Der Sonntagsreport vom 05.08.2018 – Urlaubsende

Ich bin immer wieder mittelschwer irritiert, wie schnell drei Wochen herum gehen können. Heute endet tatsächlich schon wieder mein Sommerurlaub und morgen darf ich wieder den Dienst in der Dienststelle antreten. Nee, was hab ich mich darauf gefreut 😉 .

Dabei ist mein Kopf tatsächlich seltsam. Ich kann nicht aus meiner Haut, dass ich, wenn ein Urlaub zu Ende geht, mit den seltsamsten Befürchtungen auf die nächsten Tage sehe. Das war eine Zeit lang besser, ist allerdings inzwischen wieder fast so ausgeprägt wie früher, als ich manchmal wirklich fast schon Panik hatte, was denn in meiner Abwesenheit passiert sein könnte und mit welch schlimmen Dingen ich mich nun auseinander zu setzen haben werde.

Ich will da gar nicht zu sehr psychologisch einsteigen. Eine einfache Antwort darauf, warum ich diesmal so nervös bin, ist wahrscheinlich darin zu finden, dass ich mein Leben durch das Ende meiner ausgedehnten Schreib- und Internetpause sowieso gefühlt wieder ein wenig „voller“ gepackt habe und dazu jetzt eben wieder die Arbeit kommt. So nach dem Motto: Wann soll ich die denn auch noch in meinem Tagesablauf unterbringen!?

Dazu kommen dann kleine Nebenkriegsschauplätze wie der, dass ich zuletzt enorme Probleme mit dem Aufstehen hatte, wenn ich der einzige bin, der morgens das Haus verlassen muss. Und da ja noch Schulferien sind, wird dies noch drei Wochen lang der Fall sein. Nennenswerte Überstunden habe ich keine und deswegen heißt das im Zweifel, ewig lange im Büro zu sitzen. Bei den Temperaturen, wie wir sie zur Zeit haben, alles andere als ein Spaß.

Dann mache ich mir, auch wenn das jetzt widersprüchlich klingt, Gedanken darüber, wie groß in diesem Jahr das betriebsbedingte Sommerloch wohl ausgefallen sein mag. Denn es ist schon ätzend, wenn man bei 30 Grad im Schatten im Büro schwitzt. Noch ätzender ist es, wenn nicht so viel zu tun ist, dass es verlässlich den Tag ausfüllt. Aber die Gefahr ist nun einmal gegeben, wenn sich die gesamte Stadtverwaltung in diesen Wochen rotierend im Urlaub befindet. Mein Job ist eben auf die Interaktion mit anderen Kollegen angewiesen.

Nun, ich werde es sehen und das beste daraus machen müssen. Mein nächster Urlaub ist dann erst im Herbst, wenn die Herbstferien sind. Ungefähr zehn oder elf Wochen, wenn ich mich richtig erinnere. Und auch wenn drei Wochen Urlaub ratzfatz vorbei sind, ziehen sich elf Wochen Arbeit doch ganz schön.

Heute jedenfalls ist bei mir urlaubsendbedingter (tolles Wort, nicht?) Ausnahmezustand. Ans Schreiben ist nicht zu denken, an viel anderes auch nicht.

Deswegen auch nur ein kurzer Sonntagsreport von mir. Wenn ihr mögt, könnt ihr mir ja für morgen die Daumen drücken. Für frühes Aufstehen und dann wahlweise megaviel zu tun oder gelassenes durch-den-Tag-arbeiten.

Man liest sich! 🙂

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