Fakten, Fakten, Fakten: Der Versatile Award

Ja, ja, mein lieber Simon Segur, damit hast du jetzt nicht mehr gerechnet, dass ich doch noch irgendwann auf die … ähem … etwas länger zurückliegende Nominierung zum Versatile Award zurückkomme, oder? Aber hier geht nichts verloren und wird nichts vergessen und ganz im Sinne unseres gemeinsamen (Mit-)Lieblingsautors kann man sagen: Manchmal kommen sie wieder!

Also, worum geht es beim Versatile Award? Im Gegensatz zu den meisten anderen Awards, die in der Blogosphäre so kursieren, wie zum Beispiel der Liebster Award (den ich übrigens schon lange nicht mehr bekommen habe, hat mich keiner mehr lieb? 😉 ) geht es hierbei nicht darum, einen vorgefertigten Fragenkatalog abzuarbeiten und sich dazu mehr oder weniger originelle Antworten einfallen zu lassen.

Der Versatile Award dreht die Sache praktisch um und stellt den damit Beehrten vor die Aufgabe, sieben Fakten aus seinem oder ihrem Leben zusammen zu suchen, die er oder sie, in diesem Falle ich, dem geneigten Leser gerne verraten möchte.

Die Aufgabe wird nicht eben leichter dadurch, dass ich in diesem Blog ja ohnehin mein Herz ganz oft auf meiner Zunge trage und ich daher gar nicht so recht weiß, was ich euch denn noch erzählen kann, was ihr noch nicht wisst. Okay, das ist schon die erste faustdicke Lüge, denn natürlich wisst ihr noch lange nicht alles von mir.

Aber fangen wir doch damit einfach mal an.

1. Eigentlich bin ich ein sehr schüchterner Mensch, der sehr darauf bedacht ist, andere nicht zu sehr in sein Inneres schauen zu lassen. Wenn es sich im Blog manchmal anders liest, dann ist das hart erarbeitet.

2. Ich hänge nicht an Dingen und kann manchmal doch ganz schön sentimental werden, wenn es um sie geht. Als wir, meine Frau und ich, damals mein erstes selbstgekauftes Auto, einen schwarzen Nissan Micra Baujahr 1997, abgeben mussten, weil kein Kinderwagen in den Kofferraum passte, habe ich bittere Tränen vergossen. Ich! Wegen eines Autos!!

3. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich zwei Personen gleichzeitig bin: Der Internet-Michael und der Real-Life-Michael. Und dass die beiden gar nichts miteinander zu tun haben. Denn während der eine immer irgendwie beschäftigt und aktiv zu sein scheint, kommt mir der andere meist träge und faul vor. Aber keine Sorge, ich bin in therapeutischer Behandlung 😉 .

4. Eben mit diesem Thema gehe ich inzwischen offener um, als es manchen Menschen vielleicht recht ist. In meinem Verwandten-, Bekannten-, Freundes- und Kollegenkreis weiß es ohnehin jeder, weil es sich nicht verbergen lässt. Aber ich sehe es auch keineswegs als Stigma an, wenn jemand an sich arbeitet und versucht, sich und/oder sein Leben zu verbessern. Und auch meinem Schreiben hat es definitiv mehr genutzt als geschadet!

5. Generell kann ich es nicht haben, wenn jemandem durch einen anderen Etiketten aufgedrückt werden, nur weil vielleicht das Verständnis oder auch oft leider der Wille zum Verständnis fehlt. Wenn ich zum Beispiel mitbekomme, dass eine Autorin, die „nur“ Liebesromane oder gar Erotik schreibt, deswegen von oben herab angeschaut wird, könnte ich, auf deutsch, drauf schlagen. Für mich zählt jede Leistung und ich bin gerne bereit, sie anzuerkennen. Übrigens nicht nur im schriftstellerischen Sektor!

5a. Auf diese Weise, merke ich gerade, könnte ich noch einige Punkte aufschreiben. Ich muss also wohl gestehen, ein Meckerfritze und Anprangerer zu sein 😉 .

6. Wenn es etwas gab, worin ich in der Schule richtig schlecht war, dann war das (neben dem unsäglichen Fach Französisch, von dem ich abstreite, es jemals gehabt zu haben) Mathematik. Pythagoras war für mich der Inhaber eines Imbisses, Bionische Formeln hatten mit Science-Fiction und dem 6-Millionen-Dollar-Mann zu tun und Wahrscheinlichkeitsberechnung hatte gefälligst Kollege Computer für mich zu machen. Als meine alte Mathelehrerin und ich uns anlässlich eines Klassentreffens wiedersahen und ich ihr sagen musste, dass ich heute in der Buchhaltung, also mit Zahlen, arbeite, haben wir beide herzlich gelacht …

7. Ich bin mir noch nicht sicher, ob und wie ich das bei meinem ersten veröffentlichten Roman mit der Widmung halten soll. Lange Zeit habe ich geglaubt, dass es einen bösen Voodoozauber über mir gibt, der dafür sorgt, dass alle Menschen, denen ich einen Roman widme, danach für kurze oder lange Zeit aus meinem Leben verschwinden. So passiert bei meinen ersten drei Romanen. Ausgerechnet das eine Mal, wo ich ein Werk gezielt jemandem gewidmet habe, der verschwinden sollte, hat es dann nicht funktioniert. Vertraue ich jetzt darauf, dass der Fluch gebrochen ist, oder verzichte ich lieber ganz auf eine Widmung?

So, das waren sie, meine sieben Fakten. Und ich muss sagen, dafür, dass ich das so lange aufgeschoben habe, hat die Beantwortung doch Spaß gemacht.

Worauf ich aber verzichten werde, und ich hoffe, dass mir der gute Simon nicht böse ist, ist eine Nominierung weiterer Blogger. Ich tue mich immer ungemein schwer damit, diese Stöckchen anderen an den Kopf zu werfen. Und nachdem ich mich in letzter Zeit immer ungemein geärgert habe, dass so viele Leute es sich einfach machen und einfach schreiben, dass jeder teilnehmen kann, der es gerne möchte, mache ich das jetzt auch so, muss mich nicht mehr über mich selber ärgern (denn das ist es ja im Grunde) und kann gespannt warten, ob die Sache weitergetragen wird oder im Sande verläuft.

Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn der eine oder die andere unter meinen Lesern uns mit weiteren Fakten aus ihrem/seinem Leben unterhalten würde!

Liebster Award – Six Feet Under Edition

Manche Dinge werden niemals alt und werden mir auch niemals über sein. Dazu gehört auf jeden Fall die Beantwortung von Fragen im Rahmen des sogenannten „Liebster Award“. Inzwischen bin ich zum sechsten Mal nominiert worden und ich empfinde das immer noch bei jedem Mal als eine große Freude und auch Auszeichnung! Manche Blogger stört es ja, wenn sie öfter als ein- oder zweimal dran glauben müssen. Dabei tut die Beantwortung der Fragen meistens gar nicht weh, macht Spaß und die Leser freuen sich, wieder ein klein wenig mehr von dem betreffenden Blogger erfahren zu haben.

In diesem Sinne bedanke ich mich bei Nike Leonhard für die Fragen. Mein heikles Thema bleibt, wie immer, die Nominierung von weiteren Kandidaten für den Award. Ich glaube, ich habe noch keine Antwort auf die Nominierungen von Award Nummer 5 bekommen. Jedenfalls keine, die wirklich auf die Fragen eingegangen wäre. Da muss ich ein klein wenig schimpfen ;-).

Aber jetzt begebe ich mich erst einmal an die Fragen von Nike, bevor ich noch der bin, der ausgeschimpft wird. Diesmal hat es schließlich lange genug mit den Antworten gedauert …


1. Beschreibe dich selbst in fünf Sätzen?

Ich bin ein Realist, der sich eine Zeit lang als Pessimist versucht hat und nun versucht, auf Optimist umzuschulen. Meine Erfahrungen im Leben haben mir gezeigt, dass es sowieso nur Mischformen gibt. Es gibt eine ganze Reihe von Dingen und Werten, die mir wichtig sind und auf die ich Wert lege. Wenn mich das zu einem Spießer macht, dann stehe ich da drüber. Und über mir steht nur noch meine Familie.

2. Bist du ein Hunde- oder ein Katzenmensch?

Ich bin eindeutig ein Katzenmensch. Das hat vordergründig etwas damit zu tun, dass mir Hunde einfach zu anstrengend sind (mal ehrlich, das dauernde Gassi-gehen!), hintergründig aber etwas mit dem Wesen der Tiere. Hunde sind mir häufig einfach zu treu-doof. Es mag Situationen geben, in denen das ganz angenehm ist, aber ich mag es, dass Katzen ihren eigenen Kopf besitzen. Und je nach Exemplar können die ja auch sehr kuschlig sein. Zurzeit haben wir einen sehr alten Kater im Haushalt, ein „Erbstück“ von meinen Schwiegereltern.

3. Was liest du gerade? Bitte poste die ersten drei Sätze von Seite 3.

Ich hoffe, das wird mir jetzt nicht als fiese Form der Schleichwerbung ausgelegt, aber im Moment lese ich tatsächlich nur in meinem eigenen Manuskript. Ich hatte zwar ein anderes Buch angefangen, aber schnell wieder zur Seite gelegt, weil ich gemerkt habe, dass ich mich nicht gleichzeitig auf die Überarbeitung und einen Roman konzentrieren kann. Also werdet ihr hier mit den ersten drei Sätzen meiner dritten Seite Vorlieb nehmen müssen:

Wieder wäre er beinahe stehen geblieben. Aber dann besann er sich eines Besseren und rannte los. Die Richtung, in die er sich wandte, war ihm dabei egal.

4. Welche Art von Musik hörst du?

Das ist so eine klassische „Alles und Nichts“-Frage. Aber mein Herz schlägt definitiv am lautesten für alles Elektronische. Und da gerne die alternativen Bands, wie VNV Nation, Covenant, Apoptygma Berzerk, And One. Aber auch Bands wie OMD, Alphaville, Camouflage, die eher traditionellen Synthiepop machen. In den letzten Jahren bin ich aber insgesamt (wieder) viel toleranter geworden, was Musik angeht und kann auch mit vielen Sachen aus den Charts etwas anfangen. Mein zuletzt gekauftes Album war „Blood“ von Project Pitchfork und ich freue mich darauf, dass in diesem Jahr noch ein neues Album der Band The Birthday Massacre erscheinen wird.

5. Was hat dich zum Bloggen gebracht?

Dies ist der dritte Blog, den ich führe. Der erste war ein rein privater Blog, den außer mir und einer Freundin wahrscheinlich auch kein Mensch gelesen hat. Er diente mir oft als Ventil dafür, meinen Frust abzulassen. Der zweite Blog, der unter der Domain hoerviews.de lief, war ein Nachfolger meiner gleichnamigen Rezensionsseite für Hörspiele, Filme und Musik.

Die Entscheidung, diesen Blog hier zu führen, kam aus der Entscheidung heraus, mit dem Schreiben und Veröffentlichen von Geschichten langsam ernst zu machen. Ich dachte mir, dass es für mich vielleicht Motivation sein könnte, wenn ich mir die verschiedenen Fortschritte auf diese Weise protokolliere und auch, wie beim ersten Blog, einen Ort hätte, an dem ich mich mit den Dingen befassen kann, die nicht so gut klappen.

6. Was sind die Themen deines Blogs?

In meinem Blog geht es eigentlich ausschließlich um das Thema Schreiben. Dabei lege ich mir aber keine Scheuklappen an, sondern schaue auch nach links und rechts. Deswegen sind Berichte über meine Arbeit, Neuigkeiten aus der Welt des Buchs, Gedanken zu Meldungen aus dem Bücherbetrieb, Arbeitstipps, Geschichten und alles, was mir gerade einfällt, bunt gemischt durcheinander.

7. Wen willst du mit deinem Blog ansprechen?

Darüber habe ich mir, wenn ich ehrlich sein soll, nie Gedanken gemacht. Und wenn ich noch ehrlicher sein soll, so bin ich nach wie vor und jeden Tag erstaunt, was für eine Bandbreite an Lesern mein Blog inzwischen hat. Ich freue mich sehr darüber, aber das Staunen bleibt.

Ich versuche, durch die oben angegebene Mischung, für jeden etwas zu bieten, der sich für Geschichten interessiert. Bis jetzt scheint mir das ganz gut zu gelingen :-).

8. Außer der Bloggerei – was treibst du noch so?

Leider relativ wenig im Moment, wenn ich unter der Bloggerei auch die ganze Arbeit an meinen Texten fasse. Ich würde gerne wieder mehr Sport machen, mich mehr um meine Filmsammlung kümmern (ich liebe Filme!). Ansonsten habe ich Frau und Kinder, da ist schon einiges an Zeit gebunden.

9. Wenn du eine Zeitmaschine hättest, wohin würdest du reisen?

Wenn ich davon ausgehe, dass die Zeitmaschine ortsgebunden ist, ich also nur in der Zeit und nicht im Raum reisen kann, dann würde ich wahrscheinlich in die Römerzeit zurückreisen. Hier am Niederrhein hatten diese ihre am weitesten vorgeschobenen Außenposten gegen das „Barbarentum“ auf der anderen Seite des Rheins. Das stelle ich mir spannend vor.

Wenn ich mir gleichzeitig auch einen Ortswechsel erlauben kann, dann würde ich, glaube ich, in das München der 20er-Jahre reisen. Ich interessiere mich sehr für die Zeit nach dem Zusammenbruch des Kaiserreichs und auch für die Entstehung der extremistischen Strömungen in Deutschland. Ich fände es zum Beispiel sehr spannend, einer Rede des jungen Adolf Hitler zuzuhören.

Und danach würde ich die Geschichte aus Stephen Kings „Der Anschlag“ nachspielen und Hitler töten. Nein, würde ich nicht und zwar weil ich glaube, dass das Land, in dem wir jetzt leben, ganz in Ordnung ist. Und es ist nun einmal Resultat seiner Geschichte mit allen Grausamkeiten und allen Verbrechen, die darin liegen. Wer weiß, wie unser Land ansonsten aussehen würde.

10. Stell dir vor, du könntest dir ab sofort jeden Wunsch erfüllen; egal, was es kostet, aber du hast nur noch ein Jahr zu leben. Was tust du?

Zunächst einmal würde ich dafür sorgen, dass alle meine bisher geschriebenen Romane ordentlich lektoriert und veröffentlicht würden. Das wäre mein eigenes Vanity-Projekt. Aber in der Hauptsache würde ich mir überlegen, was meine Familie nach meinem Ableben brauchen würde. Deswegen würde es wahrscheinlich auf Geld hinauslaufen, denn das macht zwar nicht glücklich, aber es ermöglicht Sicherheit.

Um mein Ableben würde ich mir für mich persönlich gar nicht so viele Sorgen machen. Ich habe meinen Frieden mit meiner Sterblichkeit bereits vor langer Zeit gemacht.


So, das waren Nikes Fragen an mich und wir kommen zu dem Part, der mir immer am meisten „Spaß“ macht: Den Nominierungen. Aber ich finde es auch immer ein wenig doof, wenn ich den Showstopper für den Award gebe. Deswegen nominiere ich zwar, aber nicht ganz so viele Blogger, weil, siehe Beitragsanfang, ganz viele ja schon nicht mehr nominiert werden wollen.

Meine Nominierungen lauten daher auf

Erin J. Steen und Hanna Mandrello sowie alle, die sonst noch gerne meine Fragen beantworten möchten. Vielleicht erinnert sich ja die eine oder andere noch daran, dass es da noch ausstehende Fragen gibt? 😉

Apropos Fragen, hier sind meine:

  1. Angenommen, das Bloggen würde verboten. Würdest du dich dran halten?
  2. Hast du ein Ritual, das für dich unverzichtbar ist?
  3. Kannst du gut mit deinen Emotionen umgehen?
  4. Du strandest auf einer einsamen Insel. Welches Buch hättest du am liebsten bei dir, um die Zeit bis zu deiner Rettung zu vertreiben?
  5. Wenn du einer Romanfigur die Hand schütteln und dich mit ihr unterhalten dürftest: Welche wäre das?
  6. Das Ende welchen Buches würdest du gerne umschreiben – und warum?
  7. Und welches Buch schreit geradezu nach einer Fortsetzung?
  8. Als du an einem Morgen die Jalousien hochziehst stellst du fest, dass draußen die apokalyptischen Visionen von H.P. Lovecraft Wirklichkeit geworden sind. Und jetzt?
  9. Du hast die wundersame Macht erhalten, einen Konflikt, der auf der Erde schwelt, sofort lösen zu können. Welchen würdest du nehmen?
  10. Jemand drückt dir unvermittelt 100.000 Euro in die Hand, aber du musst dich sofort entscheiden, was du damit machst, sonst sind sie weg. Was antwortest du?
  11. Angenommen, du hättest die Chance, deinem jüngeren Ich einen einzigen Ratschlag zu erteilen. Wie alt ist dieses Ich, dem du raten möchtest?

So, das soll es von mir an dieser Stelle gewesen sein. Ich wünsche euch noch einen angenehmen Freitag und dann einen guten Start ins Wochenende. Ich selber muss nächste Woche leider wieder arbeiten (Buuuuuh!).

Beste Grüße
Michael

Liebster Award – High Five Edition

Hallo zusammen!

Es ist mal wieder an der Zeit für mich, aus dem Nähkästchen zu plaudern. Ich wurde von der lieben Lila, die ihr hier auf ihrem Blog findet, für den Liebster Award nominiert. Ich mache da immer wieder gerne mit, weil sich die Fragen doch jedes Mal voneinander unterscheiden. Die Sache mit den eigenen Nominierungen finde ich nicht ganz so einfach, aber das habe ich euch ja schon öfter in diesem Zusammenhang erzählt, weshalb ich es mir und euch an dieser Stelle einfach einmal schenke :-).

Starten wir stattdessen direkt mit Lilas interessanten Fragen:

1.) Wie trinkst Du deinen Kaffee/Tee/Milch morgens am liebsten?
Na, das geht ja schon gut los mit den Fragen. Ich trinke nämlich tatsächlich weder Kaffee, noch Tee, noch Milch. Ich starte direkt mit Mineralwasser in den Tag. Das trinke ich ganz klassisch, also mit Kohlensäure. Generell trinke ich Tee übrigens überhaupt nicht und Kaffee und Milch nur sehr selten.
2.) Was ist wahr geworden, wovon Du als Teenager geträumt hast?
Ich fürchte, da bin ich langweilig. Ich habe davon geträumt, eine Frau zu finden, die mich liebt, vielleicht ein bis zwei Kinder in die Welt zu setzen und keine großen Geldsorgen zu haben. Und dann gibt es da noch diesen komischen Traum vom eigenen Buch, aber an dem arbeite ich gerade noch ;-).
3.) Bist Du ein guter Verlierer?
Bei Gesellschaftsspielen bin ich das eher nicht. Jedenfalls nicht bei denen, die nicht vollkommen auf Glück basieren. Aber wenn ich im Scrabble oder Trivial Pursuit so richtig abgezogen werde, dann kann ich schon ein wenig grantig werden. Im richtigen Leben kommt es drauf an, in der Hauptsache auf meine Tagesform. Es gibt leider immer noch eine Menge Tage, an denen es sich für mich wie das Natürlichste auf der Welt anfühlt, dass ich verliere oder etwas nicht erreichen kann. So betrachtet bin ich an diesen Tagen also ein guter (weil widerstandsloser) Verlierer. Zum Glück häufen sich in letzter Zeit die Tage, an denen ich eher etwas dafür tue, nicht zu verlieren.
4.) Heilt die Zeit alle Wunden?
Nein, definitiv nicht. Aber sie kann Pflaster oder Verbände darauf legen. Wenn wir lernen, was wir schon unseren Kindern beibringen, nämlich nicht alle zwei Minuten unter das Pflaster zu schauen und womöglich noch Dreck in die Wunde zu reiben, dann kann es aber sehr gut sein, dass ein solches Pflaster, ein solcher Verband für eine sehr lange Zeit hält. Nur an eine alleinige Heilung durch den Verlauf von Zeit glaube ich nicht.
5.) Was machst Du mit Souvenirs, die Du bekommen hast?
Ich glaube, ich habe sie bis heute alle aufbewahrt. Einige stehen bei mir auf der Arbeit auf dem Schreibtisch und setzen Staub an, einige verteilen sich im Haus. Drei selbstgemalte Bilder von lieben Freundinnen und meiner Frau, die in gewisser Weise auch Souvenirs darstellen, hängen über meinem Computerbildschirm an der Wand, so dass ich immer wieder darauf schauen kann, wenn ich mal den Blick hebe.
6.) Singst Du im Auto immer mit?
Nicht immer, aber bei den richtigen Liedern auf jeden Fall! Ich nehme mich allerdings ein wenig zusammen, wenn meine Frau mitfährt. Aus Rücksichtnahme und so, denn ich weiß, dass ich kein besonders guter Sänger bin.
7.) Ist jeder Tag ein neuer Anfang?
Schön wär’s! Ich weiß, dass es Menschen gibt, die das so sehen können. Vertreter der Maxime „Jeder ist seines Glückes Schmied“. Ich gehöre leider nicht dazu. Für mich sind Dinge, die gestern waren, nicht plötzlich Geschichte, nur weil ein Sonnenaufgang dazwischen liegt. Aber ich weiß auch, welchen Unterschied eine Nacht für den eigenen Gefühlszustand haben kann. Wahrscheinlich ist es in nicht unerheblichem Maße wirklich eine Frage der Einstellung.
8.) Welcher Geruch erinnert Dich sofort an früher?
Der Geruch von Waldmeister-Wackelpudding und Hagebuttentee! Dabei mag ich den komischen Tee noch nicht einmal.
9.) Wie groß ist unsere Willensfreiheit?
Wenn ich jetzt mal ausblende, dass es Zustände durch Krankheiten gibt, die den Willen lähmen können, halte ich unsere Willensfreiheit für eine sehr große und starke Ressource. Allzu oft fehlt vielleicht die Möglichkeit zur Umsetzung oder denken wir zumindest, dass es diese Möglichkeit nicht gibt. Aber der Wille ist erst einmal frei und versetzt uns in die Lage, uns zu entwickeln, wie wir es möchten. Was ich allerdings auch glaube ist, dass es Menschen gibt, die durch widrige Umstände, die oft im Außen liegen, länger brauchen, bis sie diese Willensfreiheit für sich entdecken. Ich denke an Menschen, die auf einmal scheinbar aufblühen, nachdem ihr Ehepartner verstorben ist. Oder an Menschen, die sich erst dann trauen, neue Wege zu gehen, wenn ihnen der alte massiv und mit Gewalt blockiert wird (durch eine Trennung, zum Beispiel).
10.) Sagst Du immer die Wahrheit, auch wenn Du eine Person damit verletzen könntest?
Ich wäge es genau ab. Ich würde lügen, wenn ich behaupte, immer die Wahrheit zu sagen, zumal ich ganz schlecht darin bin, Menschen unangenehme Sachen zu sagen. So schlecht, dass es mir manchmal selbst die Sprache verschlägt. Aber auch daran arbeite ich, weil ich denke, dass viele Dinge leichter werden könnten, wenn wir es schaffen würden, als Menschen häufiger mal die Wahrheit zueinander zu sagen.
11.) Welche Worte möchtest Du irgendwann von jemandem hören?
„Jetzt, endlich, verstehe ich, wieso du so geworden bist, wie du bist.“
So, soviel zu meinen Antworten auf Lilas Fragen. Was folgt sind meine Fragen, von denen einige nun schon eine ganze Weile dabei sind, andere aber mal wieder ein wenig ersetzt und durchgemischt wurden:
  1. Angenommen, das Bloggen würde verboten. Würdest du dich dran halten?
  2. Hast du ein Ritual, das für dich unverzichtbar ist?
  3. Bei welchem Lied wirst du emotional? Nur falls du magst darfst du auch gerne erzählen wieso.
  4. Liest du Romane oder Bücher allgemein nur einmal oder mehrfach und welches Buch hast du am häufigsten gelesen?
  5. Wenn du einer Romanfigur die Hand schütteln und dich mit ihr unterhalten dürftest: Welche wäre das?
  6. Die Handlung welchen Buches würdest du gerne umschreiben – und warum?
  7. Und welches Buch schreit geradezu nach einer Fortsetzung?
  8. Als du an einem Morgen die Jalousien hochziehst stellst du fest, dass draußen die apokalyptischen Visionen von H.P. Lovecraft Wirklichkeit geworden sind. Und jetzt?
  9. Du wirst von Aliens entführt und sollst sie zum Anführer deiner Welt bringen. Zu wem würdest du sie schicken?
  10. Jemand drückt dir unvermittelt 100.000 Euro in die Hand, aber du musst dich sofort entscheiden, was du damit machst, sonst sind sie weg. Was antwortest du?
  11. Angenommen, du hättest die Chance, deinem jüngeren Ich einen einzigen Ratschlag zu erteilen. Welcher wäre das?
Und nun zu den Nominierungen, die ich kurz und knapp durchziehe, bevor ich wieder Angst vor der eigenen Courage bekommen kann.
Ich nominiere
Ivonne von www.ijtonk.de
Evanesca Feuerblut von feuerblut.wordpress.com
Sylvia Kling von sckling.wordpress.com
Ich würde mich freuen, wenn ihr drei meine Fragen beantworten würdet!
So, das war es dann für heute auch schon wieder von mir. Ich wünsche euch einen schönen Tag, der euch hoffentlich nicht zu sehr ins Schwitzen bringen wird!
Sonnige Grüße aus dem kühlen Autorenkeller
Michael

Liebster Award – „4 gewinnt“ Edition

Hallo ihr Lieben!

Na, ist euch auch schon nach Wochenende zumute? Meins wird eher ein wenig zu vollgestopft werden, deswegen gehe ich da mit leicht gemischten Gefühlen rein. Aber ich werde auf jeden Fall versuchen, mein Manuskript von „Der Morgen danach“ fertig zu überarbeiten, um es dann für eine Veröffentlichung anzubieten.

Vorher habe ich allerdings eine kleine „Aufgabe“ nachzuholen, was ich sehr gerne tun möchte. Und zwar wurde ich von Lisa, die auf ihrer Homepage Wabuwabui bloggt, für den „Liebster Award“ nominiert. Dies ist meine inzwischen vierte Nominierung und auch wenn manche sagen, dass es sich bei diesem Award um eine Luftnummer handelt, empfinde ich es doch immer auch als eine kleine Auszeichnung – schließlich signalisiert er mir, dass jemanden interessiert, was ich zu seinen Fragen zu sagen habe. Und diese Fragen waren bis jetzt auch immer durchaus interessant!

Womit ich mich traditionell schwer tue, ist das Nominieren anderer. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele keinen besonderen Wert auf diesen Award legen, was ich schade finde. Aber das kann und muss ja jeder für sich selbst entscheiden. Wenn ich nur nicht so schüchtern wäre, zu fragen ;-).

Aber gut, das kommt später. Machen wir doch erst einmal weiter mit den Fragen, welche die liebe Lisa an mich gerichtet hat:

1. Erinnerst du dich noch an die erste Geschichte, die du je geschrieben hast?

Ja, das tue ich, sogar sehr gut. Ich habe, glaube ich, auch irgendwann schon mal darüber auf meinem Blog geschrieben. Die erste Geschichte habe ich in der Grundschule geschrieben, also ganz stilecht in eines dieser linierten A5-Heftchen. Ich glaube, wir sollten eine Geschichte als Hausaufgabe erzählen. Meine Geschichte hatte den Namen „Raumschiff Meteor antwortet nicht“. In ihr ging es um die Besatzung dieses Raumschiffs, die bei einem fremden Volk auf einer diplomatischen Mission war. Aber die Fremden spielten falsch, verkleinerten das komplette Raumschiff und sperrten es in einer Streichholzschachtel ein. Als dann der Präsident der Erde später auf den Planeten der Fremden kam, um nach der Meteor zu suchen, wurde ihm, als Raucher, die vermeintlich leere Schachtel angeboten, die dieser dann eigenhändig in einen Verbrennungsschacht warf.

Viele Jahre später habe ich die Geschichte zu einer Novelle von ungefähr 100 Normseiten Umfang ausgebaut (was heißt, dass außer dem Namen nichts geblieben ist) :-).

2. Was treibt dich an?

Ich beantworte die Frage jetzt einfach mal ausschließlich in Bezug auf das Schreiben und hoffe, dass das so okay ist. Gerne würde ich schreiben, dass mich ausschließlich Dinge wie Zuversicht, der unbedingte Wille, ein Buch zu veröffentlichen und ähnliches antreiben. Das sind auch Aspekte, keine Frage, aber ein ganz großer Antreiber ist: Angst! Die Angst davor, irgendwann auf meinen ganzen netten Buchentwürfen und -ideen zu sitzen und mir die Frage nach dem Sinn der ganzen Arbeit zu stellen, Geschichten zu schreiben, die nie jemand lesen wird. Das ist vielleicht nicht der beste aller antreibenden Faktoren, aber für mich reicht er seit gut einem Jahr aus, wie ja auch dieses Blog beweist.

3. Bloggen – Arbeit oder nicht?

Meistens ist es keine Arbeit. Das hat etwas damit zu tun, dass ich mich nicht als Blogger sehe, der anderen Menschen jetzt wichtige Erkenntnisse mit auf den Weg geben muss, oder immer einen Tipp und einen Trick parat hat. Das können andere Schreiber im Netz tausendmal besser als ich. Dieser Blog ist mein kleines Schreibtagebuch, in dem es um mich, meine Projekte und meine Entwicklung vom Schubladenautor zum Autor mit Veröffentlichung geht. Deswegen schreibe ich die allermeisten Beiträge frei von der Leber weg.

Die meiste Arbeit mache ich mir unterbewusst, weil ich viel zu oft das Gefühl habe, auf Teufel komm raus jeden Tag einen Beitrag schreiben zu müssen. Aber da arbeite ich dran – und es ist letztlich auch ein ganz anderes Thema.

4. Warum möchtest du veröffentlichte/r Autor/in sein?

Das ist einer meiner ganz alten Lebensträume! Aber eine konkrete Antwort darauf zu geben ist gar nicht so einfach. Wahrscheinlich wirklich, um, wie gerade schon gesagt, dem Ganzen einen Sinn zu geben. Und natürlich, weil ich mich über jeden freue, der etwas von mir liest. Deswegen freue ich mich auch jetzt schon über jeden Like und jeden Kommentar auf meinem Blog :-).

5. Was ist dein Lebensziel?

Eine Nummer kleiner ging es nicht, oder? 😉

Es gibt viele Dinge an mir und in meinem Leben, die nicht so funktionieren oder funktioniert haben, wie ich es gerne hätte. Deswegen wäre mein größtes Ziel, irgendwann auf mein Leben schauen zu können und zu sagen, dass es alles in allem doch nicht ganz so schlecht war.

6. Lesen oder schreiben?

Beides hat seine Zeit. Insgesamt schreibe ich aber lieber, als dass ich lese. Ein (Fehl-)Verhalten, das man ja vielen Autoren nachsagt, dass sie zwar erwarten, dass ihre Bücher gelesen werden, sie selbst aber nicht lesen.

7. Wie würdest du deine kreative Energie nutzen, wenn du nicht schreiben könntest?

Das ist jetzt sehr hypothetisch. Wenn ich nie den Dreh zum Schreiben bekommen hätte, damals, als Kind, gäbe es eine gewisse Chance, dass ich über Umwege irgendwie zur Musik gekommen wäre. Was heute passieren würde, wenn ich von jetzt auf gleich nicht mehr schreiben könnte, weiß ich nicht. Wahrscheinlich würde ich schlicht und ergreifend den Verstand verlieren.

8. Welches ist deine Lieblingsfarbe (und warum)?

Wenn man mich ansehen würde, würde man auf Schwarz tippen (ich trage seit zwanzig Jahren ausschließlich schwarze Kleidung). Tatsächlich ist es aber grün! Warum? Keine Ahnung, ehrlich nicht. Ich mag die Farbe einfach. Und sagt man nicht auch, dass die Hoffnung grün ist!?

9. Was würdest du mit einer Million Euro anfangen?

Da bin ich als zweifacher Familienvater eher konservativ. Zuerst würde ich unser Haus abbezahlen. Dann würde ich ein wenig Geld in Modernisierungsmaßnahmen stecken. Meine beiden Töchter bekämen eine ordentliche Einlage auf ihr Ausbildungskonto. Ich kann mir nicht vorstellen, das Geld groß zu verprassen. Das Meiste würde einfach an die Seite wandern und dann nach und nach aufgezehrt werden (ein gewisser Anteil natürlich auch für schreibnahe Leistungen wie Lektorat, geiles Cover und dergleichen mehr). Ich sag ja: schrecklich langweilig.

Was ich übrigens, zum Entsetzen meiner Kollegen, niemals, auch nicht bei 100 Millionen machen würde, wäre, meinen Job aufzugeben. Ich würde auf ein sehr kleines Teilzeitmodell runterfahren, das ausreichend Zeit zum Schreiben lässt. Aber ich glaube, dass man auch den externen Input braucht, um kreativ bleiben zu können. Außerdem genieße ich die Vorstellung, jeden Tag mit dem Gefühl zur Arbeit gehen zu können: „Wenn mir das nicht passt, was ihr macht, dann bleib ich ab morgen eben Zuhause!“ 😉

10. Welches ist dein Lieblingsland (und warum)?

Ich muss gestehen, dass ich in noch gar nicht so vielen Ländern gewesen bin. Hat sich mit den kleinen Kindern und vorher mit meinen Eltern nie so ergeben. Am beeindruckendsten fand ich Malta, weil es dort eine einmalige Mischung aus europäischen und afrikanischen Einflüssen gibt und die ganze Insel darüber hinaus wie ein einziges Freilichtmuseum wirkt. Da möchte ich auf jeden Fall auch nochmal hin!

11. Welches ist das schlechteste Buch, das du je gelesen hast?

Über diese Frage grüble ich jetzt schon seit Tagen nach. Ich habe einige objektiv wirklich schlechte Bücher gelesen, die mich subjektiv aber durchaus unterhalten haben. Dafür habe ich aber auch einige objektiv sehr gute Bücher gelesen, die ich subjektiv grausam fand.

Ich habe mich entschieden, die Frage leicht abzuwandeln und stattdessen zu schreiben, welches das einzige Buch ist, das ich mehrfach abgebrochen habe, zu lesen. Es ist mir ein wenig peinlich, aber es handelt sich um „Moby Dick“, einen der größten Literaturklassiker überhaupt. Aber ich bin mit diversen Film- und Hörspielfassungen des Stoffs groß geworden und war einfach nicht auf die, sicherlich fundierten, ausschweifenden Erläuterungen zum Thema Walfang nicht eingestellt. Nein, dieses Buch und ich werden in diesem Leben keine Freunde mehr.

Soweit also meine Antworten auf Lisas Fragen, die teilweise ganz schön knifflig waren!

Die Frage nach einer weiterführenden Nominierung ist sehr, sehr schwierig, weil mir bei einigen, die ich nominieren möchte, jeweils gute Gründe einfallen,dass sie die Nominierung vielleicht gar nicht haben möchten.

Nehmen wir zum Beispiel Julia von Blaubeermuffins machen glücklich, bei der ich im Moment nicht weiß, ob sie mit ihrem akuten (Gute Besserung!) Krankheitsschub überhaupt so viel würde schreiben wollen.

Krank hernieder liegt auch Kari von Karis Tagebuch. Auch ihr gute Besserung.

Dann gibt es die regenbogentänzerin von Auf der Suche nach mir, die im Moment zwischendurch auch einfach ein wenig gebeutelt wird.

Diese drei wären feste Nominierungen (und Lese- wie Folgeempfehlungen) von mir gewesen.

Wisst ihr, wie ich das jetzt einfach mache? Ich schreibe die 11 Fragen, die ich gestellt hätte, einfach hierhin. Und wer möchte, der schreibt mir, dass er diese gerne auf seinem/ihrem Blog beantworten mag und dann verlinke ich das noch so, wie es sich gehört. Oder vielleicht mag ja jemand von euch auf eine oder mehrere der Fragen auch einfach so, in den Kommentaren eingehen?

Ich weiß, dass das ein wenig unkonventionell ist, aber manchmal muss man auch Mut zur Lücke haben, finde ich.

Die Fragen lauten, in teils schon guter alter Tradition, wie folgt:

1.) Angenommen, das Bloggen würde verboten. Würdest du dich dran halten?
2.) Welche kreative Tätigkeit würdest du gerne ausüben können?
3.) Wenn du einer Romanfigur die Hand schütteln und dich mit ihr unterhalten dürftest: Welche wäre das?
4.) Liest du Romane oder Bücher allgemein nur einmal oder mehrfach und welches Buch hast du am häufigsten gelesen?
5.) Frei nach Kafka: Als du eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachst, findest du dich in deinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt. Wie geht es weiter?
6.) Welche geschichtliche Epoche reizt dich so sehr, dass du dort gerne einmal einen zweiwöchigen Urlaub verbringen würdest?
7.) Bei welchem Lied wirst du emotional? Nur falls du magst darfst du auch gerne erzählen wieso.
8.) Hast du ein Ritual, das für dich unverzichtbar ist?
9.) Du wirst von Aliens entführt und sollst sie zum Anführer deiner Welt bringen. Zu wem würdest du sie schicken?
10.) Die Handlung welchen Buches würdest du gerne umschreiben – und warum?
11.) Angenommen, du hättest die Chance, deinem jüngeren Ich einen einzigen Ratschlag zu erteilen. Welcher wäre das?

Ich hoffe, euch mit diesem Beitrag ein klein wenig mehr über mich verraten zu haben. Aber nicht zu viel, denn Autoren sind schließlich geheimnisvolle Wesen! 😉

Habt einen guten Start ins Wochenende!

Liebster Award – Episode III

Es war einmal vor langer Zeit, in einer weit, weit entfernten Blogosphäre …

… dass ich zum letzten Mal den „Liebster Award“ zugeworfen bekommen habe. Und weil es so lange her ist und mich die Fragen, die ich bekommen habe, gleichzeitig freuen und reizen, ist es mir ein ganz besonderes Vergnügen, mich bei der lieben Lila zu bedanken, die mich mit dem Award bedacht hat!

Und da es mir heute nicht so besonders gut geht, sondern sich mein Magen irgendwie verknackst hat (drückt mir die Daumen, dass das morgen wieder okay ist, da hat Kind 1 Geburtstag und die Familie kommt …), spare ich mir auch weitere lange Vorreden.

1.) Dein liebstes Weihnachtsritual – früher und heute? (und wenn Du Grinch bist, darfst Du auch Dein schlimmstes Erlebnis schildern)

Früher habe ich es geliebt, wenn sich die ganze Familie, inklusive meiner Eltern und meinem Bruder, unter dem Tannenbaum am Heiligabend zusammengesetzt hat und dann stundenlang die Bescherung lief. Stundenlang deswegen, weil wirklich jedes Geschenk einzeln ausgepackt wurde – nacheinander.

Da dieses Ritual letztes Jahr abgeschafft wurde – aus Gründen – konnte sich leider noch kein neues etablieren.

2.) Pippi oder Annika? Begründe Deine Wahl.

Pippi oder Annika – in welcher Beziehung? Ich finde, dass eine Mischung aus beiden nicht verkehrt wäre. An Pippi schätze ich das anarchische, das freche, das unangepasste. Und an Annika das genaue Fehlen all dieser Eigenschaften. Wenn ich eine von den beiden als Freundin für meine Tochter haben wollte, dann wäre es wahrscheinlich eher Pippi. Falls es um meine eigene Tochter ginge, wäre es Annika. Und wenn ich selber in dem Alter wäre und eine von beiden meine Freundin sein sollte, würde mir die wilde Pippi wahrscheinlich eine Scheißangst machen! 😉

3.) Empfehle mir ein Buch.

Puh, immer so schwere Dinge. Es gibt so viele wunderschöne Bücher! Mein Klassiker an dieser Stelle wäre „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende. Ansonsten von Rudolph Grey „Ed Wood“, das Quasi-Filmbuch zum Film mit Johnny Depp. Weil man in dieser Biographie über Hollywoods „schlechtesten Regisseur aller Zeiten“ viel darüber lernen kann, wie jemand an seine Vision glaubt und dafür bereit ist, alles zu opfern. Was er dann ja leider auch getan hat.

4.) Machst Du Dir gute Vorsätze? Wenn ja, welche sind das. Wenn nein, warum nicht?

Ein guter Vorsatz für dieses Jahr war, mich langsam mit dem Thema „Veröffentlichung eines Romans“ vertraut zu machen. Diesen Vorsatz nehme ich auch mit ins kommende Jahr. Daneben den absoluten Klassiker: ich muss dringend ein paar Kilo runterschaffen! Und dann gibt es da noch einen guten Vorsatz, meine Ehe betreffend, den ich aber vollkommen gegen die Spielregeln einfach mal verschweige.

5.) Was machst Du Silvester?

Wir werden als kleine Familie Daheim sein, etwas leckeres essen, die Kinder bespaßen und dann traditionell bald nach Mitternacht ins Bett gehen. Ehrlich gesagt: ich hasse Silvester! Es ist für mich einer der traurigsten Tage des Jahres.

6.) Gibt es bei Dir/Euch ein bestimmtes Weihnachtsessen?

Nein, so etwas haben wir nicht. Ein paar Jahre lang sah es so aus, als ob Gans das bestimmte Weihnachtsessen werden würde, aber als die Kinder dann irgendwann ihr Veto einlegten, war es damit vorbei. Ich kann dir noch nicht einmal sagen, was es dieses Jahr zu essen geben wird! Aber eins muss auf jeden Fall sein: Eis als Nachtisch :-).

7.) Deine Lieblingsplätzchensorte ist? (Gerne mit Rezept)

Sorry, aber Plätzchen reizen mich so gar nicht. Der Höflichkeit halber esse ich mal eins, wenn es selbstgebacken ist, aber ansonsten bin ich mehr der Kuchenfreund.

8.) Wie wohnt der Weihnachtsmann?

Wahrscheinlich ganz anders, als wir es uns vorstellen. Von wegen, Nordpol und so! Der Weihnachtsmann lebt irgendwo, wo es warm ist und sich das ganze Jahr über aushalten lässt. Oder wer von euch schläft an seinem Arbeitsplatz, hm?

9.) Was ist Dein Unwort des Jahres 2015?

PEGIDA – Wenn das als Wort zählt.

10.) Es ist die Zeit der Jahresrückblicke. Machst Du sowas für Dich? Schaust Du zurück? Wie fällt 2015 für Dich aus?

Ich versuche im Allgemeinen, es zu vermeiden, weil ich es meistens schaffe, mich damit hervorragend ins Grübeln zu versetzen. Und das will ich nicht. Leider befällt mich, meistens an Silvester (siehe oben), dann doch die Tendenz, Bilanz zu ziehen. Mein 2015 hat einige Erfolge auf der Haben-Seite, etwa diesen Blog hier gestartet und viele wunderbare Netzmenschen kennengelernt zu haben. Aber auch, dass ich nach einer langen Krankheitsperiode sehr gefestigt wieder in den Job eingestiegen bin. Negative Punkte sind der fortwährende familiäre Stress und mein fehlender Mut, wenn es um einige Dinge in Sachen Beziehung, die Arbeit und das Schreiben geht.

11.) Wenn Dir das Christkind einen Wunsch erfüllen soll, welcher wäre das dieses Jahr unter dem Baum?

Eben dieser Mut, gerne als Megapackung, einmal täglich einzunehmen! Materiell brauche ich nichts, da bin ich gut versorgt. Ich brauche Mut, um mich im kommenden Jahr weiterentwickeln zu können. Es ist zwar nie zu spät dafür, aber irgendwann muss man ja mal anfangen.

So, das waren die elf Fragen, die Lila mir gestellt hat. Die Spielregeln verlangen nun, dass ich mir ebenfalls elf Fragen ausdenke und diese an ungefähr fünf Blogger/innen verteile, von denen mich die Antworten interessieren. Wie ich bei meiner ersten Nominierung schon gesagt habe, tue ich mich mit der Nominierung immer ein wenig schwer. Deswegen bin ich niemandem böse, wenn er oder sie – wobei ich gerade feststelle, dass nur Frauen auf der Liste stehen – sagt, keine Lust hierzu zu haben.

Aber zunächst einmal meine Fragen, ein wenig modifiziert im Vergleich zum letzten Mal:

1.) Was macht dir am Bloggen am meisten Spaß?
2.) Welche kreative Tätigkeit würdest du gerne ausüben können?
3.) Wenn du einer Romanfigur die Hand schütteln und dich mit ihr unterhalten dürftest: Welche wäre das?
4.) Liest du Romane oder Bücher allgemein nur einmal oder mehrfach und welches Buch hast du am häufigsten gelesen?
5.) Frei nach Kafka: Als du eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachst, findest du dich in deinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt. Wie geht es weiter?
6.) Welche geschichtliche Epoche reizt dich so sehr, dass du dort gerne einmal einen zweiwöchigen Urlaub verbringen würdest?
7.) Bei welchem Lied wirst du emotional? Nur falls du magst darfst du auch gerne erzählen wieso.
8.) “Star Wars”, “Star Trek” oder “Ich bin ein Star, holt mich hier raus”? Und wieso?
9.) Du wirst von Aliens entführt und sollst sie zum Anführer deiner Welt bringen. Zu wem würdest du sie schicken?
10.) Eine Welle von Bücherverbrennungen rollt, wie in Fahrenheit 451, über das Land. Welche drei Bücher würdest du unter Einsatz deines Lebens beschützen wollen?
11.) Angenommen, du hättest die Chance, deinem jüngeren Ich einen einzigen Ratschlag zu erteilen. Welcher wäre das?

Ich nominiere die folgenden Bloggerinnen

und freue mich jetzt schon auf eure Antworten!

Liebste (Award)-Grüße
Michael

Liebster Award zum zweiten

liebster-award

Einmal ist keinmal oder aller guten Dinge sind zwei oder wer zweimal lügt, dem glaubt man nicht, oder … nein, lassen wir die dummen Sprüche, sonst könnte man noch auf die Idee kommen, dass ich mich nicht freuen würde, dass ich erneut für den „Liebster Award“ nominiert wurde! Dieses Mal danke ich der Kati, die mir einige sehr fordernde Fragen gestellt hat, auf die ich gerne eine Antwort geben möchte.

Allerdings werde ich dieses Mal darauf verzichten, den Award weiter zu geben. Nicht, weil mir nicht genug Blogger einfallen würden, die ihn verdient hätten, aber ich warte zum einen (glaube ich) noch auf Antworten zu meiner ersten Nominierung und viele der Blogs, die ich gerne nominiert hätte, sind schon öfter bedacht worden. Außerdem bin ich immer noch so schüchtern wie beim letzten Mal und … ach egal, Kati hatte mir schon gestattet, die Nominierung ausfallen zu lassen.

Aber nun genug der Vorrede und zu den Fragen und Antworten:

1. Warum bloggst Du? Gab es einen bestimmten Auslöser?

Hier könnte ich auf meine Antwort zum ersten Award verweisen. Mache ich auch. Ich möchte aber noch hinzufügen, dass der konkrete Auslöser war, dass ich unbedingt in diesem Jahr die Veröffentlichung vorantreiben möchte. Und dafür dient mir der Blog als immer präsente kleine Erinnerung.

2. Wenn Dir morgen eine Fee begegnet und Dir einen Wunsch erfüllen will, welcher wäre das?

Ich würde mir etwas sehr Privates wünschen, das ich – sorry – hier nur vage andeuten kann. Ich würde mir wünschen, dass meine Familie, meine Frau und ich und unsere Kinder, langsam aber sicher endlich einmal zur Ruhe kommen können. Dass wir nicht immer weiter getrieben werden. Das wünsche ich mir mehr als alles andere, weil alles andere darauf folgen könnte.

3. Mit welcher Persönlichkeit/ Berühmtheit/ Promi würdest Du gern mal einen Abend verbringen (z.B. zusammen essen) und warum?

Das ist einfach und dürfte niemanden überraschen, der schon mal in meinen Blog gelesen hat. Ich würde gerne einen Abend mit Stephen King zum Fachsimpeln verbringen. Oder von mir aus auch bei einer Matinee von Horrorfilmen im nächstgelegenen Autokino.

4. Was war Dein Berufswunsch als Kind?

Soweit ich mich erinnern kann, wollte ich nie Astronaut oder Lokführer werden. Das wäre dann wenn so früh gewesen, dass ich mich nicht mehr erinnern kann. Der erste Berufswunsch, der wirklich stark war, war es, Journalist zu werden. Diesen Wunsch habe ich auch über fast zehn Jahre behalten bis mir dann irgendwann 1.) klar wurde, dass Journalisten gut auf Menschen zugehen können sollten und 2.) ich in diesem Bereich starke Defizite habe. Deswegen ist daraus leider nichts geworden. Aber die Liebe zu Worten war auch da schon vorhanden.

5. Welches Zitat hat Dich geprägt oder beschreibt Dich und/ oder Dein Leben am besten?

Es gibt nicht DAS Zitat, das mein Leben geprägt hat. Das hat immer wieder gewechselt, meistens aus Songtexten entnommen. Ein Zitat, das seit über 20 Jahren immer wieder Bedeutung für mich erlangt stammt aus dem Lied „Close“ von Camouflage:

We stroke the flames
we never quenched all those years
we should have learned from
things which may come close

6. Beschreibe Dich selbst mit maximal zehn Worten

Ich bin, was ich bin. Nicht, was ich sein möchte.

7. Wo/ worin findest Du Ruhe und kannst die Seele baumeln lassen?

Das ist eine sehr schwere Disziplin für mich. Ich finde Ruhe bei einem guten Buch, kann die Seele baumeln lassen bei guter Musik. Erschreckend unoriginell, oder?

8. Dein ultimativer Buchtipp für mich?

„Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende. Das Gesamtwerk von Stephen King. Mein eigener Debütroman, der 2016 erscheint 😉 .

9. Was stört Dich am meisten an anderen Menschen?

Mich stört es, wenn Menschen durch Unachtsamkeit andere Menschen verletzen. Wenn die Gefühle von Menschen nicht wahrgenommen werden. Wenn Oberflächlichkeit tiefere Bindungen oder Gespräche erschwert. Wenn Türen aus Unwissenheit zugenagelt werden und hinterher der Zorn groß ist, dass niemand durch sie hindurch geht.

10. Und welche Deiner Eigenschaften stören Dich an DIR?

Meine Ängstlichkeit, die sich leider häufig darin äußert, dass ich mich wie einer der Menschen aus Frage 9 verhalte.

11. Was löst der Begriff BESTER Freund/ BESTE Freundin bei Dir aus?

In einem Wort: Wehmut

Tja, soweit meine Antworten. Ich hoffe, ich konnte die Fragen zu Katis/eurer Zufriedenheit beantworten. Wenn es Nachfragen geben sollte, dann fühlt euch frei, sie zu stellen – ebenso wie ich mich frei fühlen werde, die Antworten zu verweigern, wenn es mir zu persönlich wird.

🙂

(M)ein Liebster Award

liebster-award

Ich wurde von der Devoten Romantikerin für den Liebster Award nominiert, worüber ich mich gleichzeitig sehr gefreut, wie auch ein wenig Muffe davor hatte. Nicht wegen meiner Antworten, das nicht, aber darüber, mindestens fünf andere Mitblogger mit meinen Vorstellungen von interessanten Fragen zu behelligen.

Denn so lauten die Regeln, aber dazu im späteren Verlauf dieses Beitrags noch mehr. Zunächst möchte ich mal die elf Fragen beantworten, die mir gestellt wurden:

1.) Warum bloggst du?

Zur Selbstmotivation. Ich bin ein Mensch, der sich immer mal wieder selbst in den Hintern treten muss, damit er seine Ziele und Wünsche auch realisiert. Dafür einen eigenen Blog anzulegen, in dem ich meine Fortschritte und Rückschläge zum Thema Buchveröffentlichung dokumentiere, geisterte schon lange als Idee durch meinen Kopf. Da ich Anfang der 2000er eine eigene Homepage und danach zwei andere Blogs mehr oder weniger erfolgreich betrieben habe, lag der Gedanke letztlich sehr nahe. Und für 2015 stand das Thema Veröffentlichung einfach auf der Agenda. Darum jetzt dieser Blog.

2.) Die erste Liebesnacht mit deinem neuen Schwarm. Am nächsten Morgen geht die Tür auf und der 50 kg Neufundländer kommt zu dir auf’s Bett und schlabbert dich ab. Wie reagierst du?

Und sowas mir als verheiratetem Mann … okay, neuer Schwarm. Ich gehe mal davon aus, dass ich mich schon am Abend vorher mit dem Tierchen bekannt gemacht habe. Insofern freue ich mich im ersten Moment, dass ich auch noch nach Ausschütten der ganzen Hormone nicht als Feind, den es zu vertreiben gilt, angesehen werde. Danach versuche ich, das Tier abzuhalten, um meinerseits den neuen Schwarm abzuschlabbern.

3.) Du wachst morgens an einen Baum gelehnt in Buenos Aires auf und stellst fest, dass du mit Handschellen an eine attraktive unbekannte Person deines favorisierten Geschlechts gekettet bist. Wie geht es weiter?

Ein Jahr später erscheint mein neuer Roman „Angekettet“. Mit Widmung an die Frau auf der anderen Seite der Handschellen.

4.) Aufgeregt bist du unterwegs zu einem hoch interessanten ersten Date. Spontan habt ihr euch zum Baden gehen verabredet. Vor Ort bemerkst du, dass du dein Bikiniunterteil (Männer: Badehose) nicht dabei hast. Mit welchem Spruch ziehst du dich aus der Affäre?

Die ganze Situation ist so unwahrscheinlich, dass ich mit einem unwahrscheinlichen Spruch aufwarte: „Hey, wir wissen beide, wo das enden wird. Wollen wir die Dinger nicht einfach weg lassen!?“

5.) Auf einer Parkbank findest du ein Buch, dass dein Leben verändert. Was ist sein Titel?

„Mehr Selbstbewusstsein in drei einfachen Schritten – So einfach, dass selbst du Dummkopf es kapierst!“

6.) Welche Sucht kannst du einfach nicht lassen?

Abgesehen vom Schreiben wäre das wohl das Ansehen von objektiv schlechten Filmen, bei denen ich mich hinterher subjektiv frage, was mich eigentlich immer wieder daran reizt – nur um im nächsten Moment schon wieder Geld für die nächsten Trashfilme auf Blu-ray oder DVD auszugeben.

7.) Stell dir vor, du wärst weltberühmt. Wofür?

Natürlich für das Schreiben von Romanen. Wobei mir da eine gewisse lokale Berühmtheit schon ausreichen würde.

8.) Du kannst frei wählen, in welchem Land und in welcher Stadt du ab nächste Woche leben wirst. Wo finde ich dich und warum?

Du findest mich in Bangor, Maine, USA, wo ich mit meinem guten Freund Stephen King über neue Ideen und mögliche schriftstellerische Kooperationen nachdenke. Ansonsten könnte ich mir sehr gut vorstellen, irgendwo auf Malta zu leben. Ganz einfach, weil ich die Insel von ihrer ganzen Kultur und Vielschichtigkeit in mein Herz geschlossen habe.

9.) Welches Tier fasziniert dich und warum?

Das ist die härteste Frage von allen, weil ich auf ihre Art viele Tiere faszinierend finde. Ich lege mich jetzt aber einfach mal auf Spinnen fest, weil ich es faszinierend finde, welche starken Gefühle diese kleinen Achtbeiner beim Menschen hervorrufen können (auch bei mir). Außerdem eignen sie sich gut als Monster in Trashfilmen (siehe Antwort zu Nummer 6).

10.) Was tust du am liebsten, wenn du grade nicht am Bloggen bist?

Da ich nur sehr wenig Zeit auf das Bloggen verwende, könnte ich hier jetzt jede Menge Dinge nennen. Ich fürchte allerdings, dass ich der Wahrheit ins Gesicht sehen und mich als Internet-Junkie outen muss. Ich liebe es, durch die Blogosphäre zu stromern und damit Einblicke in das Leben von anderen Menschen zu bekommen. Davon profitiert im Übrigen dann auch meine Schreiberei in nicht unbeträchtlichem Maße!

11.) Wie kamst du auf deinen Blogger-Namen?

Ich benutze die Abkürzung Mic (von Michael) schon, seitdem es in den ganz alten Computerspielen (C64 und Co.) diese Highscorelisten gab, in die man sich eintragen konnte, wenn man besonders viele Punkte geholt hatte. Da waren meistens nur drei Buchstaben möglich. Als ich dann Ende des letzten Jahrtausends anfing, mich in Internetforen herumzutreiben, habe ich auf dieses Pseudonym zurückgegriffen – und keinen Grund gesehen, wieso ich es wechseln sollte.

Soweit also meine Antworten auf die wirklich guten Fragen der Devoten Romantikerin. Noch einmal vielen Dank dafür, es hat Spaß gemacht!

Jetzt zum schweren Teil, den eigenen Nominierungen. Dafür gelten folgende Regeln:

Stelle mindestens fünf Bloggern, die höchstens 300 Follower haben genau 11 Fragen, wobei die erste Frage immer die ist, warum der-/diejenige bloggt.

Dieser Teil fällt mir besonders deswegen schwer, weil ich niemanden dazu drängen möchte, sich mit meinen Fragen auseinandersetzen zu müssen. Deswegen habe ich nach bestem Wissen und Gewissen versucht herauszufinden, ob die ausgewählten Blogger bei so einer Geschichte mitmachen möchten oder nicht.

Okay, warum es weiter hinauszögern. Ich nominiere

Und dazu noch, quasi außer der Reihe

  • Hanna von Mandrello.com, die eigentlich viel zu viele Follower hat, was ich aber galant übergehe, und
  • als üble Retourkutsche die Devote Romantikerin weil mich deine Antworten auf einige meine Fragen wirklich interessieren, bei deiner Freude an Schrift, Sprache und Buch 🙂 .

Hier also die Fragen, von denen ich gerne hätte, dass ihr sie mir beantwortet:

1.) Warum bloggst du?

2.) Gehst du selbst, abgesehen vom Bloggen, einer kreativen Tätigkeit nach?

3.) Wenn du einer Romanfigur die Hand schütteln und dich mit ihr unterhalten dürftest: Welche wäre das?

4.) Liest du Romane oder Bücher allgemein nur einmal oder mehrfach und welches Buch hast du am häufigsten gelesen?

5.) Frei nach Kafka: Als du eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachst, findest du dich in deinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt. Wie geht es weiter?

6.) Welche geschichtliche Epoche reizt dich so sehr, dass du dort gerne einmal einen zweiwöchigen Urlaub verbringen würdest?

7.) Bei welchem Lied wirst du emotional? Nur falls du magst darfst du auch gerne erzählen wieso.

8.) „Star Wars“, „Star Trek“ oder „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“? Und wieso?

9.) Du wirst von Aliens entführt und sollst sie zum Anführer deiner Welt bringen. Zu wem würdest du sie schicken?

10.) Wir fahren zusammen in einen Freizeitpark deiner Wahl. Welcher wäre das und aus welchem Fahrgeschäft bekäme ich dich nicht wieder heraus?

11.) Hand aufs Herz: was war dein erster spontaner Gedanke, als du gesehen hast, dass du zum „Liebster Award“ nominiert wurdest?

Ich freue mich auf eure Antworten!