Der Sonntagsreport vom 11.06.2017 – Noch ein Wort zu Freizeitparks und Bussen

Hallo, ihr Lieben!

Wieder ist Sonntag und wieder möchte ich die Gelegenheit nutzen, die Woche ein wenig Revue passieren zu lassen. Und ich würde mich freuen, wenn ihr mir auf meine Reise folgt, denn diese Reise hat mich an insbesondere zwei Stellen zu sehr interessanten Betrachtungen meiner eigenen Autoren“psyche“ geführt, wenn man das so bezeichnen kann. Aber keine Sorge, ihr müsst euch jetzt nicht alle auf die Couch legen, damit euch Professor Doktor Frust die Welt besser erklären kann. Falls ihr euch schläfrig fühlen solltet, halte ich euch aber auch nicht davon ab 😉 .

Diese Woche spielten vor allem zwei meiner Geschichten eine große Rolle. Das war zum einen die Kurzgeschichte „Auf der 30“, die ja beinahe gegen meinen Glauben als würdig angesehen wurde, in eine Anthologie aufgenommen zu werden, und zum anderen mein Roman „Darkride“, der alleine schon durch die simple Tatsache ans Licht gezerrt wurde, dass ich diese Woche zweimal in einem Freizeitpark war.

Zweimal? Ja, ganz genau. Denn dekadent wie wir waren, haben wir unserem ersten Besuch im Movie Park am Montag direkt noch einen zweiten gestern folgen lassen. Und da unter der Woche so nett das Für und Wider von realistischer Darstellung abnutzungsbedingter Erscheinungen in einem solchen Park diskutiert wurde, habe ich mir die eine oder andere Ecke, die mich störte, noch einmal genauer angeschaut. Vorab: Von genervten Mitarbeitern blieben wir diesmal zum Glück verschont. Damit sieht man einiges direkt viel lockerer.

Zuvor möchte ich sagen, dass ein Aspekt, der im Laufe der Kommentare zu dem genannten Beitrag herausgearbeitet wurde, vielleicht im Ursprungsartikel zu kurz gekommen ist. Deswegen möchte ich ihn noch einmal klarstellen. Natürlich ist die Handlung der Akteure in einem Roman viel wichtiger als das Umfeld, in dem sie agieren. Und noch über diesen Handlungen kommt ganz klar die Geschichte selbst, die Storyline. Denn wenn das alles nicht zieht, dann können die Beschreibungen und die Atmosphäre noch so toll sein, es wird einfach niemand lang genug durchhalten, um sich das Ganze über 300 oder mehr Seiten durchzulesen.

Aber gut, zurück zum Movie Park. Ich hatte ja schon im letzten Beitrag angedeutet, dass der Park es nicht leicht gehabt hat in seiner Geschichte. Und das sieht man. Vor allem sieht man ihm das Sammelsurium an Attraktionen an, das die verschiedenen Besitzer hinterlassen haben. Da sind die Fahrgeschäfte, die noch aus der Anfangszeit als Warner Bros. Movie World stammen. Nehmen wir das Rafting „Mystery River“. Dies war ursprünglich mal „Die unendliche Geschichte“ mit einem wirklich tollen Theming. Als die Lizenz wegfiel, hat man das Ganze dann umgebaut. Und, bei Gott, man sieht es!

Die Warteschlange führt durch zwei als Bibliothek gestaltete Räume, die heute einfach keinen Sinn mehr haben. Früher war dies der Buchladen des Karl Konrad Koriander, komplett mit einer Pre-Show. Und in der Attraktion selbst gab es auch nicht irgendwelche Zwerge, die einander um einen Pilz jagen, das war nämlich die Rennschnecke, keine bewegungslosen Riesen aus Stein, das war der Steinbeißer, und, am deprimierendsten, keinen kleinen grünen Plastikdrachen, denn das war Fuchur, beinahe in Originalgröße.

Die Fahrt selbst ist nach wie vor top. Aber man ist doch die ganze Zeit damit beschäftigt, zu verdrängen, wie genial das alles mal ausgesehen hat. Darüber vergisst man glatt, sich vor dem hereinschwappenden Wasser zu schützen – was ich hinterher mit pitschnassen Klamotten gebüßt habe.

Aber auch an anderer Stelle herrscht manchmal „gewollt und nicht gekonnt“ vor. Hinter der Attraktion „Time Riders“, die im Inneren liebevoll ausgestaltet ist, zumindest für einen der klassischen Flugsimulatoren, erwartet einen ein Ausgang, der direkt an der uneingekleideten Hinterseite der Wellblechhalle vorbei führt.

Okay, natürlich weiß jeder, dass das Gebäude nichts anderes ist als eine solche Halle. Seit Google Earth kann sich jeder das ohne Probleme von oben ansehen. Aber man muss den Besucher nicht beim herauskommen so deutlich daran erinnern, im so die Illusion dessen nehmen, was er gerade erlebt hat. Gerade für Kinder ist das sehr ernüchternd, wie ich gestern festgestellt habe.

Ich könnte jetzt noch etwas zu den offensichtlichen Klebefolien, die eigentlich Fenster darstellen sollen, an der neuesten Achterbahn „Star Trek“ sagen, die erst in diesem Jahr eröffnet wurde, aber da verweise ich auf einschlägige Foren im Internet. Das artet sonst hier aus 😉 .

Was ich mit den ganzen Beispielen sagen will ist Folgendes: Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich solche Ecken in „meinem“ Park nicht haben will. „Mein“ Park soll die Leute dazu einladen, gerne auch noch das dritte und vierte Mal zu kommen.

Aber das nicht nur, weil ich es eben so haben will, weil ich ein Freizeitparknerd bin, der ansonsten Tränen im Knopfloch sammelt. Sondern auch, weil es für die Handlung meines Romans von entscheidender Wichtigkeit ist!

Wie ihr wisst, geschieht in meinem Freizeitpark ein Mord. Soweit so schlecht. Aber noch schlechter, jedenfalls für den ermittelnden Beamten, ist der Umstand, dass der Park aufgrund seiner immensen Bedeutung für die Wirtschaft ringsherum und für das Prestige des ganzen Bundeslands, unbedingt geöffnet bleiben soll.

Und da habe ich mir die Frage gestellt: Würde irgendwer in der Landesregierung auch nur einen Finger für den Movie Park rühren, wenn man, zum Beispiel, im „Bermuda Dreieck“ eine Leiche verstecken würde? Ich glaube eher, der Park würde erst einmal bis Sankt Nimmerlein geschlossen werden. Was bei den exorbitanten Wartezeiten an den Kassen bestimmt nicht gleich auffallen würde 😉 .

Okay, genug zu diesem Thema geschrieben. Vor allem wenn man bedenkt, dass ich trotzdem wieder in den Movie Park fahren würde und werde. Denn Achterbahn ist Achterbahn ist Achterbahn. Und eine Achterbahn, die einfach so auf Beton steht, ist besser als keine Achterbahn.

So, ich verspreche, dass ich mich zu dem anderen Thema ein wenig kürzer fasse, wenn ich mal so auf die Anzahl der Wörter im Text schiele. Das passt ja auch, geht es schließlich um eine Kurzgeschichte!

Als „Auf der 30“ ausgewählt wurde, in der Anthologie zum 30jährigen Bestehen des Bundesverband junger Autoren zu erscheinen, habe ich mich spontan sehr gefreut. Ich hatte einfach nicht damit gerechnet, dass dabei etwas herauskommen würde. Zum einen, weil es sich, mal wieder, um einen für mich eigentlich ungewohnten Stil handelte, in dem ich die Geschichte geschrieben habe, zum anderen, weil die ganze Vorgeschichte halt ein wenig skurril war.

Aber dann passierte etwas Seltsames. Die Freude war nicht verschwunden, aber sie flachte ab. Die wenigen Veränderungen, die ich nach dem Lektorat an der Story vornehmen sollte, machte ich relativ leidenschaftslos und schickte dann das entstandene Ergebnis wieder zurück. Und damit verschwand die Geschichte erst einmal wieder in meinem Hinterkopf.

Und seitdem beschäftige ich mich eigentlich mehr mit diesem Gefühl und diesen Gedanken, als mit der Story selbst. Die habe ich, in Gedanken, schon beinahe abgehakt. Aber die Reaktion ist sehr interessant.

Und heute, in diesem offenen Artikel, frage ich mich selbst: Bin ich als Autor schon so ein arroganter Sack geworden, dass ich mich nicht länger als 24 Stunden über eine kommende Veröffentlichung freuen kann?

Ich bin an diese Frage ergebnisoffen herangegangen und atme tief durch, wenn ich sie verneine. Denn das tue ich nicht. Ich denke nicht, dass es etwas mit Arroganz zu tun hat, wenn ich so reagiere. Ein besseres (und angenehmeres) Wort wäre: Professionalität! Ich denke, dass ich professionell mit dieser Einsendung umgehe.

Auch dafür finden sich Gründe, die vielleicht banal klingen, es aber nicht sind. Der Wichtigste, so scheint mir fast, ist die Tatsache, dass sowohl mein Kontakt zu den Ausrichtern, als auch der in umgekehrter Richtung, strikt im Businesstonfall gehalten ist. Das war seinerzeit bei den Cluewritern völlig anders. Beides war okay, aber es löst natürlich andere Reaktionen hervor.

Ein weiterer Grund ist, dass mir noch nicht so viele Informationen vorliegen, wie ich sie vielleicht bräuchte. Ich kenne keinen Zeitrahmen für die Veröffentlichung, habe keine Ahnung, was die weitere Vorgehensweise ist. So kommt das alles irgendwie und irgendwann auf mich zu und mein Verstand hat wahrscheinlich beschlossen, zurecht beschlossen, dass es keinen Sinn macht, jetzt die ganze Zeit über im Stand-by zu lauern, dass es in irgendeiner Form weitergeht oder neues Futter gibt.

Na, liest sich das nicht wesentlich netter als zu sagen, dass man arrogant ist? Für mich fühlt es sich jedenfalls netter an. Aber wenn ihr einen anderen Eindruck habt, dann scheut euch nicht, ihn mir zu nennen. Ich kann’s aushalten. Und wir kämen bestimmt in eine spannende Diskussion 😉 .

So, damit möchte ich auch wieder Schluss machen. Das Wörtchen „schon“ verkneife ich mir mal in Anbetracht des für einen warmen Sonntag sehr langen Artikel. Sorry!

Ich hoffe, ihr hattet dennoch ein wenig Freude am Lesen und bei der Einsichtnahme in meine Gedanken. Ich wünsche euch einen guten Start in die kommende Woche, die für den einen oder die andere von uns ja nur drei Arbeitstage umfassen wird. Für mich zum Beispiel …

Alles Liebe

Euer Michael

Muss ein Roman immer hart an der dreckigen Wahrheit sein …?

… oder darf es sich bei ihm auch einmal um eine Art „positive Utopie“ handeln?

Das ist eine Frage, mit der ich mich in der Art, die ich jetzt ansprechen möchte, tatsächlich gestern zum ersten Mal überhaupt in meiner Laufbahn als Autor beschäftigt habe. Denn bis jetzt war ich, mehr oder weniger stillschweigend, davon ausgegangen, dass ein Autor, der etwas auf sich hält, in seinem Roman so gut wie möglich die Realität abbildet. Auch dann, wenn diese Realität ihm vielleicht nicht besonders gefällt. Oder, je nach Genre, gerade dann, wenn sie ihm nicht gefällt.

Die Autoren von Fantasyromanen, Science-Fiction oder den angesprochenen Utopien haben es da von Natur aus etwas einfacher. Denn sie können die Wahrheit so weit biegen, wie sie es für nötig halten, um sich mit ihrer Geschichte wohl zu fühlen. Wenn ich möchte, dass ein Himmel immer voller rosaroter Schäfchenwolken hängt, dann siedle ich meine Geschichte einfach auf einem Planeten mit entsprechender Großwetterlage an und habe meinen Willen.

Aber wie sieht es aus, wenn ein Roman in der Gegenwart, in der Realität und noch dazu vor der Kulisse eines Kriminalfalls spielt? In einem Genre also, in dem Glaubwürdigkeit ein enorm hoch zu haltendes Gut darstellt?

Gestern habe ich mit meiner Familie den Movie Park Germany in Bottrop besucht. Dass ich ein großer Freund von Freizeitparks bin, habe ich ja früher schon durchblicken lassen und nicht umsonst spielt einer meiner Romane, „Darkride“, in einem solchen Park.

Und gestern wurde mir erstmals bewusst, was für ein Utopia das Wonderland, der Freizeitpark aus diesem Roman, eigentlich wirklich darstellt.

In meiner Vision eines Freizeitparks, der natürlich ein Optimum darstellt, eine Anlage, wie ich sie gerne bauen und besuchen würde, wenn ich das nötige Kleingeld dafür zur Verfügung hätte, ist so gut wie alles perfekt. Na ja, abgesehen von diesem Mordfall zu Beginn der Handlung, aber irgendwas ist ja immer.

Im Wonderland sind die Themenbereiche so gestaltet, dass sich für jeden Geschmack und für jede Altersstufe etwas findet. Das Wonderland ist immer und überall aufgeräumt. Eine Armee von Technikern sorgt dafür, dass alle Anlagen topgewartet sind und es praktisch keine Ausfälle gibt. Und es gibt auch, abgesehen von einem gewissen Geschäftsführer, niemanden, der wirklich miese Laune verbreitet.

Alles ist so, dass selbst mein freizeitparkhassender Protagonist nach einer kurzen Eingewöhnungszeit nicht mehr schreiend das Weite suchen will. Was er ja sowieso nicht könnte, weil er halt diesen dummen Mord aufzuklären hat.

Und dann war da gestern der Movie Park.

Dazu muss ich sagen, dass der Park es nicht leicht hat und auch noch nie hatte. Entstanden aus den Ruinen des ehemaligen Traumlandparks, aufgebaut von Warner, die nach kurzer Zeit aber den Park aufgaben und alle ihre Lizenzen mitnahmen, beinahe heruntergewirtschaftet vom amerikanischen Big Player Six Flags und jetzt seit einigen Jahren unter eigener Ägide tätig, gibt es eigentlich immer irgendeine Baustelle, die offen vor sich hin schwärt.

Man hat es zwar inzwischen geschafft, die Horden von marodierenden (anders kann man es nicht nennen) Jugendlichen etwas unter Kontrolle zu bekommen, die am laufenden Band die Anlagen beschmierten, aber in Bereichen wie Logistik (schon die Anfahrt ist ein Grausen) und auch Wartung und Instandhaltung gibt es ebenso viel Licht wie Schatten.

Da gibt es Ecken, wo man mal wieder mit einer Lackdose über Absperrungen herfallen könnte. Oder in einer Attraktion sind die künstlichen Felsen ganz real vom Zahn der Zeit angeknabbert. Den Gipfel schießen aber einzelne Mitarbeiter ab, bei denen das Wort „Freundlichkeit“ etwas ist, das scheinbar in der Erziehung zu kurz gekommen ist.

Klar, das sind Einzelfälle und die Tatsache, dass wir uns nach, reiflicher Überlegung, Jahrespässe für den Park gegönnt haben (er ist halt in einer halben Stunde für uns erreichbar und zumindest Kind 2 ganz wild auf Achterbahnen) beweist, dass das für uns keine Ausschlusskriterien sind.

Aber das bringt mich zurück zum Wonderland. Muss es da auch Ecken und Kanten geben, jenseits der geschilderten Perfektion? Fairerweise muss ich sagen, dass ich ein Vorbild für diesen Park hatte. Der Europa-Park in Rust bei Freiburg ist in vielerlei Hinsicht so, wie ich mir das Wonderland vorstelle. Nur, dass in meinem erdachten Freizeitpark Geld keine Rolex gespielt hat. Auch im Europa-Park sucht man Missstände wie die gerade beschriebenen überwiegend umsonst. Es gibt also auch „reale Utopien“, auf die ich mir berufen kann.

Und um ganz ehrlich zu sein: Ich hätte auch gar keine Lust, „meinen“ Freizeitpark in düsteren und ungepflegten Zuständen zu zeigen. Mein Park ist perfekt. Kleine Morde passieren in den besten Haushalten. Wenn mir das jemand so auslegen möchte, dass ich unrealistisch schreibe, dann kann ich in diesem bestimmten Fall ganz gut damit leben, denke ich.

Was meint ihr, muss man immer ein Höchstmaß an Realismus einfließen lassen oder darf es auch mal so sein, dass die Realität ein ganz klein wenig zu euphorisch gezeichnet wird?

Der Sonntagsreport vom 28.05.2017 – Ozon liegt in der Luft

Hallo zusammen!

Na, sind das nicht herrliche Sommertage, die wir im Moment haben? Na gut, wem erzähle ich das. Mir ist es auch zu heiß. Außerdem sind ja die Ozonwerte, glaube ich, wieder besonders hoch. Oder ist das nur bei mir in meinem Keller so? Vielleicht liegt es ja daran, dass der Laserdrucker den halben Tag gelaufen ist. Ja, doch, das könnte der Grund sein.

Morgen habe ich den Nachholtermin für die erste Lektoratsbesprechung im Verlag und ich freue mich schon sehr darauf. Dafür musste ich natürlich jetzt ausdrucken, was ich mir an Kommentaren und dergleichen notiert habe. Mal davon abgesehen, dass das Manuskript nun einmal die Diskussionsgrundlage der ganzen Veranstaltung ist.

Ich kann nur noch einmal betonen, dass die Gefühle, die ich habe, sehr widersprüchlich sind. Das liegt, denke ich, daran, dass ein Teil von mir immer noch der Ansicht ist, dass dieser Roman es irgendwie gar nicht verdient hat, veröffentlicht zu werden. Ist natürlich vollkommener Käse und ich weiß das auch. Aber es ist dann einfach sehr, sehr seltsam, wenn man mit „fremden Menschen“ am Tisch sitzt und sich eben über diesen Roman unterhält.

Jedenfalls muss ich mich wohl langsam darum kümmern, meine Vorräte an Druckerpapier wieder ein wenig aufzufüllen, denn ich gehe davon aus, dass ich das Manuskript noch ein paar Mal werde ausdrucken müssen, bevor es dann irgendwann „fertig“ ist.

Drückt mir mal die Daumen, dass es entweder morgen nicht so heiß ist, oder dass zumindest die Autobahnen nicht verstopft sind. Da ich in Stoßrichtung Köln fahre, ist allerdings gerade dieser zweite Wunsch schon einer von der sehr frommen Sorte. Bis jetzt habe ich immer entweder auf der Hinfahrt oder auf der Rückfahrt im Stau gestanden. Bei allen beiden Verlagsbesuchen 😉 .

Was gibt es sonst noch berichtenswertes?

Da ich ja gestern vom Prokrastinieren schrieb, habe ich beschlossen, zumindest zwei Dinge noch in Angriff zu nehmen. Das ist zum einen „Darkride“ und zum anderen die Kurzgeschichte, in der es sich um die Zahl 30 dreht. Wie, die habt ihr schon wieder vergessen? Ja, das hatte ich auch fast, weil ich ja dachte, dass ich die Kriterien für die Ausschreibung nicht erfülle. Aber da die einem steten Wandel zu unterliegen scheinen, kann ich es ja doch vielleicht noch versuchen. Abgabetermin ist inzwischen der 31.05., aber da schreibe ich noch einmal gesondert einen Beitrag.

Und für „Darkride“ werde ich versuchen, mir noch ein oder zwei Meinungen einzuholen, die mir vielleicht dabei helfen, den Problemen mit der Erzählperspektive auf die Schliche zu kommen, die be mir ins Stammbuch geschrieben hat. Man selbst ist da ja doch manchmal betriebsblind. Ach ja, falls jemand unter meinen Lesern sich berufen fühlt, da lässt sich sicherlich was machen 🙂 .

So, und da jetzt gleich das Abendessen auf dem Tisch steht, soll es das an dieser Stelle auch schon wieder gewesen sein mit dem eher knapp gefassten Sonntagsreport. Ich lüfte jetzt den Keller noch einmal ordentlich durch, dann in irgendeiner Form meinen Kopf und morgen geht es frisch und fröhlich ins Lektorat. Ich werde euch berichten!

Habt einen guten Start in die Woche.

Euer Michael

Der Sonntagsreport vom 21.05.2017 – Über die Zeit

Hallo ihr Lieben!

Der Mai schreitet weiter voran und es ist kaum zu glauben, aber wahr, damit haben wir bald schon fünf Zwölftel des Jahres wieder hinter uns gebracht. Ja, ich weiß, für diese Erkenntnis hättet ihr mich jetzt nicht unbedingt gebraucht, aber ich finde es dennoch einfach erstaunlich, wie schnell die Zeit doch immer wieder vergeht. Gerade auch, wenn ich mich so umschaue und versuche zu realisieren, was sich in Bezug auf meine Schreiberei so getan hat und tut.

Es ist jetzt beinahe wieder eine Woche her, dass die Absage für „Darkride“ in meinem Postfach landete. Und in dieser Woche habe ich genau gar nichts gemacht, um mich diesem „Problem“ auf andere Weise zu widmen. Eine Woche ist nicht viel Zeit, könnte man sagen und doch ist es irgendwie sehr viel Zeit – eben, weil sie so schnell vergeht.

Anfang des Monats, übrigens auch schon wieder vor drei Wochen, habe ich geschrieben, dass es mir im Moment leicht fällt, Dinge zu erledigen. Na ja, bei manchen Sachen ist das nach wie vor so, andere gestalten sich mal wieder schwieriger. E-Mails beantworten, zum Beispiel.

Aber auch, die Dinge in die Hand zu nehmen und mich auf den Hosenboden zu setzen, um vielleicht meine beiden Projekte „Darkride“ und „Der Beobachter und der Turm“ in die Welt zu bringen.

Ich habe diese Woche eine E-Mail von meinem Vater bekommen (schöne Grüße!) in welcher dieser mich auf meinen Blogartikel von Dienstag ansprach. Das war der, in dem ich von der Philosophie des Scheiterns sprach. Er war darin über meine Gedanken zu den unterschiedlichen Projekten gestolpert und blickte nicht mehr so richtig durch.

Das hat in mir zwei Fragen ausgelöst. Erstens: Blicken eigentlich alle meine Leser noch durch? Und zweitens: Blicke ich selber noch richtig durch?

Auch hier spielt der Faktor Zeit eine Rolle. Dass ich angefangen habe, mich mit dem Projekt „Darkride“ wieder umfangreicher zu beschäftigen, ist dieser Tage auch schon wieder zwei Monate her – ebenso wie die Leipziger Buchmesse, man stelle sich vor.

Und wann ich das letzte Mal richtig an „Der Beobachter und der Turm“ gearbeitet habe, da müsste ich inzwischen schon auf den Zeitstempel der entsprechenden Dateien schauen, um das nachvollziehen zu können.

Die Zeit rast also nur so dahin und ehe man es sich versieht, wird auch der Juni und damit ein halbes Jahr herum sein. Was kann, was soll bis dahin passieren?

Im Beruf ist es wichtig, sich Deadlines zu setzen. Ich frage mich allmählich, ob es sinnig wäre, genau das auch für meine Schreibprojekte zu tun. Nun ja, wenigstens in Bezug auf „Der Morgen danach“ wird es genau dazu ja bald kommen – wobei da die Erkrankung meiner Lektorin (gute Besserung!) ja auch zeigt, dass es anders kommen kann, als man denkt.

Es widerstrebt mir eigentlich, einen genauen Terminkalender zu führen. Vor allem, weil ich ja bei den meisten Dingen total eigenverantwortlich bin. Aber tut das gut? Ist eine Mischform vielleicht angebrachter und erstrebenswert?

Ich glaube, ich schreibe ziemlich wirr, aber das sind eben Gedanken, die mir in Bezug auf das Zeitmanagement so kommen. Oder auch in Bezug auf die Zeit an sich. Wir nehmen uns für so viele Dinge Zeit, aber selten dafür, einfach mal über die Zeit nachzudenken.

Ja, doch, eindeutig ein wirrer Blogbeitrag, den ich hier produziere. Aber das ist ja nicht das erste Mal, nicht wahr? 😉

Wie handhabt ihr das, wenn ihr mehrere Dinge „gleichzeitig“ auf der Pfanne habt? Arbeitet ihr die nach Lust und Laune ab? Nach einem festen Stundenplan? Organisiert ihr euch selbst oder seid ihr Chaoten? Ich wäre euch wirklich für eure Gedanken und Anregungen dankbar.

Damit ich vielleicht von dem dummen Gefühl herunterkomme, Teile meiner Zeit auch einfach so zu verschwenden.

Hach, ich „liebe“ es, wenn ein Beitrag ganz anders wird, als er gedacht war …

Euch trotzdem einen guten Wochenstart!

Euer Michael

Die Psychologie des Scheiterns

Zuerst einmal bedanke ich mich, mal wieder, bei allen aufmunternden Worten, die mich gestern, nach meinem Tag mit den drei demotivierenden Erlebnissen, auf den verschiedenen Wegen erreicht haben. Es tut immer wieder gut, wenn man mitbekommt, dass da draußen Menschen Anteil an dem nehmen, was man tut!

Aber wie sah das aus, bevor ich mich mit eurer Hilfe selbst wieder aus dem Schlamm gezogen habe? Ich muss gestehen, dass ich mich, insbesondere war die Ablehnung von „Darkride“ angeht, eine kleine Weile darin gesuhlt habe.

Psychologisch wäre das bestimmt ein hochinteressanter Verlauf gewesen, wenn denn gerade ein Profi in der Nähe gewesen wäre, um mir mit geschickten Fragen meine Gedanken und Gefühle zu entlocken.

Ich versuche mal, das zu rekonstruieren, ohne etwas dazu zu dichten:

Zwei Nackenschläge hatte ich schon eingesteckt an diesem Tag, als auf einmal mein Posteingang in seinem Browsertab anfing, zu blinken. Ich hatte schon ein schlechtes Gefühl, als ich ihn öffnete und als ich dann sah, wer mir da geschrieben hatte, war da ein ganz dringender Wunsch, die Mail einfach nicht zu öffnen. Einfach so zu tun, als habe ich sie nicht bekommen. Nicht jetzt, nicht heute, gar nicht.

Natürlich siegt in solchen Fällen dann doch die Neugierde über das schlechte Gefühl. Wobei es ja auch da das Phänomen gibt, dass man geradezu süchtig nach der Erfüllung der schlechten Prognose ist. Ungefähr das Gefühl, das man hat, wenn man seinen Steuerbescheid öffnet.

Ich las den kurzen Text, las ihn noch einmal und konnte praktisch spüren, wie in mir etwas zerbrach. Ja, das klingt melodramatisch, aber so war es. Eine Hoffnung war zerbrochen und fiel klirrend zu Boden.

Mein Ego legte sich daneben.

In dieser Absage wurde unter anderem schließlich gesagt, dass meine Sprache die beiden Verlagsmenschen, die sie sich angeschaut haben, nicht überzeugt hätte. Und das ist etwas, das man einem Autoren hervorragend sagen kann, wenn man ihn richtig demoralisieren möchte.

Und jetzt machte ich eine sehr seltsame Erfahrung, nämlich die, gleichzeitig im Schlamm zu wühlen und von oben auf mich herab zu sehen. Der Teil von mir, der sich eine Schüppe suchte, um sich einzugraben, war der festen Überzeugung, dass er es nie schaffen würde, dieses Manuskript, oder ein anderes, an einen Verlag zu bringen. Wie auch? Ist ja schlecht!

Diesem Teil war es auch völlig egal, ob es da ein anderes Manuskript gibt, das auf Veröffentlichung wartet, oder auch eine geschätzte Fantastillarde an Verlagen, denen man mit dem Manuskript auch noch auf den Geist gehen könnte.

Nein, dieser Teil fing schon an zu rechnen, was es kosten würde, den Roman auf eigene Faust herauszubringen – und ob sich eine solche Investition für einen Roman, der sprachlich ja so wenig überzeugend ist, überhaupt rentieren kann.

Kurz gesagt: Der kleine Wicht in seinem Dreckloch war drauf und dran, die Brocken einfach hinzuschmeißen. Mal wieder.

Und dann gab es noch die Warte, von der ich mir das Ganze etwas übergeordnet ansah. Der Teil von mir, der da auf seinem Balkon stand, schwankte zwischen Mitleid, Ekel und Belustigung. Weil er eben genau wusste, dass die Gedanken des Schmuddelkindes nicht der Realität entsprechen.

Ich würde gerne sagen, dass der eine Teil die Ratio und der andere Teil das Gefühl verkörpert hat. Aber so war es nicht. Beide Teile fühlten, beide Teile dachten.

Und ich hätte mir wirklich einen Profi gewünscht, mit dem sich das alles hätte aufdröseln lassen.

Aber eines kann ich sagen, glaube ich. Es ist die Psychologie des Scheiterns, wenn man sich auf einen dieser beiden Teile, die ja in sehr vielen von uns stecken, fokussiert und den anderen nicht mehr wahrnimmt. Sind wir nur noch down, dann fehlt uns der Mut, Dinge zu probieren, an ihnen dran zu bleiben und uns zu entwickeln. Und wenn wir nur noch herunterschauen, dann werden wir zu arrogant, um wirklich nachhaltigen Erfolg haben zu können. Weil man sich so keine Freunde macht.

Und Freunde, Unterstützer, zu haben, in diesem Fall Besucher meines Blogs, Follower bei Twitter, oder auch einfach alle Menschen, die an mich denken, das ist eine Ressource, die über die Psychologie des Scheiterns hinweg helfen kann.

Gestern war gestern, heute ist heute. Und spätestens ab morgen geht es weiter. Beide Teile von mir, Hand in Hand. Okay – wobei bei einem von beiden schon vorher eine Dusche fällig sein dürfte 😉 .

Aller demotivierenden Dinge sind drei

Heute ist mal wieder so ein Tag, wie er im Buche steht. Im Buch der Tage, die man eigentlich gar nicht gebrauchen kann und auch gar nicht haben will. Einer von den Tagen, an denen man morgens schon das Gefühl hat, dass da nichts Gutes bei herauskommen kann. Und wie soll ich sagen: Ich mag es nicht, wenn meine Gefühle mich nicht trügen.

Wie die Überschrift schon sagt, habe ich heute drei demotivierende Dinge erlebt, die alle was mit Arbeit, die ich mir gemacht habe, zu tun haben. Alle drei Dinge sind keine Beinbrüche, hinterlassen für den heutigen Tag aber ein sehr schales Gefühl.

Gehen wir sie einfach mal durch.

Erster Akt

Wie ich euch ja berichtet hatte, war für diese Woche ein Termin mit dem Lektorat für „Der Morgen danach“ angesetzt. Die Vergangenheitsform zeigt euch schon: Pustekuchen!

Leider ist eine der beiden Lektorinnen krank geworden. Da ist niemand gegen gefeit und ich bin nun wirklich der Letzte, der deswegen anfängt zu schmollen. Aber ich habe in den letzten Tagen wirklich ziemlich rangeklotzt, um noch einmal durch meinen ganzen Roman zu gehen und mich auf das Gespräch vorzubereiten.

Arbeit, die natürlich nicht verloren ist, die auch nicht unnütz ist, die ich aber unter den jetzigen Gegebenheiten nicht in dieser Eile hätte durchziehen müssen. Der eine oder andere Feierabend wäre entspannter verlaufen.

Egal, wir werden schon einen neuen Termin finden. Bis dahin, liebe Jeannette, falls du das hier lesen solltest, wünsche ich dir von Herzen „Gute Besserung“!

Zweiter Akt

Aufmerksame Leser haben mitbekommen, dass bei uns zu Hause Gartenarbeiten auf dem Programm stehen. Und da am Samstag das Wetter ganz mies war (bedeutet: Es war so schön, dass es keinen Grund gab, die Arbeiten zu verschieben), hat die ganze Familie im Garten gearbeitet.

Ich habe mich damit verlustiert, an der erwähnten Hecke weiter zu machen und noch einen halben Urwald herausgeschnitten.

Heute Mittag bekam ich dann einen Anruf von meiner Frau, die sich das mal genauer angeschaut hat und – sagen wir mal – nicht unbedingt zufrieden war mit meinen Schnibbelkünsten.

Darauf reagierte der Teil von mir, der am Samstag teilweise mit seinem ganzen, nicht unerheblichen Körpergewicht, in der Hecke gehangen hatte, nicht unbedingt zugewandt und verständnisvoll, so dass das Telefonat ein wenig länger dauerte 😉 .

Aber gut, geschnitten ist geschnitten und wieder dran kleben kann ich es nicht. Und inzwischen reden wir auch wieder ganz normal miteinander 😉 . Ich hab dich lieb, mein Schatz!

Dritter Akt

Und weil bis dahin noch nicht genug passiert war, was dazu angetan war, meine Laune zu beeinträchtigen, flatterte mir auch noch die Antwort von be für meine Bewerbung mit „Darkride“ ins Haus. Und sagen wir mal vorsichtig, sie fiel nicht wirklich nett aus. Freundlich, das ja, professionell, natürlich. Aber eben auch nicht besonders nett. Und kein Wort mehr davon, dass ich mich gerne noch einmal melden könne, wenn ich etwas Neues habe.

Allerdings, das will ich nicht unerwähnt lassen, wurde mir auch ein wenig davon aufgezeigt, was die Lektoren (auch hier haben sich gleich zwei meine Leseprobe angesehen) zu bemängeln hatten. Ironisch ist, dass es insbesondere um eine Erzählperspektive geht, die genau einmal am Anfang des Romans auftaucht und danach nie wieder.

Damit war dann die Motivation vollends im Keller. Oder auf deutsch formuliert: Für so ungefähr eine halbe Stunde fühlte ich mich so richtig im Arsch!

Aber nach Ablauf der halben Stunde ging es dann auch langsam wieder aufwärts. Klar, glücklich bin ich nicht damit, in drei Dinge richtig Arbeit gesteckt zu haben in der letzten Zeit und jetzt alles davon vertagen zu müssen.

Ja, richtig gelesen. Vertagen!

Denn es wird diesen Termin mit dem Lektorat bei Scylla geben!

Ich werde mich wieder mit dieser blöden Hecke auseinander setzen!

Und ich werde weiterhin versuchen, „Darkride“ bei einem Verlag unterzubringen!

Aber nicht mehr heute. Heute bin ich müde.

To get shit done!

Ich muss mich gerade mal für zwei oder auch drei Sekunden freuen, wenn euch das recht ist. Wenn nicht, dann empfehle ich euch, einen meiner etwas weniger fröhlichen Beiträge zu lesen. Ich bin mir sicher, dass ihr mit relativ kurzer Recherche etwas passendes finden könnt 😉 .

Aber heute muss ich einfach mal sagen, dass ich ein gutes Gefühl habe. Ich habe in den letzten Tagen die Erfahrung gemacht, wie gut es mir tut, wenn ich einfach mal Dinge in Angriff nehme und dann auch erledige.

Ja, das ist keine neue Erkenntnis – andererseits schreiben eine Menge Leute Ratgeber zu genau diesen Themen. So unwichtig kann sie dann folglich eigentlich auch nicht sein.

Aber hey, ich habe in der letzten Woche die Kurzgeschichte geschrieben und fertig gemacht, mit der ich nun irgendwie, irgendwann, irgendwas anstellen werde. Und ich habe, nachdem ich beinahe einen Monat die Sache immer wieder aufgeschoben habe, die Bewerbung für „Darkride“ geschrieben und abgeschickt.

Ich habe das Gefühl, im Moment einfach Dinge erledigt zu bekommen. Im englischen sagt man, ich finde sehr passend: To get shit done!

Es geht darum, dass man Aufgaben, die einem vielleicht für den Augenblick zu groß zu sein scheinen, nicht einfach bis St. Nimmerlein aufschiebt, sondern sie in Angriff nimmt. Man kann vielleicht scheitern, das ist legitim. Aber wichtig ist, dass man es wieder versucht und dass man an der Sache dran bleibt.

Das ist für mich deswegen wichtig, mir das auch selber ins Gedächtnis zu rufen und nach Möglichkeit dort zu verankern, weil es ja jetzt weitergehen muss: „Der Morgen danach“ steht auf dem Programm. Heute in zwei Wochen habe ich wieder einen Termin im Verlag und dann geht es „knallhart“ ins Lektorat. Darauf will ich vorbereitet sein.

Doch auch außerhalb meiner Schriftstellerblase bekomme ich gerade Dinge hin, vor allem auf der Arbeit, die mir schon länger böse in die Augen gestarrt haben.

Ist es so einfach: Man probiert sich aus, überwindet einen Widerstand und löst damit eine Blockade? Kann es wirklich so einfach sein? Und wenn es so ist, wieso baut man sich dann immer wieder so leicht neue Blockaden in den Weg?

Und was steht dann eigentlich in den ganzen Ratgebern drin, wenn das so einfach ist!?

Ich bin jetzt lange genug im Geschäft um zu wissen, dass solche Phasen kommen und gehen können. Aber ich bin auch lange genug dabei um zu wissen, dass es wichtig ist, sich vor Augen zu führen, dass man diesen Phasen nicht ausgeliefert ist. Gerade das Beispiel der vergangenen Woche zeigt, dass mit ein wenig Anstrengung ein Schritt aus eigener Veranlassung und mit eigener Kraft getan werden kann.

Und dann setzt man einen Prozess in Gang, der einen vielleicht, vielleicht auch nicht, irgendwohin führt. In meinem Fall vielleicht zu einer Verlagsveröffentlichung für „Darkride“. Oder zu einer Kurzgeschichtensammlung, irgendwann, in weiter Ferne.

Ich danke euch für die zwei, drei Sekunden eurer Aufmerksamkeit und eventuell habt ihr ja auch irgendeinen Brocken, den ihr schon so lange vor euch herschiebt, dass ihr gar nicht mehr wisst, wie ihr ihn handhaben sollt. Ich kenne das, das wisst ihr, wenn ihr hier schon länger mitlest.

Aber die Erfahrung, die ich gerade mache, die könnt auch ihr machen. Ganz ohne „du schaffst es“ oder über Glasscherben laufen!

Indem ihr es einfach ausprobiert: To get shit done!