Der Sonntagsreport vom 25.06.2017 – Noch mehr #Inspirationsfeuer

Eigentlich war es ja noch Samstag, der 24.06.2017, aber wer will da schon päpstlicher als der Papst sein, wenn es sich um die vorgerückte Abendstunde handelt? Am Ende eines langen Tages hatten wir, das waren meine vierköpfige Familie, plus die beste Freundin von Kind 2 plus mein Bruder und Familie (ja, ich weiß, nicht offiziell – verklagt mich doch) wieder im Eingangsbereich des Freizeitparks eingefunden, den wir den ganzen Tag über unsicher gemacht hatten.

Einlass war um kurz vor 10 Uhr gewesen, die Schließung erfolgte um 18 Uhr. Dazwischen lagen acht Stunden, in denen wir eine Menge Spaß hatten, einiges an Nervenflattern bei den kleineren Kindern, ein wenig „will ich nicht“ des größeren Kindes und auch die eine oder andere Premiere. Die beste Freundin ist zum ersten Mal überhaupt mit einer Achterbahn gefahren, Kind 2 zum ersten Mal eine Achterbahn mit Inversionen.

Ich hätte erwartet, dass sich langsam ein gewisser Sättigungsgrad eingestellt hätte. Schließlich war es für uns als Vierertruppe der dritte (!) Besuch in diesem Park in den vergangenen vier (!) Wochen. Aber manche Dinge werden scheinbar niemals alt und dazu gehört für mich der leichte Adrenalinkick, wenn sich die mechanische Höllenschleuder in Bewegung setzt, der ich mich für die kommenden paar Minuten mit Haut und Haaren anvertraue. Denn Vertrauen muss man schon haben, wenn man, zum Beispiel, in 60 Metern Höhe über dem Erdboden hängt und die Sitze des Turms, in dem man sitzt, sich nach vorne neigen. Und man muss auch vertrauen, dass nicht mitten im Looping die Sitzsicherung versagt.

Wie gut, dass ich in dieser Beziehung noch nie Probleme hatte. So konnten auch meine Kinder keine entwickeln. Das letzte bisschen, was sich an Respekt bewahrt hat, sehe ich als etwas Positives an. Klar, man muss keine Angst haben, aber es ist auch nicht schlecht, wenn man sich seiner Grenzen bewusst ist. Deswegen wird auch keines der Kinder gezwungen, irgendwo drauf zu gehen, wo sie nicht wollen. Na gut, ein wenig gekitzelt werden sie schon mal, aber das ist ja auch wieder okay. Manchmal braucht man Ermutigung, um sich zu überwinden. Denn, mal ehrlich: Eine Zwanzigjährige im Kinderkarussell sieht schon komisch aus, oder etwa nicht?

Nun, wie dem auch sei, wir waren jedenfalls wieder im Eingangsbereich, zusammen mit einer großen Zahl an anderen Besuchern, die nun den Ausgängen zustrebten, weil sie den Weg nach Hause antreten wollten.

Für den Moment hatten wir uns noch eine Bank gesichert, weil ein Teil von uns die letzten beiden Fahrgeschäfte noch abgrasen wollte, die sich nahe bei befanden. Aber dann war auch das vorbei und es ging eigentlich nur noch darum, wer noch einmal auf die Toilette musste, oder dringend noch was zu trinken brauchte. Schließlich musste mein Bruder noch in die Stadt, die es angeblich nicht gibt, und in der inzwischen schon eine ganze Menge Herzensmenschen von mir wohnen.

Mir gab es die Gelegenheit, die Atmosphäre dieses Ortes auf mich wirken zu lassen. Und, es war geradezu erstaunlich, ich wurde wieder davon eingefangen, welche Melancholie ein Freizeitpark am Ende seines Öffnungstages haben kann. Die Menschen, die sich vorher noch über das gesamte Areal verteilten und in irgendwelchen Warteschlangen verschwanden, kamen nun alle gleichzeitig zusammen, in ihren eigenen Gruppen, oder auch einzeln.

Hier wurde eine Busgruppe zusammengestellt, indem eine Frau einen grünen Zettel in die Luft hielt. Dort turnte eine Gruppe junger Mädchen, die scheinbar bei irgendeinem Turncontest im Park gewesen waren, noch eine letzte Übung vor dem zentralen Springbrunnen.

Auch die ersten Ride-Operator kamen, um den verdienten Feierabend anzutreten. Gut erkennbar an ihrer einheitlichen Kleidung waren sie noch vor einer Viertelstunde die Herren oder Herrinnen über ihre jeweilige Anlage. Nun nur noch ganz normale Menschen, die ohne ihre blaue Kluft in keiner Weise aufgefallen wären.

Musik lag in der Luft. Aber auch wenn es dieselbe Musik wie am Morgen war – Themen aus großen Kinofilmen – war die Spannung, die sie nun verbreitete, eine ganz andere. Morgens noch Erwartung, nun Melancholie.

Die nahe Achterbahn fährt noch, vielleicht ihre letzte Fahrt, um die Menschen, die noch warten, aus der Warteschlange zu bekommen. Wer zuletzt kommt, fährt zuletzt.

Irgendwie ist diese Welt, so künstlich sie auch ist, auf ihre Weise eine Realität, die neben der unseren existiert und der zumindest ich mich nur schwer entziehen kann. Ich weiß, dass die imposanten Gebäude, die überall im Park stehen, eigentlich nichts anderes sind als geschickt verkleidete Wellblechhallen. Immer mal wieder haben die Parkdesigner es sowieso versäumt, das hinreichend zu kaschieren. Aber ich will glauben, dass das Herrenhaus der Eingang zu einer anderen Dimension ist. Und ich will glauben, dass sich im Inneren des verfallenen Gebäudes wirklich ein Schrottplatz befindet, von dem wir im Zuge einer rasanten Fahrt Ersatzteile beschaffen müssen.

Aber dass ich all das glaube bedingt nun auch, dass ich den Abschied spüre. Und dass dieser Abschied etwas mit mir macht. Ich bin mir nicht sicher, was es ist, ob es nur der Anflug von Melancholie ist, oder … nein, je länger ich darüber nachdenke, desto mehr komme ich zu einem ganz anderen Entschluss:

Es ist Inspiration! Ich fühle mich von dieser Atmosphäre inspiriert. Zunächst nur zu diesem Blog-Eintrag, aber wer kann schon sagen, was denn danach kommt und in welche Richtung es noch wirken kann? Das kann niemand.

Aber ich habe wieder einmal eines gelernt, als ich die Tore des Parks durchschreite und dem Wagen zu eile, um mich in den Stau der nach Hause fahrenden Autos einzureihen, der das besondere Gefühl schneller, als mir lieb ist, verblassen lassen wird:

Inspiration liegt oft direkt neben einem auf der Straße. Man muss sie nur zu erkennen wissen und sie aufheben. Und sie wachsen und gedeihen lassen. Kleine Flammen, ihr wisst schon.

Grafik © Elenor Avelle

#Inspirationsfeuer – Der Tanz um die kleinen Flammen

Im April war es, dass Eva-Maria Obermann für die Rechargers eine Aktion ankündigte, in der es um das Thema Inspiration gehen sollte. Über den Hashtag #Inspirationsfeuer waren die, die mitmachen wollten, dazu aufgerufen, von ihrer Inspiration zu berichten, von Dingen, die sie inspirieren, von Inspirationen, die sie anderen geben können. Da ich meine Hand bei so etwas ja immer nur schwer still halten kann, habe ich mich zur Teilnahme gemeldet.

Als die Aktion dann startete, schlugen neben netten Worten von Eva-Maria auch zwei Grafiken bei mir auf, welche die unglaublich talentierte Elenor Avelle erstellt hat. Zu früheren Gelegenheiten hatte ich bereits bewundert, was für lebensnahe Abbilder von Künstlerkollegen sie erstellt. Und nun gab es da auf einmal auch ein Bild von mir, einmal in groß und solo und einmal als Linksaußen einer ganzen Schar kreativer Geister:

Ich muss gestehen, ich war beeindruckt. Und beeindruckt. Und in dritter Konsequenz immer noch beeindruckt.

Auf einmal war ich mir gar nicht mehr so sicher, ob ich etwas Bedeutsames zum Thema Inspiration zu sagen habe. Ich meine, wer bin ich denn schon!? Ich bin kein bedeutender Autor mit einer Fülle von Veröffentlichungen, die es bis ins Feuilleton der Zeitungen geschafft hat. Ich bin ja gerade mal froh, dass ich das Wort Feuilleton unfallfrei schreiben kann. An der Aussprache übe ich noch.

Ich bin auch kein großer Impulsgeber für irgendjemanden. Ich gebe keine Schreibtipps, ich verfasse keine Ratgeber, ich halte keine Workshops ab und mich selbst auch eigentlich ganz gerne im Hintergrund.

Niemand kann von sich behaupten, dass er oder sie schon einmal den Ratschlag bekommen hätte, der seine oder ihre Kunst auf das nächsthöhere Level gehoben hätte. Gut, es kann immerhin auch niemand behaupten, dass ich das Gegenteil zu verantworten gehabt hätte. Kleine Dinge, nicht wahr?

Also – was hatte ich denn über Inspiration zu sagen?

Ich überlegte und überlegte und sah auf dem Kalender, dass die Tage im Juni immer weniger wurden. Aber ich fand immer noch nicht den großen Punkt, auf den ich eingehen, die große Erkenntnis, die ich vermitteln, oder die gewaltige Erfahrung, auch die ich verweisen konnte.

Das #Inspirationsfeuer schien bei mir an einem Ende angelangt zu sein, an dem ihm der Brennstoff ausging, an dem es verlöschen musste.

Und dabei wäre es wohl auch geblieben, wenn mir nicht der Zufall zur Hilfe gekommen wäre. Dieser Zufall lief mir in Gestalt einer E-Mail über den Weg, die meine Lektorin mir schickte. Darin teilte sie mir mit, dass sie noch ein wenig Zeit benötigen würde, um mir Rückmeldung über den aktuellen Stand der Dinge zu geben, weil sie sich gedanklich noch einmal reinfuchsen wolle. Es könne durchaus sein, dass wir noch einmal intensiv an eine gewisse Passage heran müssen.

Ich konnte spüren, wie sich rechts von mir der Erdboden ein wenig erhitzte. Zum Glück tat er das nur im übertragenen Sinn, denn ansonsten wäre wohl mein Kellerbüro abgebrannt, aber der Ursprung war klar: Da war ein kleines orangenes Flämmchen entstanden. Nicht die Riesenflamme, nach der ich die ganze Zeit gesucht hatte, aber ein kleines Feuerchen, das eine angenehme Hitze abstrahlte.

Ich sah mich in meinem Raum um, sah mir auch meine Arbeitsmaterialien, im Wesentlichen also den PC und das ihn umgebende Chaos, mit neuen Augen an. Und ich merkte, wie in meinem Kopf eine gewisse Leichtigkeit Einzug hielt.

Ohne es zu bemerken, hatte ich über die ganze Zeit hinweg, seit ich meinen letzten Schwung Seiten ins Lektorat geschickt hatte, darauf gewartet, dass von dieser Seite aus der Hammer fallen und mich mit neuer Arbeit versorgen würde, die meine ganze Aufmerksamkeit blockieren würde. Gleichzeitig hatte mein Kopf aber alle möglichen andere Projekte immer und immer wieder gewälzt. Allerdings nur für sich, in sich selbst – und damit nicht in einer Art und Weise, die mich glücklich hätte machen können.

Ja, ich glaube, dass ich durch diese Blockade sogar die Freude daran verloren hatte, mir selbst auszumalen, wie es mit dem Schreiben weitergehen könnte. Und Zack: Da war wieder ein kleines Flämmchen.

Und dann kamen sie auf einmal wie ein Funkenregen hervorgesprudelt: All die kleinen und großen Projekte und Möglichkeiten. All das, was noch vor mir liegt oder was ich tun könnte. Einfach das Gefühl von Freiheit, in dieser Sekunde wirklich der Inspiration Folge zu leisten und ihr Angebot anzunehmen.

Und ich erkannte, dass ich die ganze Zeit auf ein Feuer gewartet hatte, dass es in dieser Form überhaupt nicht gab. Für mich ist Inspiration keine Riesenflamme, kein Waldbrand, kein Feuermeer. Für mich sind es die kleinen Flammen hier und da, das Zulassen von Ideen und das Spielen mit Möglichkeiten.

Zwei Dinge habe ich also gelernt und kann sie, ganz ohne dir etwas beibringen oder vorbeten zu wollen, an dich weitergeben:

Erstens ist es immer gut, wenn man versucht herauszufinden, ob die eigene Kreativität gerade durch irgendetwas gehemmt wird. Es ist nicht immer leicht, diese Gründe zu identifizieren, vor allem deshalb, weil sie sich oft als etwas Gutes tarnen. Ich will ja nicht im Traum behaupten, dass meine Lektorin mir was Schlechtes tun wollte. Meine Reaktion war allerdings eine ziemlich uninspirierte und damit auch für meine Kreativität ungesunde.

Und zweitens braucht es nicht immer das Feuerwerk. Klar, es wäre schön, wenn wir nur die inneren Fenster weit öffnen müssten und über uns würde ein immerwährendes Höhenfeuer aus Inspiration und Kreativität abgefeuert. Aber das ist nicht die Realität und es ist auch kein realistischer Anspruch.

Sich von diesem Denken frei zu machen und viel mehr auf die kleinen Dinge, die kleinen Flämmchen zu achten, das ist ein Weg, der einiges für uns kreative Menschen erleichtern könnte, wenn wir bereit sind, ihn zu gehen. Schritt für Schritt. Von Flamme zu Flamme. Von Idee zu Idee. Und irgendwann auch zum Erfolg. Wie immer jeder von uns den auch für sich selbst definiert.

Und damit möchte ich meinen kleinen Beitrag zum #Inspirationsfeuer auch beschließen. Links von mir ist gerade eine neue kleine Flamme entstanden und ich bin sehr gespannt, wohin sie mich führen will. Wohin auch immer: Ich bin mir sehr sicher, einige von euch dort zu treffen!

Vor acht Jahren: Ein reales und ein fiktives Kind

Gestern haben wir den Geburtstag von Kind 2 gefeiert. Den achten. Schon den achten, möchte man sagen. Denn irgendwie kommt es einem gar nicht so lange vor, wenn man sich die Abläufe nicht vor Augen führt. Wie generell der gesamte Komplex Alter und Zeitverlauf sich ganz anders gestaltet, als man meinen sollte. Immerhin wird Kind 1 dieses Jahr auch schon 15 und ist damit, mein Vater erwähnte es scherzhaft, beinahe schon erwachsen.

Zwischen Kind 1 und Kind 2 gibt es allerdings, was die Wahrnehmung dieser Zeiten angeht, irgendwie auch Unterschiede. Das werden die meisten Eltern mir allerdings als etwas ganz normales bestätigen können, behaupte ich einfach mal. Beim ersten Kind war man noch sehr aufgeregt, wusste gar nicht, was auf einen zukommt und wollte bloß nichts falsch machen. Das ganze Leben war vollends auf dieses kleine Bündel Mensch ausgerichtet – sowohl vor der Geburt, als auch während der Geburt, als auch nach der Geburt.

Bei Kind 1 wäre es vollkommen undenkbar für mich gewesen, dass ich in der Zeit, als sie geboren wurde, mit irgendeinem Schreibprojekt zugange sein könnte. In der Tat habe ich mein bisschen Hirn zermartert und komme zu dem Schluss, dass es damals wirklich nichts gegeben hat, woran ich arbeitete. Das letzte Projekt, die Erstfassung von „Der Beobachter und der Turm“ war bereits im Jahr 2000 sanft entschlafen und der nächste Roman, „Es zwingt einen dazu“, kam erst 2005 in mein Blickfeld.

Und wie war es 2009? Da schrieb ich munter an meiner bis heute einzigen Geschichte für Kinder: „Die dreisten Drei und ein blubberndes Geheimnis„.

Bei Kind 2 hatten meine Frau und ich beschlossen, direkt nach der Geburt das Krankenhaus zu verlassen und mit ein wenig Unterstützung durch eine Hebamme zu Hause die Betreuung sofort zu übernehmen. Wir kannten uns ja schon aus. Und ich arbeitete nebenbei an meinem Kinderbuch, das ich allerdings nicht für besagtes Kind 2, sondern vielmehr für Kind 1 schrieb. Nachdem ich die Geschichte schon einige Jahre mit mir herumgetragen hatte.

Und so wurden, in gleichem Maße, in dem Kind 2 Teil unseres Alltags wurde, „Die dreisten Drei“ Teil meines Alltags. Mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass der Roman Ende Juni fertig war – inklusive Überarbeitung. Meine liebe Tochter wird noch eine Weile brauchen, bis sie „fertig“ ist. Vermutlich bis an ihr Lebensende – und das ist auch ganz in Ordnung so.

Ich musste nur daran denken, dass sich jetzt irgendwie ein Kreis schließt, denn für meine Geschichte von damals ist Kind 1 inzwischen zu alt. Aber Kind 2 könnte genau im richtigen Alter sein. Ob ich sie mal fragen soll, ob sie sie lesen will?

Und dann gab es ja immer mal wieder leichte Überlegungen, eine Fortsetzung anzustreben. Vielleicht wäre jetzt die Zeit dafür gekommen. Auch wenn es niemals ein Kind 3 geben wird. Da sei die moderne urologische Chirurgie vor 😉 .

Auf jeden Fall ein leicht verspätetes Happy Birthday an mein reales und an mein fiktives Kind. Und einen lieben Gruß an Kind 1, die nicht traurig sein soll, dass es passend zu ihrer Geburt keinen Roman gibt, an den ich mich erinnern kann. Selbst ein Autorenheini wie ich rechnet nicht nur in Büchern und Geschichten. Sondern auch in ganz alltäglichen Werten und Gefühlen.

Liebe, etwa.

Projekte drängen mit Macht ans Licht

Manchmal habe ich diese Tage, an denen mir partout nichts einfallen will, worüber ich einen Blogeintrag schreiben könnte. Gut, nicht schlimm, dann mache ich halt etwas anderes. Und dann passiert es, so wie heute, dass mich auf einmal der Blitz trifft und durch Zufall ein Thema sich geradezu mit Macht aufdrängt.

Ja, mit Macht. Ich benutze dieses Wort bewusst hier, wie auch in der Überschrift. Lasst es mich erläutern.

Für meine Kurzgeschichte „Auf der 30“ sollte ich, nachdem ich die paar wenigen Änderungswünsche des Lektorats eingebaut hatte, eine kurze Vita von höchstens 500 Zeichen schreiben. Auch wenn ich anfänglich erst meine üblichen Probleme hatte, ging es hinterher ganz gut zustande. Ich glaube, an manche Dinge kann man sich echt gewöhnen.

Als ich feststellte, dass ich nach dem Üblichen (ich bin, schreibe seit, träume meinen Traum) sogar noch Platz übrig hatte. Platz, den ich nicht ungenutzt lassen wollte. So überlegte ich kurz und kam schließlich auf folgenden Satz:

Weitere Projekte sind bereits geplant und drängen mit Macht aus seiner mit Ideen und Entwürfen gut gefüllten Schublade.

Ich brauche euch ja nichts davon zu erzählen. Wer hier schon länger als, sagen wir, eine Woche mitliest, der wird zwangsläufig über meine fixen Ideen gestolpert sein, die sich „Darkride“ und „Der Beobachter und der Turm“ nennen. Deswegen hätte der Satz alleine vielleicht auch noch nichts weiter bewirkt, als dass ich recht zufrieden mit meiner Arbeit auf den Senden-Knopf drückte und damit die Kurzgeschichte zurück ans Lektorat gab.

Kurz darauf erhielt ich aber noch einen Kommentar meines lieben Kollegen und Stammlesers Simon Segur zu eben jener Kurzgeschichte, in dem er bemerkte: »Du hast ja einen richtigen Lauf.«

Tja – eine ziemlich dumme Kombination von Gedanken. Denn jetzt gibt es wirklich, mal wieder, dieses kleine Männchen in meinem Ohr, das mir einflüstert, ich müsse diesen Lauf ausnutzen, dessen Vorhandensein ich beim besten Willen nicht leugnen kann. Und ja, ich glaube daran, dass man eine Glückssträhne haben kann. Nennt es Schicksal, nennt es göttliches Wirken, nennt es auch einfach nur Zufall. Aber manchmal passiert so etwas einfach.

Und wenn ich nun die Zeit ungenutzt verstreichen lasse, endet dann mein Lauf, ohne dass ich etwas produktives aus ihm herausgeholt habe? Stünden jetzt meine Sterne gut, um vielleicht noch eines dieser ominösen „weiteren Projekte“ an den Start zu bringen?

Ja, ich weiß, diese Gedanken sind nicht gerade neu und originell an dieser Stelle. Das ist das Los, das ihr als Leser eines Blogs tragen müsst, in dem der Autor (herrlich doppeldeutig an dieser Stelle) über sein Leid klagt 😉 .

Ich habe ja diese beiden, dem Grunde nach, fertigen Bewerbungsunterlagen. Ich müsste mich „nur noch“ dazu überwinden, mich auch irgendwie mit ihnen zu bewerben. Es existieren für mich sogar feste Arbeitsabläufe, die ich gerne umsetzen würde. Aber ich tue es nicht.

Denn bei aller Angst, einen Lauf verpassen zu können, ist meine Angst, mich zu überlasten und am Ende gar nichts auf die Kette zu bringen, nicht weniger groß. Ich habe jetzt eine Geschichte in einer Anthologie veröffentlicht, eine weitere wird veröffentlicht werden. Und ich stecke im Lektorat von „Der Morgen danach“. Das alles neben meinem Beruf, neben meiner Familie, neben meinem sonstigen Leben.

Verlange ich zu viel von mir? Tue ich zu wenig dafür? Oder sollte ich die ganzen scheiß Gedanken einfach mal beiseite schieben und einfach versuchen, zu genießen, was da ist – alles zu seiner Zeit!?

Manchmal ist dieses ganze „Autor sein“ einfach wahnsinnig anstrengend.

Muss ein Roman immer hart an der dreckigen Wahrheit sein …?

… oder darf es sich bei ihm auch einmal um eine Art „positive Utopie“ handeln?

Das ist eine Frage, mit der ich mich in der Art, die ich jetzt ansprechen möchte, tatsächlich gestern zum ersten Mal überhaupt in meiner Laufbahn als Autor beschäftigt habe. Denn bis jetzt war ich, mehr oder weniger stillschweigend, davon ausgegangen, dass ein Autor, der etwas auf sich hält, in seinem Roman so gut wie möglich die Realität abbildet. Auch dann, wenn diese Realität ihm vielleicht nicht besonders gefällt. Oder, je nach Genre, gerade dann, wenn sie ihm nicht gefällt.

Die Autoren von Fantasyromanen, Science-Fiction oder den angesprochenen Utopien haben es da von Natur aus etwas einfacher. Denn sie können die Wahrheit so weit biegen, wie sie es für nötig halten, um sich mit ihrer Geschichte wohl zu fühlen. Wenn ich möchte, dass ein Himmel immer voller rosaroter Schäfchenwolken hängt, dann siedle ich meine Geschichte einfach auf einem Planeten mit entsprechender Großwetterlage an und habe meinen Willen.

Aber wie sieht es aus, wenn ein Roman in der Gegenwart, in der Realität und noch dazu vor der Kulisse eines Kriminalfalls spielt? In einem Genre also, in dem Glaubwürdigkeit ein enorm hoch zu haltendes Gut darstellt?

Gestern habe ich mit meiner Familie den Movie Park Germany in Bottrop besucht. Dass ich ein großer Freund von Freizeitparks bin, habe ich ja früher schon durchblicken lassen und nicht umsonst spielt einer meiner Romane, „Darkride“, in einem solchen Park.

Und gestern wurde mir erstmals bewusst, was für ein Utopia das Wonderland, der Freizeitpark aus diesem Roman, eigentlich wirklich darstellt.

In meiner Vision eines Freizeitparks, der natürlich ein Optimum darstellt, eine Anlage, wie ich sie gerne bauen und besuchen würde, wenn ich das nötige Kleingeld dafür zur Verfügung hätte, ist so gut wie alles perfekt. Na ja, abgesehen von diesem Mordfall zu Beginn der Handlung, aber irgendwas ist ja immer.

Im Wonderland sind die Themenbereiche so gestaltet, dass sich für jeden Geschmack und für jede Altersstufe etwas findet. Das Wonderland ist immer und überall aufgeräumt. Eine Armee von Technikern sorgt dafür, dass alle Anlagen topgewartet sind und es praktisch keine Ausfälle gibt. Und es gibt auch, abgesehen von einem gewissen Geschäftsführer, niemanden, der wirklich miese Laune verbreitet.

Alles ist so, dass selbst mein freizeitparkhassender Protagonist nach einer kurzen Eingewöhnungszeit nicht mehr schreiend das Weite suchen will. Was er ja sowieso nicht könnte, weil er halt diesen dummen Mord aufzuklären hat.

Und dann war da gestern der Movie Park.

Dazu muss ich sagen, dass der Park es nicht leicht hat und auch noch nie hatte. Entstanden aus den Ruinen des ehemaligen Traumlandparks, aufgebaut von Warner, die nach kurzer Zeit aber den Park aufgaben und alle ihre Lizenzen mitnahmen, beinahe heruntergewirtschaftet vom amerikanischen Big Player Six Flags und jetzt seit einigen Jahren unter eigener Ägide tätig, gibt es eigentlich immer irgendeine Baustelle, die offen vor sich hin schwärt.

Man hat es zwar inzwischen geschafft, die Horden von marodierenden (anders kann man es nicht nennen) Jugendlichen etwas unter Kontrolle zu bekommen, die am laufenden Band die Anlagen beschmierten, aber in Bereichen wie Logistik (schon die Anfahrt ist ein Grausen) und auch Wartung und Instandhaltung gibt es ebenso viel Licht wie Schatten.

Da gibt es Ecken, wo man mal wieder mit einer Lackdose über Absperrungen herfallen könnte. Oder in einer Attraktion sind die künstlichen Felsen ganz real vom Zahn der Zeit angeknabbert. Den Gipfel schießen aber einzelne Mitarbeiter ab, bei denen das Wort „Freundlichkeit“ etwas ist, das scheinbar in der Erziehung zu kurz gekommen ist.

Klar, das sind Einzelfälle und die Tatsache, dass wir uns nach, reiflicher Überlegung, Jahrespässe für den Park gegönnt haben (er ist halt in einer halben Stunde für uns erreichbar und zumindest Kind 2 ganz wild auf Achterbahnen) beweist, dass das für uns keine Ausschlusskriterien sind.

Aber das bringt mich zurück zum Wonderland. Muss es da auch Ecken und Kanten geben, jenseits der geschilderten Perfektion? Fairerweise muss ich sagen, dass ich ein Vorbild für diesen Park hatte. Der Europa-Park in Rust bei Freiburg ist in vielerlei Hinsicht so, wie ich mir das Wonderland vorstelle. Nur, dass in meinem erdachten Freizeitpark Geld keine Rolex gespielt hat. Auch im Europa-Park sucht man Missstände wie die gerade beschriebenen überwiegend umsonst. Es gibt also auch „reale Utopien“, auf die ich mir berufen kann.

Und um ganz ehrlich zu sein: Ich hätte auch gar keine Lust, „meinen“ Freizeitpark in düsteren und ungepflegten Zuständen zu zeigen. Mein Park ist perfekt. Kleine Morde passieren in den besten Haushalten. Wenn mir das jemand so auslegen möchte, dass ich unrealistisch schreibe, dann kann ich in diesem bestimmten Fall ganz gut damit leben, denke ich.

Was meint ihr, muss man immer ein Höchstmaß an Realismus einfließen lassen oder darf es auch mal so sein, dass die Realität ein ganz klein wenig zu euphorisch gezeichnet wird?

Der Sonntagsreport vom 04.06.2017 – Gedruckte Bücher, Aufmerksamkeitsknick und viel zu viel Musik

Guten Tag zusammen und frohe Pfingsten!

So schnell ist also schon wieder eine Woche um. Ich kann im Augenblick geradezu meinen Sommerurlaub auf mich zu rasen sehen und das ist natürlich etwas vollkommen und uneingeschränkt Gutes. Gleichzeitig kann ich aber auch sehen, wie der Reihe nach jede Menge Wochen verstreichen, in denen ich so viel Produktives tun könnte, es aber nur hin und wieder auch tue. Ihr seht schon, das Prokrastinierungsthema ist immer noch ein wenig aktuell.

Aber: Ich tue etwas dagegen. Wie schon angekündigt, habe ich auch mit meinem behandelnden Arzt darüber gesprochen und wir sind überein gekommen, dass es vielleicht nicht schlecht ist, mir da auch ein wenig medikamentös unter die Arme zu greifen. Jetzt sitze ich zwar hier mit teils heftigen Nebenwirkungen, aber die nehme ich (für den Moment) gerne in kauf, wenn danach ein Nachlassen der Antriebsschwäche kommt.

Ihr seht, ich bin mal wieder schonungslos offen und kann nur hoffen, dass dieses Thema bei meinen treuen Lesern gut aufgehoben ist. Andererseits kann ich damit auch offen umgehen, weil ich ja nun einmal einen Beruf habe, bei dem ich nicht davon ausgehen muss, dass ich irgendwann noch einmal in die Verlegenheit komme, meinen Arbeitgeber wechseln zu müssen. Das heißt auch, dass mir nichts zum Nachteil gereichen kann, was ich hier online von mir „preisgebe“.

Aber das nur am Rande. Es passt nur sehr gut zu der Beobachtung, die ich gestern wieder einmal gemacht habe. Ich habe offensichtlich inzwischen eine ziemlich treue „Fangemeinde“, die wirklich darauf wartet, dass ich einen neuen Beitrag auf dem Blog veröffentliche. Denn an Tagen, an denen es keinen Beitrag auf „Mein Traum vom eigenen Buch“ gibt, kommen kaum Besucher hier vorbei. Daraus schließe ich, dass ich nur verhältnismäßig wenige Spontanbesucher und hauptsächlich Stammgäste habe. Gleichzeitig kann ich an der Entwicklung meiner Aufrufszahlen ausmachen, dass diese mit der Zeit immer mehr geworden sind.

An dieser Stelle ist es wieder einmal an der Zeit und mir ein Anliegen, euch allen für eure regelmäßigen Besuche, für eure Likes und eure Kommentare zu danken! Ohne euch würde ich diesen Blog wohl schon lange nicht mehr führen und dabei ist er mir inzwischen mehr als nur ans Herz gewachsen. So wie ihr auch!

(*Gruppenumarmung* . Halt, nicht weglaufen!)

Diese Woche ist dann noch etwas passiert, das für mich auch ein besonderer Moment war. Ich habe zum ersten Mal ein Buch in der Hand gehalten, in dem ein von mir geschriebener Text enthalten ist. Ja, die »Schmerzlos«-Anthologie ist eingetroffen. Sehr ungewohnt, irgendwie surreal, aber auch gut, dieses Gefühl.

Ebenso wie auch das Gefühl, die ersten Lektoratsänderungen abgeschlossen zu haben, die in „Der Morgen danach“ fällig waren. Jetzt kann ich meinen ersten „Packen“ an den Verlag zurückschicken und darauf warten, dass der nächste bei mir eintrifft.

Ihr sehr also, ich mache im Augenblick auch einige neue Erfahrungen, von denen ich für meine weitere Arbeit und „Karriere“ nur profitieren kann! Und auch hier wieder: Ich glaube fast, dass das jetzt alles so schnell aufeinander folgt, dass ich kaum Schritt halten kann, um das alles mal in Ruhe zu verarbeiten. Das wird wohl erst im Laufe der Zeit passieren.

Zeit werde ich auch brauchen, um den ganzen Packen an Musik zu hören, der bei mir kürzlich neu eingezogen ist. Ich bin ja nach wie vor ein Freund davon, Musik auch wirklich zu kaufen. Wir haben zwar einen Streaming-Vertrag mit Amazon Music Unlimited, aber den nutze ich eigentlich nur für Hörspiele. Für den Rest sind es CDs und gekaufte Downloads.

Da aber reBuy – ihr erinnert euch – nicht nur sehr günstige Bücher im Angebot hatte, sondern auch CDs ab 29 Cent, ist auch hier eine erkleckliche Menge zusammengekommen. Nein, ich schreibe jetzt nicht alle Titel auf, das wären mir zu viele 😉 .

Das muss natürlich auch irgendwie gehört werden. Dafür gehe ich hin und rippe mir die einzelnen Titel als MP3-Dateien auf die Festplatte und füge dann alle (!) neuen Alben in den Media Monkey ein, wo ich sie mir in eine eigene Playlist stelle. Und die wird dann nach zunehmender Länge aufsteigend sortiert. Und gehört.

Ja, das gibt ein gewisses Kuddelmuddel. Aber ich hatte immer schon ein Herz für die Shufflefunktion meines CD-Players. Und so kann es durchaus sein, dass ein Stück von Jean-Michel Jarre auf irgendeinen Metalsong von irgendeinem Soundtrack folgt, dem wiederum ein Dancetrack aus den 90ern nacheilt, um schließlich von klassischer Musik abgelöst zu werden.

Diese Playlist dauert im Moment, hust, hust, runde 78 Stunden.

Aber was soll’s, ich habe ja Zeit!

Äh – oder doch nicht? Wie war das gleich am Anfang dieses Beitrags? Jetzt bin ich verwirrt. Ich glaube, ich mache jetzt mal Schluss und versuche, mich zu sortieren.

Ich wünsche euch einen unverwirrten Restsonntag und einen schönen Pfingstmontag!

Euer Michael

Ein interessanter Fund: Neu im Bücherregal am 01.06.2017

Es gibt ja so Wortkombinationen, bei denen setzt es ein wenig aus im Hirn. Kennt ihr das auch? Das können Sätze sein wie »kommt alle mit, ich gebe eine Runde Eis aus«, oder auch »ich bin dann mal in Urlaub. Für sechs Wochen«.

Was bei mir eigentlich immer geht ist: »Keine Versandkosten bei reBuy bis zum …«.

Ja, ich weiß, ich habe mehr als genug Bücher. Ich habe auch mehr als genug Musik. Filme zu kaufen habe ich mir mangels Zeit ja schon fast abgewöhnt. Aber trotzdem zieht es mich dann immer wieder auf diese Website und das Dumme ist, dass ich bei Preisen ab 29 Cent (!) auch eigentlich immer was finde.

Hier also, kurz und knapp, meine Neuerwerbungen, die gestern angekommen sind:

  • Bodker Bruun: Verleumdung
  • Ken Follett: Nacht über den Wassern
  • Heinz Höhne: Der Orden unter dem Totenkopf – Die Geschichte der SS
  • Guido Knopp: Die Machtergreifung
  • Egmont R. Koch: Wagners Geständnis – Wie sich ein SS-Mann als Jude tarnte
  • Jonas Torsten Krüger: Der Hüter des Bergwerks
  • Jonas Torsten Krüger: Der Racheengel von Venedig
  • Francois Lelord: Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück
  • Jean-Claude Mourlevat: Winterspiele
  • Ingeburg Schäfer & Susanne Klockmann: Mutter mochte Himmler nie – Die Geschichte einer SS-Familie
  • Gudrun Schwarz: Eine Frau an seiner Seite – Ehefrauen in der SS-Sippengemeinschaft
  • Graeme Simsion: Das Rosie-Projekt
  • Wladislaw Szpilman: Der Pianist – Mein wunderbares Überleben
  • Peter Straub: Schattenland
  • Jochen von Lang: Die Gestapo – Instrument des Terrors

Diesmal ist relativ viel zur deutschen Geschichte bis 1945 enthalten. Ein Thema, mit dem ich mich seit meiner Schulzeit beschäftige und das mich sehr interessiert. Aber es finden sich auch normale Thrillerkost und mit „Das Rosie-Projekt“ ein Roman, der mir hier auf diesem Blog bereits ans Herz gelegt wurde.

Und dann sind da noch zwei Bücher von so einem komischen „Jonas Torsten Krüger“. Hat von dem schon einmal jemand was gehört? 😉

Einen kleinen und sehr interessanten Fund machte ich, als ich das Buch „Mutter mochte Himmler nie“ aufschlug. Es lag ein Brief darin, den die Autorin Susanne Klockmann geschrieben hat:

Da stellt sich ja schon die Frage, auf welchen Faden dieses Buch in das Sortiment bei reBuy gekommen ist, um dort dann für einen relativen Spottpreis verhökert zu werden. Ich kann eigentlich nur mutmaßen, dass der Mann, den Frau Klockmann damals angeschrieben hat, irgendwann seine Sammlung an (unverlangt?) eingesandten Büchern loswerden wollte. Oder er ist in den Ruhestand gegangen und seine Nachfolger im Verlag, den es durchaus noch gibt, haben mal tüchtig ausgemistet.

Eine kurze Recherche bei Amazon ergab, dass es offensichtlich für Frau Klockmann im Wesentlichen bei Auftragsarbeiten für Rowohlt geblieben ist. Ich denke man, dass es sich hierbei um unterstützende Ghostwritertätigkeiten für die Protagonisten der Bücher (in diesem Fall der genannten Mutter/Tochter) gehandelt haben dürfte. Schade, dass die wenigsten dieser Bücher auch ihren Namen tragen.

Aber dennoch ein nicht ganz alltäglicher Blick hinter die Kulissen einer Publikation, die ich mehr durch Zufall erworben habe.

Und was lehrt uns das, liebe Autoren? Genau aufpassen, was man in einem solchen Brief schreibt. Man weiß nie, wann und wo er wieder auftaucht!