Wenn ich weiter lesen will, dann will ich auch weiter schreiben

Heute mal nur ein kurzer Beitrag von mir (ja, wirklich!).

Ich habe beschlossen, es noch einmal auf andere Weise anzugehen, meine Probleme mit meinem aktuellen Roman. Nachdem es nicht gefruchtet hat, mich mit bis jetzt eigentlich bewährten Hausmitteln wieder zum Schreiben zu bringen – ich habe mit „Ed Wood“ von Rudolph Grey mal wieder eines meiner Bücher, die zum Schreiben motivieren, gelesen – wage ich nun einen anderen Ansatz.

Im Augenblick lese ich sehr viel und, für meine Verhältnisse, auch recht schnell. Manchmal habe ich so einen Lauf, dass am Ende des Monats zehn Romane auf meiner Liste stehen, die ich hinter mich gebracht habe. Ich dachte, das mache ich mir zunutze und lese jetzt, als nächstes, meinen eigenen Roman.

Mal ehrlich, wenn ich am Ende des bisher existierenden Textes von etwa 300 Normseiten feststelle, dass ich die Geschichte gerne weiter lesen würde, dann sollte das doch Motivation genug sein, sie auch weiter zu schreiben, oder?

Ich gebe mir Mühe, das Romanfragment nicht mit der kritischen Überarbeitungs- oder „da hast du einen Fehler gemacht“-Brille zu lesen. Ist nicht ganz einfach, klappte auf den ersten 34% aber erstaunlich gut. Natürlich fallen mir kleine Schnitzer auf, wie sie gar nicht ausbleiben, wenn man über ein Jahr hinweg an einem Text herumdoktort. Aber ich führe weder Buch darüber, noch markiere ich sie mir im Text. Ich lese einfach.

Und das, was ich da lese, macht einen durchaus guten Eindruck, finde ich. Ich bin gespannt, ob dieser kleine psychologische Trick ausreichen wird, um mich nachher hinreichend hungrig darauf zu machen, das Ding weiter zu schreiben.

Drückt mir die Daumen! Es wird definitiv mal wieder Zeit, einen Roman auch fertig zu schreiben …

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5 Gedanken zu “Wenn ich weiter lesen will, dann will ich auch weiter schreiben

  1. lunaewunia schreibt:

    Das ist tatsächlich eine ziemlich gute Idee sich dem Ganzen anzunähern! Es wirklich nicht mit den anstrengenden Augen eines Autoren und Kritikers, sondern jenen eines gemütlichen Lesers zu betrachten!
    Ich wünsche dir viel Freude beim Entdecken deines romans😉

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  2. Ich klinke mich da ein – die letzten 2 Kapitel quälen mich am allermeisten, weil ich das Gefühl habe, dass jeder Fehler auf den letzten Metern tausend Mal schlimmer ist, als irgendeine Inkonsitenz in der Mitte. Dämliche Schreibblockaden-Psychologie..
    Dir viel Freude und Erfolg!

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  3. Gefällt mir, kurz und knackig! Top, genau das richtige vorm schlafen gehen :O 😉 :D….hab noch einen schönen abend und ganz vielel liebe Grüße ausm hotel meran schenna 😉 Lena 😉

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