Ich danke euch allen!

Ihr Lieben,

ich möchte gerne Danke sagen. Für die Genesungswünsche, die ihr mir da gelassen habt und für die Unterstützung, die ich spüre. Bitte seht es mir nach, dass ich nicht auf jeden Kommentar einzeln geantwortet habe. Ich habe sie alle gelesen und mich über jeden einzelnen gefreut. Aber im Moment bin ich im Wesentlichen auf mein Tablet angewiesen und ich werde wohl nie mehr jemand werden, der gerne an einer Bildschirmtastatur schreibt.

Deswegen habe ich mich auch entschieden, es vorerst ruhig angehen zu lassen. So insgesamt. Viele alltägliche Dinge strengen mich im Moment unglaublich an. Der ganze Körper scheint in eine Art Ausnahmezustand geraten zu sein. Vielleicht, um mit den Einschränkungen klar zu kommen. Vielleicht, um den Kopf, der mich mit den Schwindelanfällen, die ich zuletzt fast andauernd hatte, ja erst in diese Lage gebracht hat, wieder zu resetten.

Ein kleiner Teil von mir denkt, dass ich Zeit verplemper. Ich gehe im Moment nirgends hin, könnte also schreiben oder so. De facto lese ich im Moment sogar sehr wenig. Geht gerade irgendwie nicht. Und das, obwohl ich noch im September ein rundes Dutzend Romane gelesen habe.

Ruhezustand.

Irgendwo dazwischen.

Wahrscheinlich wird es bis Ende des Jahres dauern, bis ich wieder richtig mobil sein werde. Vielleicht sollte ich auch dem Kopf die Gelegenheit geben, wieder mobil zu werden. Irgendwann die Schraube zu entfernen, die die Platte an Ort und Stelle hält, die mich fixiert – und blockiert.

Ich weiß es nicht. Und möchte es auf mich zukommen lassen.

Sicher und gerne werde ich mich zwischendurch wieder bei euch melden. Es wäre schön, wenn ihr dann noch hier wärt.

Ansonsten wünsche ich euch, dass ihr gut in den nun endlich beginnenden Herbst kommt. Geratet nicht ins Stolpern und haltet euch auf den Beinen.

Passt auf euch auf!

Alles Liebe und noch einmal Danke!

Euer Michael

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Ein echter, handfester Bruch

Ihr Lieben,

ich möchte euch kurz informieren, dass ich in den letzten paar Tagen und ganz sicher auch in den kommenden Tagen kürzer treten muss und werde. Ich habe da nämlich einen Bruch. Nicht in meiner Geschichte, sondern ganz klassisch in meinem Fuß.

Ich bin in der Nacht zu Samstag mit Kreislaufproblemen umgekippt und habe es dabei irgendwie geschafft, mir im rechten Fuß das Wadenbein und das Sprunggelenk zu brechen. Das war ein ziemlich perfekter rechter Winkel, in dem das Ding abstand. Na ja, nicht drüber nachdenken.

Wie dem auch sei, ich bin noch im Krankenhaus und kann mich im Moment nicht wirklich gut auf etwas konzentrieren. Ist halt jetzt so. Irgendwann wird es schon weiter gehen.

Lasst mir so lange das Internet ganz!

Bis bald,

euer Michael

Wenn ich weiter lesen will, dann will ich auch weiter schreiben

Heute mal nur ein kurzer Beitrag von mir (ja, wirklich!).

Ich habe beschlossen, es noch einmal auf andere Weise anzugehen, meine Probleme mit meinem aktuellen Roman. Nachdem es nicht gefruchtet hat, mich mit bis jetzt eigentlich bewährten Hausmitteln wieder zum Schreiben zu bringen – ich habe mit „Ed Wood“ von Rudolph Grey mal wieder eines meiner Bücher, die zum Schreiben motivieren, gelesen – wage ich nun einen anderen Ansatz.

Im Augenblick lese ich sehr viel und, für meine Verhältnisse, auch recht schnell. Manchmal habe ich so einen Lauf, dass am Ende des Monats zehn Romane auf meiner Liste stehen, die ich hinter mich gebracht habe. Ich dachte, das mache ich mir zunutze und lese jetzt, als nächstes, meinen eigenen Roman.

Mal ehrlich, wenn ich am Ende des bisher existierenden Textes von etwa 300 Normseiten feststelle, dass ich die Geschichte gerne weiter lesen würde, dann sollte das doch Motivation genug sein, sie auch weiter zu schreiben, oder?

Ich gebe mir Mühe, das Romanfragment nicht mit der kritischen Überarbeitungs- oder „da hast du einen Fehler gemacht“-Brille zu lesen. Ist nicht ganz einfach, klappte auf den ersten 34% aber erstaunlich gut. Natürlich fallen mir kleine Schnitzer auf, wie sie gar nicht ausbleiben, wenn man über ein Jahr hinweg an einem Text herumdoktort. Aber ich führe weder Buch darüber, noch markiere ich sie mir im Text. Ich lese einfach.

Und das, was ich da lese, macht einen durchaus guten Eindruck, finde ich. Ich bin gespannt, ob dieser kleine psychologische Trick ausreichen wird, um mich nachher hinreichend hungrig darauf zu machen, das Ding weiter zu schreiben.

Drückt mir die Daumen! Es wird definitiv mal wieder Zeit, einen Roman auch fertig zu schreiben …