Die etwas andere Schreibmusik: „Thornstar“ von Lord of the Lost

Eigentlich passt die Musik ja so gar nicht zu meinem Roman. Deswegen war ich auch skeptisch, ob ich überhaupt den Versuch unternehmen sollte, dazu die Feder zu schwingen. Aber ich muss gestehen, dass es eigentlich sogar ziemlich gut funktioniert.

Lord of the Lost spielen eine ziemlich coole Mischung aus Gothic Rock und (nicht zu wildem) Heavy Metal. Da gibt es bestimmt eine spezifische Fachrichtung für, die ich nicht kenne, die mir aber auch egal ist. Ich mag meine Musik laut und nicht in Schubladen 😉 .

Das neue Album „Thornstar“ geht jedenfalls ziemlich gut nach vorne, mit sehr hymnischen Refrains und wütendem Gesang in den Strophen. Wie gesagt, das passt gar nicht zu meinem Roman, der eigentlich ja eher auf der ruhigen Seite zu Hause ist. Aber ich schreibe gerade eine Szene, in der diese Wut sich ganz gut macht.

Deswegen ist es gar nicht so schlecht, mal ein wenig mit der Schreibmusik zu experimentieren. Es kommen auch wieder leisere Töne.

Für den, der mal reinhören möchte, verlinke ich hier das offizielle Video zum Song „Morgana“, das auch einen ganz guten Eindruck vom Stil des Albums gibt.

Habt ihr aktuelle Tipps für gute Schreibmusik? Dann gebt mir gerne einen Hinweis 🙂 .

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4 Gedanken zu “Die etwas andere Schreibmusik: „Thornstar“ von Lord of the Lost

  1. Schön düster und krachig 🙂
    Ich bewundere ja Leute, die beim Schreiben Musik hören. Ich halte es nie lange aus und atme richtig auf, wenn ich sie dann wieder ausschalte. Mein Tipp für gute Schreibmusik ist daher ganz langweilig: Ruhe.
    Viele Grüße und frohes Schreiben!
    Ricarda

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Ricarda,

      ich kann beim Schreiben auch nicht immer Musik hören – oder sagen wir besser: ertragen. Das kommt ganz entscheidend auch auf die Tagesform an und ist manchmal auch eine ganz pragmatische Entscheidung, wenn ich mich nicht entschließen kann, ob ich jetzt schreiben „will“ oder doch Musik hören. Beide Leidenschaften in den Tagesablauf zu quetschen ist manchmal nicht gerade leicht. So kam es letztlich jetzt auch zu diesem Soundexperiment.

      Aber manchmal muss es auch bei mir Ruhe sein 🙂 .

      Viele Grüße
      Michael

      Gefällt 1 Person

    • Ich bin immer noch nicht wirklich warm mit den Streaming-Diensten und kaufe mir nach wie vor Musik, die mich interessiert (ja, liebe Musikindustrie: Ich bin das! 😉 ). Deswegen kann ich bei Playlists nicht mitreden.

      Instrumentale Musik mag ich auch ganz gerne, etwa die älteren Sachen von Mike Oldfield, Vangelis oder Jean-Michel Jarre. Wobei es da auch nicht ganz so ruhige Momente gibt. Hör dir z.B. mal „Amarok“ von Oldfield an. Wobei das als Hintergrundbeschallung fast schon wieder zu unruhig ist.

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