AWDML (11) Wie ich selbst einmal ein Hörspiel schrieb

Disclaimer: In der Beitragsreihe A Walk Down Memory Lane beschäftige ich mich in Form von Rückbetrachtungen und Anekdoten mit Begebenheiten aus meiner schreibenden Vergangenheit. Auch wenn der Blick manchmal leicht verklärt sein mag, so ist der Inhalt doch die reine Wahrheit. Jedenfalls so rein, wie ein Autor ihn zu schreiben in der Lage ist.


Kommen wir noch einmal auf das Thema Hörspiele zurück, mit dem wir uns ja gerade erst beschäftigt hatten. Wie ich euch ja schon berichtete, füllte das Thema so rund um die Jahrtausendwende ein Großteil meiner Zeit aus.

Aber schon früher, weit, weit früher, beschäftigte ich mich damit. Und das sogar in der Art und Weise, dass ich selber Hörspiele schrieb.

Wie sollte es auch anders sein, schließlich waren die Geschichten vom Band oder von der runden Scheibe für mich ein beinahe ebenso großer Einfluss, wie es gedruckte Bücher waren. In Hinblick auf meine Liebe für manche Genres wahrscheinlich sogar ein größerer. So hörte ich, lange bevor ich sie las oder einen der Filme sah, die Geschichte des Grafen Dracula. Buchreihen wie die der „Fünf Freunde“, die als Jugendbuch sehr erfolgreich waren, gab es für mich nur in Form ihrer Hörspielumsetzung. Und auch meine Affinität zum gepflegten Trash wurde sicherlich durch Hörspiele wie die zu den Groschenromanserien „John Sinclair“, „Larry Brent“ oder „Macabros“ mitgeprägt.

Da lag es nahe, dass irgendwann der Wunsch aufkam, so etwas auch selbst zu machen. Und weil sich damals in einem durchschnittlichen Kinderzimmer immer ein Kassettenrecorder mit Aufnahmefunktion fand (sucht den mal in den Zimmern von heute) und auch die eine oder andere Leer-MC aufgetrieben werden konnte, war es gar kein Problem, sich seine eigenen Geschichten auf Band aufzuzeichnen.

Einen sehr großen Einfluss hatte damals die Toyline „Masters of the Universe“ auf meinen besten Freund aus Jugendtagen und mich. Eigentlich nicht mehr als testosterongeschwängerte Fantasy-Ausgaben der Barbie-Puppe, waren sie doch hinreichend beeindruckend in ihrer Formen- und Farbenvielfalt, dass uns die ganzen Diskussionen, die in der Welt der Erwachsenen über „Monster im Kinderzimmer“ geführt wurden, absolut egal waren.

Meine Eltern waren, was dieses Thema anging, zum Glück ausnehmend entspannt. Und so konnte ich bald auf einen großen Fundus an Masters-Figuren zurückgreifen, die alle ihren eigenen Charakter, ihre eigene Geschichte, ihr eigenes Abenteuer versprachen.

Diese Versprechungen wurden genährt durch die Abenteuer, die es in Kassettenform vom damals wie heute omnipräsenten Hörspiellabel Europa gab. Insgesamt 37 Folgen erschienen damals und regten die Phantasie selbst dann an, wenn erkennbar war, dass der jeweilige Inhalt der Geschichte mehr als alles andere dazu dienen sollte, das zugehörige Spielzeug zu verkaufen.

Aber nichtsdestotrotz waren die Hörspiele absolut professionell gemacht und warteten mit Sprechern auf, die man schon damals zur Topriege ihrer Zunft rechnen durfte. Die Hauptrollen wurden etwa von Norbert Langer und Peter Pasetti gesprochen, die man damals vor allem als Synchronsprecher und als Schauspieler kannte.

Nun gut, lange Rede, kurzer Sinn: Irgendwann kamen wir auf die Idee, selber Masters-Hörspiele zu machen. Die meisten dieser Kurzfolgen entstanden vollkommen spontan und ohne „Drehbuch“. Aber ich kann mich erinnern, mindestens in einem Fall auch ein Script geschrieben zu haben, das allerdings nicht wirklich mehr war als ein Sammelsurium zusammengeklauter Szenen aus der Hörspielserie.

Erst einige Jahre später, als ich ernsthaft zu schreiben begann, sollte das Thema Hörspiel für mich wieder wichtig werden.

Ich habe 1987 damit begonnen, meinen Romanerstling „Silverstar: Angst im Perseus-Spiralnebel“ zu schreiben. Abgeschlossen habe ich ihn 1993. In der Zwischenzeit habe ich nicht etwa immer wieder ewig lange Pausen eingeschoben (okay, die gab es auch), sondern ich habe immer wieder neu angesetzt, die mir so wichtige Geschichte zu einem Ende zu führen. De facto dürfte dieser Roman derjenige sein, den ich bis heute am meisten überarbeitet habe – und der dennoch, Erstling eben, zurecht ein Dasein in der Schublade fristet.

Ich habe wirklich alles probiert. Zuerst machte ich aus einem Roman drei Romane, weil ich dachte, dass ich vielleicht zu viel in ein Buch reinquetschen wollte – was sich im Nachgang auch als richtig erwies. Dann setzte ich gefühlte hundert Mal wieder von vorne an, änderte einiges im Ablauf und versuchte, mich über den Punkt hinweg zu schreiben, an dem es mir nicht mehr gelang, der Geschichte zu folgen.

Und irgendwann kam mir dann die Idee, das Ganze als Hörspiel zu schreiben.

Ich hatte nie die Ambition oder die Absicht, aus „Angst“ wirklich ein Hörspiel zu machen. Es ging mir einfach um den neuen Ansatz und darum, dass ein Hörspiel unbestreitbare Vorteile bietet, wenn es nur darum geht, eine Handlung möglichst schnell voran zu treiben.

In einem Hörspiel gibt es per Definition (Ausnahmen bestätigen die Regel) keine Erzählerpassagen, die sich über mehrere Seiten hinweg ziehen. Bei einem Hörspiel sollen und müssen die Charaktere sich auf den Punkt und rasch äußern. Es muss praktisch immer irgendwas interessantes passieren, weil ansonsten die Aufmerksamkeit des Hörers – für mich waren das noch Kinder und Jugendliche wie ich selbst – nachlassen würde.

Und so wurde dann aus dem kompletten ersten Band meiner „Silverstar“-Serie, der später einmal runde 79.000 Wörter umfassen sollte, ein Hörspielmanuskript auf etwa 70 Seiten. Nachsehen kann ich leider nicht, weil auch dieser Entwurf, wie so vieles andere, wegen eines nicht mehr unterstützten Dateiformats für mich verloren ist.

Irgendwann merkte ich dann aber, dass ich nicht zum Hörspielautor geschaffen war. Genau das, was ich vorher als Vorteil ausgemacht hatte, fehlte mir schließlich. Ich wollte genauere Beschreibungen haben. Ich wollte auch in die Gedankenwelt meiner Charaktere eintauchen. Ich wollte die zusätzliche Ebene, die eben nur ein Buch liefern kann.

Also setzte ich alles wieder auf Anfang und begann, den verdammten Roman wieder von vorne zu schreiben. Aber diesmal kam ich über die Stellen hinweg, bei denen es mir vorher immer schwer gefallen war. Weil ich schon wusste, in welche Richtung ich schreiben wollte und was dort passieren sollte. Die Hörspielfassung hat mir also auf jeden Fall gute Dienste geleistet und ich bereue die Zeit keinen Moment, die ich auf sie verwendet habe.

Ob es mich heute noch einmal reizen würde, ein Hörspiel zu schreiben? Nein, eigentlich nicht. Das sollen die machen, die sich besser darauf verstehen. Und in der Zwischenzeit sind einige Menschen, die ich damals als Teil der Fanszene kennengelernt habe, auf die andere Seite gewechselt und machen heute ihr eigenes Ding. Mit überwiegend sehr guten Ergebnissen, wie ich feststellen kann.

Aber ich werde bei meinen Romanen bleiben. Auch wenn ich dem ganzen Hörspielding mit „Der Rezensent“ ja einen eigenen Thriller gewidmet habe. Irgendwann wird auch dieser Roman in irgendeiner Form das Licht der Welt erblicken. Da bin ich fast sicher.

Bis dahin höre ich weiter Hörspiele, auch die von damals, und erinnere mich daran, wie es war, als ich noch einfach so Geschichten und Geschichtchen in purer Dialogform erzählte.

Let’s take a walk down memory lane!

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Literarisch und bedeutungsschwanger

Eins muss man den Damen und Herren bei be, dem digitalen Imprint von Bastei Lübbe, ja lassen: schnell sind sie! Ich hatte, wie ihr euch vielleicht noch erinnert, zwischen den Jahren meinen Roman „Der Beobachter und der Turm“ dort vorgestellt. Und heute habe ich schon eine Antwort bekommen.

Diese fällt, leider, negativ aus.

Aber dennoch freue ich mich über diese Ablehnung, denn es ist keine Absage von der Stange, sondern eine nette, persönliche Mail, die mir, wenn auch kurz, doch Hinweise darauf gibt, warum es mit der Einreichung nicht geklappt hat.

Mein Roman wirke etwas zu „literarisch“ (sic!) und bedeutungsschwanger und würde daher nicht in den Kontext des Imprints und der angepeilten Leser passen.

Jetzt weiß ich, dass man es auf jeden Fall vermeiden soll, mit Verlagen über solche Schreiben zu diskutieren. Und deswegen tue ich es auch nicht. Nur als ich das Wort „literarisch“ las, fragte ich mich, ob ich denen vielleicht ein falsches Projekt angeboten hatte.

Vielleicht mag sich ja der eine oder andere meiner Testleser hierzu kurz äußern: Ist der Text zu literarisch? Ich übersetze das in dem Zusammenhang einfach mal frei mit „zu hochgestochen“. Wahrscheinlich muss ich an meiner Art arbeiten, Exposés zu schreiben.

Und noch etwas freut mich, trotz der Absage.

Der Lektoratsmitarbeiter, der mir geschrieben hat, meint, dass ihn meine „Schreibe“ grundsätzlich überzeugt habe und ich mich gerne direkt an ihn wenden könne, wenn ich wieder einmal ein Projekt aus dem passenden Themenspektrum beendet habe.

Da reckten spontan so einige „auf Halde“ liegende Romane ihre Hände in die Luft und forderten eingehende Beschäftigung ein. Aber immer Ruhe mit dem jungen Pferden. Ich werde jetzt nichts überstürzen, zumal es auch bei „Der Morgen danach“ wohl bald losgehen wird.

Aber wenn ich so an „Darkride“, zum Beispiel, denke … oder vielleicht an „Der Rezensent“ …

Träumen darf man ja noch. Steht ja schon im Namen des Blogs ;-).

Die Titelschutzanzeige: Auf Nummer sicher gehen

Gestern Abend flatterte mir ein Blogbeitrag meiner geschätzten Autorenkollegin (*) Nora Bendzko ins Haus. Nora hat in diesem Jahr ein ganz starkes Debüt mit ihrer Novelle „Wolfssucht“ hingelegt und plant nun, in ähnlichem Stil weitere düstere Märchen zu verfassen. Diese Ankündigung stand schon lange im Raum, wurde aber erst gestern konkretisiert, nachdem sie sich den Reihentitel „Galgenmärchen“ hat sichern lassen.

Wieso sollte man sich einen Titel sichern lassen?

Der Sinn einer sogenannten „Titelschutzanzeige“ ist, dass das Recht auf die Benutzung eines Titels für einen Roman im klassischen Sinne erst dann erreicht werden kann, wenn man diesen Titel auch tatsächlich benutzt. Hieraus ergeben sich gegebenenfalls weitreichende Komplikationen, gerade in der Planung von Veröffentlichungen.

Nehmen wir an, ein Verlag plant die Veröffentlichung eines Romans, der im Ersten Weltkrieg auf dem Schlachtfeld von Verdun spielt. Es gibt nun eine ganze Reihe von Möglichkeiten, wie dieser Roman heißen könnte. Naheliegend wäre zum Beispiel einfach der Titel „Verdun“.

Nun ist der Erste Weltkrieg durch die zahlreichen 100jährigen Jahrestage zu diesem Komplex natürlich nicht nur Thema in einem einzigen Verlag. Die Verlage konkurrieren vielmehr um die Lesergunst und sie tun es auch über die Titel. Und ein generischer Titel wie „Verdun“ ist hier natürlich besonders begehrt.

Wenn ein Verlag nun nachweisen kann, dass er der erste war, der diesen Titel für einen Roman hat vorsehen lassen, dann hat er, für einen gewissen Zeitraum, auch das Recht, diesen zur Veröffentlichung zu nutzen.

Und was ist nun eine Titelschutzanzeige?

Eine Titelschutzanzeige ist, wie der Name schon sagt, eine wirkliche Anzeige sowohl in Online- als auch in Printveröffentlichungen, dass ein Verlag oder eine natürliche Person sich einen Titel für einen Roman hat sichern lassen.

Es gibt verschiedene Publikationen, die sich auf die Veröffentlichung solcher Anzeigen spezialisiert haben. Nora hat sich für den Weg über buchmarkt.de entschieden. Buchmarkt.de veröffentlicht die Anzeige auf dem Webportal und in der nächsten Ausgabe der hauseigenen Publikation. Gleichzeitig wird der Titel in eine Datenbank übernommen und kann für den Zeitraum von einem halben Jahr nun von niemand anderem mehr gesichert werden.

Wie funktioniert die Titelschutzanzeige?

Das ist erstaunlich simpel zu erläutern. Da ist manche Onlinebestellung schwerer auszuführen.

Zunächst registriert man sich bei buchmarkt.de als Kunde. Im nächsten Schritt gibt man dann eine Anzeige auf. Diese kostet als Grundgebühr festgelegte zwanzig Euro (zzgl. MWSt.). Nunmehr kann für jeden einzelnen Titel, den man sich schützen lassen will, ein Feld im Onlineformular ausgefüllt werden. Jeder Titel, den man schützen lässt, kostet weitere 2,50 Euro (zzgl. MWSt.).

Vorsicht: Es sollte auch wirklich ein Feld pro Titel verwendet werden! Man sieht zwar auch auf der Website, dass manche Verleger auf die Idee gekommen sind, in einem Feld gleich ein Dutzend Buchtitel einzutragen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das wirklich rechtssicher ist.

Wenn man die Bestellung bestätigt wird sofort die Veröffentlichung auf der Website vorgenommen. Man erhält eine Rechnung und kann dann ganz bequem binnen 14 Tagen überweisen.

Und was hast du jetzt gemacht?

Ich habe den von Nora geschriebenen Blog-Eintrag zum Anlass genommen, mir selber Gedanken zum Thema Titelschutz zu machen. Und ich kam zum Entschluss, dass es auch für mich mehr als dringend an der Zeit war, zumindest die Titel schützen zu lassen, bei denen ich kurz- bis mittelfristig eine Veröffentlichung planen könnte. Ich sage deswegen könnte, weil ich weiß, dass ich nicht alle diese Romane im Rahmen der kommenden sechs Monate, denn so lange gilt ja die Anzeige nur, werde veröffentlichen können.

Aber: Solange ich sie jetzt gesichert habe, kann sie mir niemand wegschnappen. Und wenn der Titelschutz dann ausläuft, dann liegt es ja an mir, diesen wieder zu verlängern, oder es bleiben zu lassen. Bei bereits veröffentlichten Romanen – und das sollte zumindest „Der Beobachter und der Turm“ bis dahin sein – stellt sich das Problem ja nicht.

Ich habe mir also großzügig folgende acht Titel gesichert:

TitelschutzKlar könnte man sagen, dass das runde 50 Euro sind, die erst einmal ohne großen Nutzen „den Bach heruntergehen“. Aber irgendwie ist es schon ein positives Gefühl, diese Titelschutzanzeige zu haben, unter der tatsächlich auch, wenn man hier scrollen würde, mein Name steht. Sollte man nicht glauben, ist aber so. Schließlich gehe ich hier im Blog ja sehr offensiv mit den geplanten Namen meiner Romane um.

Ich bedanke mich bei Nora, die mich noch einmal auf diesen schon leicht verdrängten Punkt gestoßen und zum Handeln animiert hat :-)!

 

 

(*) Ich finde es immer ein wenig seltsam, von Autoren-Kollegen zu schreiben. Schließlich habe ich im Gegensatz zu ihr noch nichts veröffentlicht. Trotzdem sehe ich uns als Kollegen an. Ich denke, damit kann auch Nora ganz gut leben ;-).

Wie viele Protagonisten gibt es in meinen Romanen?

Hallo zusammen!

Jede Woche veröffentlicht der Autor Richard Norden interessante Artikel rund um das Schreiben auf seinem Blog. Vergangenen Samstag ging es bei ihm um ein Thema, das den kleinen Statistiker (hört sich irgendwie pervers an, findet ihr nicht auch?) in mir angesprochen hat.

Es geht darum, wie viele Protagonisten ein Roman vertragen kann. Um nicht Nordens kompletten Artikel hier zu zitieren, den ihr euch dringend selbst durchlesen solltet, gebe ich nur eine Kernaussage wieder:

Derzufolge kommt es bestenfalls nicht, oder nur in klar umrissenen Ausnahmefällen, vor, dass ein Roman mehr als einen Protagonisten besitzt. Und das ist derjenige, der die größte Veränderung, den größten Konflikt, den größten Einsatz zu verzeichnen hat. Auch in Geschichten, die man als Film im „Buddy-Sektor“ verorten würde, oder selbst bei Liebesgeschichten, gibt es immer die eine Figur, die der zentrale Mittelpunkt der Handlung ist. Auch bei den meisten Heldenteams ist dies der Fall.

Die anderen Charaktere sind dann Sidekicks, Wegbegleiter oder manchmal auch simple Stichwortgeber.

Eine klare Ausnahme lässt Richard Norden nur für wirklich epische Geschichten gelten. Er nennt hier „Das Lied von Eis und Feuer“ als Beispiel, der Mehrheit inzwischen eher unter dem Namen „Game of Thrones“ bekannt. Ich würde sagen, dass generell bei Romanserien, die sich um eine Heldengruppe (wobei die Helden ja keine Helden sein müssen) drehen, in verschiedenen Einzelromanen die Gewichtung stärker auf verschiedenen Protagonisten liegen kann.

Wie gesagt, die Vorteile und Nachteile zu beschreiben, das kann Richard Norden besser als ich. Ich nutze die Gelegenheit dazu, einen meiner gefürchteten Blicke auf mein eigenes kleines Bücherregal zu werfen, in dem die von mir geschriebenen Romane stehen.

Aber keine Sorge, ich versuche, mich kurz zu fassen ;-)!


Silverstar I: Angst im Perseus-Spiralnebel
Mit diesem Band werden die meisten der Protagonisten eingeführt, die mich durch meine vielbändige Science-Fiction-Serie führen sollten. Es gibt eine klare Hauptfigur, die man übergreifend über alle Bände auch als Serienprotagonistin bezeichnen könnte. Wobei sie in einigen Bänden in den Hintergrund tritt/getreten wäre.

Silverstar II: Expedition durchs All
Wie das so ist in Serien, kommen hier noch zwei weitere Protagonisten hinzu. Am Fokus auf die eine zentrale Protagonistin ändert das allerdings zunächst nichts.

Silverstar III: Final Star
Dies ist der erste Roman der Serie (und gleichzeitig auch der letzte), in dem eine der anderen Figuren stärker in die Rolle des Protagonisten rückt. Man merkt der Geschichte allerdings auch an, dass sie dadurch zwar rasanter wird, aber eben jenen Fokus ein wenig verliert.

Lichter
Der Roman ist komplett aus der Sicht des Protagonisten geschrieben – mit kleinen Ausnahmen gen Ende, die aber nichts daran ändern, dass es immer um den einen zentralen Charakter geht.

Different Stories
Die Novellensammlung hat in allen drei Geschichten eine klare Hauptfigur, auf deren Schulter die Handlung liegt.

Es zwingt einen dazu
Die Handlung folgt vollständig einer Person, es gibt keine Szenen ohne sie. Auch ein deutliches Signal im übrigen dafür, dass diese Person der absolute Protagonist sein muss und, sozusagen, niemanden neben sich stehen hat.

Die dreisten Drei und ein blubberndes Geheimnis
Dem Namen nach sind hier zwar drei Kinder gleichberechtigt, es gibt aber eine deutliche Wortführerin – womit die Geschichte im Übrigen ganz in der Tradition so ziemlich jeder anderen Jugendserie (die daraus vielleicht mal geworden wäre) steht, wie mir gerade auffällt.

Der Morgen danach
Es gibt einen deutlichen Handlungsträger, der sogar über weite Strecken der Handlung ganz auf sich gestellt agiert. Vielleicht der deutlichste unter all meinen Protagonisten.

Der Rezensent
Die Handlung dieses Thrillers wird maßgeblich zwar durch andere Charaktere vorangetrieben, nicht zuletzt natürlich durch den Antagonisten, wie es sich für einen Thriller gehört, aber der Fokus liegt klar auf einer Hauptfigur, der später ein Sidekick beiseite gestellt wird.

Das Haus am See
Der Roman ist aus der Ich-Perspektive geschrieben, bietet allerdings durch sein enormes Personal eine ganze Menge an anderen Personen mit, welche die Handlung beeinflussen und welche auch den Protagonisten beeinflussen.

Der Ruf des Hafens
Auch diese Horrorgeschichte hat einen klaren Protagonisten – mit einer starken Frau an seiner Seite, aber eben „nur“ an seiner Seite.

Darkride
Wie es sich für einen guten Krimi gehört, gibt es hier natürlich den Ermittler als einzigen echten Protagonisten zu verzeichnen. Zu ihm gehören, ebenfalls wie in den meisten guten Krimis, ein Sidekick, eine starke Partnerin und ein nervender Chef. Die einen nennen es Klischees, die anderen notwendige Zutaten ;-).

Der Redner
Das ist in der Tat ein Sonderfall, bei dem ich mich schwer tue, den einen Protagonisten zu benennen. Ich habe drei Figuren, die über weite Strecken des Romans alleine agieren und sich erst später zusammentun. Allerdings, bei strenger Auslegung von Richard Nordens „Regeln“, komme ich zu dem Schluss, dass der Reporter Kevin Ryason der Protagonist sein muss. Er macht die ersten seltsamen Beobachtungen und hält später in der Handlung die Fäden zusammen.

Der Beobachter und der Turm
Ganz klarer Fall: es gibt nur einen Protagonisten und der heißt Richard Lenhard. Auch wenn im zweiten Handlungsabschnitt die hier bereits einmal erwähnten Polizisten in den Fokus rücken, bleiben diese – wichtige – Nebenfiguren.

Die Welt der stillen Schiffe
Wieder ein Ensemblestück, bei dem aber alleine durch die Ich-Perspektive absolut unstrittig ist, wen man als die Hauptperson anzusehen hat.


Fazit:

Nicht nur, dass ich Richard Norden in seiner These generell zustimmen möchte, rein intutiv habe ich mich in den meisten Fällen auch an sie gehalten. In den meisten meiner Romane gibt es genau einen wirklichen Protagonisten, mit dem sich der Leser, wenn es gut läuft, identifizieren kann.

Wobei wir natürlich alle wissen, dass es auch gute Nebenfiguren sein können, die uns besonders ans Herz wachsen und wichtig für uns werden. Aber das ist dann wiederum eine andere Geschichte, für einen anderen Tag.

Unter der Dusche vom Blitz getroffen

Vorbemerkung: Dies ist ein Artikel ohne Bilder! Ich bitte, dies lobend zu berücksichtigen ;-).

Manche Autoren tun sich ja schwer damit, Ideen für ihre Romane zu finden. Sie grübeln und zermartern sich das Hirn, laufen stundenlang im Kreis herum auf der Suche nach einem Geistesblitz, einer Initialzündung oder doch wenigstens einem möglichen Anknüpfungspunkt.

Zu dieser Sorte Autoren gehöre ich nicht. Bei mir reicht es, wenn ich mich unter die Dusche stelle und meine Gedanken einfach ein wenig schweifen lasse.

Unter dem fließenden Strahl der Überkopf-Brause kommen mir manchmal Ideen ganz von alleine. Sei es, dass mir Szenen einfallen, welche die Handlung nach vorne bringen können, oder manchmal auch die Handlungen von ganzen Romanen. Auf diese Weise ist beispielsweise „Der Rezensent“ entstanden, der mit einem Mal vollständig vor meinem inneren Auge entstanden ist.

Heute hatte ich wieder so ein Erlebnis. Es fühlt sich an, als ob auf einmal die Luft in der Duschkabine elektrisch aufgeladen wäre. Dieser spezielle Strom von kreativer Energie konzentriert sich, fährt mir in den Schädel, explodiert dort und formt sich zu einer Idee.

Die Elemente, die dieses Mal zu der Geschichte geführt haben, sind

  • Die Fußball-Europameisterschaft der Herren,
  • ein Tweet, den ich auf Twitter abgesetzt habe und
  • die Tatsache, dass ich vor kurzem mein „Inkognito“ als Autor gelüftet habe.

Diese drei Dinge vermischen sich zu einer Thrillerhandlung, die ebenso mit dem Thema Stalking wie mit dem Thema Fandom zu tun haben wird.

Schade eigentlich, dass einem die Ideen immer dann kommen, wenn man gerade gar keine Zeit für sie hat, nicht wahr? Aber ich freue mich trotzdem darüber, denn ich wollte auf jeden Fall nach den Überarbeitungen der nächsten Zeit wieder einmal ins Thriller-Genre zurückkehren. Nachdem ich zuletzt drei Romane im Mystery-/Horrorgenre geschrieben habe, ist es mal deutlich an der Zeit dafür.

So heißt es jetzt für mich, ein Exposé zu schreiben, zum Reifen an die Seite zu legen und zu warten, was noch daraus wird. Im Moment ist es ein zartes Pflänzchen, eine Möglichkeit. Eine Option auf die schreibende Zukunft.

Und euch anderen Autoren, die ihr manchmal Spuren in eure Teppichböden lauft, kann ich nur empfehlen, auch mal öfter duschen zu gehen. Wer weiß, ob nicht neben dem Wasser auch eure kreative Energie auf einmal neu zu fließen beginnt!

Frauen in meinen Romanen – Eine Bilanz zum Internationalen Frauentag

Heute ist der Internationale Frauentag und ich tue gar nicht so, als ob ich das gewusst hätte, bevor Wikipedia mich darauf stieß. Aber tröstet euch, liebe Leserinnen, wenn es einen Männertag geben sollte (gibt es sowas?), dann wüsste ich auch nicht, wann der ist. Dafür wird euch meine Frau bestätigen, dass ich noch nie den Valentinstag, unseren Hochzeitstag oder (für unsere Kinder wichtig) den Muttertag vergessen habe ;-).

Also – der Internationale Frauentag. Ein Tag, der vollkommen den Rechten der Frau gewidmet ist. In Deutschland in den letzten Jahren ein wenig zwiespältig gesehen, da der westliche Teil der ehemaligen Bundesrepublik diesen Tag nicht so hoch hielt, wie es die Mitmenschen im Osten, in der Deutschen Demokratischen Republik taten. Das hatte mit Sicherheit etwas damit zu tun, dass es sich beim Internationalen Frauentag ursprünglich um eine sozialistische Erfindung gehandelt hat.

Aber solche ideologischen Grenzlinien sind mir hier vollkommen fremd, weswegen ich auch den politischen wie den gesellschaftlichen Teil hinter mir lasse und zu meiner Arbeit als Autor komme.

Ausgehend davon, dass heute der Internationale Tag der Frau ist, habe ich mir einmal angeschaut, welche Rolle Frauen eigentlich in meinen Romanen spielen. Und ich gebe zu, dass ich ein wenig überrascht wurde.

Ich gehöre zu den Menschen, die gerne starke Frauenfiguren in Romanen lesen. Aber ich tue mich manchmal mit weiblichen Hauptfiguren schwer, weil ich sie häufig als, wie soll ich sagen, bemüht empfinde. Insbesondere dann, wenn Männer über diese Frauen schreiben. Wahrscheinlich habe ich mich deswegen, mit einer prominenten Ausnahme, auch nie daran gewagt, Frauen wirklich ganz in den Fokus zu rücken. Aber immerhin kann ich behaupten, nicht dem typischen Klischee entsprochen und Frauen komplett ausgebootet zu haben. Auch hier mit einer kleinen Ausnahme.

Zu den Romanen im Einzelnen:


In der Silverstar-Trilogie ist Leya Kuvan eine mehr als gleichberechtigte Hauptfigur. Streng genommen müsste man sagen, dass sie der Dreh- und Angelpunkt der ganzen Geschichte ist. Jedenfalls wenn man die Anteile dessen als Maßstab nimmt, was sie tut und was sie bewirkt. Abseits von ihr gibt es eher wenige weibliche Figuren. Mit Teil 2 werden einige eingeführt, die im Laufe der Zeit größeren Anteil hätten haben sollen, aber dann habe ich ja die Arbeit an der Serie eingestellt.

Der Roman Lichter hat mit Mel eine weibliche Mit-Hauptfigur, die durch ihre zurückhaltende Art oftmals durch die mitwirkenden Kerle in den Hintergrund gedrängt wird. Sie kann aber in einzelnen Szenen zeigen, dass sie nicht nur eine starke Meinung hat, sondern auch großes Durchsetzungsvermögen. Daneben gibt es keine weitere weibliche Rolle.

In Es zwingt einen dazu ist die Chinesin Chie Qwan Lu eine echte Hauptfigur, die der männlichen Hauptfigur wichtige Impulse für die Handlung gibt. Weitere weibliche Personen handeln eher im Hintergrund.

Mein Kinderbuch Die dreisten Drei und ein blubberndes Geheimnis hat einen Frauenüberschuss von zwei zu eins. Dabei ist Britta eindeutig die Anführerin und Hauptperspektivträgerin. Wenn man so will, bin ich also ausgerechnet in meinem für mich ungewöhnlichsten Buch von meiner sonstigen Linie abgewichen. Für mich überraschend.

Im Thriller Der Morgen danach spielen Frauen nur in Nebenrollen mit, auch wenn insbesondere einer von ihnen eine große Bedeutung zukommt. Die Sichtweise bleibt aber durchweg männlich in einem von Männern dominierten Umfeld. Auch eine Überraschung, dass ausgerechnet in dem Roman, den ich mit am rasantesten von meinen Büchern finde, keine starke Frauenrolle vorkommt.

Im danach geschriebenen Der Rezensent änderte sich das wieder. Nathalie kann man durchaus als gleichberechtigte Frauenfigur sehen, ihr zur Seite steht mit Julia eine etwas schwächere, aber in der Handlung sehr präsente Figur. Die Hauptperspektive liegt allerdings auch hier wieder bei einem Mann.

Das Ensemblestück Das Haus am See bietet Platz für jede Menge Frauenfiguren, von denen sich, alleine schon durch die Ich-Perspektive des Erzählers, kaum eine hervortun kann. Mit Linda gibt es eine gravierende Ausnahme, die aber dennoch nicht mehr als eine führende Nebenrolle einnimmt.

In Der Ruf des Hafens ist die junge Rieke als streitbare, ortsansässige und intelligente Frau die absolut gleichberechtigte Hauptfigur neben dem neuen Inselautor Stephan. In Nebenrollen tauchen auch weitere Frauen auf.

Beim Krimi Darkride besetzt Sandra Jung als Marketingleiterin des Freizeitparks, in dem der Roman spielt, eine sehr starke Frauenrolle, die nicht ganz groß genug ist, um von einer Hauptrolle sprechen zu können. Weitere Frauen agieren nur am Rand.

Der Horror-Roman Der Redner bietet mit Sarah, der Freundin eines der drei Protagonisten, eine sehr wichtige Nebenrolle auf. Sie ist damit aber auch schon die einzige wirklich wichtige Frau.

Ohne Frauen würde die gesamte Handlung von Der Beobachter und der Turm in sich zusammenbrechen. Sie handeln nie als Hauptfigur, sind aber mehr als wichtige Impulsgeberinnen. Allen voran natürlich Richards Ehefrau.

Und auch mein im Entstehen begriffener Roman Die Welt der stillen Schiffe besitzt mit der jungen Maria eine gleichberechtigte Hauptfigur, die allerdings ein wenig in den Mustern ihrer Zeit (immer dran denken, sie kommt aus dem Jahr 1941) verhaftet ist.


Ziehen wir also Bilanz:

In 14 Büchern (ich zähle jeden Silverstar-Teil einzeln) haben wir

  • 1 absolute Hauptfigur
  • 9 gleichberechtigte Hauptfiguren
  • 7 wichtige Nebenfiguren
  • 6 markante Nebenfiguren
  • und 2 Romane mit nennenswertem weiblichen Ensemble

Ist das jetzt gut oder ist das jetzt schlecht? Wer will schon darüber urteilen – wichtig ist es doch, dass es in sich und in den Geschichten stimmig ist. So würde ich das jedenfalls gerne sehen wollen. Aber wenn ihr anderer Meinung seid, dann lasst mir gerne einen Kommentar da! 🙂

Und an die Autoren und Autorinnen unter meinen Lesern mag ich die Frage richten, wie ihr mit dem jeweils anderen Geschlecht umgeht. Gibt es da irgendwelche Berührungsängste in euren Schilderungen? Oder signifikante statistische Auffälligkeiten? Ich bin gespannt!

Die Person, für die ich schreibe, liest nicht

Oftmals hört man von Schriftstellern, dass sie nicht für ein anonymes Publikum schreiben, das sie sich nicht einmal im Ansatz visualisieren können, sondern dass es da diesen einen, ganz besonderen Menschen in ihrem Leben gibt, der ihnen gleichzeitig als Muse, als Kritiker, als Stütze in schweren Zeiten und auch als moralische Instanz dient, wenn sie zur Feder oder zur Tastatur greifen. Das hilft ihnen dabei, die Qualität ihrer Texte zu überprüfen, Form und Stil auszurichten und auch, um Motivationslöcher zu überbrücken.

Als ich 2011 nach langer Schreibpause wieder damit begann, mich mit dem Schreiben von Romanen auseinander zu setzen, hatte auch ich so einen Menschen. Das kuriose an dieser Beziehung ist, dass dieser Mensch nicht liest!

Jetzt ist es nicht etwa so, dass B. nur meine Bücher nicht liest. Sie liest überhaupt keine Bücher! Ich kann solche Menschen ja immer nur schwer begreifen, aber ich weiß, dass es sie gibt.

Und so habe ich, sollte man meinen, ein kleines Problem: die Person, für die ich insbesondere in den Jahren 2011 bis 2013 geschrieben habe, liest nichts von dem, was ich schreibe.

Aber es ist kein Problem und wisst ihr auch, warum es das nicht ist?

Weil B. zwar nicht meine Romane liest, aber weil sie gefühlsmäßig sehr nah an mir dran ist. Räumlich trennen uns runde 170 Kilometer voneinander. Und wir haben auch nicht mehr so oft Kontakt, wie wir ihn früher hatten. Aber irgendwie ist B. immer noch die Person, die ich bei vielen Texten im Hinterkopf habe, wenn ich sie schreibe.

Sie ist ein sehr musischer Mensch, Sängerin. Ich glaube, dass sie deswegen auch meine hochfliegenden Ziele nachvollziehen kann. Dass sie mich deswegen nicht belächelt, wenn ich davon schreibe, veröffentlichen zu wollen.

Sie stärkt mir den Rücken darin, mich nicht zu klein zu machen. Weil sie weiß, dass ich gut darin bin, mich klein zu machen.

Als ich „Der Morgen danach“, „Der Rezensent“, „Das Haus am See“, Der Ruf des Hafens“ und „Darkride“ geschrieben habe, habe ich ihr jeden Tag eine Mail zukommen lassen, in der die Zahl der an diesem Tag geschriebenen Wörter stand, der erste geschriebene Satz und der letzte geschriebene Satz. Gefühlt war sie damit ganz dicht dran am Entstehungsprozess.

Wir haben uns oft über diese kleinen Sätze ausgetauscht, B. und ich. Es war eine ganz besondere Art der „Zusammenarbeit“.

Seit „Der Redner“ ist diese Form der täglichen Berichterstattung leider eingeschlafen. Von meiner Seite aus eingeschlafen. Ich weiß nicht, was mich davon abgehalten hat, weiß es auf der anderen Seite ganz genau. Es war die Angst, mit meinem Geschreibsel einem Menschen auf die Nerven zu gehen, von dem ich doch genau weiß, dass er diesen Roman nie lesen wird.

Und irgendwann eröffnete ich dann diesen Blog und ab da war sowieso alles anders.

Heute Abend telefoniere ich mit B. Und ich denke, wir werden uns auch über meine schriftstellerischen Pläne für dieses Jahr unterhalten. Und ich glaube, ich muss ihr noch einmal ganz deutlich Danke sagen! Danke dafür, dass sie die ganze Zeit über an mich glaubt und geglaubt hat. Auch dann, als ich mich zu doof dafür befand, mehr als drei Worte aneinander zu reihen.

Die Person, für die ich schreibe, liest nicht! Aber wenn es irgendwann, dereinst, Hörbücher zu meinen Romanen gibt, dann holen wir das alles nach :-).