3 von #9lesen – 3 Fragen an Andrea Schrader, Florian Eckardt und Kia Kahawa

Jetzt sind es nicht einmal mehr vier Wochen, bis ich in Leipzig meine erste Lesung haben werde. Dementsprechend aufgeregt bin ich. Genauso geht es auch meinen lieben Kolleginnen und Kollegen, mit denen ich am Abend des 16.03. die Bühne im Morrison’s Irish Pub teilen werde.

Und auch wenn ich mich natürlich über jeden von euch freue, der alleine wegen mir vielleicht den Weg in die Leipziger Innenstadt findet, so sehr ist mir daran gelegen, darauf hinzuweisen, dass meine MitstreiterInnen ebenfalls sehr gute Texte im Gepäck haben und dass die Lesung ohne sie nicht dieselbe sein würde.

Deswegen habe ich mich entschlossen, sie heute und an den beiden folgenden Samstagen jeweils im praktischen Dreierpack zu präsentieren. Dafür habe ich mir drei Fragen ausgedacht, die ich jedem von ihnen gestellt habe. Ich freue mich sehr, dass sie sich die Zeit genommen haben, sie zu beantworten.

Nun aber genug der Vorrede und viel Spaß mit den Kurzinterviews der ersten 3 von #9lesen: Andrea Schrader, Florian Eckardt und Kia Kahawa!


Hallo Andrea, erzähl uns doch in einem Satz ein bisschen von dir.
Ich bin Autorin, Journalistin und Mutter und schreibe Fantasy, weil ich gern darüber nachdenke, wie sich unsere Welt durch einen Funken Magie verändern könnte.

Was macht #9lesen für dich zu einer besonderen Veranstaltung?
#9lesen ist für mich etwas ganz Besonderes, weil es meine erste selbstorganisierte Lesung ist – und sich sogar unveröffentlichte Autoren trauen, daran teilzunehmen.

Worauf dürfen wir uns bei der Lesung von dir freuen?
Ich werde aus dem ersten Teil meiner apokalyptischen Fantasy-Trilogie vorlesen: „Die Boten des Schicksals – Die Legende“.

Andrea Schrader auf der Website zu #9lesen


Hallo Florian, erzähl uns doch in einem Satz ein bisschen von dir.
Ich lege beim Schreiben viel Wert auf tiefgründige Figuren und detaillierte, lebendige Welten.

Was macht #9lesen für dich zu einer besonderen Veranstaltung?
Für mich ist #9lesen meine erste Lesung überhaupt (was soll man auch groß lesen, wenn man nie etwas veröffentlicht?). Dementsprechend bin ich natürlich aufgeregt wie ein Kind vor Weihnachten. Aber ganz besonders freue ich mich auf den bunten Mix, den der Abend bieten wird. Wir sind immerhin 9 Autoren aus den verschiedensten Orten und Genres und genau das finde ich sehr faszinierend.

Worauf dürfen wir uns bei der Lesung von dir freuen?
Ich werde in Leipzig aus meinem Debüt (bzw. dem Buchprojekt, das momentan am Nächsten am „Ende“ dran ist) lesen. Dabei handelt es sich um ein Jugendbuch mit Urban-Fantasy- und Horror-Elementen, das ich mit einer befreundeten Autorin zusammen schreibe. Die Geschichte spielt in der fiktiven Stadt Elms Cross, in der die Geschwister Aélis und Liam leben. Und wie es in alten Städten eben so ist, gibt es allerhand Gerüchte über Monster, die in der Stadt leb(t)en. Dann verschwindet der Vater der beiden und eine Suche beginnt, die an einen Ort tief unter der Stadtbibliothek führt, der offiziell gar nicht existiert.

Florian Eckardt auf der Website zu #9lesen


Hallo Kia, erzähl uns doch in einem Satz ein bisschen von dir.
Julia [Anm.: gemeint ist Julia von Rein-Hrubesch, ebenfalls Autorin bei #9lesen] sagte neulich, ich explodiere vor Kreativität und Tatendrang. Und: Oh Mann, das stimmt total!

Was macht #9lesen für dich zu einer besonderen Veranstaltung?
Die Lesung #9lesen eint talentierte und überwiegend unveröffentlichte Autoren. Das ist geheimnisvoll und ich kann es kaum erwarten, Leseproben aus den Federn meiner Autorenkollegen zu hören. Wirklich besonders ist #9lesen für mich, weil für mich persönlich wieder dieses Buchfamilien-Gefühl aufkommt und ich endlich wieder in Leipzig Zuhause sein werde.

Worauf dürfen wir uns bei der Lesung von dir freuen?
Ich werde etwas aus „Die Krankheitensammlerin“ vorlesen. Lasst euch überraschen! 😉

Kia Kahawa auf der Website zu #9lesen


Viele weitere Infos zur Lesung und den beteiligten Autoren findet ihr auf der Website zum Event!

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#9lesen – Das gute Gefühl, dass es jetzt ernst wird

Ich habe ja in den letzten Wochen immer mal wieder ein Wort darüber verloren, dass ich in Leipzig meine erste Lesung aus einem meiner Werke haben werde. Und es ist kaum zu glauben, wie schnell sich das konkretisiert hat, nachdem es zuerst ja nicht viel mehr als eine Idee war.

Zwar wird, aufgrund der zuletzt angedeuteten Vorkommnisse, die Lesung nicht mehr von dem Autorenverein veranstaltet, in dem ich Mitglied bin, aber das hinderte weder die Organisatorin Andrea Schrader, noch die inzwischen acht weiteren Vorleser damit, sich richtig in die Planungen zu stürzen.

Ich kann an dieser Stelle nur sagen, dass es eine ungemein beflügelnde Erfahrung ist, mit welcher Freude und auch mit welcher Effizienz die Planungen, die kreativen „Nebenkriegsschauplätze“ wie Plakate und Grafiken, und Dinge wie die eigene Website angegangen wurden. Jeder, wirklich jeder der neun Autoren bringt sich so gut ein, wie sie oder er es kann.

Mir gibt das Sicherheit. Eine Sicherheit, von der ich ursprünglich nicht gedacht hätte, dass ich sie im Zusammenhang mit dieser Lesung bekommen könnte. Dadurch, dass ich bereits zu diesem frühen Zeitpunkt völlig mit involviert bin, baue ich ein Gruppengefühl zu meinen Kolleginnen und Kollegen auf, welches das Magengrummeln zwar nicht ganz zum Erlöschen bringt, es aber deutlich mindert.

Es ist eben schwer, in Panik zu geraten, wenn man sich optimal vorbereitet fühlt.

Natürlich gibt es noch Dinge, die geklärt werden müssen. Die ich auch für mich selber klären muss. Aber ich glaube, ich weiß schon genau, was ich vorlesen werde. Das ist ein wichtiger Schritt. Und ich weiß schon, wann ich circa am Abend des 16.03. dran sein werde. Gemäß meines Wunsches bin ich nicht der Erste, der lesen muss. Das hätte mich dann doch noch einmal aus der Bahn geworfen, denke ich. Aber dann – nun, wir werden sehen.

Ich fange jedenfalls langsam an, mich wirklich uneingeschränkt auf diesen Abend zu freuen. Was habe ich denn auch schon zu verlieren? Gar nichts, lautet die Antwort! Und das muss ich mir jedes Mal, wenn wieder Zweifel kommen sollten, genau so vorbeten. Ich kann nichts verlieren, aber viel gewinnen.

Am 16.03.2018 werden im Morrison’s Irish Pub in der Leipziger Innenstadt neun Autoren lesen. Und ich bin einer davon. Ich mag die Idee, ich mag den Namen, ich mag das Gefühl! Sogar den Pub mag ich, da war ich nämlich letztes Jahr schon mal.

Noch liegt die Lesung einen Monat in der Zukunft, aber ich werde euch bereits im Vorfeld auf dem Laufenden halten, wenn ihr mögt. Dazu gehört auch, dass ich euch an den kommenden drei Wochenenden meine mitlesenden Kolleginnen und Kollegen ein wenig näher vorstellen möchte.

Und dann schauen wir mal, wie das Ganze sich entwickelt. Ich bin sehr gespannt 🙂 .