesagt im Glaskasten präsentieren und den Privaten, bei denen man einfach sieht, dass gebrauchte Bücher heute fast schon Wegwerfartikel sind. Ganz ehrlich, ich mag eigentlich schon nicht auf Flohmärkte gehen, weil es mir oft weh tut, das mit anzusehen.

      Aber ich gebe dir Recht, dass da auch ein Stück Kultur wegbrechen würde. Was sehr, sehr schade wäre.

      Gefällt 1 Person

  3. Es freut mich immer, wenn ich einen Artikel lese, der sich kritisch mit Streaming und Abo-Diensten auseinandersetzt. Ich nutze zwar selbst Amazon Video und Music, doch eher für die Berieselung zwischendurch. Will ich einen Film WIRKLICH sehen, dann kommt die Blu-ray ins Haus. Ebenso mit Musik und CDs. Der schöne Nebeneffekt: bei Amazon bekommt man die MP3s gleich mitgeliefert. Und man ist in Zukunft nicht abhängig vom Anbieter: Was passiert, wenn plötzlich Künstler aus dem Angebot entfernt werden? Wenn Bücher, Musik oder Filme zensiert werden? Man ist als Konsument abhängig und machtlos.

    Zudem stelle ich mir immer wieder die Frage: Kaufe ich mir im Jahr lieber 10 CDs und höre diese ganz bewusst oder lasse ich mir Diverses beim Streaming vorsetzen und springe von einem zum nächsten, nur weil immer alles verfügbar ist?

    Gefällt 1 Person

    • Ich bin im Streaming noch so gut wie gar nicht angekommen. Der einzige Bereich, wo ich es nutze, sind wirklich Hörspiele, weil da zum einen der Markt, abseits der üblichen Kandidaten wie den Drei Fragezeichen, sehr unübersichtlich geworden ist, zum anderen aber auch, und es tut mir weh, das sagen zu müssen, inzwischen viel nicht-so-tolles produziert wird. Da sage ich wirklich: Wenn ich es nicht streamen könnte, würde ich es auch nicht kaufen. So verdient der Verlag wenigstens ein klein wenig daran und mir tut es nicht weh, wenn ich mal wieder irgendeinen Stream abbreche.

      Musik-CDs kaufe ich höchstens noch für kleines Geld gebraucht. Es ist schlicht ein Platzproblem geworden. Hier stehen in den Regalen mehrere tausend DVDs und Blu-rays. Da war für die CDs irgendwann einfach kein Platz mehr. Und von den Büchern fange ich erst gar nicht an 😉 .

      Und deine Frage kann ich eindeutig beantworten: Ich höre lieber bewusst. Weswegen z.B. auch das Radio und ich nie Freunde geworden sind. Aber das ist noch einmal eine andere Geschichte.

      Gefällt 1 Person

  4. Hey 🙂

    Ich bin mir nicht ganz sicher, ob man Film / Musik und Buch Konsum wirklich miteinander vergleichen kann … Okay, ich habe in allen drei Fällen letztendlich eine Datei von mir, die ich mir auf ein Abspiel- bzw. Lesegerät kopiere(n kann). Aber die Zeit, die ich mir für den Konsum nehme, ist eine ganz unterschiedliche. Filme und Musik kann ich nebenher laufen lassen, wenn ich es drauf anlege, Büchern dagegen widme ich in der Regel meine volle Aufmerksamkeit. Egal ob ich Prints oder E-Books lese, ich brauche dafür gewöhnlich mehrere Stunden, das ist für mich gezielte Langsamkeit in einer mittlerweile sehr schnelllebigen Welt geworden.

    Bücher zu streamen, naja, das funktioniert wohl nur bei Hörbüchern, das aber auch nur, wenn ich wirklich durchgehend Internet zur Verfügung habe. Audible löst das für seine App ja so, dass man wahlweise das Hörbuch laden oder streamen kann – und ich denke, das wird auch noch eine Weile so bleiben, denn es gibt noch immer genügend Gegenden, wo es keine verlässliche, schnelle Internetverbindung gibt (zumindest nicht bei mir in Ö).

    Daher vermute ich, wird der Konsum von Büchern wohl noch eine Weile anders ablaufen als bei Musik und Film. Wie lange, kann ich natürlich nicht sagen, aber solange Lesen anders wahrgenommen wird, wird sich das Konsum-Verhalten wohl auch nicht ändern.

    Liebe Grüße
    Ascari

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Ascari!

      Bücher zu streamen wird auf absehbare Zeit sicherlich keinen Sinn machen. Wobei ich glaube, ich habe schon mal von so etwas gehört. Hm …

      Aber in der Tat sehe ich die „Gefahr“ eher bei den Flatrate-Modellen und die eher bescheidene Vergütung der Autoren pro gelesener Seite. Klar, man kann auch sagen, dass auf diese Weise gute Autoren mit mehr gelesenen Seiten belohnt werden, während schlechte eben nicht so viele Leser anziehen. Aber das wird dann sicherlich ein mit harten Bandagen geführter Kampf werden und, wie erwähnt, es gibt ja schon die fiesen Tricks, um Kindle Unlimited ein Schnippchen zu schlagen.

      Generell begrüße ich zwar sehr, dass du dir für die Lektüre eines Buchs die richtige Zeit und Muße nimmst, aber ich weiß nicht, ob du damit nicht (leider) einer schwindenden Minderheit angehörst. Selbst wenn ich mir mein eigenes Leseverhalten ansehe, muss ich kritisch anmerken, dass ich vermehrt in kleinen Häppchen lese. Das ist einfach den Umständen geschuldet. Dass ich mich wirklich bewusst einen Abend lang hinsetze und ein Buch lese, das kommt im Alltag kaum vor. Das mache ich dann schon mal im Urlaub.

      Übrigens könnte ich nie im Leben einen Film einfach nebenbei laufen lassen. Dafür bin ich dann doch zu sehr filmverrückt. Die Sorte, die immer den Abspann komplett ansieht 😉 .

      Liebe Grüße zurück
      Michael

      Gefällt 1 Person

      • Okay, ja, die Flatrate-Modelle … Die sind ja tatsächlich immer mehr am Vormarsch. Wobei mich das Prinzip schon sehr an die Bibliotheken erinnert, wo ich für ein Jahr das zahle, was bei einer E-Book-Flatrate ein Monat kostet. Prinzipien stimme ich dir aber dabei zu, dass man dafür eine Lösung finden muss, die die Autoren nicht unter die Räder kommen lässt!

        Kleine Häppchen entsprechen meinem Online-Konsum 😀 … Aber für mich ist ein Buch auch ein Stück Entschleunigung, ein Ausgleich, der mir gut tut. Und das empfindet wohl jeder anders, womit er sich entspannen kann – bei dir sind es wohl auch (oder eher?) die Filme 😉 .

        Liebe Grüße
        Ascari

        Gefällt 1 Person

      • Mein Online-Konsum frisst insgesamt zu viel Zeit. Oder nein, sagen wir allgemeiner: Mein Computer-Konsum. Da geht ja auch Zeit für den Blog drauf. Mal ganz davon abgesehen, dass ich irgendwann ja auch noch was schreibe, so ab und zu 😉 .

        Generell wäre es gut, wenn man/ich sich einfach mal viel öfter bewusst Zeit nähme …

        Gefällt mir

  5. Huhu!

    Musik habe ich mir früher oft digital gekauft, mein Mann hingegen kauft ausschließlich CDs, die sich in seinem Arbeitszimmer dann so hoch stapeln, dass es gelegentlich zu spotanem Musikschlag kommt. Und da wir fast den gleichen Musikgeschmack haben und ich keinen Sinn darin sehe, Musik als Download zu kaufen, die er auch hören will, habe ich seit unserer Hochzeit fast nichts mehr digital gekauft. Deswegen war mir gar nicht bewusst, dass das inzwischen ein Problem ist!

    Die E-Books, die ich lese, habe ich überwiegend gekauft oder als Rezensionsexemplare erhalten, so oder so habe ich die Datei aber auf dem PC oder dem Reader.

    Über Skoobe und Legimi habe ich E-Books inzwischen aber auch schon gestreamt, das wird bei mir aber wohl nie dazu führen, dass ich gar keine Bücher oder E-Books mehr kaufe. Ich könnte mir vorstellen, dass es sich irgendwann so entwickeln wird, dass ich E-Books streame, wenn sie im Stream erhältlich sind, kaufe, wenn nicht, und mir dann so oder so die Bücher, die mich begeistert haben, noch mal als Printbuch fürs Regal kaufe.

    LG,
    Mikka
    Mikka liest von A bis Z

    Gefällt 1 Person

    • Genau wegen der hohen Stapel bin ich vom CD-Kauf weg. Zumal ich seit Jahren auch nur noch digital höre, sei es unterwegs oder von meiner prall gefüllten Festplatte am heimischen Rechner. Da machte es auch aus preislicher Hinsicht keinen Sinn mehr, mehr Geld für den Tonträger zu bezahlen.

      Ich bin auf der Buchmesse zufällig an einer Diskussion vorbeigekommen, in der es darum ging, ob es im Bereich des Hörbuchs noch einmal einen Rückweg vom Streaming weg geben könne. Die anwesenden Experten (ich hab leider nicht ganz mitgekriegt, wer die alle waren) waren sich einig, dass es da keine Umkehr mehr geben werde und sich höchstens noch was am Benutzerkomfort ändern wird.

      Nun ja, schauen wir mal, was da in den nächsten Jahren so passiert.

      Liebe Grüße
      Michael

      Gefällt mir

  6. Musik und Film laufen im Zweifel, bei der Hausarbeit, hoffentlich der Film nicht im Auto, nebenher. Ein Buch bedeutet noch immer, egal ob digital oder analog, einen intensiveren Zeiteinsatz. Weiß der Leser ob er das Werk in einer bestimmten Frist beendet hat? Ich glaube, oder bin guter Hoffnung, dass dieses Szenario nicht eintreten wird.

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.