Wie die Zeit (in Romanen) vergeht

Ein Roman führt seine Protagonisten von einem Punkt A zu einem Punkt B. Jedenfalls dann, wenn er sich so versteht, dass er die Reise einer Hauptfigur oder einer Gruppe von Hauptfiguren verfolgt. Die meisten Romane tun das. Und damit müssen sich auch die meisten Autoren damit auseinander setzen, wie sie diese Zeitabläufe, die sich daraus ergeben, im Roman darstellen wollen.

Denn nicht jede Handlung lässt sich in einem eng gesteckten Rahmen erzählen. Manche Geschichten spannen sich über Jahre, gar Jahrzehnte. Es gibt einige hervorragende Romane, die das gesamte Leben ihrer Hauptperson begleiten und diese zu verschiedenen einschneidenden Phasen dieses Lebens zeigen.

Andere Romane komprimieren ihr Geschehen auf einen eher überschaubaren Zeitstrahl. Das gilt, zum Beispiel, für viele Krimis und Thriller, in denen es oft eine direkte Bedrohung oder eine direkte Gefährdungslage gibt, welche es für die Handelnden nötig macht, einzugreifen und möglichst schnell zur Tat zu schreiten.

Aus dieser Verdichtung lässt sich Spannung erzeugen, denn wenn etwa das Leben einer Geisel auf dem Spiel steht, dann fiebert man mit hoher Aufmerksamkeit dem Moment entgegen, in dem der Ermittler den entscheidenden Schritt macht, um diese vielleicht doch noch den Fängen des Verbrechers zu entreißen. Hierfür ließen sich wirklich unendlich viele Beispiele aufführen.

Und dennoch ist das, was beim Lesen so leicht wirkt, eine gar nicht so einfache Disziplin, wie ich finde. Ich tue mich regelmäßig schwer damit, den richtigen Ton zu treffen, um einen kleineren oder größeren Zeitsprung einzufügen. Gerade dann, wenn ich zuvor über einen langen Zeitraum hinweg die Geschehnisse praktisch in Echtzeit geschildert habe.

In meinem aktuellen Romanprojekt „Das Kind“ ist es etwa so, dass die ersten acht Kapitel sich über einen Zeitraum von gerade einmal zwei Tagen erstrecken. Die kleinen Zeitsprünge, die es gibt, ergeben sich durch die notwendigen Ruhepausen, die meine Figuren einlegen. Also im Prinzip, indem sie einige Stunden verschlafen.

Ich brauche diese recht lange Wegstrecke, um das Setting für den weiteren Roman aufzubauen. Es wäre einfach nicht logisch, wenn sich zu diesem Zeitpunkt, an dem gerade der gerettete jüdische Junge in die Familie gekommen ist, mehrere Wochen vergehen würden, in denen praktisch nichts passiert.

Jetzt aber bin ich an dem Punkt, an dem ein solcher Zeitsprung nicht nur möglich, sondern sogar angeraten ist. Die Handlung, die ich mir zurechtgelegt habe, macht es nötig, einige Wochen zu überspringen. In dieser Zeit passiert natürlich trotzdem einiges, aber es ist nicht im Detail von Interesse.

Für mich fühlt es sich dennoch komisch an, auf einmal längere Zeiträume mit verhältnismäßig wenigen Worten zu überbrücken. Ein Grund dafür ist, dass ich eine sehr nahe Erzählperspektive gewählt habe und, wenn ich wollte, jeden Gedanken meines Protagonisten protokollieren könnte. Und von denen wird er sich, zwangsläufig, einige machen in der Zeit, die ich nicht schildern möchte.

Man muss sich in seine Situation versetzen: Er nimmt ein großes Risiko nicht nur für sich, sondern auch für seine ganze Familie auf sich. Wenn es mir so ginge, dann würde ich wahrscheinlich den halben Tag mit Grübeleien verbringen.

Aber hier muss man als Autor den Cut machen und sich überlegen, ob diese Gedanken und Grübelphasen die Handlung wirklich vorwärts bringen. Und wenn das verneint werden kann, dann lässt man sie einfach weg. Ein Luxus, den wir im echten Leben nicht haben, wenn wir über Dinge nachgrübeln. Denn auch dort bringt es uns ja meistens nicht vom Fleck – das aber nur am Rande.

Im Film kann sich der Regisseur die Sache mit den Zeitsprüngen einfach machen: Er fügt einfach eine dieser berühmten Einblendungen zu, dass wir uns jetzt zwei Jahre später befinden. Und wenn sein Zeitsprung länger ausfällt, dann greift er auf einen begabten Maskenbildner oder gleich einen anderen Schauspieler zurück, um zu verdeutlichen, dass viel Zeit vergangen ist.

Prinzipiell kann man natürlich in einem Roman auch so vorgehen, keine Frage. Ich würde es aber eher als ein etwas grobschlächtiges Vorgehen ansehen.

Und so bin ich so schlau, als wie zuvor. Für den Moment behelfe ich mich mit einer kurzen Zusammenfassung der übersprungenen Wochen zu Beginn des aktuellen Kapitels. Ob mir das für die spätere Endfassung immer noch so gefällt, oder ob ich mir doch noch etwas besseres einfallen lasse, kann ich gerade noch nicht einschätzen. Bisher haben sich die meisten meiner Romane tatsächlich innerhalb weniger Tage abgespielt. Das war keine bewusste Entscheidung, sondern mehr dem Genre, in dem sie sich abspielen, geschuldet.

Mich würde interessieren, wie ihr es handhabt, falls ihr selber schon Geschichten mit kleineren oder größeren Zeitsprüngen geschrieben habt. Oder kennt ihr besonders gelungene Beispiele, in denen der Zeitwechsel nicht so wirkt, als sei er mit der Brechstange künstlich eingefügt oder dem Autor sei einfach nichts eingefallen, was er für diesen Zeitraum hätte erzählen können?

Verratet es mir doch gerne in den Kommentaren! 🙂

Vom Respekt gegenüber den Menschen im Holocaust

Deutschland und vor allem die deutsche Musikindustrie hat in den vergangenen Wochen ja eine lautstarke Diskussion über Respekt im Umgang mit dem Gedenken an die Opfer des Holocaust geführt. Auslöser war, ihr werdet es rückwärts pfeifen können, aber der Vollständigkeit halber will ich es erwähnen, die Verleihung des „Echo“ an die beiden Rapper Kollegah und Farid Bang, auf deren Album sich in einem Lied Zeilen finden lassen, die eben diesen Respekt vermissen lassen.

Nun, in der Zwischenzeit ist der „Echo“ Geschichte, hat so ziemlich jeder im Musikbusiness seinen Wortbeitrag geleistet und ist die ganze Sache ein klein wenig aus den täglichen Nachrichten verschwunden. Aus meiner Sicht der richtige Zeitpunkt, das zu schreiben, was ich zu diesem Thema schreiben möchte. Denn mir geht es nicht um die beiden Rapper, mir geht es nicht um ihr Lied. Es geht mir um den Respekt im Allgemeinen.

Wir leben in Zeiten, in denen sich die alte Frage, wie viel Respekt und wie viel Erinnerungskultur wir dem Thema Holocaust, aber auch allgemein der Verfolgung von Bevölkerungsgruppen wie Sinti und Roma, Homosexuellen oder auch Zeugen Jehovas entgegenbringen sollen, auf eine Weise wieder stellt, wie sie es vielleicht seit den achtziger Jahren nicht getan hat.

Durch den Einzug der AfD in viele Parlamente und Strömungen, die es zumindest in Teilen dieser Partei gibt, durch das Erstarken von rechtspopulistischen Gedanken und, auf die Literatur bezogen, durch die Tätigkeit von einschlägigen Verlagen ist das Thema wieder in unserem Alltag angekommen.

Das macht es für einen einfachen kleinen Autoren wie mich nicht einfacher. Denn einerseits bin ich selber sehr sensibilisiert dafür, wie man „richtig“ mit diesem Teil unserer Geschichte umgeht, andererseits möchte ich auch den Menschen, die damals gelebt haben und gestorben sind, die gekämpft und gelitten haben, nicht noch mehr von jenem Unrecht angedeihen lassen, das ihnen heute manchmal getan wird. Bewusst oder unbewusst.

Ich schreibe ja, wie ihr wisst, an einem Roman, der im Jahr 1942 im besetzten Polen spielt. Eine meiner Figuren ist ein jüdischer Junge, der durch das beherzte Tun seiner Eltern aus einem der Todeszüge von Warschau nach Treblinka gerettet wird. Sofern es eine Rettung ist, einsam und verloren mitten in einem polnischen Wald zu sitzen, dem Erfrieren nahe. Doch – gemessen an dem, was ihn am Bestimmungsort seiner Reise erwartet hätte, ist es zumindest ein Aufschub. Und, weil es ja nun einmal eine Geschichte ist, wird er ja auch von meinem Protagonisten aufgefunden und zu sich genommen.

Für mich bedeutet Respekt zum Beispiel, dass ich nicht versuche, die Figuren der Eltern des Jungen darzustellen wie tatenlose Opfer. Denn das ist nicht, was sie gewesen sind – das ist das, zu was sie gemacht wurden. Indem man ihnen ihre Hoffnung nahm, ihr Zuhause und am Ende ihr Leben, hat man sie zu Opfern gemacht.

Dabei waren sie – und in meinem Roman sind sie es – Menschen!

Das ist etwas, was mir in der Diskussion, die in der letzten Zeit geführt wurde, ein wenig zu kurz gekommen ist. Die Auseinandersetzung damit, dass wir hier nicht von anonymen „Auschwitzinsassen“ reden, wie es in dem Liedtext der Fall ist. Nein, diese „Insassen“ waren Menschen. Menschen aus allen Bevölkerungsschichten und mit ganz unterschiedlichen Hintergründen. Menschen, die man zu Opfern gemacht hat. Indem man sie hergenommen und ganz langsam all ihrer Menschlichkeit beraubt hat.

Ich lese gerade das Buch „Auschwitz. Zeugnisse und Berichte“, das in seiner ersten Auflage bereits 1962 erschien. In dieser Sammlung haben die Herausgeber H.G. Adler, Hermann Langbein und Ella Lingens-Reiner versucht, durch die Stimmen der Überlebenden ein differenziertes Bild vom Lagerleben zu zeigen. Ein Buch, das betroffen macht. Ein Buch, das berührt. Aber eben auch ein Buch, das aufzeigt, dass nicht jeder Mensch von Anfang an zum Opfer bestimmt war.

Die Auseinandersetzung mit dem Holocaust, der als Begriff oft stellvertretend für alle Gräuel in den Konzentrationslagern gebraucht wird, ist für die Kunst immer ein Balanceakt. Zu leicht gleitet man in den Bereich der puren Exploitation ab. Etwas, vor dem nicht einmal die ganz Großen gefeit sind – oder als gefeit angesehen werden. Man erinnere sich, wie viel Skepsis Steven Spielberg entgegengebracht wurde, als bekannt wurde, dass er „Schindlers Liste“ dreht. Der Kerl mit den Dinos und dem Typ mit dem Hut sollte ein ernsthaftes Drama über die Judenvernichtung drehen!?

Wir wissen, was daraus geworden ist.

Nun bin ich kein Spielberg. Werde auch nie einer sein. Aber ich versuche, mich meiner Handlung und meinen Personen ebenso würdig zu nähern. Weil ich nicht „08/15“ sein will.

Das macht es manchmal schwierig, überhaupt an dem Manuskript zu arbeiten. Denn es ist das eine, schlechten Text zu produzieren. Aber es ist etwas ganz anderes, respektlos zu sein. Für mich jedenfalls ist das ein ganz gewaltiger Unterschied. Deswegen geht es im Moment recht langsam weiter, was den reinen Text anbelangt. Aber in mir arbeitet es – und das ist gerade für diese Geschichte ebenso wichtig, glaube ich.

Ich wünsche mir im Allgemeinen, dass wir als Gesellschaft – und da schließe ich sie alle mit ein, die Musiker, die Politiker, die Verleger, nicht zuletzt die Lehrer in den Schulen – dahin kommen, die Verantwortung, die wir haben, wahrzunehmen. Ich spreche nicht davon, dass wir, die wir in der Mehrzahl inzwischen nach dem Krieg geboren wurden, die Schuld auf uns nehmen. Aber wir haben eine Verantwortung dafür, dass wir insbesondere diesen Teil unserer Geschichte mit Respekt für die Menschen gestalten. Dass wir begreifen, dass dieser Respekt notwendig ist. Auch heute noch. Gerade heute noch!

Das wird jemanden, der behauptet, in Auschwitz habe es nie Gaskammern gegeben, nicht bekehren. Soll es auch nicht. Aber wenn dadurch auch nur ein einziger junger Mensch ins Nachdenken gerät, was das eigentlich ist, so ein „Auschwitzinsasse“ und wie er war, bevor er zu einer Nummer auf einer Todesliste geworden ist, dann ist schon viel erreicht.

Mein Roman, wenn er denn irgendwann fertig ist, wird da vielleicht nicht viel ausrichten können. Er soll am Ende unterhalten, nicht belehren. Sonst müsste ich ein Sachbuch schreiben. Aber das hält mich nicht davon ab, Respekt zu haben, Respekt zu zeigen und auch Respekt einzufordern.

Weil ich über Menschen schreibe, die es zwar in der Realität nie gegeben hat, die aber so oder so ähnlich zumindest denkbar gewesen wären.

Wir lassen uns das Bloggen nicht verbieten

Achtung, dies wird ein, vermutlich, sehr unreflektierter und ein klein wenig auch verschwörungstheoretischer Blogeintrag. Wer also seinen Aluhut noch nicht aufgesetzt hat, der möge das jetzt bitte tun, ansonsten übernehme ich für nichts eine Garantie.

Wir alle wissen, dass die Wahrheit irgendwo dort draußen ist. Das Problem ist nur, dass dort nicht nur die Wahrheit ist, sondern auch ganz, ganz viel Unsicherheit und – ja, ich gehe so weit, das Wort zu benutzen – auch Angst.

Über viele Jahre hinweg haben wir, die wir auf WordPress, auf Blogger, auf einem eigens gehosteten Blog oder wo auch immer unsere Meinungen, unsere Geschichten, unser Leben gepostet haben, dies in der Überzeugung getan, dass wir mit dem, was wir tun, anderen Menschen vielleicht ein wenig Freude oder zumindest ein wenig Zerstreuung bieten können. Aber wenn ich mich im Moment umsehe, dann sehe ich wenig davon.

Immer wieder stoße ich auf Beiträge, in denen davon gesprochen wird, das der oder die Blogger/in nicht weiß, wie es in der nahen Zukunft weitergehen soll. Der Hintergrund ist bei vielen die nahende EU-DSGVO, oder auch Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union. Dieses Monstrum von einer Verordnung tritt in fast einem Monat in Kraft und wirft gewaltige Schatten auf das Gemüt einer Menge Menschen.

Ich habe das Missvergnügen, mich auch beruflich mit diesem Kauderwelsch auseinandersetzen zu müssen und kann daher sagen, dass es mich überhaupt nicht wundert, wenn der kleine Blogger und die kleine Bloggerin damit überfordert ist. Ich sehe jeden Tag Stellungnahmen vom Städtetag, von der Bezirksregierung, von diversen Landesämtern und so weiter und so fort und alle wissen im Prinzip nur eins: Da kommt etwas, aber was es letztlich bedeutet, das wissen wir nicht.

Und sie wissen: Potentiell kann uns das richtig viel Geld kosten, wenn wir gegen die Auflagen verstoßen.

In diesen Zeiten greifen die guten Ratschläge um sich. In den Fällen, in denen dies kostenlos geschieht, sage ich meinen Dank, ziehe meinen Hut und freue mich, wenn einer dem anderen versucht, zu helfen. Aber es gibt auch genügend Leute, die versuchen, aus der Verunsicherung einen finanziellen Vorteil zu ziehen. Sei es drum. Wer bereit ist, dafür zu bezahlen, den kann und will ich nicht aufhalten. Ich habe auch ein paar Euro investiert, um meine Datenschutzerklärung zumindest halbwegs rechtssicher zu machen.

Aber augenblicklich weiß keiner, ob und was eigentlich reicht. Besonders diejenigen von uns, die so wie ich direkt auf wordpress.com ihren Blog hosten, sehen sich auf einmal der Frage gegenüber, was eigentlich im Hintergrund auf dieser Plattform so abläuft, wovon wir gar keine Ahnung haben. Werden da versteckte Routinen eingesetzt, die Informationen über unsere Besucher abgreifen? Wie sieht es mit der geschalteten Werbung aus? Wie mit den Statistiken, die erhoben werden?

Ich habe bereits die ersten Blogs „sterben“ sehen und bekomme eine ziemliche Wut dabei. Weil das alles im Prinzip so dermaßen unnötig sein müsste.

Denn der Gesetzgeber hatte im Endeffekt ja nicht einmal vor, uns kleine Blogger zu treffen. Wir stellen so eine Art Kollateralschaden dar. Eigentlich ging es um die großen Organisationen. Um die Firmen. Und um die Verwaltungen. Daran, dass vielleicht auf einem kleinen Blog wie diesem, der am Tag so um die 50 Aufrufe bekommt, ein Kommentator seine IP-Adresse hinterlassen könnte, hat man da sicher nicht gedacht.

Und wenn doch, dann hat man die Achseln gezuckt und sich gedacht: Sei es drum. Das macht es für mich nicht leichter, gelassen zu bleiben.

Ich gebe ganz ehrlich zu, dass ich überfordert bin. Wenn ich alles umsetzen würde, was ich schon an guten Ratschlägen gehört und gelesen habe, dann würde hier bald alles ganz anders aussehen. Das Beste wäre wahrscheinlich, ich würde das Liken der Beiträge unterbinden und auch gleich noch das Kommentieren. Aber dann könnte ich meine Beiträge auch in Word schreiben und auf meiner Festplatte abspeichern. Das hätte ungefähr den gleichen Effekt der Interaktion und der Kommunikation.

Und deswegen werde ich, wenn ich es mir nicht innerhalb des kommenden Monats noch anders überlege, bewusst den Mut zur Lücke suchen. Ich kann und will nicht die Kommunikation mit meinen Lesern auf ein Mindestmaß begrenzen. Ich will die Interaktion nicht unterbinden.

Diesen Blog gibt es seit ziemlich genau drei Jahren. Und in diesen drei Jahren habe ich in meiner persönlichen Entwicklung als Autor – und, ich nehme wieder ein großes Wort in den Mund, auch als Mensch – so große Fortschritte gemacht, dass es einen längeren Beitrag als diesen bräuchte, um das alles zu benennen. Und das hätte es nicht gegeben, wenn es nicht von Anfang an Menschen da draußen gegeben hätte, die mit mir „gesprochen“ haben. Die mich ermutigt haben. Und die auch in schweren Zeiten das gelesen haben, was ich hier schrieb.

Und deswegen werde ich weitermachen. Mit kleinen Anpassungen vielleicht, okay. Aber alles im geordneten Rahmen.

Die Datenschutzgrundverordnung ist nicht dafür da, um ab Ende Mai von Seiten der Regierung oder der EU alle möglichen Leute an die Kandare zu nehmen und ihnen den Hosenboden stramm zu ziehen. Die größte Gefahr auf unserer Ebene droht tatsächlich von Leuten, die meinen, sie müssten jemand anderen anschwärzen, einen Anwalt auf ihn hetzen und auf irgendeine Form der Unterlassung drängen. In diesem Fall der Unterlassung der Datenerhebung, um sich einen wie auch immer gearteten Vorteil zu verschaffen.

Ich bin ein kleiner Autor, der mit Ausnahme von Kurzgeschichten noch nichts veröffentlicht hat. Ich frage mich also: Wer sollte mir eine Abmahnung zukommen lassen? Und wieso sollte er das tun? Wie, Entschuldigung, kackendreist müsste dieser Jemand sein, um zu sagen: „Hey, du hast zwar noch kaum was erreicht und eigentlich tust du auch niemandem was Böses, aber ich schmeiß dir trotzdem mal einen Knüppel zwischen die Beine!“

Ich kann und will mir nicht vorstellen, dass es da draußen jemanden gibt, der das wirklich tun würde. Nicht bei mir und nicht bei den vielen anderen kleinen Bloggern, die einfach nur das tun, was ihnen am Herzen liegt!

Ich verstehe jeden, der auf Nummer Sicher gehen will. Und ich propagiere auch keinesfalls, dass es einem egal sein sollte, was da im Moment geschieht. Mir geht es nur darum, die Panik vielleicht ein wenig zu dämpfen und, ja, da bin ich egoistisch, auch jedem Mut zu machen, dass es sich lohnt, das eigene Projekt, den eigenen Blog fortzuführen. Weil es Menschen gibt, denen das gefällt, was wir tun. Die sich freuen, von uns zu lesen. So, wie ich mich freue, von euch zu lesen.

Wundert euch also bitte nicht, wenn es auch bei mir vielleicht in Kürze dieses bekannte Wegklick-Banner gibt, dass hier Cookies gespeichert werden. Wenn es sich leicht einbinden lässt, dann wäre ich doof, es nicht zu tun. Immer eingedenk dessen, dass es vielleicht doch diesen einen Menschen geben könnte, der glaubt, mir deswegen schaden zu wollen.

Ich glaube nicht daran. Ich will es nicht glauben!

Lasst mich eine Weile der naive kleine Happy-Blogger sein, der in seiner rosaroten WordPress-Welt vor sich hin bloggt und keinen Gedanken daran verschwendet, dass das, was er tut, irgendwem oder irgendeiner Institution ein Dorn im Auge sein könnte.

Was immer auch kommt und wie immer es auch aussehen mag: Wir lassen uns das Bloggen nicht verbieten!

Und ich würde mich freuen, wenn DU es genau so halten würdest, wie ich. Denn DU würdest fehlen!

„Du hast gar nichts zum Welttag des Buches geschrieben. Schäm dich!“

Die Aussage aus der Artikelüberschrift ist fiktiv – und ist es irgendwie auch wieder nicht. Denn tatsächlich gab es da gestern, am Welttag des Buches, eine leise aber hartnäckige Stimme in mir, die mir permanent sagte: »Du hast noch gar nichts zum Welttag des Buches geschrieben. Schäm dich!«

Aber ich muss gestehen, dass mir nichts einfiel, was ich zu diesem Tag hätte beitragen können. Was ist das denn überhaupt, so ein Welttag? Soll sich an diesem Tag alles um das gedruckte Wort drehen? Und wenn dem so ist – wieso sollte ich dann das gedruckte Wort zelebrieren, indem ich virtuelle Buchstaben auf einen flachen Bildschirm zaubere? Das wäre ja wohl fast so etwas wie der Gegenentwurf zum Buch. Es sei denn, dass der Welttag des Buches endlich auch für eBooks gilt. In den Vorjahren hatte ich irgendwie nicht das Gefühl.

Diese leise Stimme hat mich mehrfach an diesem Tag ermahnt, ich müsse jetzt endlich meiner gottverdammten Pflicht nachkommen. Ich bin Autor, also muss ich irgendwas Schlaues über Bücher zu sagen haben. Verklagt mich, aber mir ist nichts schlaueres eingefallen als die Tatsache, dass Lesen Spaß macht, dass es bildet, dass es unterhält und dass es ein schützenswertes Kulturgut ist.

Keine bahnbrechende Erkenntnis und ganz gewiss keine, die von meiner Seite noch einmal wiederholt werden müsste, damit sie bei ihren Empfängern ankommt.

»Aber du bist doch …«

… Autor, ich weiß. Habe ich ja gerade schon gesagt.

Als Autor hätte ich euch an diesem Tag vielleicht etwas von meinen inspirierendsten Büchern erzählen können. Oder wahlweise irgendeinen Schwank über einen meiner Romane. Wobei das wiederum etwas witzlos gewesen wäre, gibt es diese doch nun einmal nicht als Buch zu kaufen. Vollkommen egal, ob als Buchstaben auf Papier oder als Buchstaben auf Flachbildschirm.

»Wenn schon einem wie dir, der Bücher ja ach-so-gern hat, nichts passendes zum Welttag des Buches einfällt, dann muss es mit dem Lesen ja wirklich kurz vor dem Ende stehen.«

Nun, Gott sei es gepfiffen und getrommelt, sehe ich mich nicht als den Nabel der Welt an. Ich muss mir nur die Bestsellerlisten ansehen, seien es die in den Geschäften oder die auf Amazon & Co. um zu wissen, dass es da draußen eine Menge Leute gibt, die eine Menge Bücher lesen, die ich noch nie in auch nur in der Hand gehabt habe. Da muss ich nicht einmal die Millionenseller „Harry Potter“ oder „Shades of Grey“ bemühen, auch wenn beide durchaus valide Beispiele wären.

Nein, ich denke, dass immer noch gelesen wird, auch wenn die Branche sich ganz sicher in einem Zwischenstadium befindet. Immer mehr Bücher drängen an den etablierten Verlagen vorbei auf den Markt, sei es, weil es auch für Kleinverlage immer einfacher (und lukrativer) wird, sich ins Business zu stürzen, oder weil viele Autoren gleich ganz ihr eigenes Ding machen. Von den sogenannten Hybridautoren mal ganz zu schweigen, die sich gleich gar nicht mehr auf eine Art der Veröffentlichung festlegen lassen wollen.

Ich finde das gut, zeigt es doch, dass es heute, mehr denn je, einen Markt auch für die kleinen Geschichten gibt. Es ist zwar so, dass man sich diese Märkte erschließen muss, aber sie sind potentiell da.

»Und trotzdem hättest du ja wenigstens einen weisen Spruch raushauen können.«

Ich eigne mich nicht gut für weise Sprüche. Das ist hier, im Blog, immer dann zu beobachten, wenn ich versuche, an dem Umstand etwas zu ändern 😉 .

»Dir ist aber schon bewusst, dass du dir gerade selber ein Armutszeugnis ausstellst, oder?«

Nein, das sehe ich anders. Ich denke, dass es kein Zeichen von Schwäche ist, wenn man nicht krampfhaft versucht, sich an jede Gelegenheit dran zu hängen, nur damit man vielleicht wieder etwas geschrieben hat. Ja, es wäre ein Anlass gewesen. Aber nein, es machte keinen Sinn.

»Und jetzt konterkarierst du das durch diesen Blogeintrag gleich wieder selbst, tsk, tsk, tsk.«

Das könnte man so beurteilen, aber auch hier erlaube ich mir, anderer Meinung zu sein. Ich möchte mit diesem Beitrag dokumentieren, dass ich den Tag als solchen durchaus zur Kenntnis genommen habe und dass es am Ende eine bewusste Entscheidung gewesen ist, mir zu seinem Anlass nichts aus den Fingern zu saugen.

Vielleicht ist es nicht ganz klar, deswegen betone ich es noch einmal: Es war eine bewusste Entscheidung!

Ich habe die leise Stimme, die im Laufe des Tages irgendwann gar nicht mehr so leise gewesen ist, bewusst ignoriert, weil ich getan habe, was ich für richtig hielt. Und darauf kommt es doch am Ende an, denkt ihr nicht auch? Dass man die Signale seines eigenen Körpers, seines eigenen Geistes richtig zu deuten weiß und dann nach ihnen handelt. Nicht nach den Zwängen, die einem der Kalender oder, noch schlimmer, ein missgünstiger Knilch irgendwo in einem drin aufdrücken wollen.

Ich konterkariere nicht, ich erkläre. Ich erkläre es mir selbst und tue das bewusst in dieser Form. Ja, ich bin Autor, aber das bedeutet zuallererst, dass ich auf meine eigene Stimme hören muss. Ich muss auf meine Bedürfnisse achten und ich muss mir erlauben, so zu sein, wie ich sein will. Denn nur dann kann ich auch so schreiben, wie ich schreiben will.

»…«

Ja, da fällt dir nichts mehr ein! Gut so.

Gestern war der Welttag des Buches. Ein Tag, den ich für wichtig halte, zu dem mir aber in diesem Jahr irgendwie nichts Wichtiges einfallen wollte. So ist es eben im Leben. Kein Grund, mich dafür zu schämen.

Und ganz egal, was die leisen Stimmen in euch oder um euch herum euch einreden wollen: Es ist gut so, wie es ist!

Der Sonntagsreport vom 22.04.2018 – Viel passiert gerade nicht

Guten Abend zusammen!

Ich denke, dass ihr mir in Bezug auf die Überschrift über den heutigen Beitrag alle zustimmen werdet. Viel passiert auf diesem Blog im Moment wirklich nicht. Das hat bestimmte Gründe, die sich wiederum in meiner Motivation niederschlagen. Aber das soll euch nicht behelligen. Mich behelligt es auch nur mal so und mal so und insofern ist es schon okay.

Ich muss meine Energie gerade ein wenig einteilen, glaube ich. Wo es in der Vergangenheit häufig genug gereicht hat, einen Blogeintrag und gleichzeitig noch an meinem Romanmanuskript zu schreiben, ist es im Moment wieder einmal eine entweder/oder-Geschichte. Und da gewinnt zumeist das Manuskript.

Was jetzt nicht bedeutet, dass ich da die ganz großen Sprünge machen würde. Aber seit ich mich mit meinem Plot auseinandergesetzt und diesen inzwischen richtig lieb gewonnen habe, läuft es doch ganz gut. Hier mal tausend Wörter, dort man zweitausend, dann auch mal wieder „nur“ 600. Hauptsache, es läuft, denke ich mal.

Und ansonsten gibt es halt nicht so viel zu erzählen. „Der Beobachter und der Turm“ liegt bei einer weiteren Literaturagentur auf dem Bewerbungsstapel. Glaubt es, oder glaubt es nicht, ich habe es immer noch nicht geschafft, mir das Video zur Lesung bei 9lesen anzuschauen. Das war in den letzten zwei Wochen irgendwie so gar nicht drin. Aber irgendwann vor der nächsten Lesung, die es sicher irgendwann geben wird (vielleicht schaffe ich ja schon Frankfurt?) schaue ich sie mir an. Alleine schon, um daraus zu lernen.

Viel mehr kann ich euch zum Thema Schreiben auch nicht berichten.

Ansonsten versuche ich, halbwegs gut durch die Tage zu kommen. Das Wetter mit seinen Kapriolen macht es mir da nicht immer ganz leicht. An einigen Tagen der letzten Zeit habe ich einfach nur in den Seilen gehangen und bin dann auch mal früh ins Bett gegangen. Gut für den Kopf, schlecht für die Hobbies. Aber jetzt soll die Hitzewelle ja auch erst einmal wieder vorbei sein.

Heute habe ich übrigens zum zweiten Mal den Film „Es“, also die Neuverfilmung, gesehen. Gefällt mir wirklich gut, auch wenn er mit den Motiven des Buchs eher frei umgeht. Die Kunst liegt aber darin, dass es nicht störend oder gar negativ auffällt. Erst wenn man gezielt drauf achtet oder die Handlungen im Vergleich Revue passieren lässt, wird es sehr deutlich. Das tut man, oder tue ich, aber erst nach dem Film. Während er läuft ist die Handlung so rasant und sind die Schocks so gut gesetzt, dass man einfach mitgerissen wird.

Der Film hat seine Schwachpunkte. So kommen einige der sieben „Verlierer“ viel zu wenig zur Geltung. Der „Endkampf“ ist schlicht und ergreifend eine Enttäuschung. Aber die Stärken überwiegen. Und auch bei der Zweitsichtung bin ich der Ansicht, dass wir von der Darstellerin der Beverly Marsh, Sophia Lillis, noch hören werden – oder wenigstens sollten. Ich bin auf den zweiten Teil gespannt, aber der lässt ja noch ein wenig auf sich warten.

Dann habe ich in den letzten Tagen und Wochen einen Ohrwurm, den ich noch gerne mit euch teilen möchte. Es handelt sich um das Lied „World of Promises“ der österreichischen Band mind.in.a.box.

Diese erzählen nun schon über mehrere Alben hinweg eine fortlaufende Geschichte, die unter anderem an Versatzstücke von „1984“ oder auch „Matrix“ erinnert. Konzeptalbum reiht sich also an Konzeptalbum. Der Vocoder-Gesang ist sicherlich nicht jedermanns Sache, aber ich finde, dass gerade durch diesen Technikeinsatz eine enorme Atmosphäre und auch Gefühle transportiert werden, was bei einem klaren Gesang so nicht der Fall wäre:

Und last, but not least, möchte ich euch an dieser Stelle darauf hinweisen, dass auch ich mich mit dem momentanen Schreckgespenst der Netzgemeinde, der Datenschutzgrundverordnung, auseinandersetzen musste und zumindest meine Datenschutzerklärung entsprechend angepasst habe. Ihr findet sie über das Menü oben oder hier.

Gut, ihr Lieben, damit entlasse ich euch in den Sonntagabend. Ich wünsche euch einen guten Start in die kommende Woche. Passt auf euch auf und achtet darauf, dass die schönen Dinge in eurem Leben überwiegen.

Euer Michael

Wenn man nicht mehr weiß, wie der eigene Roman enden soll

Wenn man nicht mehr weiß, wie der eigene Roman enden soll – dann hat man ein ziemliches Problem. Denn selbst dann, wenn man, so wie ich, ein beinharter Discovery Writer ist, der eigentlich am liebsten vollkommen frei an die Arbeit geht und dann mal schaut, wohin sie einen so führt, sollte man doch zumindest eine vage Idee davon haben, wo denn der Endpunkt sein soll.

Eine Geschichte braucht einen fixen Anfang und sie braucht ein fixes Ende. Sie kann nicht einfach so ausfasern. Denn wenn sie das täte, dann würde sie nichts als enttäuschte Gesichter zurücklassen. Sowohl auf Autorenseite als vor allem auch auf Leserseite.

Tja. Dumm nur, dass ich mich genau in dieser Falle plötzlich gefangen sah.

Ihr erinnert euch vielleicht noch an mein Projekt „Das Kind“, das eigentlich mal eine Kurzgeschichte werden sollte und sich dann so langsam, aber sicher, auf den Weg zum Roman machte. Eine Entwicklung, die ich auf der einen Seite begrüßte, die mich auf der anderen Seite aber vor die Probleme stellte, von denen ich hier sprechen möchte.

Als die Geschichte, mit deren Titel ich im Übrigen zunehmend unzufriedener werde, ihren Anfang in meinen Gedanken nahm, bestand sie aus exakt fünf Szenen. Fünf Szenen, die vollständig ausdefiniert waren, die auch einen plausiblen Handlungsbogen ergaben. Und fünf Szenen, die sich irgendwann nicht mehr richtig, nicht mehr ausreichend, nicht mehr angemessen anfühlten.

Ich tappte in die Falle, die manch Plotter jedem Discovery Writer weissagt: Ich verlief mich in meiner eigenen Geschichte und sah nicht mehr den Weg, der mich aus dem gefühlten Labyrinth herausbringen konnte.

Die Kurzgeschichte sollte ein Ende haben, wie es für eine Kurzgeschichte üblich ist und auch funktioniert. Hart, dreckig, ein Downer. Plausibel beschrieben und durchgetaktet. Schließlich hatten wir ja auch noch keine besondere Gelegenheit, uns an die handelnden Personen zu gewöhnen. Da kann man das schon mal so machen.

Aber so langsam habe ich mich an meine Personen gewöhnt! Und das brachte mit sich, dass ich mir auf einmal nicht mehr so sicher war, ob das Ende in dieser Form denn jetzt funktionieren kann (würde es) und ob ich es überhaupt noch so will (wusste ich nicht).

Und das hat mich blockiert. Nachdem ich zwischendurch einen Zwischensprint eingelegt hatte, kam die Arbeit an dem Roman für einen kompletten Monat zum Erliegen. Ich wusste zwar noch, wie die Szene, an der ich gerade arbeitete, weitergehen sollte, aber wohin das alles führen sollte, lag komplett im Nebel.

Die Sorte Nebel, durch die man nur hindurchsteuern kann, wenn man ein starkes Leuchtfeuer und das eine oder andere Nebelhorn in seiner Nähe hat.

Aber weder das eine, noch das andere, wollte sich einstellen. Ich war kurz davor, die Sache einfach dran zu geben und mich mit irgendwas anderem zu beschäftigen. Aber der Gedanke wurmte mich wahnsinnig. Ich sitze inzwischen auf nicht weniger als vier unvollendeten Manuskripten. Und das Letzte, was ich gebrauchen konnte, war, mich auf ein weiteres Projekt zu stürzen, das dann diesen Stapel noch erhöhen würde.

Denn das ist die Falle, in die man nur zu leicht gerät, wenn man sich erst einmal für diesen, nur vermeintlich, einfachen Weg entschieden hat. Man fängt Dinge an, schreibt an ihnen, bis es zum ersten Mal Probleme gibt, kaut ein wenig darauf herum und legt sie dann zur Seite, weil ein neues Projekt „einfacher“ zu sein verspricht.

Auf diese Weise habe ich mit Sicherheit schon an die zehn Romananfänge kaputt gemacht. Der Unterschied ist nur: Inzwischen bin ich viele Jahre älter und eigentlich weiß ich um die Prozesse, die da ablaufen und dass man ihnen nicht nachgeben soll und darf. Deswegen kam diese „Lösung“ auch nicht infrage.

Aber was dann?

In meiner Not habe ich etwas getan, was ich bis jetzt nur sehr, sehr selten getan habe: Ich habe mich hingesetzt und habe mir überlegt, was für Szenen ich bis jetzt gedanklich vorgesehen hatte und wo sie mich und meine Handlung hinbringen würden.

Und dann geschah das Unglaubliche. Ich schrieb eine Szene in Stichworten auf – und sofort reihte meine Vorstellungskraft eine nächste dahinter. Dann fiel mir wieder etwas ein, was ich über einen meiner Protagonisten wusste und hatte eine weitere Szene. Damit ich aber dorthin kommen konnte, musste dieses und jenes passieren. Und das wiederum führte zu etwas ganz, ganz anderem, an das ich bis jetzt noch gar nicht gedacht hatte.

Jetzt werden die Plotter befriedigt die Arme verschränken und sagen: „Siehst du, haben wir dir doch gleich gesagt, dass es mit Plotten viel einfacher geht.“

Nun, wer bin ich, um euch zu widersprechen? Aber das, was ich gemacht habe, kann man nur schwerlich plotten nennen. Denn damit würde ich diesem Konzept Unrecht tun. Was ich getan habe, ist eine Szenenfolge aufzustellen. Und diese Folge von Szenen führt mich am Ende – zu einem Ende.

Und jetzt weiß ich wieder, wie mein Roman enden soll. Und ich weiß, was auf dem Weg dorthin passieren soll. Ich habe ein Gerüst, mit dem ich arbeiten kann, das mir aber gleichzeitig noch genügend Freiheiten lässt, um mich auszutoben.

Jetzt muss ich das Ding nur noch schreiben. Und wisst ihr was? Ich habe richtig Lust darauf! Und einen Titel, der mir besser gefällt – und der besser passt – als „Das Kind“, den finde ich auch noch. Ihr werdet es mitbekommen.

Der Bart ist ab

Lange habe ich mit mir gerungen, ob ich das Thema überhaupt hier ansprechen soll. Aber da ich ja diesen Blog nicht zuletzt führe, um mein Leben als Autor mit allem, was direkt und indirekt dazu gehört, zu dokumentieren, komme ich wohl nicht drumherum. Aber ich warne euch direkt vor, dass ich vage bleiben werde. Einfach aus dem Grund, dass die Details in gewisser Weise intern sind und es auch bleiben sollen.

Und trotzdem macht es was mit mir, dass ich gerade meine Kündigung bei den BartBroAuthors eingereicht habe.

Ihr erinnert euch vielleicht, dass ich an dieser Stelle hin und wieder von meiner Mitgliedschaft in diesem Autorenverein berichtet habe. Ich habe euch erzählt, dass ich im Vereinsnamen getwittert habe. Oder ich habe euch von der Vereinslesung erzählt, aus der dann, durch gewisse Umstände, die nun auch, mit einiger Verzögerung, zu meiner Kündigung geführt haben, 9lesen wurde.

Aufmerksam wurde ich auf die BartBros im Herbst 2016. Mitglied wurde ich dann, glaube ich, im Oktober – kurz, nachdem aus dem lockeren Künstlerverbund ein richtiger Verein geworden war.

Die folgenden Monate waren sehr interessant, teils intensiv, aber vor allem nicht langweilig. Dabei knirschte es hin und wieder zwar im Gebälk, aber es gab auch viele sehr schöne Erlebnisse. Viele Autorinnen und Autoren, die ich heute kenne, hätte ich ohne die Bärte vielleicht nicht oder jedenfalls nicht so gut kennengelernt.

Dann kam es jedoch – und das ist inzwischen auch schon weit über ein Vierteljahr her – zu Ereignissen, die den Verein in seinen Grundfesten erschüttert haben. Und im Endeffekt hat er sich davon nie wieder richtig erholt. Wer sich damit beschäftigt hat, wird zum Beispiel bemerkt haben, dass es auf den Social-Media-Kanälen nicht nur still geworden ist, sondern dass sie inzwischen unter einer dicken Staubschicht liegen.

Lange habe ich zu denen gehört, die versucht haben, konstruktiv einzuwirken, wo sie es konnten. Deswegen habe ich auch, selbst als sich nur wenig bewegte, die Stellung zu halten versucht. Aber das hat mir nicht gut getan und gipfelte zu Anfang des Jahres in einem depressiven Schub, den ich in dieser Weise sicherlich nicht gebraucht hätte.

Wie gesagt, ich gehe nicht in die Details. Ich mache niemanden verantwortlich. Weder hier, noch intern. Manche Dinge passieren einfach. Und irgendwann muss man dann einsehen, dass es keinen Zweck mehr hat, darauf zu warten, dass sich noch etwas bewegt.

Mich macht das traurig. Die Bärte haben mir ein Gefühl von Zusammengehörigkeit gegeben, das mir in einigen schwierigen Situationen Mut und Kraft zum Weitermachen gegeben hat. Die Gruppe, selbst wenn sie für meine Person in der Hauptsache im Internet bestand, füllte Leerräume aus, von denen ich vorher gar nicht wusste, dass es sie gegeben hat. Oder von deren Existenz ich nur eine verschwommene Ahnung hatte, die ja schließlich auch dazu führte, dass ich Mitglied geworden bin.

Nun ist es Zeit zu gehen – und gleichzeitig auch die Zeit, nach vorne zu schauen. Zu schauen, wie es jetzt mit mir in dieser Hinsicht weitergehen soll.

Denn eines ist klar: Nachdem ich einmal das Gefühl von Gemeinschaft erlebt habe, kann, will und werde ich nicht einfach wieder in meine einsame Künstlerkemenate zurückkehren. Das täte mir nicht gut und es wäre der falsche Weg. Das haben mir nicht zuletzt die Erfahrungen der Leipziger Buchmesse deutlich gemacht.

Der Bart mag vielleicht ab sein, aber das bedeutet nicht zwingend das Ende. Streng genommen bedeutet es nicht mehr als das Ende eines Abschnitts. Und, wer weiß, vielleicht wachsen ja selbst auf dieser frischrasierten Stelle irgendwann ein paar zaghafte Stoppeln wieder nach. Wer kann es wissen?

Also nehme ich mir die Zeit, ein klein wenig traurig zu sein, weil heute offiziell etwas für mich zu Ende gegangen ist. Und dann mache ich mich auf die Suche nach einem Anfang. Ohne Druck. Überlegt. Zuversichtlich.

Die Weisheiten des Lebens #3

Es gibt auf Twitter ja den schönen Hashtag #Autorenleben. Den wählt man immer dann, wenn man etwas aus dem typischen Alltag eines Autors dokumentieren möchte. Mir sind schon eine ganze Menge interessanter und kluger Dinge über diesen Hashtag vor die Augen gekommen. Und das bei dem bisschen Aufmerksamkeit, das ich im Allgemeinen tagsüber auf Twitter aufwenden kann.

Heute hatte ich einen ziemlichen Anfall von #Autorenleben. So viel, dass es gar nicht auf Twitter passen würde. Deswegen dachte ich mir, ich entstaube mal diese kleine Serie und teile die heutige „Weisheit“ mit euch – wie immer ohne Anspruch darauf, dass es sich tatsächlich um eine weise Erkenntnis handelt.

#Autorenleben ist manchmal fürchterlich demotivierend, wenn nichts so läuft, wie man es sich wünscht. Dann wieder ist #Autorenleben ein sprudelnder Quell der Motivation.
Und manchmal passiert sowohl das eine wie auch das andere an einem einzigen Tag. Und das ist dann der Stoff, aus dem so ein #Autorenleben wirklich ist.

Leipziger Allerlei 2018 (8) Warum es gut ist, dass die Buchmesse auch einmal endet

Inzwischen sind zwei Wochen vergangen, seit in Leipzig die Buchmesse tobte. Zeit, allmählich auch mit meiner Nachberichterstattung zu einem Ende zu gelangen. Sicher, ich könnte noch über viele Dinge schreiben. Aber wen interessiert heute noch, wen ich alles getroffen habe (viele liebe Menschen!), wie ich meinen Messesamstag verbracht habe, wie sehr mich das Winterchaos in Leipzig getroffen hat (fragt mich mal nach meiner Heimreise)?

Eben.

Aber einen Artikel möchte ich noch schreiben. Sozusagen als gedanklichen Abschluss. Dabei war dieser Artikel streng genommen einer der ersten, die mir in den Sinn kamen, als ich mir eine Planung aufgestellt habe, über welche Themen ich bloggen möchte.

Und deswegen möchte ich nun mit euch einige Gedanken teilen, wieso es gut ist dass die Buchmesse auch einmal endet.

Zunächst einmal, weil ansonsten die Chance, dass man sich finanziell übernimmt, exponentiell ansteigt. Man kann nur eine gewisse Zeit im Umfeld von Büchern über Büchern existieren, ohne dass man in einen Kauf- und Haben-Will-Rausch verfällt. Nun gehöre ich nicht zu denen, die auf die Messe gehen, um Bücher zu kaufen. Das kann ich bequemer von zu Hause aus machen. Aber natürlich habe ich mich bei dem einen oder anderen Verlag über das Programm informiert. Und es reizt auch, wenn man die Schmuckstücke im Regal stehen sieht, zumindest eins oder fünf mitzunehmen. So ging es mir, zum Beispiel, bei FESTA.

Ein weiterer Faktor ist, dass man irgendwann auch zwangsläufig an seine körperlichen Grenzen geraten würde. Auch wenn die Messehallen eigentlich alle nah beieinander liegen und die Wege, theoretisch, gar nicht so weit sind, reißt man doch am Tag ein ziemliches Pensum herunter. Ach, noch mal eben bei den Selfpublishern in Halle 5 was anschauen. Und danach in die Halle 2 zur Fantasy Leseinsel. Ach, und dann wollte ich ja auch noch in Halle 1, zur Manga Comic Con. Oh, XY schreibt gerade, dass jetzt ein Treffen an der Leseinsel in Halle 5 ist. Aua, die armen Füße, kann man da nur sagen!

Allgemein muss man aber auch schauen, dass man keinen Overload bekommt. Ich verwende dieses Wort hier sehr bewusst, bedeutet es doch, dass man irgendwann aufgrund der vielen Reize einfach nicht mehr hinterher kommt.

Ich hatte dieses Gefühl bereits am Messesamstag, also meinem zweiten Tag, zum ersten Mal. Ich schlenderte so durch die Hallen und irgendwann hatte ich das Gefühl, dass mir das alles zu viel wird. Zu viele Menschen, zu viele Stände, zu viel Lärm, zu viele Bücher, zu viel von allem!

Interessanter Weise lief mir plötzlich Chris (ihr erinnert euch an die vorherigen Berichte) über den Weg, der mich sah und augenblicklich seufzte: „Ein bekanntes Gesicht. Endlich! Ich hasse Menschen!“

Das gab mir das beruhigende Gefühl, dass ich nicht mal wieder Opfer meiner eigenen kleinen Einschränkungen wurde, sondern dass auf der Messe für wohl jeden latent die Gefahr besteht, dass man reizüberflutet wird. Der eine kommt halt besser damit klar, als es der andere tut.

Und dann gibt es noch einen Punkt, der auf meiner Liste, wieso es gut ist, dass die Messe auch mal ein Ende hat, ganz weit oben steht. Ich setze ihn nur deswegen ans Ende, weil ich erst die offensichtlichen Dinge abarbeiten wollte, bevor ich jetzt zu diesem hier komme, das mir mit bösem Willen auch falsch ausgelegt werden könnte.

Und zwar ist es irgendwann einfach zu viel, den anderen Buchmenschen ausgesetzt zu sein mit allem, was sie so erleben.

Eine Buchmesse ist nicht der normale Alltag. Für keinen von uns. Das gilt für das, was wir erleben und für das, was wir tun. Es kommt alles sehr geballt und gerade dann, wenn man sich in einer größeren Gruppe bewegt, erlebt man viele Meilensteine im Leben eines Autors sehr komprimiert.

Überspitzt gesagt ist immer jemand dabei, der gerade einen vielversprechenden Kontakt zu einem Verlag geknüpft hat. Es ist immer jemand dabei, der gerade ein Projekt platzieren konnte. Irgendwer hat immer gerade einen Haufen Fans getroffen und viele Bücher signiert. Und irgendwer hat von irgendwem suggeriert bekommen, er wäre ein ganz großer Influencer und muss das nun allen Anwesenden immer und immer wieder mitteilen.

Kurz: Man wird mit einer Menge tatsächlicher und imaginärer Erfolge konfrontiert. Ebenso natürlich auch mit Misserfolgen, wobei die im allgemeinen ein wenig dezenter kommuniziert werden.

Wieso ist das nun schwierig? Ganz einfach, weil man den Eindruck gewinnen könnte, dass man von links und rechts gleichzeitig überholt wird. Und nicht nur überholt, sondern auch abgehängt. Dabei ist dies ein falscher Eindruck, den man nur gewinnt, weil diese Messetage eben so unglaublich intensiv sind. Das normale Leben spielt sich außerhalb ab, wenn wir alle wieder zu Hause sitzen. Der Alltag ist die Zeit, in der wir alle uns anstrengen, um das Bestmögliche aus unserem Schreiben und aus unserer Entwicklung als Autoren herauszuholen. Und auf den Messen gelingt es einigen dann, die Früchte für diese harte Arbeit zu ernten.

Mir ist außerordentlich wichtig, in aller Deutlichkeit zu sagen, dass das, wovon ich hier spreche, keineswegs Missgunst ist! Ich gönne jedem und jeder jeden Erfolg. Eben weil ich weiß, dass keinem von uns etwas einfach so in den Schoß fällt. Was ich spüre ist dementsprechend kein Neid, sondern Überforderung!

Schuld daran ist wieder einmal eine falsch verdrahtete Schaltung in meinem Kopf, vermute ich. Es kann aber auch sein, dass es anderen auch so geht wie mir. Man freut sich, freut sich wirklich, aber gleichzeitig wird das alles auch ein bisschen viel. Sagen wir, ich könnte mich besser freuen, wenn nicht alles so geballt käme.

Dabei spielt es auch keine Rolle, ob ich selber einen Erfolg erlangt habe, oder nicht. Die Teilnahme an 9lesen war für mich auf vielfältige Weise ein großer Erfolg. Aber das sehe ich dann nicht, kann es nicht einordnen und deswegen entsteht bei mir ein komisches Gefühl.

Ich kann nur hoffen, dass ich es einigermaßen erklären konnte, denn das Schlimmste wäre wirklich, wenn mich jetzt einer von euch da draußen für einen Neidhammel halten würde. Aber dann würde ich darum bitten, das anzusprechen, damit ich es vielleicht ausräumen kann …

Wie dem auch sei, für mich ist, bei aller Ernüchterung, bei allem Messeblues, der zwangsläufig nach einem solchen Meilenstein im Autorenleben zwangsläufig einsetzt, auch gut, dass irgendwann der Alltag wieder einkehrt. Das mindert nicht die vielen schönen Stunden, die ich auf und abseits der Messe mit tollen Menschen gehabt habe. Und das mindert nicht die Vorfreude auf das nächste Ereignis dieser Art.

Vielleicht ist es mit Messen wie mit Kindsgeburten: Sie sind für alle Beteiligten eine enorme Strapaze, aber am Ende bleibt das gute Gefühl übrig – denn sonst würde sich niemand ein zweites Mal darauf einlassen 😉 .

Damit endet meine Berichterstattung zur Leipziger Buchmesse 2018. Ich hoffe, dass sie euch ein wenig Spaß gemacht hat. Bei mir war das jedenfalls der Fall. Aber auch hier muss nun der Alltag wieder einkehren.

Bis es dann wieder heißt: Buchmesse, ich komme!

Wie wär’s mit Frankfurt!?

Der Anschlag

Auch das ist Autorenleben: Man tippert den ganzen Tag (übertrieben) auf irgendeiner Tastatur herum, die mal mehr, mal weniger gut dazu geeignet ist. Ich selbst habe mir für Daheim ja schon vor geraumer Zeit eine mechanische Tastatur angeschafft, weil ich das Schreibgefühl darauf unheimlich gut finde, den Druckpunkt zu schätzen weiß und – ja, auch das – ich den Sound mag, den diese Tasten erzeugen.

Nun wird diese Vorliebe aber nicht von jedem Menschen geteilt.

So kam es, dass ich mich in dieser Woche mit der Beschwerde meiner Arbeitskollegin auseinandersetzen musste, dass ich so laut tippe, dass sie sich dabei kaum konzentrieren kann. Gut, dass ich laut schreibe, das weiß ich selber. Was es in diesem Zusammenhang nicht gebraucht hätte, war der freundliche Hinweis, ich würde ja ohnehin viel privates schreiben …

Nur zum Protokoll: Ich schreibe dies während meiner Mittagspause und in Abwesenheit der Kollegin. Genauso wie alles andere private im Normalfall auch! Aber ich habe nun einmal einen Job, in dem ich viel schreiben muss und da lässt es sich nicht vermeiden, dass da auch mal längere Passagen dabei sind. Ich bin halt, was das Schreiben angeht, zügig dabei.

Gut, die Sache ist zwischen uns geklärt und technische Abhilfe soll auch geschaffen werden, indem man mir eine Tastatur mit leiserem Anschlag beschafft. Ich bin mal gespannt, ob und wenn ja, was für ein Modell das wird. Im Moment schreibe ich hier auf einer 08/15-Tastatur von Microsoft, die an allen Ecken und Enden klappert.

Tja, mein Anschlag. Aber was kann ich dafür? Ich habe das Schreiben auf einer Computertastatur Mitte der 80er-Jahre auf einem Schneider CPC „gelernt“. Ich stelle das in Anführungszeichen, weil ich Tastaturschreiben nie gelernt habe. Ich verwende heute noch ein fünfeinhalb-Finger-System, das zwar einigermaßen schnell, aber lange nicht so elegant wie Zehn-Finger-Schreiben ist.

Und die Tasten damals waren schwergängig. Wenn man eins der Programmlistings aus den Computerzeitschriften jener Tage abtippte, dann war das eine lange und anstrengende Prozedur. Aber wir hatten ja sonst nichts (außer ein paar beglaubigte Sicherheitskopien, ähem).

Auch das Schreiben von Romanen begann ich auf dieser Tastatur und irgendwie ist mir der harte Anschlag seit damals erhalten geblieben. Das ist mir, wie gesagt, selbst bewusst, aber ich kann da nicht so ohne Weiteres aus meiner Haut. Und sehe es, ehrlich gesagt, eigentlich auch gar nicht wirklich ein. Zumal die Kollegin, wenn sie es drauf anlegt, mit ihren zehn Fingern auch nicht leiser ist, als ich es bin. Es ist eben immer eine Frage der Wahrnehmung.

Nun soll es also eine geräuschreduzierte Tastatur richten. Ich habe keine Ahnung, ob das was bringt und wie viel das bringt. Hat da jemand von euch schon mal Erfahrungen mit gemacht oder vielleicht sogar konkrete Vorschläge, was für eine Tastatur man in die engere Wahl nehmen sollte?

Mir hat die Sache jedenfalls temporär die Lust am Tippen fast vergällt. Aber wie ihr seht: Zwei Tage war der Autor krank, jetzt tippt er wieder, Gott sei Dank. Wird auch Zeit, schließlich steht das Lektorat an.