Linktipp: TATORT ARCHIV – Ein Film über die Arbeit mit Quellen im Archiv

Recherche ist für viele Autoren ein integraler Bestandteil ihrer Arbeit. Das trifft bei Weitem nicht nur auf die Verfasser historischer Romane oder gar Fachliteratur zu. Oftmals braucht man für seine Idee, für die Grundlage seiner Geschichte Kenntnisse, die man sich zusammensuchen muss und sollte, wenn man seinen Roman so gut wie möglich mit Fakten unterfüttern möchte.

Sicher, der Leser ist bestenfalls bereit, die eine oder andere Ungenauigkeit zu verzeihen. Aber wenn es zu groben Schnitzern, zu durch nichts zu belegenden Behauptungen oder Aussagen kommt, dann ist die Gefahr groß, seinen Leser zu verlieren. Schlimmstenfalls für immer.

Bei meinem, in der Hölle für (noch) nicht fertiggestellte Manuskripte schlummernden, Roman aus der Zeit des Nationalsozialismus etwa ist es für mich sehr wichtig, möglichst authentisch zu bleiben. Es ist ein sensibles Thema und wenn ich dann etwa anfangen würde, Schauplätze oder historische Tatsachen zu verfremden, weil ich es nicht besser weiß oder es mir egal ist, dann würde ich dem Roman und mir selbst gewaltig schaden.

Recherche ist also wichtig und nicht immer reicht es aus, das Internet zu bemühen, oder in die örtliche Stadtbibliothek zu gehen. Dann kann es sich lohnen, sich an öffentliche Archive zu wenden.

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift DAMALS bin ich auf einen Film des Historischen Seminars der Universität Zürich aufmerksam gemacht worden, in dem exemplarisch eine mögliche  Recherche in einem Archiv gezeigt wird. Ich fand das ganz interessant, auch wenn ich selbst noch nicht auf Archive zurückgegriffen habe.

Aber vielleicht interessiert es ja auch den einen oder die andere von euch.

Der Film, der eine Laufzeit von rund 16 Minuten umfasst, ist unter dieser Adresse abrufbar.

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