Vom Bitten und vom Betteln

Wie einige von euch sicherlich bemerkt haben, wird jeder neue Beitrag, den ich hier im Blog schreibe, auch in die Sozialen Netzwerke durchgeschoben. Ich bin ein lausiger Netzwerker und versuche auf diese Weise, wenigstens halbwegs „Präsenz“ zu zeigen.

Auf diese Weise ging auch mein vorgestriger Beitrag über die Bewerbung bei der Literaturagentur Meller rüber zu Twitter – dem Netz, auf dem ich noch am aktivsten bin. Dennoch habe ich erst heute einen Tweet als Antwort auf den meinen entdeckt, der mich nachdenklich gestimmt hat:

Bitten und Betteln – das sind zwei Worte, die man natürlich ungern im Zusammenhang mit dem eigenen Verhalten liest. Inzwischen sind noch ein paar Tweets hin und her gegangen und ich denke, dass es hier weniger um mich und meinen konkreten Text geht, sondern um eine allgemeine und grundlegend andere Auffassung vom Nutzen einer Literaturagentur. Oder eben der Abwesenheit eines solchen Nutzens.

Aber wie dem auch sei, ich habe, ebenfalls bei Twitter, eine Frage in die Runde meiner Follower gestellt, die ich hier gerne wiederholen möchte, weil mich Antworten darauf interessieren, andere Ansichten.

Es geht mir, das sage ich ausdrücklich, nicht darum, Victoria Benner in ihrer Ansicht umzustimmen oder zu „bekehren“, oder auch nur zu sagen: Soundso viele Leute sind anderer Meinung. Ich finde, dass es gerade in Hinblick auf die Wege die wir Autoren gehen, kein richtig und kein falsch gibt, sondern nur andere Herangehensweisen, die, hoffentlich, irgendwann im Bücherregal des Lesers ihr Ziel finden. Das ist es doch, worauf wir alle hinarbeiten.

Und dennoch, auch hier an dieser Stelle, die Frage für alle, die mir nicht bei Twitter folgen:

Ich bin gespannt auf eure Meinungen!

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Ich bin, ich kann, ich habe. Oder: Bewerbung bei einer Literaturagentur

Die Unterlagen sind zusammengestellt. Das Exposé wurde mit Geduld, Spucke und einer großen Schere auf die geforderten zwei Seiten (Maximum) zurecht geschnippelt. Die Leseprobe hat die benötigten 30 Seiten. Auch wenn mich stört, dass sie mitten in einem Absatz endet: So sind die Regeln. 30 Seiten heißt 30 Seiten. Nicht 29 und nicht 31. Man will ja zeigen, dass man in der Lage ist, die Ausschreibungsbedingungen zu lesen.

Die Kurzvita ist schon ein wenig schwerer. Was soll man reinschreiben, was lässt man draußen? Ich entschließe mich dazu, einiges von dem, was noch vor einem Jahr, als ich mich mit „Der Morgen danach“ bei meinem Verlag beworben habe, drin gewesen ist, rauszuwerfen. Ich fühle mich nicht mehr besonders wohl mit diesen Passagen und deswegen ist es wohl das beste, sie einfach zu eliminieren.

Was dann noch fehlt, ist nur noch eine Formsache. Das Anschreiben. Die Bewerbung.

Und dann sitze ich wie ein kleiner Doofie vor meiner Tastatur und starre auf die leere Seite meines Schreibprogramms. Tippe die ersten Worte: „Sehr geehrte Damen und Herren“. Lösche sie wieder. Leider ist auf der Homepage der Agentur kein konkreter Ansprechpartner erkennbar. Deswegen komme ich um eine unpersönliche Anrede nur schwer herum.

Ich atme tief durch, überlege kurz und ergänze dann: „Sehr geehrtes Team der Agentur xy, sehr geehrte Damen und Herren“. Das gefällt mir immer noch nicht, aber ich kann mir ja nicht einfach irgendeinen aus dem halben Dutzend auf der Webseite aufgeführten Agenten herauspicken. Zumal auch die E-Mailadresse eine anonyme ist. Leicht macht man es einem dort wirklich nicht.

Aber gut, die Anrede ist geschrieben. Und dann starre ich wieder auf das nur noch fast leere Blatt und überlege mir, was ich schreiben soll.

Ich möchte mich um eine Zusammenarbeit bewerben. Aber ist „bewerben“ eigentlich das richtige Wort? Die Webseite spricht davon, dass ich ein Angebot zur Zusammenarbeit mache. Aber ich kann doch nicht einfach schreiben: „Ich biete Ihnen an, mit mir zusammen an meinem Manuskript zu arbeiten“. Wie hört sich das denn an? Wohl größenwahnsinnig geworden, wie!?

Wie bewirbt man sich, wenn man nicht schreiben will, dass man sich bewirbt, weil es vielleicht zu unterwürfig klingt? Ich versuche herauszufinden, wie genau das Anschreiben an meinen Verlag damals gelautet hat. Aber irgendwie hilft mir das nicht weiter, denn ich hatte ganz andere Voraussetzungen. Und das Anschreiben an den zweiten Verlag, an den, bei dem ich mich mit „Der Beobachter und der Turm“ schon einmal beworben hatte, ist irgendwie Verschütt gegangen. Einfach weg! Bestimmt so gut weg sortiert, dass ich es selber nicht mehr finde.

Durchatmen. Ich kann das. Ich bin gut in so was. Es ist unter anderem mein Job, Menschen anzuschreiben und ihnen im Zweifel sogar zu sagen, was sie zu tun und zu lassen haben.

Nein, falsch, vollkommen falscher Ansatz. Die Agentur soll nichts für mich tun und sie soll schon gar nichts für mich lassen. Sie soll mit mir zusammen arbeiten und die Unterlagen, die ich zusammengestellt habe, sollen mein Türöffner für diese Zusammenarbeit sein.

Ich erinnere mich an das, was ich mal über Stellenbewerbungen gelernt habe. Ist jetzt auch schon über 24 Jahre her, dass ich mich auf eine Stelle beworben habe. Aber ich weiß noch, dass es immer gut aussieht, wenn man kurz schreibt, wieso man eigentlich genau da, wo man nun hinschreibt, gerne arbeiten würde. Oder in diesem Fall halt zusammenarbeiten würde.

Ich schreibe einen entsprechenden Absatz. Ungefähr drei Mal, bis er halbwegs so aussieht, als ob er von mir stammt und nicht aus irgendeinem Ratgeber abgeschrieben ist. Es hilft ungemein, dass ich mir zwischendurch bewusst werde, dass ich schreibe, als hätte ich ein Lineal verschluckt. Nachdem ich es mühsam hervorgewürgt habe, geht es besser.

Nächster Absatz. Das ist einfach. Ein kurzer Pitch, worum es in dem Roman geht. Moment – habe ich wirklich das Gefühl, dass das einfach ist? So ziemlich das Schwierigste, was man machen kann: Kurz und knapp die eigene Story zusammenfassen?

Meine Güte, wie schwer muss mir der Rest fallen, wenn ich das auf einmal als einfach empfinde!

Los, ich muss zum Ende kommen, ansonsten bekomme ich entweder die Kopfschmerzen des Jahrhunderts oder ich bringe das gar nicht mehr fertig.

Schlussformel. Auch hier habe ich mal was gelernt, nämlich, dass man den Konjunktiv so gut es geht vermeiden soll. Ich bin hier, weil ich ein Angebot habe, das ihr eigentlich nicht ausschlagen könnt! Ich muss nicht „hoffen“ oder „würden“.

Mit so viel Mumm, wie ich aufbringen kann, schreibe ich: „Ich freue mich, wenn die beigefügten Unterlagen Sie in Bezug auf eine Zusammenarbeit überzeugen.“

Mit Mühe unterdrücke ich den Nachsatz: Und das werden sie! Denn das wäre nicht nur gelogen, sondern auch mehr als nur zwanzig, eher zweiundzwanzig, Schichten zu dick aufgetragen.

Dann lese ich das Ganze durch. Einmal, zweimal, dreimal, sechsmal. Suche Fehler, finde keine. Suche noch einmal, weil ich mir selbst nicht traue. Füge die Dateien an, checke auch diese zweimal gegen.

Alles passt.

Nur noch auf „Senden“ drücken. Aber das Gefühl kenne ich ja inzwischen, wie schwer es ist, diesen Button zu drücken, wenn es um das eigene Schreiben geht. Ihn zu drücken ist am Ende fast so leicht wie das Pitchen meiner Geschichte.

Und jetzt heißt es warten. Ungefähr acht Wochen lang. Dann wird der Frühling schon fast an die Tür klopfen.

Eine Agentur hätte da mal ein paar Fragen

Wie ich euch angekündigt hatte, habe ich mich in den letzten Tagen auch wieder, zumindest ein wenig, mit dem Thema Literaturagenturen beschäftigt. Ich war ja vor geraumer Zeit hingegangen und hatte mir eine Liste mit den Agenturen erstellt, bei denen ich mir zumindest Hoffnung mache, dass sie einen Roman wie den meinigen vertreten könnten.

Eine der ausgewählten Agenturen ist mir dabei gleich aufgefallen, weil sie sich von den Formalia anderer Mitbewerber ein wenig abhob: Die Michael Meller Literary Agency in München.

Was so gut wie allen Agenturen gemein ist, sind die an sie zu sendenden Unterlagen. Das sind die Vita, das Exposé, die Leseprobe. Bei dieser Agentur kommt allerdings noch ein weiteres Dokument hinzu, das ich so zumindest nicht bei den Agenturen gefunden habe, mit denen ich mich näher befasst habe: Ein Fragebogen.

Ein Fragebogen ist zunächst einmal etwas relativ normales. Wir begegnen ihnen oft unbewusst relativ häufig in Form von Vordrucken für unsere Versicherung, in Form von Umfragen für Meinungsforschungsinstitute oder auch als Psychotest in irgendwelchen Zeitschriften. Das Internet ist mit seinen Formularen geradezu ein Hort der Fragebögen.

Aber dennoch war dieser Fragebogen für mich etwas besonderes, weil er mir Fragen stellte, mit denen ich in dieser Weise noch nicht konfrontiert war und die deswegen auch nicht leicht zu beantworten waren.

Dabei startet alles ganz harmlos mit meinem Namen, der Anschrift und dem Titel des Romans. Die Frage danach, in welchem Stadium sich mein Text befindet, ist ebenfalls leicht ausgefüllt. Beim Genre zucke ich immer schon ein klein wenig zusammen, weil es das Genre, das ich für das richtige halte, nicht mehr in allen Buchhandlungen gibt. Meine Geschichte ist eine Horrorgeschichte mit Thrillerelementen. Früher hätte sie im Regal des Händlers bei „Horror“ gestanden, heute findet man dergleichen aber auch des Öfteren mal bei der „Fantasy“, was ich übrigens für ziemlichen Quatsch halte.

Also habe ich hingeschrieben, dass es sich um einen Horrorroman handelt. Man muss die Dinge beim richtigen Namen benennen. Und nachdem ich das hinter mich gebracht hatte, lag auch die Zielgruppe für meinen Roman auf der Hand: Menschen, die Romane lesen, in denen das Übernatürliche langsam Einzug in und die Kontrolle über ihr Leben gewinnt.

Das zu wissen machte es aber dennoch nicht leichter, die nun folgende Frage zu beantworten. Mit welchen auf dem Markt befindlichen Büchern lässt sich mein Roman vergleichen?

Ich weiß natürlich, welchen Schriftstellern ich „nachgeeifert“ (das bedeutet nicht: kopiert) habe. Nicht umsonst bezeichne ich „Der Beobachter und der Turm“ gelegentlich auch als meinen höchst eigenen Stephen-King-Roman. Aber es ist etwas ganz anderes, im Spaß zu sagen, dass das ein guter Vergleich ist, und es allen ernstes in so einen Fragebogen zu schreiben! Ich meine, wer bin ich denn, dass ich mich auf eine Stufe mit King und einigen anderen Autoren, die ähnliche Werke verfassen, stelle?

Größenwahnsinn war das Wort, das auf meiner inneren Anzeigetafel blinkte. Aber der Vorspruch des Fragebogens forderte mich dazu auf, die Beantwortung der Fragen ernst zu nehmen. Wenn ich das tat, dann konnte ich nichts anders machen. Dann musste ich hinschreiben, was sich für mich richtig anfühlte.

Dagegen war der Rest des Fragebogens ein Kinderspiel. In der Disziplin, den Inhalt meines Romans in ein paar wenigen Sätzen wiederzugeben, bin ich inzwischen zwar immer noch kein Experte, aber doch immerhin gut genug bewandert, dass ich nicht sofort Schweißausbrüche bekomme. Bevor das Ganze in die Post geht, werde ich aber selbstverständlich noch einmal darüber lesen und schauen, ob mir noch was besseres einfällt.

War mein Roman schon bei einem Verlag? Ja, war er. Bei be. Wie war die Reaktion? In Bezug auf meine Schreibe positiv, in Bezug auf den Roman jedenfalls nicht eindeutig negativ. Andere Agenturen haben den Roman noch nicht vorliegen gehabt.

Und dann kam noch meine Lieblingsfrage: „Was erwarten Sie sich in erster Linie von der Zusammenarbeit mit einer Agentur?“

Da konnte ich natürlich in die Vollen gehen und mal so richtig meine Erwartungen, meine Hoffnungen, meine Wünsche formulieren. Alles keine Wunderdinge, alles auf dem Boden dessen, was Agenturen nun einmal im Allgemeinen so tun. Und doch fühlte es sich gut an, das einfach mal ausführlich hinzuschreiben. Na ja, so ausführlich, wie der Platz es eben zuließ.

Und damit war der Fragebogen auch schon ausgefüllt. Alles in allem etwa eine halbe Stunde Arbeit. Aber eine halbe Stunde, die sich auf jeden Fall gelohnt hat, weil ich mich mit einigen Dingen (neu) befassen musste, die ich vorher nicht so im Blick hatte. Keine Ahnung, ob es exakt das ist, was die Agentur Meller damit erreichen möchte. Aber mir hat es geholfen, auch in Hinblick auf zukünftige Bewerbungen.

Es sei denn natürlich, dass es keine geben wird, weil man so begeistert von meinen Antworten (und ein wenig auch vom Roman) ist, dass ich vom Fleck weg unter Vertrag genommen werde.

Na ja, ein wenig Träumen ist vor Weihnachten ja wohl erlaubt.

Der Sonntagsreport vom 17.12.2017: Hat doch gar nicht weh getan

Hallo liebe Blogbesucher!

Na, wie habt ihr den dritten Advent verbracht? Habt ihr euch auch, wie wahrscheinlich so viele, in den Trubel gestürzt, weil ja vielerorts ein verkaufsoffener Sonntag war? Ich möchte mir gar nicht vorstellen, was in den großen Einkaufszentren der Gegend, wie dem CentrO in Oberhausen oder auch dem Zentrum am Limbecker Platz in Essen los gewesen ist. Aber ja: In einer Woche ist Heiligabend und man kann das Parfüm und die Krawatte ja nicht immer auf den letzten Drücker kaufen.

Ich selbst habe alle Weihnachtsgeschenke inzwischen zusammen und bin ziemlich glücklich darüber. Ich werde nämlich schon so langsam nervös, wenn das zur Dezembermitte nicht der Fall ist. Auch wenn in der schönen neuen Internetwelt der Versandhändler mit dem großen „A“ gegen einen entsprechenden Obolus auch Lieferungen am Tag der Bestellungen durchführt. Wenn die Entwicklung so weitergeht, werden die Verkaufsfahrer des im Aufbau befindlichen eigenen Lieferdienstes wahrscheinlich dazu verdonnert werden, sich in Weihnachtsmann- oder Christkind-Kostüme zu quetschen, und an Heiligabend bis unter den Baum zu liefern.

Nun, das ist Zukunftsmusik.

Vergangenheit ist dagegen, dass ich an der zweiten Etappe des Lektorats von „Der Morgen danach“ gearbeitet habe. Ich hatte ja in den letzten Beiträgen zum Thema so ein wenig anklingen lassen, dass ich Probleme damit hätte. Aber wie so oft im Leben ist es so gewesen, dass ich mich nur mal, aufraffen musste.

Und das hat gestern und heute gut geklappt. Ich bin in einen kleinen Flow geraten, was die Überarbeitung angeht, und habe deswegen mit den Anmerkungen meiner Lektorin irgendwann auch gar keine Schwierigkeiten mehr gehabt. Die resultierten nämlich größtenteils daraus, dass ich gar nicht den passenden Blick auf den Text hatte. Und ich habe wieder die Erfahrung gemacht, dass es schwierig ist, konzentrierte und zielgerichtete Textarbeit zu betreiben, wenn man im Kopf blockiert ist.

Es war eine gute Entscheidung, mir selber ins Stammbuch zu schreiben, dass spätestens jeden zweiten Tag irgendwas Schriftstellermäßiges zu geschehen hat. Dass das vorher nicht so gewesen ist, mögen mir die Hardliner und Unverständigen als Nachlässigkeit und mangelnde Professionalität auslegen. Sei es drum. Ich denke, dass jeder seinen eigenen Weg finden muss und es kann sehr gut sein, dass ich meinen jetzt gefunden habe.

Jedenfalls kann ich morgen die entsprechenden Passagen in die Post geben und habe damit den Kopf vorläufig wieder für andere Dinge frei. Am Ende hat es auch gar nicht weh getan.

Ich möchte auf jeden Fall noch in diesem Jahr die erste Agenturbewerbung für „Der Beobachter und der Turm“ auf die Reise schicken. Ja, ich habe mich dazu entschlossen, es zuerst mit einer einzelnen Agentur und der geforderten Exklusivität zu versuchen. Wenn so die Spielregeln sind, dann muss ich mich eben daran halten.

Und was macht das Schreiben? Da sind mein Kurzroman und meine Kurzgeschichte. Und beides kommt im Moment nicht wirklich aus den Puschen. Ich glaube, es war ein Irrglaube von mir, zwei so unterschiedliche Projekte gleichzeitig stemmen zu können. Oder sie gleichzeitig zu allem anderen stemmen zu können, was da sonst noch anliegt und angelegen hat.

Welchen der beiden Texte ich nun vorziehe, habe ich noch nicht abschließend entschieden. Es gibt eine Tendenz, aber davor steht auf jeden Fall die Bewerbung. Nicht wieder alles gleichzeitig. Also brauche ich mich auch jetzt noch nicht festzulegen.

Festlegen musste ich mich im Laufe der letzten Wochen auf die eine oder andere Personalentscheidung in dem Autorenverein, in dem ich Mitglied bin. Es stehen Vorstandswahlen an und es zeigte sich sehr deutlich, dass Autoren auch nur Kaninchenzüchter oder Kleingärtner sind. Soll sagen: So sehr unterscheiden sich die Vereine, die Strukturen und auch der Umgang miteinander gar nicht.

In mir rumort es, offen gestanden, ein wenig. Ich hätte da was zu sagen, bevor in dieser Woche ein neuer Vorstand gewählt wird, aber ich weiß nicht, ob es jemand hören will. Schließlich bin ich nur ein ganz normales Mitglied, habe weder das schönste Kaninchen gezüchtet, noch die größten Kartoffeln im Beet.

Nun, wir werden sehen. Ich wollte es aber auf jeden Fall hier hinschreiben, weil es mich halt beschäftigt. Und der Sonntagsreport dient vor allem ja auch dem, mir Dinge aus dem Kopf zu schreiben, die mich beschäftigen. Damit ich entweder damit abschließen kann, oder halt um einen Schritt in meiner Entscheidungsfindung weiter zu kommen.

Damit wollen wir es für heute dann auch wieder bewenden lassen. Ich wünsche euch, dass ihr die letzte Woche vor Weihnachten genießen könnt. Die Besinnlichkeit fängt für die meisten von uns ja erst am 24.12. kurz vor dem Gänsebraten an. Aber vielleicht klappt es ja dieses Jahr mit einer Veränderung dieses Umstands.

Lasst euch nicht stressen!

Euer Michael

Warum „husch-husch“ manchmal besser als „Eile mit Weile“ ist

Klären wir zu Beginn die Fakten: Ich habe mir ein Aschekreuz auf die Stirn gemalt, den Rest des Drecks auf mein Büßergewand gekippt und mir auch ein nettes kleines Reisigbündel zur Selbstkasteiung gebastelt. Ich bin also in voller Montur angetreten um zu bezeugen, dass ich einen Fehler gemacht habe.

Gut, es ist ein Fehler, der nur mich selbst trifft, weswegen ich auch auf das Tragen eines Dornengürtels verzichte, aber ärgerlich genug ist er trotzdem. Aber weil ein Fehler, den einer macht, ja doch für viele eine Warnung oder ein Fingerzeig sein kann, tue ich ihn hiermit kund:

Ich habe zu viel Zeit auf „Eile mit Weile“ verwendet, wo ein wenig beherztes „husch-husch“ wohl besser angebracht gewesen wäre.

Es geht um meine Agenturbewerbungen mit „Der Beobachter und der Turm“. Die Alteingesessenen unter meinen Lesern erinnern sich, dass ich dieses Manuskript im NaNoWriMo 2015 geschrieben, bzw. beendet habe. Danach lag es erst einmal eine Weile in der Gegend herum, weil ich direkt an „Die Welt der stillen Schiffe“ weiter schrieb. Ist ja auch okay so, man liest ja überall, dass man seine frisch gepressten Werke erst einmal ein wenig ruhen lassen soll, bevor man sie sich wieder zur Brust nimmt.

Deswegen war es auch vollkommen okay, dass ich erst im Sommer 2016 wieder zu meinem Manuskript zurückkehrte und es an eine Riege von Testlesern verschickte. Diese nahmen sich teils viel Zeit und machten hervorragende Vorschläge zur Verbesserung des Manuskripts, die ich auch gerne umsetzte, soweit ich mit ihnen übereinstimmte.

Und dann passierte … irgendwie gar nichts und doch unglaublich viel

Ich begann damit, einen neuen Roman zu schreiben, der bis jetzt unvollendet geblieben ist. Ich schrieb diverse Kurzgeschichten, von denen zwei für Anthologien angenommen wurden. Nebenbei schrieb ich meinen Roman „Der Morgen danach“ für eine geplante Verlagsveröffentlichung um. Irgendwie war immer irgendwas zu tun was auf irgendeine Art der Beschäftigung mit „Der Beobachter und der Turm“ im Weg stand.

Das fällt mir jetzt, wo ich mich wieder mit diesem Roman zu beschäftigen begonnen habe, richtig vor die Füße. Es war ein Fehler, nicht dran zu bleiben und, wie ich ja schon schrieb, die administrativen Arbeiten so einer Bewerbung frühzeitig in Angriff zu nehmen. Denn inzwischen hat sich mein Blick auf den Roman wieder verändert, ist gleichsam kritischer, aber auch unsicherer geworden.

Das habe ich gemerkt, als ich jetzt die verschiedenen Leseproben zurechtgeschnitten habe. Es fing schon damit an, dass ich in meinem Wust von verschiedenen Versionen Schwierigkeiten hatte, die zu finden, mit der ich mich nun tatsächlich seinerzeit bei be beworben hatte (es hat definitiv nicht geholfen, dass ich teilweise mit Word und teilweise mit Papyrus gearbeitet habe). Aber als ich diese dann gefunden hatte, fing das Drama erst an:

Ich las die ersten paar Seiten noch einmal und wurde auf einmal unsicher, ob die sich wirklich in dieser Form für eine Veröffentlichung eignen. Nein, es ging nicht darum, dass ich auf einmal glänzende neue Ideen, einen ganz neuen Blick auf meine Orthografie oder etwas ähnlich konstruktives gehabt hätte. Es war ein rein destruktives „das taugt nicht viel“.

Nun, ich habe das Glück, dass ich mit diesem Manuskript den Weg gegangen bin, andere Menschen mit ins Boot zu holen, denen ich in ihrem Urteil vertraue. Denn so konnte ich mir noch einmal die von dort stammenden Anmerkungen durchlesen und zu dem (halbwegs) gesicherten Schluss kommen, dass das, was da steht, doch nicht so schlecht ist. Und ich erinnerte mich auch noch einmal an den Kommentar des Lektors von be, der meine Schreibe prinzipiell gut fand, auch wenn der Romanbeginn ihm etwas zu bedeutungsschwanger daher kam (was ich durch einen neuen Prolog ein wenig ausgeglichen zu haben glaube).

Somit konnte die ganz große und existenzielle Krise (erst einmal) im Keim erstickt werden. Aber es wäre nie dazu gekommen, wenn ich nicht seinerzeit diesen dummen Fehler gemacht hätte.

Deswegen formuliere ich einen ganz einfachen Merksatz, den ich mir hinter die Ohren schreiben werde:

Bleibt an euren Geschichten dran, gebt ihnen etwas Zeit, aber dann kümmert euch um sie, treibt sie weiter und macht etwas daraus.

Sonst geht es euch vielleicht so wie mir und ihr bekommt diese dummen Zweifel. Und Zweifel haben wir kreativen Menschen ja ohnehin meistens schon mehr, als sie von der Krankenkasse übernommen werden.

Also: dran bleiben! Ich werde es jetzt auch tun. Nachdem ich mich wieder umgezogen und den ganzen Dreck abgewaschen habe …

Agenturen in der Übersicht

Es ist ja irgendwie immer dasselbe: Man steht am Anfang eines längeren Abschnitts freier Zeit, eines Urlaubs etwa, und denkt sich, dass man dieses oder jenes eigentlich gerne erledigen würde. Man hat ja jede Menge Gelegenheit dazu. Keine Arbeit, die einen abhält. Keine spärliche Freizeit, die man sich so einteilen muss, dass alle Interessen irgendwie zu ihrem Recht kommen. Und, ach ja, regenerieren muss man ja auch noch irgendwie. Sollte man nicht vergessen.

Und dann gehen die Tage ins Land und es passiert: nichts. Das kennt ihr sicher. Es finden sich immer andere Dinge, die man erledigen muss, oder die einfach gerade „dran“ zu sein scheinen. Dann, ehe man es sich versieht, ist der Urlaub doch schon wieder vorbei, steht der Alltag wieder vor der Tür und man bekommt Schweißflecken unter den Achseln, weil einem alle seine Sünden wieder einfallen.

In meinem Fall ist dies mit den Agenturbewerbungen so. Eigentlich, ihr erinnert euch sicher, wollte ich mich in meinem Urlaub mit „Der Beobachter und der Turm“ bei mindestens einer, wenn nicht sogar mehr, Agenturen beworben haben. Mein letzter Beitrag hierzu datiert vom 28.10. (!) und heute schreiben wir den 11.11.

Hat ja wieder einmal prima geklappt, nicht wahr? 😉

Ich muss also einsehen, dass es schwierig wird, eine Bewerbung jetzt wirklich noch zustande zu bringen, zumal ich nicht glaube, dass ich mir oder meinem Anliegen einen Gefallen damit tue, wenn ich die Sache jetzt übers Knie breche. Das geht bestenfalls zu Lasten meiner oben angesprochenen Regeneration (die ja sowieso, ich erwähnte es, eher fragwürdig ist), schlimmstenfalls macht es mir die ganze Bewerbung kaputt.

Was mich aber nicht davon abgehalten hat, zumindest einen weiteren Zwischenschritt zur Bewerbung zu unternehmen.

Ich hatte mir ja bereits ein Dutzend Agenturen ausgesucht, die anscheinend keine Berührungsängste zu dem von mir vorgelegten Genre zu haben scheinen. Eine dieser Agenturen ist jetzt noch einmal herausgeflogen, weil ich bei nochmaligem Studium der Website ein komisches Gefühl bekam, dem ich gefolgt bin.

Es bleiben also elf Agenturen übrig, die alle mal mehr und mal mehr voneinander abweichende Anforderungen an die Form, den Inhalt und die Gliederung der Bewerbungsunterlagen stellen. Diese Informationen habe ich mir von den Websites zusammen gesucht und übersichtlich in einer Excel-Tabelle zusammengefasst:

Die Tabelle gliedert folgende Punkte:

  • Name der Agentur
  • Webadresse
  • Mailadresse für die Bewerbung
  • Ansprechpartner (sofern angegeben)
  • Info darüber, ob eine Vita gewünscht wird (kurioser Weise nicht immer der Fall) und wenn ja, was drin stehen soll
  • Info darüber, ob eine Erklärung abzugeben ist, welche anderen Agenturen (und Verlage) das Werk bereits zur Prüfung vorliegen haben/hatten. Manchmal wird sogar gefordert, dass die Einschätzung dieser mitgeteilt wird
  • Info darüber, ob sich die Agentur einen Exklusivitätsanspruch ausbedingt
  • Weitere allgemeine Hinweise zu Besonderheiten (z.B. ein spezieller Fragebogen im Fall einer Agentur)
  • Info über Umfang eines beizubringenden Exposé
  • Info darüber, ob ein spezieller Pitch gewünscht wird
  • Info darüber, ob eine Zielgruppe angegeben werden soll
  • Info über den Umfang der gewünschten Leseprobe
  • Info darüber, ob die Charaktere des Romans kurz vorgestellt werden sollen
  • Info darüber, ob eine Einschätzung abgegeben werden soll, was das Alleinstellungsmerkmal des Romans ist
  • Die Angabe der Agentur, wie lange sie etwa für die Prüfung der Bewerbung brauchen wird …
  • … und ob sie eine Rückmeldung dazu gibt, oder ob einfach nach Ablauf einer Frist von einer Ablehnung auszugehen ist

Anhand dieser Liste kann ich jetzt weiter vorgehen und mir zum Beispiel morgen als vorbereitende Arbeit noch die Leseproben vornehmen, diese also in den jeweiligen Längen erstellen. Das Exposé, das ich seinerzeit für meine Bewerbung bei be geschrieben habe, passt ebenfalls zu den meisten Anforderungen. An der einen oder anderen Stelle muss ich nacharbeiten, aber das war mir ja bewusst.

Wichtig ist für mich aber auch, die potenziellen Laufzeiten und den Exklusivitätsanspruch im Blick zu haben. Da muss ich abwägen, bei welcher Agentur ich mich „lieber“ sähe, als bei einer anderen. Als Beispiel: AVA International erwarten absolute Exklusivität in allen Belangen. Dafür sind sie auch, so die Angabe auf der Website, binnen 30 Tagen in der Lage, eine Einschätzung abzugeben. Das kann ein Vorteil sein, kann aber auch ein Nachteil sein. Ganz nachdem, wie viel Geduld ich mitbringe, oder auch nicht.

Wie dem auch sei, einen kleinen Schritt bin ich damit wieder voran gekommen und mühsam ernähren sich ja bekanntlich nicht nur die Eichhörnchen, sondern auch die Schriftsteller. Wäre doch gelacht, wenn wir nicht noch rechtzeitig vor dem Winter einen kleinen Vorrat an Bewerbungsunterlagen geschrieben hätten, nicht wahr?

Ich halte euch gerne auf dem Laufenden, wenn ihr mögt 🙂 .

Die unterschiedlichen Anforderungen der Agenturen

Ich hatte ja schon in früheren Texten und Kommentaren angedeutet, dass das mit der Bewerbung bei den Literaturagenturen alles gar nicht so einfach ist. Ja, stimmt, ich habe schon das Gros an aussagekräftigem Material zu meiner geplanten Bewerbung auf der Platte liegen, weil ich mich ja bereits einmal bei einem Verlag mit „Der Beobachter und der Turm“ beworben habe. Aber das heißt ja noch lange nicht, dass ich dieses Material jetzt eins zu eins weiterverwenden kann.

Das kenne ich ja schon von Berufs wegen. Wie ihr ja wisst, arbeite ich bei einer städtischen Behörde und da kommt es, sei es aus gesetzlichen Gründen, aus organisatorischen Gründen oder aus schwer nachvollziehbaren Gründen, auch schon mal dazu, dass man die Abläufe, die sich eingebürgert hatten, ändern muss. Nicht immer zum Guten, aber man hat ja nun einmal keine Wahl.

Das bereitet mich ein wenig auf das vor, was ich nun mit den Agenturen vor der Brust habe.

Das Augenfälligste ist, dass so gut wie jede der von mir ausgewählten Agenturen eine unterschiedlich lange Leseprobe haben möchte. Aber gleichzeitig ist dies bei einem „fertigen“ Text ja auch das kleinste Problem. Ich muss einfach nur hingehen und Dokumente unterschiedlicher Länge anlegen. Ganz easy.

Ein wenig schwieriger wird es schon, wenn es an den Umfang des Exposés geht. Nein, seien wir ehrlich: Da wird es ein wenig viel schwieriger.

Exposés zu schreiben ist ja ohnehin eine Strafe. Man hat einen Roman von mehreren hundert Seiten und soll jetzt auf zwei oder drei Seiten den ganzen Inhalt beschreiben. Inklusive Ende. Das ist nicht leicht und ich muss gestehen, dass ich mich bislang auch noch nicht daran gewöhnen konnte, diese Arbeit mit der nötigen Ruhe und Gelassenheit anzugehen. Es fühlt sich immer ein wenig an wie das Schreiben an einen potenziellen Arbeitgeber. Ihr wisst schon, die Rubrik, wieso man sich gerade bei diesem Unternehmen beworben hat.

Da auch hier die Anforderungen auseinander gehen, werde ich tatsächlich noch einmal kreativ werden müssen und schauen, dass ich mein vorhandenes Exposé je nach Bedarf erweitere oder zusammenstreiche. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, was davon mir leichter fallen wird.

Allerdings habe ich ja die Option, mir zunächst die Agentur vorzunehmen, die meinen vorhandenen Unterlagen am meisten entspricht.

Die Agentur? Ja, richtig gelesen. Es ist nämlich so gut wie nicht möglich, oder sagen wir besser, erwünscht, mehrere Agenturen gleichzeitig anzuschreiben. Bis auf ganz wenige Ausnahmen möchte jede Agentur zunächst exklusiv die Möglichkeit haben, das eingereichte Manuskript zu prüfen. Als ich mich vor zwei Jahren mit „Der Morgen danach“ bei fünf Agenturen beworben habe, war das noch ein wenig anders (oder ich hatte schlicht Glück). Jedenfalls konnte ich damals alle Agenturen gleichzeitig anschreiben.

Dieses (neue?) Vorgehen ist natürlich sowohl in Bezug auf den zeitlichen Ablauf als auch auf die Nerven des Autors eine mittlere Katastrophe. Denn die Laufzeiten bei den Agenturen schwanken zwischen vier Wochen und drei Monaten. Und es ist bei den meisten nicht einmal gesagt, dass man eine Info bekommt, wenn das Manuskript abgelehnt wurde. Man muss also auf jeden Fall warten, bis die volle Zeit, die aber immerhin immer auf der Website angegeben wird, verstrichen ist.

Bei den zwölf Agenturen, die ich mir herausgesucht habe, komme ich auf diese Weise auf über ein Jahr (!) an reiner Wartezeit. Vielleicht etwas weniger, vielleicht etwas mehr.

Ja, ich weiß, dass Agenturen mit Manuskripten inzwischen genauso überschwemmt werden wie die Verlage auch. Und ich habe deswegen auch alles Verständnis dafür, dass man für die Prüfung etwas länger braucht. Nur diese Exklusivität finde ich eben ärgerlich.

Getoppt wird das allerdings noch dadurch, dass viele Agenturen den Autor dazu auffordern, bei der Bewerbung anzugeben, welchen Agenturen der Roman schon vorgelegen hat. Aber nicht nur das: Einige wollen sogar wissen, wie die Reaktionen dieser Agenturen ausgefallen sind.

Ich versuche mal, das zu interpretieren: Die Agenturen stehen also in einer Art Symbiose miteinander und sind immer auf der Suche nach dem nächsten „guten Buch“. Es kann also sowohl ein Gedanke hinter dieser Vorgehensweise stecken, der besagt „okay, vielleicht kann ich Agentur xy ein Schnippchen schlagen, weil die nicht erkannt haben, wie gut dieser Stoff ist“. Oder er besagt „hm, wenn die das schon schlecht fanden, brauche ich mir das gar nicht anschauen“.

Den zweiten Gedanken finde ich dabei erschreckend, denn dann müsste man sich die Frage stellen, wie viel Eigenständigkeit eigentlich in der Welt der Literaturagenturen vorhanden ist.

Aber ich möchte nicht im Vorfeld schon jammern. Denn daran, dass ich diesen Weg gehen möchte, ändern auch die Spielregeln nichts. Und an die muss ich mich schon halten, wenn ich mitspielen möchte. Bei „Monopoly“ zahle ich auch ungerne die Schlossallee mit einem Hotel drauf, aber wenn ich nun mal mit meiner Figur da lande, dann ist das so.

Einen großen positiven Wandel möchte ich aber im Vergleich zu meiner Bewerbung vor zwei Jahren auch noch anbringen: Im Gegensatz zu damals kann man sich inzwischen bei fast allen Agenturen per E-Mail oder Kontaktformular auf der Website bewerben. Diejenigen, die sich noch mit Papier belasten wollen, sind entweder ausgestorben, oder vom Aussterben bedroht. Auf diese Weise ist man wenigstens nicht mehr gezwungen, viele Hunderte von Seiten auszudrucken, nur auf die Hoffnung hin, dass sie vielleicht gelesen und für gut befunden werden.

Ich hoffe, dass mein kleiner Artikel nicht zu negativ geklungen hat. Denn so sollte er nicht sein. Mir ging es nur darum, euch ein wenig die Startschwierigkeiten aufzuzeigen, die man mit so einer Agenturbewerbung hat. Oder mit einer Verlagsbewerbung. Denn da sind die Spielregeln ja ähnlich. Und die Chance, auf „Frei Parken“ zu kommen, um beim „Monopoly“-Vergleich zu bleiben, noch geringer.

Also – jetzt gilt es nur noch, die Dinge in Angriff zu nehmen. Der Countdown läuft …