Der Sonntagsreport vom 26.08.2017 – Ein Seitenblick in die Vergangenheit

Hallo zusammen!

Heute möchte ich euch eine kleine Geschichte erzählen.

Gestern waren wir ja auf der Jagd nach neuen Möbeln. Mehr möchte ich dazu eigentlich gar nicht sagen, denn alle drei Stühle, die wir gekauft haben, erwiesen sich beim Aufbau als mangelhaft und müssen wieder zurückgebracht werden. Entsprechend war gestern Abend meine Laune, wie ihr euch vorstellen könnt.

Aber gut, zu dem Zeitpunkt, um den es mir gerade konkret geht, wusste ich davon noch nichts. Wir fuhren gerade vom Möbelhaus zu unserem zweitwichtigsten Ziel: dem Haribo-Werksverkauf. Wenn ihr mal nach Neuss kommen solltet, kann ich euch nur empfehlen, einen Zwischenstopp dort einzuplanen. Die Möglichkeit aus der Wand mit der losen Ware eine eigene Tüte zu mischen (für einen sehr günstigen Preis) solltet ihr euch nicht entgehen lassen.

Mein Navi hatte uns schon ein oder zwei Mal in die Irre geführt, weil aufgrund der Neusser Kirmes (muss wohl schon wieder Schützenfest sein) immer mal wieder Straßen gesperrt waren.

Und dann schaue ich auf einmal nach links aus dem Fenster und sehe ein Gebäude, das mir sehr bekannt vorkommt und das in meinen Gedanken immer mal wieder einen Platz einnimmt.

Vor drei Jahren war ich in Neuss in einer Klinik zur stationären Behandlung untergebracht. Seit der Zeit damals kenne ich die Stadt ein wenig, habe mich mit ihr anfreunden können und auch eine Menge lieber Menschen kennengelernt.

Aber nicht nur das: In dieser Klinik in Neuss habe ich auch, nach einer wiederum etwas längeren Pause, wieder mit dem Schreiben angefangen. Dort habe ich die ersten Seiten des Manuskripts geschrieben, das später den Arbeitstitel „Der Redner“ erhalten hat und von dem ich in den Anfangszeiten dieses Blogs des Öfteren erzählt habe.

In den meisten Fällen findet der Anfang und das Ende eines Romanentwurfs da statt, wo auch die meiste Arbeit abgeleistet wird: zu Hause am Schreibtisch. Soweit ich mich erinnern kann, stellt „Der Redner“ die einzige große Ausnahme dar. Alleine das macht es schon bemerkenswert, diesen Ort wieder zu sehen. Auch wenn ich nur an ihm vorbei gefahren bin.

Aber sich daran zu erinnern, dass nicht nur „Der Redner“ dort ihren Anfang nahm, sondern dass ich auch einige Menschen getroffen habe, die sich an meiner Arbeit sehr interessiert zeigten und letztendlich in mir sowohl den Wunsch nach Öffentlichkeit als auch den Drang nach Veröffentlichung neu geweckt haben, das macht diesen Ort zu etwas Besonderem.

Ja, man kann sagen, dass dort „Mein Traum vom eigenen Buch“ in dieser Form seinen gedachten Anfang nahm.

Diese und andere Gedanken gingen mir in blitzartiger Geschwindigkeit durch den Kopf. Ich hatte nur eine einzige Ampelphase. Und im Anschluss daran Zeit, um darüber nachzudenken, wie ihr seht.

Natürlich liegt es mir fern, die Sache zu glorifizieren. Ich war damals in der Klinik, weil es mir richtig beschissen ging. Und ich wünsche mir um nichts auf der Welt, dass ich jemals wieder dorthin zurück muss. Und doch hat dieser Seitenblick in die Vergangenheit Erinnerungen geweckt, die nicht weniger als positiv sind.

Und mir gezeigt haben, dass auch in einer dunklen Phase gute Dinge ihren Anfang nehmen können.

Mit diesem Wort zum Sonntag möchte ich euch in die neue Woche entlassen. Ich hoffe, dass für euch die guten Dinge über die negativen überwiegen werden. Oder dass ihr hinterher wenigstens sagen könnt, dass es die Sache auf irgendeine Weise wert gewesen ist.

Macht es gut!

Euer Michael

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Wie viele Protagonisten gibt es in meinen Romanen?

Hallo zusammen!

Jede Woche veröffentlicht der Autor Richard Norden interessante Artikel rund um das Schreiben auf seinem Blog. Vergangenen Samstag ging es bei ihm um ein Thema, das den kleinen Statistiker (hört sich irgendwie pervers an, findet ihr nicht auch?) in mir angesprochen hat.

Es geht darum, wie viele Protagonisten ein Roman vertragen kann. Um nicht Nordens kompletten Artikel hier zu zitieren, den ihr euch dringend selbst durchlesen solltet, gebe ich nur eine Kernaussage wieder:

Derzufolge kommt es bestenfalls nicht, oder nur in klar umrissenen Ausnahmefällen, vor, dass ein Roman mehr als einen Protagonisten besitzt. Und das ist derjenige, der die größte Veränderung, den größten Konflikt, den größten Einsatz zu verzeichnen hat. Auch in Geschichten, die man als Film im „Buddy-Sektor“ verorten würde, oder selbst bei Liebesgeschichten, gibt es immer die eine Figur, die der zentrale Mittelpunkt der Handlung ist. Auch bei den meisten Heldenteams ist dies der Fall.

Die anderen Charaktere sind dann Sidekicks, Wegbegleiter oder manchmal auch simple Stichwortgeber.

Eine klare Ausnahme lässt Richard Norden nur für wirklich epische Geschichten gelten. Er nennt hier „Das Lied von Eis und Feuer“ als Beispiel, der Mehrheit inzwischen eher unter dem Namen „Game of Thrones“ bekannt. Ich würde sagen, dass generell bei Romanserien, die sich um eine Heldengruppe (wobei die Helden ja keine Helden sein müssen) drehen, in verschiedenen Einzelromanen die Gewichtung stärker auf verschiedenen Protagonisten liegen kann.

Wie gesagt, die Vorteile und Nachteile zu beschreiben, das kann Richard Norden besser als ich. Ich nutze die Gelegenheit dazu, einen meiner gefürchteten Blicke auf mein eigenes kleines Bücherregal zu werfen, in dem die von mir geschriebenen Romane stehen.

Aber keine Sorge, ich versuche, mich kurz zu fassen ;-)!


Silverstar I: Angst im Perseus-Spiralnebel
Mit diesem Band werden die meisten der Protagonisten eingeführt, die mich durch meine vielbändige Science-Fiction-Serie führen sollten. Es gibt eine klare Hauptfigur, die man übergreifend über alle Bände auch als Serienprotagonistin bezeichnen könnte. Wobei sie in einigen Bänden in den Hintergrund tritt/getreten wäre.

Silverstar II: Expedition durchs All
Wie das so ist in Serien, kommen hier noch zwei weitere Protagonisten hinzu. Am Fokus auf die eine zentrale Protagonistin ändert das allerdings zunächst nichts.

Silverstar III: Final Star
Dies ist der erste Roman der Serie (und gleichzeitig auch der letzte), in dem eine der anderen Figuren stärker in die Rolle des Protagonisten rückt. Man merkt der Geschichte allerdings auch an, dass sie dadurch zwar rasanter wird, aber eben jenen Fokus ein wenig verliert.

Lichter
Der Roman ist komplett aus der Sicht des Protagonisten geschrieben – mit kleinen Ausnahmen gen Ende, die aber nichts daran ändern, dass es immer um den einen zentralen Charakter geht.

Different Stories
Die Novellensammlung hat in allen drei Geschichten eine klare Hauptfigur, auf deren Schulter die Handlung liegt.

Es zwingt einen dazu
Die Handlung folgt vollständig einer Person, es gibt keine Szenen ohne sie. Auch ein deutliches Signal im übrigen dafür, dass diese Person der absolute Protagonist sein muss und, sozusagen, niemanden neben sich stehen hat.

Die dreisten Drei und ein blubberndes Geheimnis
Dem Namen nach sind hier zwar drei Kinder gleichberechtigt, es gibt aber eine deutliche Wortführerin – womit die Geschichte im Übrigen ganz in der Tradition so ziemlich jeder anderen Jugendserie (die daraus vielleicht mal geworden wäre) steht, wie mir gerade auffällt.

Der Morgen danach
Es gibt einen deutlichen Handlungsträger, der sogar über weite Strecken der Handlung ganz auf sich gestellt agiert. Vielleicht der deutlichste unter all meinen Protagonisten.

Der Rezensent
Die Handlung dieses Thrillers wird maßgeblich zwar durch andere Charaktere vorangetrieben, nicht zuletzt natürlich durch den Antagonisten, wie es sich für einen Thriller gehört, aber der Fokus liegt klar auf einer Hauptfigur, der später ein Sidekick beiseite gestellt wird.

Das Haus am See
Der Roman ist aus der Ich-Perspektive geschrieben, bietet allerdings durch sein enormes Personal eine ganze Menge an anderen Personen mit, welche die Handlung beeinflussen und welche auch den Protagonisten beeinflussen.

Der Ruf des Hafens
Auch diese Horrorgeschichte hat einen klaren Protagonisten – mit einer starken Frau an seiner Seite, aber eben „nur“ an seiner Seite.

Darkride
Wie es sich für einen guten Krimi gehört, gibt es hier natürlich den Ermittler als einzigen echten Protagonisten zu verzeichnen. Zu ihm gehören, ebenfalls wie in den meisten guten Krimis, ein Sidekick, eine starke Partnerin und ein nervender Chef. Die einen nennen es Klischees, die anderen notwendige Zutaten ;-).

Der Redner
Das ist in der Tat ein Sonderfall, bei dem ich mich schwer tue, den einen Protagonisten zu benennen. Ich habe drei Figuren, die über weite Strecken des Romans alleine agieren und sich erst später zusammentun. Allerdings, bei strenger Auslegung von Richard Nordens „Regeln“, komme ich zu dem Schluss, dass der Reporter Kevin Ryason der Protagonist sein muss. Er macht die ersten seltsamen Beobachtungen und hält später in der Handlung die Fäden zusammen.

Der Beobachter und der Turm
Ganz klarer Fall: es gibt nur einen Protagonisten und der heißt Richard Lenhard. Auch wenn im zweiten Handlungsabschnitt die hier bereits einmal erwähnten Polizisten in den Fokus rücken, bleiben diese – wichtige – Nebenfiguren.

Die Welt der stillen Schiffe
Wieder ein Ensemblestück, bei dem aber alleine durch die Ich-Perspektive absolut unstrittig ist, wen man als die Hauptperson anzusehen hat.


Fazit:

Nicht nur, dass ich Richard Norden in seiner These generell zustimmen möchte, rein intutiv habe ich mich in den meisten Fällen auch an sie gehalten. In den meisten meiner Romane gibt es genau einen wirklichen Protagonisten, mit dem sich der Leser, wenn es gut läuft, identifizieren kann.

Wobei wir natürlich alle wissen, dass es auch gute Nebenfiguren sein können, die uns besonders ans Herz wachsen und wichtig für uns werden. Aber das ist dann wiederum eine andere Geschichte, für einen anderen Tag.

Herrenüberschuss – Wieso so deutlich?

Als Reaktion auf meinen gestrigen Beitrag schrieb mir die Devote Romantikerin folgenden Kommentar:

Ich vermisse einen Referenzrahmen. Müsstest du nicht eine Bilanz betreffend der Männer daneben stellen? Damit man – vielleicht – sich dann ein klareres Bild machen kann?

Darauf möchte ich gerne kurz eingehen. Wobei ich eines direkt sagen kann: eine detaillierte Bilanz wird es nicht geben, denn die würde geradezu frappierend aufdecken, wie groß der Männerüberschuss in meinen Romanen ist.

Von den 14 Romanen, die ich geschrieben habe, bietet ja nur einer eine absolute Hauptfigur auf. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass in den anderen die Männer das Heft des Handelns fest in der Hand halten. Ich denke da an Charaktere wie Markus Heldt aus „Der Morgen danach“, Richard Lehnhard aus „Der Beobachter und der Turm“, aber auch an das Triumvirat Anton Lechleitner, Kevin Ryason und David Berg aus „Der Redner“.

In einigen Romanen sind Männer und Frauen in den Hauptrollen einigermaßen gleichgestellt. Emery Lindsay aus „Es zwingt einen dazu“ wäre ohne die kesse Chie Qwan Lu ebenso aufgeschmissen, wie Stephan König aus „Der Ruf des Hafens“ ohne seine Rieke Thomsen.

Während ich also im Bereich der wichtigeren Figuren durchaus im Regelfall auf eine Frau verweisen kann, die eine wichtige Rolle spielt, sieht es bei den Nebencharakteren eher mau aus. Den Vogel schießt dabei in negativer Hinsicht der Roman „Darkride“ ab, wo tatsächlich, sofern ich mich nicht falsch erinnere, keine Frau vorkommt, die neben der im Nachbarartikel erwähnten Sandra Jung einen längeren Auftritt hätte.

Aber woran liegt das? Lässt sich das alles alleine damit plausibel erklären, dass ich eben ein Mann bin und mir deswegen männliche Rollen mehr liegen? Küchenpsychologie, wenn ihr mich fragt. Aber in Küchen wurden ja durchaus auch schon wahre Worte gesprochen.

Ich glaube, dass es in den meisten Fällen daran liegt, dass ich mir eine Schreibweise antrainiert habe, die sehr stark auf eine kleinere Gruppe von Handlungs- oder Perspektivträgern fokussiert. Die Ensembles in meinen Romanen sind, von Ausnahmen wie „Das Haus am See“ und der Silverstar-Reihe abgesehen, eher klein. Und jetzt gehen wir noch einmal in die Küche: wenn ich eine von wenigen Rollen besetzen muss, dann ist diese in meinem Kopf wahrscheinlich wirklich eher männlich angelegt.

Für einige Beispiele kann ich aber auch richtige Gründe angeben. Wenn Markus Heldt mit Rechtsradikalen in Berührung kommt, dann sehe ich vor meinen Augen keine schmalen Frauen als Nazi-Amazonen, dann sehe ich bullige Kleiderschränke. Wenn Richard Lenhard ein Bordell betritt, wird der Besitzer eher ein Mann als eine Frau sein. Und – leider ist es immer noch so – wenn irgendwo ein ranghoher Polizist auftaucht, ist dieser mit enormer Wahrscheinlichkeit ebenfalls ein Mann.

Das soll alles nicht in eine Rechtfertigung ausarten, denn es gibt nichts, wofür ich mich rechtfertigen müsste. Schließlich gibt es Autoren, die schreiben und schrieben Frauen höchstens als Love Interests in ihre Romane, was ich bisher, glaube ich, erfolgreich vermieden habe. Bei mir bekommen am Ende des Tages nicht immer der Held das Mädchen. Weil ich, bei allem Ungleichgewicht, das rein numerisch herrschen mag, Wert darauf lege, das Geschlechterbild differenziert darzustellen.

So, wie es eben auch im richtigen Leben sein sollte!

Ich verspreche aber hiermit, zukünftig vielleicht wieder stärker darauf zu achten und zu hinterfragen, wo es sich anbietet, eine starke Frauenrolle auch einmal in den Nebenrollen zu verwenden!

Frauen in meinen Romanen – Eine Bilanz zum Internationalen Frauentag

Heute ist der Internationale Frauentag und ich tue gar nicht so, als ob ich das gewusst hätte, bevor Wikipedia mich darauf stieß. Aber tröstet euch, liebe Leserinnen, wenn es einen Männertag geben sollte (gibt es sowas?), dann wüsste ich auch nicht, wann der ist. Dafür wird euch meine Frau bestätigen, dass ich noch nie den Valentinstag, unseren Hochzeitstag oder (für unsere Kinder wichtig) den Muttertag vergessen habe ;-).

Also – der Internationale Frauentag. Ein Tag, der vollkommen den Rechten der Frau gewidmet ist. In Deutschland in den letzten Jahren ein wenig zwiespältig gesehen, da der westliche Teil der ehemaligen Bundesrepublik diesen Tag nicht so hoch hielt, wie es die Mitmenschen im Osten, in der Deutschen Demokratischen Republik taten. Das hatte mit Sicherheit etwas damit zu tun, dass es sich beim Internationalen Frauentag ursprünglich um eine sozialistische Erfindung gehandelt hat.

Aber solche ideologischen Grenzlinien sind mir hier vollkommen fremd, weswegen ich auch den politischen wie den gesellschaftlichen Teil hinter mir lasse und zu meiner Arbeit als Autor komme.

Ausgehend davon, dass heute der Internationale Tag der Frau ist, habe ich mir einmal angeschaut, welche Rolle Frauen eigentlich in meinen Romanen spielen. Und ich gebe zu, dass ich ein wenig überrascht wurde.

Ich gehöre zu den Menschen, die gerne starke Frauenfiguren in Romanen lesen. Aber ich tue mich manchmal mit weiblichen Hauptfiguren schwer, weil ich sie häufig als, wie soll ich sagen, bemüht empfinde. Insbesondere dann, wenn Männer über diese Frauen schreiben. Wahrscheinlich habe ich mich deswegen, mit einer prominenten Ausnahme, auch nie daran gewagt, Frauen wirklich ganz in den Fokus zu rücken. Aber immerhin kann ich behaupten, nicht dem typischen Klischee entsprochen und Frauen komplett ausgebootet zu haben. Auch hier mit einer kleinen Ausnahme.

Zu den Romanen im Einzelnen:


In der Silverstar-Trilogie ist Leya Kuvan eine mehr als gleichberechtigte Hauptfigur. Streng genommen müsste man sagen, dass sie der Dreh- und Angelpunkt der ganzen Geschichte ist. Jedenfalls wenn man die Anteile dessen als Maßstab nimmt, was sie tut und was sie bewirkt. Abseits von ihr gibt es eher wenige weibliche Figuren. Mit Teil 2 werden einige eingeführt, die im Laufe der Zeit größeren Anteil hätten haben sollen, aber dann habe ich ja die Arbeit an der Serie eingestellt.

Der Roman Lichter hat mit Mel eine weibliche Mit-Hauptfigur, die durch ihre zurückhaltende Art oftmals durch die mitwirkenden Kerle in den Hintergrund gedrängt wird. Sie kann aber in einzelnen Szenen zeigen, dass sie nicht nur eine starke Meinung hat, sondern auch großes Durchsetzungsvermögen. Daneben gibt es keine weitere weibliche Rolle.

In Es zwingt einen dazu ist die Chinesin Chie Qwan Lu eine echte Hauptfigur, die der männlichen Hauptfigur wichtige Impulse für die Handlung gibt. Weitere weibliche Personen handeln eher im Hintergrund.

Mein Kinderbuch Die dreisten Drei und ein blubberndes Geheimnis hat einen Frauenüberschuss von zwei zu eins. Dabei ist Britta eindeutig die Anführerin und Hauptperspektivträgerin. Wenn man so will, bin ich also ausgerechnet in meinem für mich ungewöhnlichsten Buch von meiner sonstigen Linie abgewichen. Für mich überraschend.

Im Thriller Der Morgen danach spielen Frauen nur in Nebenrollen mit, auch wenn insbesondere einer von ihnen eine große Bedeutung zukommt. Die Sichtweise bleibt aber durchweg männlich in einem von Männern dominierten Umfeld. Auch eine Überraschung, dass ausgerechnet in dem Roman, den ich mit am rasantesten von meinen Büchern finde, keine starke Frauenrolle vorkommt.

Im danach geschriebenen Der Rezensent änderte sich das wieder. Nathalie kann man durchaus als gleichberechtigte Frauenfigur sehen, ihr zur Seite steht mit Julia eine etwas schwächere, aber in der Handlung sehr präsente Figur. Die Hauptperspektive liegt allerdings auch hier wieder bei einem Mann.

Das Ensemblestück Das Haus am See bietet Platz für jede Menge Frauenfiguren, von denen sich, alleine schon durch die Ich-Perspektive des Erzählers, kaum eine hervortun kann. Mit Linda gibt es eine gravierende Ausnahme, die aber dennoch nicht mehr als eine führende Nebenrolle einnimmt.

In Der Ruf des Hafens ist die junge Rieke als streitbare, ortsansässige und intelligente Frau die absolut gleichberechtigte Hauptfigur neben dem neuen Inselautor Stephan. In Nebenrollen tauchen auch weitere Frauen auf.

Beim Krimi Darkride besetzt Sandra Jung als Marketingleiterin des Freizeitparks, in dem der Roman spielt, eine sehr starke Frauenrolle, die nicht ganz groß genug ist, um von einer Hauptrolle sprechen zu können. Weitere Frauen agieren nur am Rand.

Der Horror-Roman Der Redner bietet mit Sarah, der Freundin eines der drei Protagonisten, eine sehr wichtige Nebenrolle auf. Sie ist damit aber auch schon die einzige wirklich wichtige Frau.

Ohne Frauen würde die gesamte Handlung von Der Beobachter und der Turm in sich zusammenbrechen. Sie handeln nie als Hauptfigur, sind aber mehr als wichtige Impulsgeberinnen. Allen voran natürlich Richards Ehefrau.

Und auch mein im Entstehen begriffener Roman Die Welt der stillen Schiffe besitzt mit der jungen Maria eine gleichberechtigte Hauptfigur, die allerdings ein wenig in den Mustern ihrer Zeit (immer dran denken, sie kommt aus dem Jahr 1941) verhaftet ist.


Ziehen wir also Bilanz:

In 14 Büchern (ich zähle jeden Silverstar-Teil einzeln) haben wir

  • 1 absolute Hauptfigur
  • 9 gleichberechtigte Hauptfiguren
  • 7 wichtige Nebenfiguren
  • 6 markante Nebenfiguren
  • und 2 Romane mit nennenswertem weiblichen Ensemble

Ist das jetzt gut oder ist das jetzt schlecht? Wer will schon darüber urteilen – wichtig ist es doch, dass es in sich und in den Geschichten stimmig ist. So würde ich das jedenfalls gerne sehen wollen. Aber wenn ihr anderer Meinung seid, dann lasst mir gerne einen Kommentar da! 🙂

Und an die Autoren und Autorinnen unter meinen Lesern mag ich die Frage richten, wie ihr mit dem jeweils anderen Geschlecht umgeht. Gibt es da irgendwelche Berührungsängste in euren Schilderungen? Oder signifikante statistische Auffälligkeiten? Ich bin gespannt!

Die Person, für die ich schreibe, liest nicht

Oftmals hört man von Schriftstellern, dass sie nicht für ein anonymes Publikum schreiben, das sie sich nicht einmal im Ansatz visualisieren können, sondern dass es da diesen einen, ganz besonderen Menschen in ihrem Leben gibt, der ihnen gleichzeitig als Muse, als Kritiker, als Stütze in schweren Zeiten und auch als moralische Instanz dient, wenn sie zur Feder oder zur Tastatur greifen. Das hilft ihnen dabei, die Qualität ihrer Texte zu überprüfen, Form und Stil auszurichten und auch, um Motivationslöcher zu überbrücken.

Als ich 2011 nach langer Schreibpause wieder damit begann, mich mit dem Schreiben von Romanen auseinander zu setzen, hatte auch ich so einen Menschen. Das kuriose an dieser Beziehung ist, dass dieser Mensch nicht liest!

Jetzt ist es nicht etwa so, dass B. nur meine Bücher nicht liest. Sie liest überhaupt keine Bücher! Ich kann solche Menschen ja immer nur schwer begreifen, aber ich weiß, dass es sie gibt.

Und so habe ich, sollte man meinen, ein kleines Problem: die Person, für die ich insbesondere in den Jahren 2011 bis 2013 geschrieben habe, liest nichts von dem, was ich schreibe.

Aber es ist kein Problem und wisst ihr auch, warum es das nicht ist?

Weil B. zwar nicht meine Romane liest, aber weil sie gefühlsmäßig sehr nah an mir dran ist. Räumlich trennen uns runde 170 Kilometer voneinander. Und wir haben auch nicht mehr so oft Kontakt, wie wir ihn früher hatten. Aber irgendwie ist B. immer noch die Person, die ich bei vielen Texten im Hinterkopf habe, wenn ich sie schreibe.

Sie ist ein sehr musischer Mensch, Sängerin. Ich glaube, dass sie deswegen auch meine hochfliegenden Ziele nachvollziehen kann. Dass sie mich deswegen nicht belächelt, wenn ich davon schreibe, veröffentlichen zu wollen.

Sie stärkt mir den Rücken darin, mich nicht zu klein zu machen. Weil sie weiß, dass ich gut darin bin, mich klein zu machen.

Als ich „Der Morgen danach“, „Der Rezensent“, „Das Haus am See“, Der Ruf des Hafens“ und „Darkride“ geschrieben habe, habe ich ihr jeden Tag eine Mail zukommen lassen, in der die Zahl der an diesem Tag geschriebenen Wörter stand, der erste geschriebene Satz und der letzte geschriebene Satz. Gefühlt war sie damit ganz dicht dran am Entstehungsprozess.

Wir haben uns oft über diese kleinen Sätze ausgetauscht, B. und ich. Es war eine ganz besondere Art der „Zusammenarbeit“.

Seit „Der Redner“ ist diese Form der täglichen Berichterstattung leider eingeschlafen. Von meiner Seite aus eingeschlafen. Ich weiß nicht, was mich davon abgehalten hat, weiß es auf der anderen Seite ganz genau. Es war die Angst, mit meinem Geschreibsel einem Menschen auf die Nerven zu gehen, von dem ich doch genau weiß, dass er diesen Roman nie lesen wird.

Und irgendwann eröffnete ich dann diesen Blog und ab da war sowieso alles anders.

Heute Abend telefoniere ich mit B. Und ich denke, wir werden uns auch über meine schriftstellerischen Pläne für dieses Jahr unterhalten. Und ich glaube, ich muss ihr noch einmal ganz deutlich Danke sagen! Danke dafür, dass sie die ganze Zeit über an mich glaubt und geglaubt hat. Auch dann, als ich mich zu doof dafür befand, mehr als drei Worte aneinander zu reihen.

Die Person, für die ich schreibe, liest nicht! Aber wenn es irgendwann, dereinst, Hörbücher zu meinen Romanen gibt, dann holen wir das alles nach :-).

Ich schreibe. Ist doch normal!

Ihr Lieben!

Gestern Abend habe ich wieder einmal bemerkt, wie viel sich für mich in Bezug auf mein Schreiben innerhalb des letzten Jahres verändert hat. Manchmal vergesse ich das nämlich und denke, ich stecke in tiefer Stagnation. Gerade die vergangene Woche war da ein Paradebeispiel für. Umso schöner und auch wichtiger war es, dass ich gestern Abend eine gegenteilige Erfahrung machen durfte, von der ich, so hoffe ich, jetzt erst einmal wieder eine ganze Weile werde zehren können, wenn sich Selbstzweifel in mir breit machen oder ich denke, dass die ganze Schreiberei doch eigentlich nur sinnlos ist.

Ich habe mich gestern Abend mit ein paar Freunden getroffen, die ich kennengelernt habe, als ich mich 2014 für längere Zeit in einem Krankenhaus aufhalten musste. So alle paar Monate treffen wir uns in kleiner, gemütlicher Runde zum Essen. Alle diese Menschen wissen, dass ich schreibe. Sie wissen es deswegen, weil ich damals, in der Klinik, damit angefangen habe, an „Der Redner“ zu schreiben.

Ich kann mich noch erinnern, dass ich es damals als enorm befreiend empfunden habe, nicht nur endlich wieder zu schreiben (ich hatte eineinhalb Jahre Pause gemacht), sondern auch, mich damit nicht zu verstecken. Ich saß teilweise ganz offensiv im Aufenthaltsbereich und habe auf der kleinen Bluetooth-Tastatur in mein Tablet getippt. Und es machte mir kaum etwas aus, dass ich darauf angesprochen wurde.

Aber es machte mir noch etwas aus!

Ich musste immer um die Worte ringen, dass ich mich als eine Art Autor sehe, wenngleich auch noch nicht veröffentlicht und gar nichts. Aber ich finde, wenn man über zehn Romane geschrieben hat, dann darf man sich ruhig schon mal so nennen, ohne, dass es gleich etwas damit zu tun hat, dass man sich über den Bauch pinseln will.

Wenn ich aber damals von meinem Schreiben sprach, dann war das ganz oft davon geprägt, dass ich mich unwohl dabei fühlte. Ich stotterte mir einen ab, wie man im Ruhrpott so sagt. Und merkte, dass ich eigentlich so eine Art Scham entwickelt hatte, zu sprechen.

Diese Scham wurde mein steter Begleiter in den nächsten paar Monaten. Aus Gründen, die mir selber nicht ganz klar sind, war es nicht so, dass die positiven Erfahrungen, die ich durchaus gemacht hatte, hängen blieben, sondern die Zweifel.

Wenn zum Beispiel einer meiner Freunde, die meine letzten fünf Romane zum Lesen von mir bekommen hatten und mir unisono spiegelten, dass das gar nicht schlecht war, was ich da geschrieben hatte, mich danach fragte, wie es denn jetzt mal mit einer Veröffentlichung aussähe, geriet ich wieder ins Stottern.

Irgendwann kam dann dieser Blog. Und mit diesem Blog und den Erfahrungen, die ich seitdem gemacht habe, den Kontakten, die ich geknüpft habe, hat sich in mir etwas verändert und verbessert. Das wurde mir gestern Abend ganz deutlich.

Als ich nach meinem Schreiben gefragt wurde, konnte ich nicht nur in aller Ruhe davon erzählen, dass ich immer noch schreibe, dass es diesen Blog gibt und so weiter. Ich konnte vor allem – und das wäre noch vor kurzer Zeit nicht möglich gewesen – dazu stehen, dass ich in diesem Jahr auf jeden Fall wenigstens einen Roman veröffentlichen werden. Nämlich „Der Beobachter und der Turm“ als E-Book. Und dass ich für 1-2 weitere Romane, nämlich „Der Morgen danach“ und „Darkride“ immer noch an eine Verlagsveröffentlichung glaube.

Ich konnte es erzählen, ohne auch nur rot zu werden. Klar, ich war ein wenig aufgeregt, aber es fühlte sich einfach richtig an, dazu jetzt zu stehen. Und damit wusste ich auch, dass ich eine Linie überschritten habe, hinter die ich nicht mehr zurückgehen kann. Im August 2015 habe ich geschrieben, dass ich nun ein Autor bin, der sich um eine Veröffentlichung bemüht. Und das bin ich immer noch.

Der Weg wird nicht leichter werden, es ist eine Menge Arbeit und meine Probleme im Bereich Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein werden mir auch noch den einen oder anderen Stein in den Weg rollen.

Aber gestern Abend habe ich die Veränderungen spüren können! Und ihr könnt euch nicht vorstellen, was für ein motivierendes Gefühl das gewesen ist! Und wie sehr es mir auch jetzt noch durch die Blutbahnen getrieben wird.

Ich bin ein Autor. Zwar unveröffentlicht, aber trotzdem. Ich schreibe Romane, seit ich volljährig geworden bin. Und jetzt ist es an der Zeit, die Konsequenzen daraus zu ziehen. Ich werde nicht wieder hinter die Linie zurückgehen und ich werde auch nicht auf ihr stehen bleiben. Wenn der Startschuss fällt, werde ich loslaufen. Der Weg vor mir ist zwar mit Hindernissen verstellt, aber ich werde lernen, über sie zu springen. Und wenn ich nicht springen kann, dann werde ich klettern. Kann ich nicht klettern, werde ich sie sprengen. Und wenn mir der Sprengstoff fehlt, grabe ich mich darunter hindurch.

Aber ich habe nicht vor, mich aufhalten zu lassen!

Ich schreibe. Ist doch normal!

Mein Traum vom eigenen Buch – Der Jahresrückblick 2015

Und nun ist es auch schon wieder so gut wie vorbei, das Jahr 2015. Ich möchte euch eigentlich gerne mit Plattitüden verschonen, wie sie einem da zwangsläufig in den Kopf kommen. Aber diese eine muss sein: Könnt ihr mir sagen, wo die Zeit geblieben ist? Ich habe das Gefühl, dass das Leben von Jahr zu Jahr schnelllebiger wird und dass es immer schwerer wird, damit auch nur halbwegs Schritt zu halten. Es ist mir in diesem Jahr sogar noch bewusster geworden als in anderen, weil ich durch diesen Blog eine Art Tagebuch geführt habe. Ein monothematisches zwar, das nicht sooo viele meiner privaten Sorgen und Nöte hat durchscheinen lassen, aber sie für mich trotzdem präsent hält.

Anyway, für mich, ganz privat, wird 2015 als das Jahr in die Erinnerung eingehen, das mir sowohl große Brocken in den Weg gelegt hat, die ich nur zum Teil zur Seite räumen konnte, als mich auch in einigen Punkten gewaltig nach vorne gebracht hat. An den Brocken arbeite ich, teils auch mit professioneller Unterstützung. Und ich denke mir einfach, dass alle schwierigen Erfahrungen, die ich mache, in irgendeiner Weise auch meiner Schreibe zugute kommen. Irgendwann schreibe ich, auf Basis meiner Erfahrungen, den einen, großen Roman, der dann eine Aussage und ein Gewicht haben wird. Das ist jedenfalls das, was ich mir in dunklen Stunden immer wieder sage.

Aber gut, deswegen sind wir alle nicht hier. Hier sind wir, weil ich auf diesem Blog meinen Weg zu einem „richtigen“ Autor, so mit Veröffentlichungen und allem, dokumentiere. Der Start dieses Blogs mit dem ersten Beitrag am 27. April ist ein echtes einschneidendes Datum in dieser Entwicklung. Zum ersten Mal habe ich mich in die Öffentlichkeit gestellt. In eine Öffentlichkeit, die ich damals nicht in Bezug darauf einschätzen konnte, wie sie mit mir und meiner fixen Idee umgehen würde.

Heute kann ich sagen, dass es eine gute Idee gewesen ist und dass ich nur gute Erfahrungen mit euch gemacht habe. Ihr habt mir eine ganze Menge Zuspruch gegeben, wofür ich sehr dankbar bin!

Dann markiert 2015 auch das Jahr, in dem ich zum ersten Mal versucht habe, einen Text von mir veröffentlichen zu lassen. Und auch, wenn die Literaturagenturen nicht sofort alle „haben will“ gerufen haben, so kann mir diesen Schritt, es gewagt zu haben, niemand mehr wegnehmen. Ich denke nach wie vor, dass das Absenden der ersten Bewerbungen am 30.08. irgendwann einmal der Punkt sein wird, von dem an es in Bezug auf meine Autorentätigkeit bergauf gegangen ist.

Was haben wir noch? Ich habe in diesem Jahr mit „Der Redner“ und „Der Beobachter und der Turm“ zwei Romane fertiggestellt. Ein weiterer, nämlich „Die Welt der stillen Schiffe“, ist in Arbeit. Dazu kommen eine ganze Menge an Kurzgeschichten, was ich noch vor einem halben Jahr nicht für möglich gehalten hätte.

Insgesamt habe ich, nach meiner penibel geführten Wortstatistik, in diesem Jahr 383.239 Wörter geschrieben, was zu einem Jahresschnitt von exakt 1.050 Wörtern pro Tag führt. Oder in Seiten ausgedrückt: ich habe im Schnitt jeden Tag diesen Jahres vier Normseiten geschrieben. Damit bin ich außerordentlich zufrieden – zumal ja noch die vielen Blogeinträge (mit diesem sind es 227) dazu kommen, die in dieser Statistik überhaupt nicht auftauchen. 2015 war mithin ein sehr produktives Jahr.

Wortstatistik 2015

Für 2016 habe ich mir einige Ziele gesetzt. Dazu gehören vor allem die Veröffentlichung von „Der Beobachter und der Turm“ sowie die Fertigstellung von „Die Welt der stillen Schiffe“. Auch mit „Der Morgen danach“ möchte ich, nach einer weiteren Überarbeitung, noch einmal mein Glück bei den Agenturen versuchen, die ich noch nicht angeschrieben habe. Ich habe viel gelernt bis jetzt und muss das „nur noch“ umsetzen.

Das Wichtigste wird aber sein, auch in 2016 meinen Weg weiterzugehen. Und damit meine ich nicht nur den Weg in Bezug auf das Schreiben. Auch in meiner persönlichen Entwicklung möchte ich weitere Schritte machen. Sorry, wenn ich das nur so nebulös schreibe, aber da gehören viele Dinge dazu, die ich nicht öffentlich im Internet den Suchmaschinen zum Fraß vorwerfen möchte ;-). Wen die Neugierde plagt, der kann mir ja eine Nachricht über meine Kontaktseite schicken.

Was, also, bleibt mir noch zu tun? Ich möchte euch allen danken! Ohne euch wäre ich schon nicht mehr hier an dieser Stelle. Und ohne euch hätte ich das, was ich dieses Jahr erreicht habe, nicht geschafft. Das weiß ich und das könnt ihr mir ruhig glauben. Deswegen würde ich mich freuen, wenn wir alle uns in 2016 gesund und munter wiedersehen würden. Ich zähle auf euch!

Ich wünsche euch, euren Familien, Freunden, Liebsten und wer immer euch wichtig ist einen guten Übergang in das neue Jahr – und dass es für euch ein gutes Jahr werden mag!

Bleibt, wie ihr seid!

Alles Liebe
Michael